Nachdem ich 2 Tage auf meinen Fingern gesessen habe kann ich es heute doch nicht lassen auch einen Kommentar loszuwerden

. Ich hoffe du bist mir nicht böse Sabsi!!!
Sabsi hat geschrieben: Jetzt muss ich mich hier aber doch nochmal einmischen. Ich habe Bettinas Beiträge keineswegs als beleidigend, belehrend oder überheblich aufgefasst.
Mal ganz ehrlich findest du das nicht relativ selbstverständlich, da du mit ihr einer Meinung bist?
Die Adressatin hat doch schon geschreiben, dass sie es anders aufgefasst hat, wenn du jetzt in einer ähnlichen Situation wärst ok, aber so, was soll der Kommentar jetzt weiterhelfen? Das können doch dann nur die beiden klären, woran es liegt, dass die Worte falsch angekommen sind.
Sabsi hat geschrieben:Von einem knapp zweijährigen an die Couch gefesselt zu werden, wenn man den Ofen anschmeißen oder kochen will, halte ich auch für übertrieben. Meine Tochter wird ja auch bald zwei, aber sie versteht es schon lange, wenn ich auf ihre Stillaufforderung sage "Mama macht noch dies und jenes fertig, DANN kannst Du" Oder wenn ich sie abends abweise und sage "wir müssen jetzt kochen" dann sagt sie "Papa, jaaaaaaa!!!" und freut sich, dass der Papa bald heimkommt. Sie weiß, dass sie das Stillen dann hinterher bekommt, deshalb lässt sie sich in solchen Fällen wohl problemlos vertrösten.
Wenn's mir nicht so schwer fallen würde, würde ich dir da ja glatt mal meinen Dickkopf leihen

Was fertig machen, wenn er was will? Vergiss es, das ist der Weltuntergang

. Außerdem hat er für warten keine Zeit

, was nicht dran liegt, dass er sich nicht darauf verlassen kann, dass sein Bedürfnisse später gestillt würden

.
Kinder sind so unterschiedlich und was für den einen Normalität ist sind für den anderen Wunschträume

.
Sabsi hat geschrieben:Wegen des Weggehens, das sehe ich ähnlich wie Bettina. Warum gehe ich denn nicht nachmittags ins Kino, wenn ich weiß, dass es abends für mein Kind Streß bedeutet? Ich bin doch auch mit stillendem Kleinkind nicht rund um die Uhr gefangen, sondern HABE Freiheiten, Zeitfenster, in denen es sich besser abgeben lässt. Ist es schlimm, sich da die paar Jahre, die das Kind mich so sehr braucht, ein bisschen danach zu richten? Was eben NICHT heißt, aufs Kino zu verzichten und nur noch zwischen Einkaufen, Krabbelgruppe und Zuhause hin und her zu pendeln, sondern eben Aktivitäten auf fürs Kind passende Zeiten zu verschieben...
Wenn man ein Kind mit Zeitfenster hat, super! Die einzige Zeit die ich sozusagen verplanen kann ist zwischen Aufstehen und Mittagschlaf, der zwischen 12 und 6 irgendwann stattfindet

da ich nie weiß wann kann ich also Termine nur bis max. 12 legen. Gibt's da ne Kinovorstellung???

(Nicht ernst gemeint ich hasse Kino, seit neben mir ständig Sms geschrieben werden

)
Was ich eigentlich nur sagen will ist: Wenn jemand schon über so einen einschneidenden Schritt wie abstillen nachdenkt ist davon auszugehen, dass eine große Unzufriedenheit mit der momentanen Situation da ist. Das man in solchen Situationen dann dünnhäutig reagiert ist glaube ich nur menschlich und dann lesen zu dürfen wie toll einige Sachen j abei (angeblich) allen anderenm Kindern klappen ist dann einfach oft nicht hilfreich. Zumal ja nicht Vorschläge kamen wie: hast du dieses oder jenes schon ausprobiert sondern eben die Pauschalansage: Das geht immer! ist für den Betroffenen dann einfach nicht schön
