Capesider hat geschrieben:So, Nachtrag...
was ich in meinem Ausgangspost noch so krass fand und nochmal fragen wollte: gibt es hier noch mehr Kinder, die so einen "Sensor" haben, wenn die Mama sich rausschleichen will? Ich finde das manchmal schon richtig unheimlich. Becci kann tief und fest schlafen, aber sobald ich aufstehe, schlägt sie die Augen auf und steht auf!
Heute Mittag auch wieder: ich will mich nach ner knappen Stunde aus dem Schlafzimmer schleichen, da gehen die Augen auf, Becci springt in die Senkrechte und ruft völlig panisch: "Ich komm mit, ich komm mit, ich komm mit!"

Meine Große, mittlerweile fast 10, hat das auch mit mir "gespielt"
Nicht immer, aber oft genug, daß ich mich noch daran erinnere.
Da konnte ich noch so lange warten, bis sie schlief, sie hat es gemerkt..
Bei uns war es abends.
Momentan finde ich es auch schrecklich wenn Bettzeit ist !
Die Großen finden kein Ende, kommen x-Mal wieder raus wg was "Wichtigem";
u. die Kleine ist noch nicht müde genug, muß v. mir( v. wem sonst

) einschlafgestillt werden,
und Ruck-Zuck ist 22 Uhr
Das war mein Abend, ganz zu schweigen v. meinem armen Mann, der alleine X-Box spielen oder Fernsehen muß
Wenn ich dann wieder aufstehen darf wacht sie oft nochmal auf.
Dann ist der Abend endgültig gelaufen. So fertigmitjammernbin
Aber die Kinder werden groß, der Streß geht vorbei, man kann das überstehen
Ich bin das lebende Beispiel
Was das Loslassen angeht, das war für mich auch echt hart
Aber wenn man kleine Schritte macht, tut es nicht so weh, u. fällt leichter.
Als meine Schwägerinnen die Große so mit 2 1/2 das erste mal mit zum Samstags-shoppen 5 km weiter für 1bis 2 h mitnahmen,
habe ich Blut u. Wasser geschwitzt.
Ich habe mir alle Schrecklichkeiten ausgemalt, die passieren hätten können.
Ich war sehr extrem
Klar hat mich niemand dazu gezwungen, aber die Kleine fand es toll.
Beim 2. Mal war es nicht mehr so schlimm,
nach dem 4. mal war es für mich ok.
Vielleicht wäre diese " Politik der kleinen Schritte" auch was für Dich bezüglich KiGa.
Ich wünsche Dir Alles Gute, daß Du aus Deinem Tief rausfindest
