Der Pferde-Fred

Basteltipps, Handarbeiten, sonstige Freizeitaktivitäten mit und ohne Kind(er)

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Marissa04
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von Marissa04 »

Kuriburi hat geschrieben: 16.02.2023, 20:05

Das glaube ich dass das ins Geld geht! Noch ein Argument mehr mir das schö zu reden dasw es wohl allein mein Hobby bleiben wird. Aber mal im Ernst, ich finde es so toll dass deine Tochter mit Begeisterung dabei ist. Und 180 ist ne stattliche Größe! Toll, dass er so brav ist. Und dann könnt ihr ja sogar gemeinsam ausreiten? Hach, ich werde etwas wehmütig.
Ja, theoretisch können wir das. Praktisch gesehen, mag sie das nicht. :roll:
Sie ist eher lieber auf dem Springplatz oder im Viereck, und ausreiten dann lieber mit ihrer Freundin. :wink:
Aber so richtig gerne ausreiten geht sie wie gesagt nicht. Sie geht zur Abwechslung lieber mit den Pferden spazieren, joggen oder macht Boden- und Zirkusarbeiten.
Oder halt auf die Rennbahn.
Ich weiß auch nicht, woher sie diesen Mut nimmt. Aber die Pferde mögen es, die machen das auch brav mit. Der ganz Große ist zwar nicht so schlau, aber der macht trotzdem brav alles. Nur Zirkus halt nicht, weil er es einfach nicht versteht. :lol: Den anderen hat sie alles mögliche beigebracht.

Mein Sohn bleibt meistens bei Papa, wenn wir im Stall sind, und wenn wir zum Turnier fahren, kommt er zwar mit, aber nur wegen der Bratwurst. :lol:
Aber ehrlich, jedes Mal wenn wir am Wochenende in allere frühe aufstehen, um dann um 7 Uhr verladen zu können, frag ich mich, WARUM? Warum hab ich ihr das jemals erlaubt? :roll: :lol:
Ich hoffe einfach sehr, dass ihr diese Förderung die sie bekommt (freiwillig, sie wird nicht gezwungen), später zu Gute kommt, und sie alle Möglichkeiten offen hat.
Liebe grüße
Mit Juli Mädchen *13 und Mai Jungen *15
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Kuriburi
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von Kuriburi »

Marissa, das wird es bestimmt! Ich hätte viel darum gegeben dass meine Eltern mich so unterstützen!!
Das klingt ganz wundervoll für deine Tochter. Und abgesehen von dem frühen Aufstehen fürs Turnier wäre das voll mein Ding. 🌝
Viele Grüße von Kuriburi mit Sohn (7/2016) und Sohn (09/2020)
mayo9121
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von mayo9121 »

Marissa04 hat geschrieben: 17.02.2023, 10:33
mayo9121 hat geschrieben: 16.02.2023, 20:39 Dagegen ist mein Stutchen auch winzig. Bloß wirklich Reiten kann ein Kind auf einem Großpferd nicht wirklich. Draufsitzen vielleicht, wenn das Becken die großen Bewegungen schon mitmachen kann. (Sorry, ich bin da aus physiologischer Sicht sehr anspruchsvoll und habe selber ein aus heutiger Sicht für mich recht kleines Pferd 😅)
Ansonsten ist mein Traum, irgendwann für das/die Kind(er) ein Shetty oder Welsh A zu haben, um das gemeinsame Hobby leben zu können (ich geh dann mal nen Lotto-Schein ausfüllen)
Zumindest ist sie mit dem ganz großen gut durch E Dressuren gekommen, da muss man schon ein bisschen mehr als draufsitzen.
Klar ist der sehr brav und hört ihr gut zu, und versteht sie schon auch so, ohne, dass die Schenkelhilfe wirklich da ankommt, wo sie eigentlich hingehört.
Der andere ist halt relativ breit, mit dem reitet sie von Reiterwettbewerben bis Springreiter WB alles. Das geht schon, wenn die Körperspanung da ist.
Klar wäre ein 1,30er Pony besser. Hab ich aber nicht. Und da sie reiten will, muss sie damit arbeiten, was da ist.
So richtig Reitschule reiten haben wir auch getestet, das ist aber nicht das Richtige. Dieses Schema F ist nicht das, was sie braucht.
Das sollte auch keine böse Kritik sein. Wenn es klappt, ist das doch prima! Und viel wichtiger ist doch immer der Spaß dabei. Und die Pferde haben so wie du es beschreibst 1000 Mal mehr Abwechslung als die meisten anderen

Richtig klassisch Reitschule finde ich übrigens auch oft speziell.
Papagei 🦜 05/21
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Doro31
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von Doro31 »

Mögt ihr mal mit mir zusammen ein bißchen überlegen?
Ich hatte ja schon Ende vom letzten Jahr geschrieben, dass meine Stute zunehmend fühlig läuft und harten Boden vermeidet. Jetzt war sie knappe 8 Wochen auf der Winterweide (barfuß) und wurde nicht geritten. Meine Hoffnung, dass sich das Problem danach erledigt hätte, hat sich leider nicht erfüllt :cry:
Ehrlich gesagt, ist es noch schlimmer geworden. Der erste Ausritt war noch halbwegs normal, wobei ich gerade natürlich nur kurz reite und vor allem Schritt. Kondition muss ja erstmal wieder aufgebaut werden. Insgesamt war das Tempo aber ziemlich langsam und zäh. Beim zweiten Ausritt wollte ich einen kleinen Hang hinunter, aber nach drei oder vier Schritte hat mein Pferd total verweigert. Sie hat mir klipp und klar gesagt, dass sie mit mir auf dem Rücken da nicht runterwill. Ich bin dann abgestiegen und habe geführt, da ging es. Der Großteil dieses Ritts war auf einem weichen Wiesenweg. An ein paar Stellen schimmer nackte Erde durch, und selbst diese kleinen Stellen hat meine Stute umrundet.
Danach bin ich auf den Platz. Auch hier extrem zäh und klamm, und total auffällig: Sie wollte nicht auf dem Hufschlag gehen, ist immer in Richtung zweiten Hufschlag gedriftet. Ich konnte dann sogar kurz angaloppieren, aber der Galopp war total seltsam. Es ging quasi nicht vom Fleck, sondern nur auf und ab. Und das, wo wir beide doch bisher immer so gerne galoppiert sind :( Am nächsten Tag habe ich mir von einer anderen Einstellerin einen Fellsattel ausgeliehen, um mal zu schauen, wie sie mit etwas anderem auf dem Rücken läuft. Da habe ich dann nach 10 Minuten abgebrochen, weil sie noch klammer lief als am Vortag und ich sie nicht mal angetrabt bekam... Gut möglich natürlich, dass ihr noch vom Tag davor was weh tat.

Die Tierärztin war da und ist erstmal (wie schon fast von mir befürchtet) völlig ratlos. Der klamme Gang unter dem Reiter ließ sie spontan an Sattel denken, aber die Empfindlichkeit mit dem Boden wäre dafür sehr untypisch. Es sind keinerlei Lahmheiten zu sehen, der Rücken ist nicht empfindlich. An der Hand kann ich die Stute problemlos auf Asphalt traben lassen, und sie sucht auch nicht so den weichen Boden wie wenn ich draufsitze. Wobei, wenn ich sie nach dem Reiten führe, dann will sie schon lieber auf dem Randstreifen laufen als auf der Straße.
Nächste Woche kommt die TÄ nochmal und will sich das Ganze mal unter dem Sattel anschauen. Ich hoffe, sie hat dann auch noch Ideen, wie wir die Ursache finden können...

Könnte es evtl. sinnvoll sein, ein Bein abzuspritzen und zu schauen, ob sie dann lahm geht? Als Hinweis, ob das Problem von den Vorderbeinen kommt? Oder ist der Gedanke völliger Blödsinn? Oder vielleicht einfach mal Schmerzmittel geben und sehen, wie sie dann läuft? (Ich glaube, das wäre v.a. für mich persönlich sinnvoll. Einfach um mir selbst zu versichern, dass ich mir das nicht nur einbilde. Und um dem Rest vom Stall sagen zu können, dass sie nicht zickig ist, sondern ihr was weh tut.) Sonst noch Ideen?
Doro mit den drei Blondschöpfen (11/09, 07/12 und 02/15)
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lala
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von lala »

Puh, das klingt wirklich doof, vor allem sehr diffus. Hat sie denn in den 8 Wochen Winterweide überhaupt etwas getan? Vielleicht war draufsetzen zu viel für den Wieder-Anfang? Ich weiß jetzt nicht mehr genau: hattest Du schon mal eine gute (!) Physio oder Osteopathin da? Wäre bei so unklaren Sachen vielleicht besser erstmal. Und noch eine ganz andere Idee: es gibt doch diese Wärmebildkameras, vielleicht hilft das, wenn man so gar keinen Anhaltspunkt hat? Ich kenne mich damit aber so gar nicht aus.

Ich denke nur, dass eine klassische Lahmheitsduagnistik, wenn man so gar keinen Anhaltspunkt hat, einfach sehr sehr aufwändig (und teuer) ist.

Alles Gute, hoffentlich findet Ihr bald einen Anhaltspunkt!
Viele Grüße von lala mit größerer Tochter (03/05) und kleinerer Tochter (11/07).
Francisam
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von Francisam »

Pferde sind nie (NIE!) einfach zickig. Ich kenne leider auch viele Deppen von der Fraktion "Du musst dich durchsetzen!!!". Nee, muss ich nicht :roll:.

Das klingt eindeutig nach massiven Schmerzen, da bin ich absolut deiner Meinung.
Ich würde das Pferd in der Klinik auf den Kopf stellen und eine komplette Diagnostik machen lassen. Ist nicht teurer als beim Haus-TA, eher im Gegenteil.
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kruemelkeks83
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von kruemelkeks83 »

Ich würde auch einen guten Osteopathen drauf schauen lassen und wenn der nichts findet, auch an den Magen denken.
Grüße von krümelkeks mit krümel (März 2010) und minikrümel (Februar 2012)
Francisam
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von Francisam »

Ich hab ne richtig gute Physio/Ostheo und bin davon auch total überzeugt. Es gibt Bewegungs-/Problem-Bilder, bei denen ich sie direkt anrufe, und entweder kann sie die Verspannung (oder Ähnliches) dann lokalisieren und lösen oder sie überweist mich an die TÄ, weil sie erkennt, wo das Problem liegt und, dass das nicht ihre Baustelle ist.

In dem Fall klingt das für mich gar nicht nach nem ostheopatischen Problem. Bevor da nicht tierärztlich ALLES abgecheckt wurde, würde ich da definitiv niemanden dranlassen. Wie gesagt, ich würde direkt in eine (gute) Klinik fahren, diagnostisch hat man da nämlich alle oder zumindest viel mehr Möglichkeiten.
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pqr
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von pqr »

Sind die Hufe selber denn druckempfidlich?
Viele Grüße
pqr

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pqr
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von pqr »

Mein Gedanke wäre sowas wie Hufrolle beidseitig.
Viele Grüße
pqr

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