da ich jetzt von meiner Hebi, der Hebi aus dem Rückbildungskurs und einer Stillberaterin der LLL verschiedene Infos bekommen habe, habe ich mich entschlossen meine Fragen nochmal hier zu posten. Ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen und mir meine Unsicherheit nehmen. Dieses Forum wurde mir in einem anderen Forum empfohlen.
Also....ich fange von vorne an.
Meine Tochter wurde am 04.05.14 geboren. Es wurde an 37+0 eingeleitet, da sie einfach nicht mehr zunahm im Mutterleib. Sie kam dann spontan mit 2030 gr und 46 cm auf die Welt. Sonst ging es ihr super. Apgar 10/10/10. (Scheinbar liegt das in der Familie, ich wog auch nur 2170 gr auf 47 cm 10 Tage vor ET, war aber sonst fit).Wir durften auch vier stunden zusammen im Kreißsaal bleiben. Direkt nach Anbnabelung hat mir die Hebi geholfen sie anzulegen und sie saugte und nuckelte ca 60 Minuten fleißig.
Nach vier stunden mussten wir sie auf die Kinderstation bringen, dort kam sie ins Wärmebettchen, Sättigung und Herzfrequenz wurden überwacht und blut wurde noch abgenimmen.. Das war schrecklich, sie dort zulassen und ich bin auf Station (mittlerweile wars dann 2 uhr morgens ca). Um 5 uhr wurde ich gerufen, da sie weinte. Bin dann hochgefahren worden im rollstuhl (mein kreislauf spielte noch verrückt) und ab da ging das Drama los
Ich habe sie dann angelegt, aber zuvor und auch nach dem Anlegen wurde sie gewogen. Die Waage hatte 10 gr schritte und da sie das gleiche als vor dem Stillen wog, wollte mir die Schwester direkt eine Nuk-Flasche mit primergen zum zufüttern bringen... das verneinte ich. Ich war so fertig, mein Mann nicht da (musste heim, da nachts keine besuchszeit ist) und die blöde schwester hat mich so verunsichert (zuvor hatte ich krach mit ihr, da sie meiner tochter das namensbändchen, das abgefallen war, nicht mehr dranmachen wollte...es wurde ja noch nie ein baby vertauscht meinte sie...erst nach einer beschwerde machte sie es ihr dran) und war mir keine hilfe. Ich sagte ihr zwar, dass die Maus im Kreißsaal schon gut Vormilch trank,aber sie meinte, die kleine müsste trinken. Ich bestand auf eine Spritze zum zufüttern. Naja, meine kleine trank nicht. Die schwester notierte dies dann.
Am nächsten tag hatten wir dann zum Glück ein rooming-in zimmer und ich legte sie ganz oft an. Ich musste sie immer animieren, da sie immer wieder einschlief.
Das Wiegen vor und nach dem stillen, stillprotokoll und temperaturmessen waren von nun an an der tagesordnung.
Das Stillen klappte eigentlich ganz gut, wobei die ständigen blutabnahmen nicht grad dazu beitrugen, dass die maus in ruhe trinken konnte. Habe in der zeit nur 20 ml mit spritze zugefüttert (primergen)
Am 3. Tag wog sie 1940 gr. Ab da an ging es bergauf und wir haben uns montags (8 Tage nach geburt) selbst entlassen (da die zwei OÄ nichts dagegen hatten, da die maus gut zunahm und auch das wärmebett nicht mehr benötigt wurde. Der Chefarzt wollte uns zur temperatur- und gewichtskontrolle allerdings noch dabehalten). Sie wog da 2090 gr.
Ab da kam die Hebi erstmal täglich (Gewichtsdaten folgen später).
Von anfang an trank sie nicht sooo gut. Also nuckelte, schluckte, nuckelte usw. Sie brauchte und braucht immer noch ca 45-50 Minuten pro Stillmahlzeit.
Habe mir aus der Apotheke die Medela Symphonie geholt und mit der Pumpe kann ich aber irgendwie nur pumpen, wenn die letzte stillmahlzeit schon länger her ist. Wollte damit anregen. Wenn ich direkt nach dem stillen pumpe, kommt fast nichts. Muss ich nicht in beiden fällen den milchspendereflex auslösen? Wieso klappt es dann nach dem Stillen so schlecht, wenn doch die brust eigentlich nie leer ist, sondern immer neue milch beim stillen/ pumpen gebildet wird...?
Haben uns eine baybwaage geholt und ich habe vor und nach dem Stillen weiter gewogen..,, was wahrscheinlich eher beunruhigte als ruhe reinbrachte. Endlich hab ich es mit dem wiegen sein gelassen und da sagte die Stillberaterin der LLL in der stillgruppe (habe ihr 2 mal die woche das gewicht geschickt), dass die kleine zu wenig zunahm. Sie müsse mindestens 180 gr /Woche zunehmen. Meine Tochter hatte auch mal 110gr zwischendrin. Ich solle sie immer nach 3 std. wecken, bzw immer alle 3 std anlegen. Naja, dann trinkt sie aber nicht. Und der Kinderarzt sagte auch, ich brauch nicht wecken.
In der zeit hatte sie allerdníngs einen wachstumsschub. Sie war was länge und KU anging auf der 3. Perzentlie bei geburt. Mittlerweile ist sie auf der 12.
Das gewicht ist weiterhin weit unter der 3.
Die hebi aus dem Rückbildungskurs meinte, es wäre komisch, dass sie immer noch so lange braucht pro mahlzeit....und es auch nicht normal wäre, dass man nach dem stillen nix mehr pumpen und auch nix mehr rausdrücken kann aus der brust. Ich solle gucken, dass ich die milchmenge steigere. Ab da hab ich das wiegen wieder angefangen. Ich war wieder so verunsichert.
Sie trinkt immer noch ca 500 ml. Aus dem krankenhaus sind wir mit 400 ml /24h gekommen. Ist das nicht zu wenig?
Im Moment trinkt sie und dann zieht sie die brustwarze lang und es kommt scheinbar nichts mehr. Sie weint dann und ich lege sie an die andere brust an. Aber auch wenn da was kommt weint sie.. Ist das die Brustschimpfphase oder habe ich zu wenig milch, da sie die brust oft so leer anfühlt und auch beim drücken dann nichts kommt. Könnte sie mit saugen den milchspendereflex wieder aktivieren?
Ich wollte die milchbildung anregen, damit es ihr einfacher fällt und sie schneller trinken kann.
Es ist jetzt lang geworden, aber ich wollte alles von anfang an erzählen.
Also die Fragen:
Sind lange stillmahlzeiten normal?
Ist es normal, dass die kleine nur so wenig ml trinkt?
Ist es normal, dass man nicht viel aus der brust rausdrücken kann nach dem stillen oder ein zeichen für zu wenig milch?
Nimmt sie genug zu? Müsste sie nicht langsam das gewicht aufholen, so wie bei größe und ku?
Wann trinkt sie schneller?
Wieso kann ich nach dem Stillen kaum pumpen, wenn doch die Brust eigentlich nie leer ist?
Was kann ich zum anregen machen? (ích trinke milchbildungstee, nehme bockshornkleepaseln und mache wenn nötig wehcselstillen)
Ich hoffe ihr nehmt mir etwas die sorge, dass meine milch nicht reicht. Das Stillen ist mir sehr wichtig. Leider haben meine freundinnen die flasche nach paar monaten gegeben und verstehen meine probleme so gar nicht.... Und jeder meiner ansprechpartnerinnen sagt was anderes (meine hebi sagt, so lange sie zunimmt ist alles gut, aber die anderen beiden haben mich verunsichert. Meine hebi ist auch nicht so gut erreichnar für fragen ums stillen)
So und hier ihre daten:
Im Kh gewogen
4.5.14: 2030 gr
7.05.14 1940 gr
9.5.14 1960 gr
12.5.14 2090gr
zu hause
13.5. 2160 gr
15.5. 2210gr
22.5. 2460gr
25.5. 2515 gr
27.5. 2580 gr
30.5. 2665gr
3.6. 2735 gr
10.6. 2875gr
15.6. 3025 gr
18.6. 3125 gr
24.6. 3255 gr
29.6. 3330 gr
1.7. 3395 gr
3.7. 3475 gr
8.7. 3575 gr
12.7. 3675 gr
17.7 3775 gr
20.7. 3835 gr
22.7. 3895 gr
Hier noch eure Fragen:
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Fläschchen, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
- Nur 20 ml aus der spritze im Krankenhaus. Ansonsten haben wir es einmal mit einer avent naturnah flasche mit abgepumpter muttermilch probiert, was auch geklappt hat. So kann mein mann im notfall mal füttern.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
- Ich stille zwischen 7 und 10 mal am tag. Nachts meist nur eine seite, da wir beide dann wieder einschlafen. Sie schläft vormittags ca 30 min und nachmittags ca std. Abends dann 4 stunden und ab da kommt sie alle 2 1/2 bis drei stunden.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
- Bis vor kurzem hatte sie täglicg mehrfach stuhlgang. Sie hatte aber auch koliken die letzten wochen. Erst jetzt ist es besser und sie hat fast zeitgleich auch weniger stuhlgang bekommmen. Einmal am tag und dann waren auch mal ein, zwei tage dabei ohne stuhlgang. Nasse windeln hat sie bei jedem windelwechseln. Habe mal die Windeln gewogen. Ca 300-400 ml urin hatte sie da an den tagen ausgeschieden.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
- siehe oben
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
. sie hat einmal abpeumpte muttermilch bekommen und ansonsten kennt sie schnuller, nimmt diesen aber nicht immer
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
- Teilweise habe ich ja da schon oben was geschrieben. Wir waren noch beim Ostheopat, da im krankenhaus gesagt wurde, sie hätte eine lieblingsseite. Waren zweimal bei ihm, aber er war mehr als begeistert von ihr
Krankengymnastik...?
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
- Auch dazu hab ich ja schon einiges geschrieben. Sie hatte keine gelbsucht, war allerdings an der grenze vom wert her. War aber nicht behandlungsnotwendig.
Ich nehme ab und zu eine cetirzin wegen meiner allergie und salbutamol-asthmaspray bei bedarf.
So,ich hoffe es ist alles vollständig und nicht zu unübersichtlich geworden und vor allem nicht zu viel zum lesen für euch.
Dass sie zunimmt ist klar, aber ist es genug? Und mich beschäftigen meine fragen oben sehr, da jeder was anderes sagt und mich das alles einfach sehr verunsichert.
Liebe Grüße