Genug Milch für SGA-Baby?

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Yashira
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Re: Genug Milch für SGA-Baby?

Beitrag von Yashira »

Mein Mini kam et - 10 mit 2120 g und 46 cm.

Hör auf dein Baby zu wiegen, wenn du das nicht tun musst. Das macht nur verrückt.
Was hast du davon, wenn du weißt, was dein Baby bei welcher Mahlzeit getrunken hat? Sei doch froh um jede Mahlzeit. Das kuscheln ist so schön und so schnell vorbei!

Und nachts ist doch der Sinn weiterzuschlafen?!?!
Da stehe ich nie auf. Sei froh, wenn du dabei wieder einschläfst.
Vll wollte dein Baby nur andocken um ein paar Schluck zu trinken um weiterzuschlafen?

Mein Mann hat immer gebechert, wenn ich mal weg musste. Aber der Mini hat lieber auf mich gewartet. Einen Vorrat brauchst du nicht.


Unterwegs mit einem Apfelgerät
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*** Matthias 09/13 *** Hendrik 05/16 IUFT 33. SSW ***
SaYa
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Re: Genug Milch für SGA-Baby?

Beitrag von SaYa »

carolina hat geschrieben:Ich war ja auch einmal pro Woche zwei bis drei Stunden weg für Rückbildung in Verbindung mit einer kleinen Fahrradtour, wo ich dann auch einfach mal alleine sein wollte und eben ohne Baby und Kleinkind. Da hab ich dann immer am selben Tag einmal beim Stillen abgepunmpt, das war dann die Menge, die mein Baby halt vom Papa im Becher bekam (reichte zum Glück immer, 80 bis 100ml), hab ich im Kühlschrank oder in Thermotasche mit Kühlakku gelagert. Und eben: Vor Abfahrt stillen falls möglich, dann nimmt der Papa das Kind ins Tuch und macht einen ganz langen Spaziergang, dann wird gebechert, und dann bist Du schon fast wieder da und kannst ausgiebig stillen. Und sonst kann doch die Betreuungsperson zum Training mitkommen, dann kannst Du direkt vor'm Training stillen und direkt danach wieder, dann ist die Pause ja noch viel kürzer, da musst Du dann ja gar nicht pumpen. Agility selbst würde ich mit Kind im Tuch auch nicht machen wollen, vor allem mit so einem Mini, andererseits hätte ich so ein Sportprogramm auch erst nach dem Rückbildungskurs und wieder gut funktionierenden coreMuskeln machen wollen - da waren meine Kinder so drei bis vier Monate alt und kamen locker drei Stunden mit so einem Becher abgepunmpter Milch aus.
Ja, das mit dem direkt vor ort stillen ist auch eine idee. :)
Leider muss ich auf jedenfall einfrieren, da ich nach dem stillen (auch beim stillen, also wenn ich zb die erste seite pumpe, während sie die zweite trinkt) maximal 10-20 ml rausbekomme (wenn überhaupt) und dann sammel ich immer und friere ein. Ich kann nur mehr pumpen, wenn die maus mal länger schläft.
Was den sport angeht und die rückbildung..mein bauch war nie groß. manche sahen im 8. monat nicht, dass ich schwanger war. Hatte so einen 5 monatsbauch. Die maus war ja auch sehr klein. Als sie dann draußen war, sagte die OÄ 10 minuten später "Fühlen sie mal bitte, ihre gebärmutter ist schon wieder unter dem bauchnaben." Sie war total erstaunt. Dann bei der abschlussuntersuchung im KH 4 Tage nach Geburt, hatte die Gebärmutter vorgeburtsstand, sprich war nicht mehr zu tasten. Ich hatte auch echt teilweise heftige nachwehen (vor allem beim stillen ganz extrem)..was ja wohl auch beim ersten kind nicht häufig so ausgeprägt ist. Aber auch hier liegt es wohl in der familie, denn bei meiner mutter wars genauso.
Hatte letzte woche Nachsorge beim Frauenarzt und auch da war alles paletti. Gebärmutter, da wo sie sein soll :)
Ich muss gestehen, ich hab im KH Übungen gezeigt bekommen zur rückbildung, aber bin irgendwie nie so wirklich dazu gekommen und das ganze über die seite aufstehen etc hab ich eh vergessen vor müdigkeit ^^ mein mann sagte dann immer, dass ich mal wieder flasch aufstehe, mich flasch bücke usw :lol:

Die dame die uns im KH die übungen zeigte, meinte auch, dass fast kein loch spürbar ist (wegen den geraden bauchmuskeln). Hab im September krebsvorsorge, da soll der FA nochmal gucken, ob da alles wieder passt und die hebi kommt nächste woche, die soll auch nochmal schauen. Ist es eigentlich normal, dass sie nur nach dem bauch geschaut hat(in der woche nach der geburt hat sie getastet)? Also nicht die vaginalen geburtsverletzungen angeschaut hat? Ich hatte einen scheidenriss, der genäht wurde, einen labienriss (wurde nicht genäht) und eine abschürfung Die Nachsorgehebi einer freundin (meine und ihre hebi haben eine gemeinsame hebammenpraxis, machen allerdings keine schwangerschaftsbetreuung, also nur nachsorge und kurse) hatte bei ihr direkt geschaut sagte sie (sie hatte einen dammschnitt).


LG
Silja87
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Re: Genug Milch für SGA-Baby?

Beitrag von Silja87 »

SaYa hat geschrieben:
carolina hat geschrieben:Ich war ja auch einmal pro Woche zwei bis drei Stunden weg für Rückbildung in Verbindung mit einer kleinen Fahrradtour, wo ich dann auch einfach mal alleine sein wollte und eben ohne Baby und Kleinkind. Da hab ich dann immer am selben Tag einmal beim Stillen abgepunmpt, das war dann die Menge, die mein Baby halt vom Papa im Becher bekam (reichte zum Glück immer, 80 bis 100ml), hab ich im Kühlschrank oder in Thermotasche mit Kühlakku gelagert. Und eben: Vor Abfahrt stillen falls möglich, dann nimmt der Papa das Kind ins Tuch und macht einen ganz langen Spaziergang, dann wird gebechert, und dann bist Du schon fast wieder da und kannst ausgiebig stillen. Und sonst kann doch die Betreuungsperson zum Training mitkommen, dann kannst Du direkt vor'm Training stillen und direkt danach wieder, dann ist die Pause ja noch viel kürzer, da musst Du dann ja gar nicht pumpen. Agility selbst würde ich mit Kind im Tuch auch nicht machen wollen, vor allem mit so einem Mini, andererseits hätte ich so ein Sportprogramm auch erst nach dem Rückbildungskurs und wieder gut funktionierenden coreMuskeln machen wollen - da waren meine Kinder so drei bis vier Monate alt und kamen locker drei Stunden mit so einem Becher abgepunmpter Milch aus.
Ja, das mit dem direkt vor ort stillen ist auch eine idee. :)
Leider muss ich auf jedenfall einfrieren, da ich nach dem stillen (auch beim stillen, also wenn ich zb die erste seite pumpe, während sie die zweite trinkt) maximal 10-20 ml rausbekomme (wenn überhaupt) und dann sammel ich immer und friere ein. Ich kann nur mehr pumpen, wenn die maus mal länger schläft.
Was den sport angeht und die rückbildung..mein bauch war nie groß. manche sahen im 8. monat nicht, dass ich schwanger war. Hatte so einen 5 monatsbauch. Die maus war ja auch sehr klein. Als sie dann draußen war, sagte die OÄ 10 minuten später "Fühlen sie mal bitte, ihre gebärmutter ist schon wieder unter dem bauchnaben." Sie war total erstaunt. Dann bei der abschlussuntersuchung im KH 4 Tage nach Geburt, hatte die Gebärmutter vorgeburtsstand, sprich war nicht mehr zu tasten. Ich hatte auch echt teilweise heftige nachwehen (vor allem beim stillen ganz extrem)..was ja wohl auch beim ersten kind nicht häufig so ausgeprägt ist. Aber auch hier liegt es wohl in der familie, denn bei meiner mutter wars genauso.
Hatte letzte woche Nachsorge beim Frauenarzt und auch da war alles paletti. Gebärmutter, da wo sie sein soll :)
Ich muss gestehen, ich hab im KH Übungen gezeigt bekommen zur rückbildung, aber bin irgendwie nie so wirklich dazu gekommen und das ganze über die seite aufstehen etc hab ich eh vergessen vor müdigkeit ^^ mein mann sagte dann immer, dass ich mal wieder flasch aufstehe, mich flasch bücke usw :lol:

Die dame die uns im KH die übungen zeigte, meinte auch, dass fast kein loch spürbar ist (wegen den geraden bauchmuskeln). Hab im September krebsvorsorge, da soll der FA nochmal gucken, ob da alles wieder passt und die hebi kommt nächste woche, die soll auch nochmal schauen. Ist es eigentlich normal, dass sie nur nach dem bauch geschaut hat(in der woche nach der geburt hat sie getastet)? Also nicht die vaginalen geburtsverletzungen angeschaut hat? Ich hatte einen scheidenriss, der genäht wurde, einen labienriss (wurde nicht genäht) und eine abschürfung Die Nachsorgehebi einer freundin (meine und ihre hebi haben eine gemeinsame hebammenpraxis, machen allerdings keine schwangerschaftsbetreuung, also nur nachsorge und kurse) hatte bei ihr direkt geschaut sagte sie (sie hatte einen dammschnitt).


LG
Rückbildungsgymnastik ist nicht nur wichtig für die Gebärmutter und die Bauchmuskeln, sondern vor allem für den Beckenboden, der ja schon alleine durch die Hormone in der Schwangerschaft aufgelockert wird.

Zu den Geburtsverletzungen: ich bin selber Hebamme und schaue nur auf ausdrücklichen Wunsch der Frau oder natürlich bei Beschwerden auf die Geburtsverletzungen. Fühlt sich alles gut an, dann kann es tatsächlich auch mal vorkommen, dass ich im gesamten Wochenbett nicht draufschaue. (Ich frage aber immer danach und im Durchschnitt werfe ich zumindest einmal nen Blick drauf) Ist aber sicherlich von Hebamme zu Hebamme unterschiedlich, ich wollte nur mal sagen, dass es sicher nicht sooo ungewöhnlich ist.

Hat jetzt nix mit dem Stillen zu tun, aber ich hatte es gerade gelesen und dachte, ich antworte dir mal darauf ;-)

Alles Gute weiterhin!
Mit dem Herbstjungen (09/12),
dem Wintermädchen (01/15) und dem Frühlingsmädchen (03/17)
SaYa
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Re: Genug Milch für SGA-Baby?

Beitrag von SaYa »

Völlegefühl gibt ganz klar das Signal an die Brust "bitte weniger produzieren!". Wer immer wartet, bis die Brust "voll" ist, hat einen sehr gut funktionierenden Weg zum Abstillen gefunden. Nach den paar ersten Anfangsmonaten der Stillzeit fühlt sich die Brust normalerweise gar nicht mehr voll an - außer die Stillpause davor war zu lang. Das ausbleibende Völlegefühl ist nicht ein Zeichen für zu wenig Milch, sondern ganz im Gegenteil für perfekt an den Bedarf angepasste Milchbildung.
Das wusste ich nicht. Also klar,dass die brust irgendwann nicht mehr so prall ist, wusste ich..aber nicht, dass häufiges völlegfühl zu weniger milch führt. hab das meist nur abends wenn sie länger schläft und morgens.
Ja, das ist ja auch logisch: Alle 2 Stunden 50, alle 4 Stunden 100... - wäre ihr Magen groß genug, würden rechnerisch auch alle 8 Stunden 200 gehen. Sehr bequem für die Eltern - aber Stillen dient eben NICHT nur der Nahrungsaufnahme, wie gesagt...
Also wäre es ja ok, wenn sie zb 6-7 mal stillt (hatten zb auch schon 5 mal und dann jedesmal 100 ml) aber dann so auf ihre mengen kommt, oder? Denn heute zb stille ich zum 7. mal grad und danach wird sie wohl schlafen, auch vorhin schlief sie 2 std und die letzte mahlzeit war dann 4,5 std her. Jetzt trinkt sie super (brüste haben aber schon etwas geziept). Hätte ich geweckt, wäre sie knatschig geworden und direkt eingepennt nach ein paar schlücken.
Und wenn ich nach bedarf stille, dürfte sie ja eigentlich nicht zu wenig bekommen und auch nähe, saugbedürfnis usw wird ja dann gestillt.
Jetztz grad zb hat ihr eine seite gereicht und sie schlief an der zweiten seite ein. Vorhin wurde an der ersten seite gemotzt, weil es ihr wohl zu lange dauerte bis der MSR wieder ausgelöst wurde.... Zum Glück weiß ich jetzt, dass die brust nicht leer ist, wenn sie so motzt und ich nix mehr rausdrücken kann und lege sie einfach an der anderen seite an. Bis vorgestern hat mich dieses verhalten noch zum schwitzen gebracht :)
.
Die Tabletten haben eine WIRKUNG auf den Hormonhaushalt.
Im Sinn von mehr Milch wird produziert?

Das ist von Frau zu Frau verschieden. Manche stillen problemlos, wenn sie gerade abgepumpt haben, manche haben das Gefühl, keinen Tropfen mehr rauszukriegen. Da spielt dann sicherlich auch viel Stress mit rein. Im Zweifelsfall: Probier es einfach aus.
Wenn sie also länger schläfz, meine brüste zb ziepen, wecken aber nix bringt, dann sollte ich lieber pumpen, da so die nachfrage wieder da ist (also angeregt wird) und ich ihr mit dem pumpen der mahlzeit nichts wegnehme?

LG
SaYa
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Re: Genug Milch für SGA-Baby?

Beitrag von SaYa »

Rückbildungsgymnastik ist nicht nur wichtig für die Gebärmutter und die Bauchmuskeln, sondern vor allem für den Beckenboden, der ja schon alleine durch die Hormone in der Schwangerschaft aufgelockert wird.

Zu den Geburtsverletzungen: ich bin selber Hebamme und schaue nur auf ausdrücklichen Wunsch der Frau oder natürlich bei Beschwerden auf die Geburtsverletzungen. Fühlt sich alles gut an, dann kann es tatsächlich auch mal vorkommen, dass ich im gesamten Wochenbett nicht draufschaue. (Ich frage aber immer danach und im Durchschnitt werfe ich zumindest einmal nen Blick drauf) Ist aber sicherlich von Hebamme zu Hebamme unterschiedlich, ich wollte nur mal sagen, dass es sicher nicht sooo ungewöhnlich ist.

Hat jetzt nix mit dem Stillen zu tun, aber ich hatte es gerade gelesen und dachte, ich antworte dir mal darauf ;-)

Alles Gute weiterhin!

Danke dir für deine antwort. Ja, fand es jetzt nicht schlimm, dass sie nicht draufgeschaut hat, wollte nur mal wissen, ob das normal ist :)
Eine Veränderung des Beckenbodens habe ich eigentlich gar nicht gemerkt.... kanns sein, dass er dann nicht so belastet worden ist?

LG
Silja87
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Re: Genug Milch für SGA-Baby?

Beitrag von Silja87 »

SaYa hat geschrieben:
Rückbildungsgymnastik ist nicht nur wichtig für die Gebärmutter und die Bauchmuskeln, sondern vor allem für den Beckenboden, der ja schon alleine durch die Hormone in der Schwangerschaft aufgelockert wird.

Zu den Geburtsverletzungen: ich bin selber Hebamme und schaue nur auf ausdrücklichen Wunsch der Frau oder natürlich bei Beschwerden auf die Geburtsverletzungen. Fühlt sich alles gut an, dann kann es tatsächlich auch mal vorkommen, dass ich im gesamten Wochenbett nicht draufschaue. (Ich frage aber immer danach und im Durchschnitt werfe ich zumindest einmal nen Blick drauf) Ist aber sicherlich von Hebamme zu Hebamme unterschiedlich, ich wollte nur mal sagen, dass es sicher nicht sooo ungewöhnlich ist.

Hat jetzt nix mit dem Stillen zu tun, aber ich hatte es gerade gelesen und dachte, ich antworte dir mal darauf ;-)

Alles Gute weiterhin!

Danke dir für deine antwort. Ja, fand es jetzt nicht schlimm, dass sie nicht draufgeschaut hat, wollte nur mal wissen, ob das normal ist :)
Eine Veränderung des Beckenbodens habe ich eigentlich gar nicht gemerkt.... kanns sein, dass er dann nicht so belastet worden ist?

LG
Viele Frau merken nach dem ersten Kind keine Veränderungen. Die Probleme können (!!!) auch erst später auftreten.
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jusl
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Re: Genug Milch für SGA-Baby?

Beitrag von jusl »

Im Sinn von mehr Milch wird produziert?
Nee, im Sinne von: unnötig in einen Regelkreislauf eingegriffen, der bei Dir nachweislich bestens alleine funktioniert.
Wenn sie also länger schläfz, meine brüste zb ziepen, wecken aber nix bringt, dann sollte ich lieber pumpen, da so die nachfrage wieder da ist (also angeregt wird) und ich ihr mit dem pumpen der mahlzeit nichts wegnehme?
Du scheinst wirklich ziemlich viel Wert aufs Pumpen zu legen. ;-) SaYa, wenn Du gerne pumpen MÖCHTEST, dann mach das doch einfach. Du entscheidest das.
NÖTIG ist es keinesfalls. Sinnvoll: auch nicht. Möglich: Klar - probier aus, ob es Dir mit Pumpen besser geht als ohne. Stillen funktioniert seit Jahrmillionen super, und zwar komplett ohne Pumpen. Milchpumpen können ein sinnvolles Stillhilfsmittel sein, bei bestimmten Stillproblemen wie kindlicher Saugschwäche, oder bei längerer Abwesenheit der Mutter. Beides liegt bei Euch nicht vor. Im ganz normalen Stillalltag braucht kein Mensch eine Pumpe. Wenn Du trotzdem gerne pumpen möchtest, wie gesagt, ist das OK - es ist wirklich Deine Entscheidung. Die meisten Mütter, die ich so kenne - insbesondere diejenigen, die WIRKLICH eine Zeitlang auf eine Milchpumpe angewiesen waren - , waren jedenfalls sehr froh, als sie das Ding endlich los waren.
Zum Glück weiß ich jetzt, dass die brust nicht leer ist, wenn sie so motzt und ich nix mehr rausdrücken kann und lege sie einfach an der anderen seite an. Bis vorgestern hat mich dieses verhalten noch zum schwitzen gebracht :)
Prima. ;-)

LG
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Brianna
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Re: Genug Milch für SGA-Baby?

Beitrag von Brianna »

Ich hatte grad eine ellenlange Antwort geschrieben, dann ist das W-LAN ausgefallen. Darum nur kurz: J hat sich von Anfang an super gemacht. Wir hatten aber genug Zeit uns vorzubereiten, da ich ab 24+2 im Krankenhaus war und ein Kaiserschnitt immer wieder für bald im Raum stand. Wir hatten schlimmeres befürchtet.
Ohne Pumpe hab ich mich übrigens viel freier gefühlt. Das halbe Fach abgepumpte Milch im Gefrierschrank aus der Umstellungsphase Brust Flasche ist nie gebraucht worden und dient als Badezusatz.
Alles Liebe für euch.
Brianna
J 05/13 L 12/15
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Re: AW: Genug Milch für SGA-Baby?

Beitrag von powerlady »

jusl hat geschrieben: Die meisten Mütter, die ich so kenne - insbesondere diejenigen, die WIRKLICH eine Zeitlang auf eine Milchpumpe angewiesen waren - , waren jedenfalls sehr froh, als sie das Ding endlich los waren.
Julia hat Recht, ich war heilfroh, als ich die Pumpe wegbringen konnte.
Bei uns ist es übrigens auch so, dass er selten von selber aufhört zu "trinken", nur wenn er wirklich hellwach ist. Ich mache ihn meistens ab, wenn er kaum noch schluckt. Wenn er dann noch Hunger oder Nuckelbedürfnis hat meckert er sofort.
großer Zwerg 06/2011
kleiner Zwerg 03/2014
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Re: Genug Milch für SGA-Baby?

Beitrag von Amsel »

Wenn du Angst hast, dass du ihr durch das Abpumpen etwas wegnimmst, kannst du ihr immer noch die abgepumpte Milch geben.

Mir scheint auch, du machst dir unnötig Stress. Kümmert sich der Papa denn auch mal um die Kleine? Mit etwas Übung weiß er sie dann abzulenken, so dass sich die nächste Mahlzeit etwas herauszögen lässt oder auch eine kleine Menge vorerst reicht. Eine vollständige Mahlzeit muss er dann gar nicht ersetzen.
Kind 1 (2014), Kind 2 (2016) und Kind 3 (2019)
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