Stillen -antifeministisch?!

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Urania
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Re: Stillen -antifeministisch?!

Beitrag von Urania »

@ LaLeMi nein so hab ich das nicht geschrieben.Finde Kinder benachteiligt deren mütter sehr schnell nach der Geburt wieder arbeiten gehen.Und abpumpen fand ich nicht so feministisch :lol: oder gibbet hier Frauen die pumpen angenehm finden? :wink:

sonst unterschreibe ich dick bei Küstensand.Jedem seins,man muss nur Männer und Frauen akzeptieren so wie sie sind und nicht versuchen ständig in irgend welche Rollen und Grenzen zu stecken.Und ich glaube wir sind hier alle einig das kein Vater egal wie liebevoll er ist ,kann Baby seine Mutter ersetzen.Und genau ist auch gegenteil,keine und auch so super Mutter,kann Kind einen Vater ersetzen.Nun mal ist das so das erste Jahr brauchen Kinder mehr eine Mutter als Vater.
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Urania
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Re: Stillen -antifeministisch?!

Beitrag von Urania »

Oh Gott sorry Küstensand! :oops: hab falsch geschrieben :oops: :oops: :oops:
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LaLeMi
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Re: Stillen -antifeministisch?!

Beitrag von LaLeMi »

Es ist doch immer wieder das Gleiche: eigentlich wäre es toll, wenn das Kind, das Baby, BEIDE Eltern haben könnte.
Lieben Gruß von LaLeMi mit den beiden Maimäusen 2007 und 2010 und dem Septembermäuserich 2013

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Urania
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Re: Stillen -antifeministisch?!

Beitrag von Urania »

LaLeMi narürlich,habe auch geschrieben das man Mutter und Vater nicht ersetzen kann.Aber das ist nun mal so das Mütter die Brüste haben :wink: Ich finde auch sehr praktisch ob und zu ab zu pumpen um z.B Termin an zu halten oder mit Freundin Eis essen gehen.Aber Wir sprechen hier über Arbeit und das heißt ,je nach Art (Teilzeit ,400€ Basis) Stunden und fast jeden Tag!Das bedeutet für eine Frau pumpenpumpen pumpen und das auf längere Zeit.Ich glaube nicht das eine Mutter das über empfohlene 6 Monate Stillen schafft oder?
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Lösche Benutzer 5914

Re: Stillen -antifeministisch?!

Beitrag von Lösche Benutzer 5914 »

Domi hat geschrieben:Ich hatte hier

http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... 7&t=115886

schon mal versucht, über diesen Artikel zu diskutieren
Ging bei meinem Post nicht um den Spiegel-Artikel, sondern ein Interview in der Süddeutschen Zeitung! :wink:
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LaLeMi
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Re: Stillen -antifeministisch?!

Beitrag von LaLeMi »

Och, ich habe ab 6 Mon. zuhause gearbeitet und ab 1 J. tw. zuhause, tw. in der Firma, ich stille immer noch, mittlerweile tandem ;-)
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Re: Stillen -antifeministisch?!

Beitrag von Lösche Benutzer 2178 »

Urania hat geschrieben:LaLeMi narürlich,habe auch geschrieben das man Mutter und Vater nicht ersetzen kann.Aber das ist nun mal so das Mütter die Brüste haben :wink: Ich finde auch sehr praktisch ob und zu ab zu pumpen um z.B Termin an zu halten oder mit Freundin Eis essen gehen.Aber Wir sprechen hier über Arbeit und das heißt ,je nach Art (Teilzeit ,400€ Basis) Stunden und fast jeden Tag!Das bedeutet für eine Frau pumpenpumpen pumpen und das auf längere Zeit.Ich glaube nicht das eine Mutter das über empfohlene 6 Monate Stillen schafft oder?
Doch - hier. Gerade beim zweiten Baby (2 x am Tag - ist durchaus zu schaffen).

Gern später mehr...
lilly7686
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Re: Stillen -antifeministisch?!

Beitrag von lilly7686 »

Ich hab mir jetzt nicht alle Antworten durchgelesen, aber ich hab das Interview mit der Dame online gelesen.
Meine Meinung: warum muss man das Thema immer wieder neu anschneiden? Warum kann man nicht jede Frau so machen lassen, wie sie will?
Ob eine Frau nun stillt oder nicht ist ihre Sache. Ob eine Frau daheim bleibt oder nicht, ist ihre Sache. Ob eine Frau mit Wegwerfwindeln oder Stoffwindeln oder gar nicht wickelt ist auch ihre Sache.

Es stimmt schon, die Frauen werden von der Gesellschaft unter Druck gesetzt. Aber ich finde, Frauen sollten mittlerweile so weit sein, sich nix mehr drein reden zu lassen.

Wie oft hab ich schon zu hören bekommen, dass ich meinem Kind schade, wenn ichs zu oft im Tragetuch hab? Wie oft hab ich schon gehört, ich soll ihr Flascherl geben? Wie oft hab ich schon gehört, ich soll bald abstillen, damit ich unabhängiger bin? Und meine Kleine ist grade mal 3 Monate alt!!!

Würde ich auf die Menschen in meiner Umgebung hören, würd mein Kind Flascherl in allen Variationen bekommen (Tee, Milch, sogar schon Brei!!!), ich würde mein Kind (brüllenderweise) im Kinderwagen rumfahren, ich würde sie in ihrem eigenen Bett schlafen lassen, ich würd sie nicht pucken, ich würd sie schreien lassen, usw.
Fakt ist, obwohl ich nicht auf die Menschen in meiner Umgebung höre, hab ich ein glückliches und zufriedenes Kind, das auch mal eine halbe Stunde auf ihrer Krabbeldecke liegen kann, ohne zu schreien, und einfach nur strampelt und lacht und plaudert (was laut meiner Mutter nicht möglich sein kann, weil ich sie ja "dauernd" im Tuch hab und bei jedem Quengeln sofort gelaufen komme).

Ehrlich, ich finde, jede Mutter muss selbst entscheiden, was sie tun will und wie sie ihre Kinder erziehen will.
Ob jetzt stillen oder Flascherl-gebend, ob arbeitend oder daheim sitzend... Ist doch egal? Wir alle lieben unsere Kinder und wollen ihr Bestes! Und solange das so ist, sind wir gute Mütter. Egal, wie wir es halten.
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Urania
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Re: Stillen -antifeministisch?!

Beitrag von Urania »

Natürlich ist das zu schaffen und ich möchte ja nicht alle Frauen nach hause zum Herd schicken :lol: sondern eben Frau Frau sein lassen.Bei manche klappt das gut und andere werden unter Druck gesetzt.Ich hätte auch gerne gearbeitet wenn s möglich währe,aber bin auch gerne zu hause besonderes erste Zeit.Ich meinte nur diese Emansen Parolen,Frau =Mann gehen mir langsam auf...... :roll: Ich fühle mich persönlich angegriffen wenn behauptet wird ,das wir Hausfrauen unterdrückt sind.

P.S Zu hause arbeiten hätte ich auch gerne,aber leider sind das einzeln Fälle,wenn eine Frau das ermöglicht wird. :(
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Drachenblut
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Re: Stillen -antifeministisch?!

Beitrag von Drachenblut »

Und was glaubst Du, wie wir Frauen, die wir arbeiten, uns fühlen, wenn uns zuviel Emanzipation oder falsch verstandene Emanzipation unterstellt wird?

Übrigens hab ich angefangen zu arbeiten, als Felix 7 Monate alt war, danach hatte mein Mann 7 Monate Elternzeit. Und ich habe abgepumpt - gerne - und dann gestillt, wenn ich zuhause war. Das tu ich jetzt seit 2 1/2 Jahren und ein Ende ist erst einmal nicht in Sicht.

Ich fühl mich auch nicht besonders gut dabei, wenn man mir unterstellt, dass ich meinem Baby etwas Wichtiges (nämlich die Nähe zu mir als Mutter) vorenthalte, wenn ich arbeiten gehe, mir dabei den Hintern aufreiße, um abzupumpen, zuhause zu Stillen und jede freie Minute mit meinem Kind zu verbringen.

Komisch, ich hab mich so gut wie nie vor Männern für mein Lebensmodell verteidigen müssen, immer nur vor Frauen... Irgendwie ist die Emanzipation bei manchen Männern eher angekommen...
LG Drachenblut mit ihrer 3köpfigen Brut :-)

Erfahrungen sind wie Apfelkuchen:
am besten selbstgemacht!


(Tochter 1997, Sohn 1998, Sohn 2007)
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