12 Monate alt, mögliche Gedeihstörung, nächtliches Abstillen verordnet

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Noragami
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Re: 12 Monate alt, mögliche Gedeihstörung, nächtliches Abstillen verordnet

Beitrag von Noragami »

Hallo allerseits,

zuerst einmal vielen lieben Dank für euer Bemühen, euren Zuspruch und die zahlreichen Tipps. Da kann ich bestimmt einiges davon mitnehmen :-D.
Zum Punkt ziemlich weit unten: Die unterernährten Kinder mit BeikostEinführung kommen durch das parallele Abstillen. Das hast du nicht geschrieben, deswegen ergänze ich mal, falls es nicht klar ist.
Sommermama, das ist ein interessanter Ansatz. So hatte ich es gar nicht verstanden. Ich hatte es so verstanden, dass die Milch nicht mehr ausreicht als alleinige Nahrungsquelle, aber die Eltern nicht genug reichhaltige Beikost anbieten. Da werde ich nochmal genauer nachlesen, danke für den Hinweis!

Danke übrigens für den Link zum Still-Lexikon. Die Publikation der WHO habe ich begonnen zu lesen. Ja, da wird sich für häufiges Stillen in den ersten zwei Jahren ausgesprochen, was schonmal gut ist :). Da steht auch, dass es kontroverse Meinungen gibt, was Stillen für eine Auswirkung auf den Appetit und das Wachstum hat... insgesamt finde ich es leider etwas beunruhigend. Nach den ersten zwei Jahren ist ein Wachstumsrückstand nicht mehr aufzuholen, na toll, das sind ja gute Aussichten :(. Und die empfohlenen 550 kcal/Tag mit der Beikost erreichen wir nie und nimmer. Ich hoffe wirklich, es gelingt uns bald, das Ruder rumzureißen.
Und den dicken Kindern wird auch zur Beikost und Abstillen geraten, weil sie dann abnehmen.
Danke, Serafin! Das war mir gar nicht bewusst, dass es die andere Seite auch gibt :).
Ich habe ein Kind mit Gedeihstörung, das ich bis 18 Monate gestillt habe, bis 16 Monate davon nahezu voll. Erst als das Essen untertags eine passende Kalorenmenge erreichte (in unserem Fall musste ich da zusätzlich härtere Geschütze auffahren), gingen die Stillmahlzeiten nachts zurück.
Liebe Anika, vielen Dank für den Erfahrungsbericht. Darf ich dich fragen, was für härtere Geschütze das waren, bzw. wie hast du dein Kind dazu gebracht, mehr zu essen?
Mein Sohn hat gut gestillt und ist eher ein schlechter Esser, Beikostbeginn war ähnlich wie bei euch. Eisen mussten wir auch geben als er ca 14-18 Monate alt war.
Mit 24 Monaten habe ich ihn Abgestillt, seitdem sackt er von seiner Gewichtskurve ab. Ich glaube also ganz laienhaft (was andere hier ja durchaus fachlich belegt auch sagen), dass das nächtliche Abstillen nicht unbedingt sinnvoll ist
Danke, MCM! Das bestärkt mich, beim Stillen zu bleiben. Noch weiter in der Gewichtskurve absacken darf er keinesfalls :? .

Hoffen wir mal, dass die Backenzähne was bringen! Im Moment sind noch keine da, aber vielleicht dauert es nicht mehr lange. Er hat jetzt schon länger keinen neuen Zahn bekommen.

Vielen Dank auch für eure zahlreichen Vorschläge, gegenüber der Diätassistentin zu argumentieren. Da ist sicher das ein oder andere dabei, das ich verwenden kann. Vielleicht kann ich aber das Gespräch auch ganz ablehnen, das wäre noch besser. Ich möchte nur nicht ganz perplex sein, wenn wieder derartige Aussagen kommen.

Das Buch "Mein Kind will nicht essen" steht auch schon lange auf meiner Liste, danke für den Tipp, Stoepsel! Ob es mich beruhigen wird, weiß ich noch nicht, aber ich werde es auf jeden Fall lesen :).
Wenn nachts häufig Milch trinken zum Abnehmen führt, hätte sich das bestimmt schon jemand als Abnehmprogramm für Übergewichtige Erwachsene patentieren lassen, oder?
Der war gut, danke Carraluma! :lol: Und bei Krankheit ist Milch wirklich ein gutes Back-up, da hast du recht! Wäre blöd, wenn man drauf verzichtet, gerade bei einem so dünnen Kind, das kaum Reserven hat.

Der Tipp, einem älteren Kind beim Essen zuzusehen ist auch sehr gut. Ich denke tatsächlich, dass das erst den Durchbruch bringen wird. Aber in die Kita kommt er erst in einem Jahr und sonst sehen wir leider wegen Corona niemanden regelmäßig. Aber ab und zu treffen wir doch Freunde mit älteren Kindern und vielleicht kann er sich da ein bisschen was abschauen.

Für den Kinderwagen überlege ich mir was. Es ist leider so ein Fellsack, durch den auch noch die Gurte zum Anschnallen durchgehen, da müsste man schon alles mit Tüchern auspolstern. Ich werde dann wahrscheinlich Sachen mitnehmen, die nicht so "schmutzig" sind. Zum Glück mussten wir die letzten Tage nicht unterwegs essen. :)

Die Müslis werde ich mir auch mal anschauen, vielen Dank für den Tipp Kaba!

Liebe Grüße!
Mama von einem kleinen Buben (10/2019)
Noragami
gut eingelebt
Beiträge: 21
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Re: 12 Monate alt, mögliche Gedeihstörung, nächtliches Abstillen verordnet

Beitrag von Noragami »

Liebe Mondenkind,

vielen Dank für deine ausführliche Antwort! Ich kann sicher einige von deinen Vorschlägen umsetzen :).

Jedenfalls bestärkt ihr alle mich darin, bei meinem Gefühl zu bleiben und weiterhin nach Bedarf zu stillen. Wenigstens kann ich jetzt ruhigen Gewissens dabei bleiben, wenn sich auch die anderen Sorgen nicht in Luft auflösen.
Ein gesundes gestilltes Kind verhungert nicht vorm vollen Teller. Wenn Muttermilch und feste Kost angeboten werden, und das Kind trotzdem nicht zunimmt, muss man nach Ursachen suchen, da das Kind möglicherweise nicht gesund ist. Grundsätzlich kann das Kind einfach auch von Natur aus klein und zart sein, aber eine zugrunde liegende Erkrankung muss natürlich ausgeschlossen sein.


Hm, das klingt ja nicht so gut und beunruhigt mich nun doch. :( Ich hoffe natürlich nicht, dass es so ist. Wenigstens ist es jetzt in Abklärung und nächste Woche wissen wir mehr.
Das wäre ein erstaunlich planvolles Vorgehen für einen Einjährigen... Und mit Lust hat das auch wenig zu tun. Natürlich ist Essen auch eine lustvolle Sache, aber Kinder haben nicht "keine Lust" zum essen. Essen ist ein menschliches Grundbedürfnis. Ein Kind, das dauerhaft zu wenig isst, tut dies nicht aus Bocklosigkeit, sondern weil es ein, wie auch immer geartetes, Problem hat. Ich weiß, dass das relativ hart klingt, ich meine das auf keinen Fall als Vorwurf gegen Dich! Mir ist es aber wichtig, den Blickwinkel korrekt zu haben. Und dem Kind ist keinerlei Vorwurf zu machen und die Ursache sollte keinesfalls in "keine Lust" o.ä. gesehen werden. Dies wäre auf jeden Fall falsch.


Ich meinte es dahingehend, dass sich das Kind, wenn es die Wahl zwischen Stillen und Essen hat, lieber fürs Stillen entscheidet und dadurch weniger isst als es sollte. Meinst du, sowas wäre prinzipiell möglich?
Wie bereitest Du das zu? Kann man das Porridge noch mehr anreichern, zB durch Mandelmus?
Ja, das können wir sicher noch reichhaltiger gestalten, das stimmt.
Ausfallen lassen ist ungünstig. Gerade eine Banane oder ähnliches ist unterwegs ja meist auch möglich. Da könntet Ihr verstärkt drauf achten.
Ja, da müssen wir wirklich konsequenter sein und die Snacks strikt einhalten. Ab jetzt gibt es einfach fixe Zeiten, zu denen die Snacks gereicht werden, egal ob wir gerade unterwegs sind oder nicht. Würde eine Banane oder Hirsekringel dann als Zwischenmahlzeit ausreichen oder sollte in den Snacks auch Fett enthalten sein?
Prinzipiell klingt das gut. Ausschließlich selbst essende Kinder in dem Alter nehmen aber nachweislich weniger Energie zu sich. Mein Vorschlag wäre, hier auf jeden Fall min. eine hochkalorische Breimahlzeit einzubauen. Tipps zu hochkalorischer Beikost findest Du hier: viewtopic.php?p=5756005#p5756005.
Danke für den Anstoß, wahrscheinlich ist es in unserem Fall wirklich notwendig, dass wir da sehr genau drauf schauen. Ich werde es ab morgen wieder mit Brei probieren, bisher mochte er den ja leider nicht so.
3 TL Öl pro "Tellerchen" - wie groß kann ich mir so einen Teller vorstellen? Bzw. wenn ich 2 EL Brei herrichte (mehr isst er fast nie), wie viel Öl müsste da denn rein?
Wie groß und wie schwer bist Du? Und der Vater?
Ich bin 1,67 m groß und ca. 50 Kilo schwer (die Waage ist irgendwo verstaubt). Mit 1 Jahr war ich 72 cm groß und 7,9 kg schwer (10. Perzentile). Der Papa ist etwas größer als ich und durchschnittlich schwer, war als Baby unauffällig groß und schwer.
Zusammengefasst meine Empfehlungen:

1. weiter stillen
2. zusätzlich zum selbstessen am Familientisch hochkalorischen Brei anbieten
3. Diagnostik vorantreiben
4. keine Zwischenmahlzeiten ausfallen lassen
Danke schön, so machen wir das! Ich berichte dann, wie es mit dem Essen läuft, ok?

Liebe Grüße!
Mama von einem kleinen Buben (10/2019)
Polarfuchs
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Re: 12 Monate alt, mögliche Gedeihstörung, nächtliches Abstillen verordnet

Beitrag von Polarfuchs »

Wir haben hier auch ein Wenigesser Kind zu Hause - aber im ersten Jahr war sie Miss Buddah daher eine etwas andere Ausgangslage.
Wollte dir aber zum Thema Snacks was da lassen:
Hirse Kringel haben quasi keine Kalorien, wir sagen hier aus Spaß immer Luft essen ;-)
Wir nehmen wirklich immer etwas zu essen mit wenn wir raus gehen, auch wenn’s nur ne Stunde ist.
Banane und Weintrauben haben gut Kalorien und Motti verspeist es mit viel Vorliebe im Kinderwagen.
Vielleicht auch sonst selbstgemachte Kekse mit Haferflocken und gut Mandelmus wenn er sowas mag?

Es gibt ja auch einige Snacks zu kaufen, die gar nicht so verkehrt sind, schau doch beim nächsten mal hinten auf die Packung wie viel Kalorien sein stecken.

Zum normalen Essen: vielleicht reicht es wenn du ihn fütterst? Hier wird auch selbst gegessen, aber zwischendurch versuche ich doch ab und zu mal zu helfen ;-)
Was bei uns gut „läuft“ ist zB. Risotto.
Auch Brotbelag wie Käse hat ja gut Kalorien. (Natürlich sollte er jetzt nicht 5 Scheiben pro Mahlzeit essen :lol: )

Ich drücke die Daumen, dass die klinische Abklärung nichts ergibt!

Ach und Motti hat bis sie in den Kindergarten kam (mit 15 Monaten) auch oft nur Mini Portionen gegessen, es wurde als alle 4 Backenzähne da waren plötzlich besser. Vorher hat sie auch noch 8-9x in 24h gestillt... und uns wurde auch mal gesagt ich solle sie abstillen damit sie mehr isst - ich habe es ignoriert.
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Kleine
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Re: 12 Monate alt, mögliche Gedeihstörung, nächtliches Abstillen verordnet

Beitrag von Kleine »

Mein Sohn kann aufgrund einer Speiseröhrenfehlfunktion und massiver Hypotonie in der Zungen- und Mundmzskulatur nur sehr eingeschränkt essen = er ernährt sich zu 80% von hochkalorischer Spezialnahrung, kein erstrebenswertes Ziel für Euch 😉
Zusätzlich hat er einen extrem hohen kcal-Bedarf von derzeit etwa 1700-2000kcal auf 16kg Körpergewicht, selbst wenn er wollte: es ist ksum möglich, das mit konventioneller Ernährung zu essen (rechne das mal auf Drin Gewicht hoch). Als i-Tüpfelchen kann er Hunger und Durst selbst kaum wahrnehmen sondern muss von aussen getriggert werden.

Insofern ganz andere Ausgangslage wie bei Euch und überhaupt nicht vergleichbar.

Trotzdem funktionierte auch bei ihm das so, dass je mehr kcal untertags ins Kind kamen umdo weniger stillte er nachts. Und das hat sich nicht geändert. Gerade kann er tagsüber ksum essen und hat bis zu 5 Mahlzeiten nachts... 🙄

Ich würde mich auf hochkalorische Beikost stürzen, dann wird das schon. Kinder wie meiner sind so selten, ich glaube im ganzen SuT gibt es ausser meinem noch ein weiteres Kind... daran brauchst Du nicht zu denken 😜
LG
Anika

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FloppyDisc
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Re: 12 Monate alt, mögliche Gedeihstörung, nächtliches Abstillen verordnet

Beitrag von FloppyDisc »

Ich glaube deine Frage ist auf S. 2, ich suche jetzt mal nicht nach...

Also unser Paulchen wiegt jetzt ca 8,5kg auf 75cm, ist also weiterhin auf der schmalen Seite. Ich habe allerdings den Vorteil eines älteren Kindes, das auch erst jetzt langsam in "normales" Längenwachstum kommt (99cm mit 4 Jahren, davon aber tatsächlich 7cm seit März '20), deswegen gehe ich davon aus, dass auch Paulchen irgendwann mal zulegen/wachsen wird. Oder halt auch nicht, ich bin mit 1,62m und 56kg klein, aber ein gutes Stück größer als meine Mutter zB, und der Papa ist mit 1,78cm und 69kg definitiv leicht, der kommt auch aus einer leichten Familie. Wenn er das Gewicht vom Papa und meine kurzen Gene hat, kann halt nicht viel bei herum kommen. Deine Maße lassen Größe und Gewicht deines Sohnes ja auch nicht soo überraschend aussehen 😅 Unser Kinderarzt meinte übrigens, bei Größe/Gewicht unseres Sohnes bei der U6 wäre bei ihm eine "Zielgröße" von 1,70-1,85m zu erwarten. Joa, ziemlicher Durchschnitt halt 🤷🏼‍♀️
LG Floppy
mit Krötenkind 9/16 und "Paulchen" 5/19
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ShinyCheetah
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Re: 12 Monate alt, mögliche Gedeihstörung, nächtliches Abstillen verordnet

Beitrag von ShinyCheetah »

Hi! Unser Lieblingssnack für unterwegs waren am Anfang (zucker- und salzfreie) Bananenpfannkuchen oder -muffins, natürlich jeweils in Mini. Die sind schnell gemacht, du kannst den Fettanteil schön hoch machen, super von der Konsistenz für Beikoststarter und die Sauerei hält sich in Grenzen. Und sie schmecken sogar den Eltern ;)

F ist auch ein eher leichtes Kind und ist, nachdem er am Anfang in den Perzentilen geklettert ist, nach und nach runtergewandert, bis er sich mit ca. 4 - 6 Monaten auf "seiner" Perzentile eingefunden hat, wo er seitdem geblieben ist. Die passt jetzt auch zum familiären Hintergrund. Aber darum habe ich auch ziemlich auf die Beikost geachtet. Empfohlene Breimengen (200 g pro Mahlzeit...) waren hier immer VÖLLIG utopisch. Das alleine ist aber ja kein Problem. Dass ein Kind auf der 15. Perzentile nicht die gleichen Mengen schafft (und braucht) wie eins auf der 80., ist ja logisch.

Hier übrigens sind mit nächtlichem Abstillen nicht so sehr die Essmengen, aber vor allem die Trinkmengen hochgegangen. Mit MuMi bekommt ein durstiges Kind aber wenigstens auch ein paar Kalorien ab, anders als mit Wasser.
mit Sohn F (Ende September 18)
und Tochter V (Ende Juni 21)


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delfinstern
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Re: 12 Monate alt, mögliche Gedeihstörung, nächtliches Abstillen verordnet

Beitrag von delfinstern »

Banane würde ich als Snack anbieten, Hirsekringel nicht, das ist ja nur Luft.
Ich nutz Babymüsli als "Müsli" oder brei. Das ist ein bisschen stückiger als Breipulver, aber ziemlich fein (Dm, alnatura etc). Bei Kindermüsli musst du gucken, obs einfach gezuckertes Müsli ist oder ob es stückigeres Breipulver ist. 1El Joghurt(am Anfang gern Griechischen mit 10%(ohne Honig!) oder Rahmjoghurt mit 10% Fett, Bisschen "Müsli", 1EL Obstmus. Mandelmus war den Jungs zu intensiv vom Geschmack für Müsli, ca 1/2Tl Butter/Sahne/Öl ging gut. Mehr haben meine eh nicht gegessen und 50%fett war mir dann doch zu viel. Das ist relativ fest, das konnten sie selber löffeln. Beide mochten mit ca 1-1,5 Jahren auch Butter pur sehr gerne. Klar nicht 100g, aber mal 1-2Löffel (mir muss es ja nicht schmecken). Brei ging gut mit Löffel füllen und anreichen. Sie haben den dann selber in den Mund. Selbstgemachte Bananen-Waffeln essen meine auch gern und geht gut unterwegs (und sind selbst schon gut kalorienhaltig, das kann man noch erhöhen).
Abstillen nachts führte bei uns zu mehr essen, aber erst zeitversetzt, so 1-2Wochen später. Und nur, weil ich frühs dann auch nicht gestillt habe(war arbeiten), der Große war 1,5 und der Kleine ist erst seit 3wochen Milchfrei nachts (will aber 2-4x Wasser trinken) . Backenzähne machten einen großen Sprung, sowohl bei der Menge als auch bei der Lebensmittelauswahl.
Liebe Grüße
Delfin*
mit Delfinzwerg(1/17), Delfinknirps(12/18)und Delfinmini(5/21) *(11.14) *(2.18) *(2.26)

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Fernweh
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Re: 12 Monate alt, mögliche Gedeihstörung, nächtliches Abstillen verordnet

Beitrag von Fernweh »

Hirsekringel eignen sich zum Tunken in Nussmus. Als Löffelersatz quasi, den man mitessen kann.
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sanilii
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Re: 12 Monate alt, mögliche Gedeihstörung, nächtliches Abstillen verordnet

Beitrag von sanilii »

Bärchen ist und war ja schon immer auch von der Kleinen und leichten Sorte, wenngleich mit 12 Monaten etwas schwerer als deiner. Richtig gegessen hat er allerdings erst mit über 18 Monaten.
Allerdings etwas andere Ausgangslage, er hatte ne Kuhmilcheiweißunverträglichkeit und zusätzlich einen mit 13 Monaten (auf mein Betreiben, trotz spitzer Kommentare der KiÄ seit Beikoststart ist da sonst nämlich nix passiert) entdeckten eklatanten Eisenmangel inkl Anämie. Hatten wir innerhalb von zwei Monaten wieder gut im Griff, hat aber trotzdem lange absolut nix am (Nicht)Essverhalten geändert.
Sonja mit Bärchen *4/17 und kleiner Hummel *9/20
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Willma
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Re: 12 Monate alt, mögliche Gedeihstörung, nächtliches Abstillen verordnet

Beitrag von Willma »

Hirsekringel heißen bei uns auch Luft :lol:
Muckel war und ist immer noch klein und zart und ich habe anfangs immer versucht irgendwie Brei in dieses Kind zu bekommen, was mich sehr gestresst hat und auch zu viel Streit und Tränen führte. Ich erinnere mich noch sehr gut, was wir alles veranstaltet haben, damit sie etwas isst :shock: irgendwann ging es dann nur noch mit Belustigung und Ablenkung, das ist wirklich nicht so schön. Abends stand mein Mann mit verschieden Küchenutensilien bewaffnet neben dem Hochstuhl und veranstalte eine Zirkusshow mit Löffeljonglage, Topfkonzert usw während ich Muckel den Brei in den Mund stopfte, wenn sie über die Kasperei von Papa lachte. Von sich aus hätte sie den Mund sonst niemals geöffnet. :? Rückblickend finde ich das sehr schlimm, das so gemacht zu haben und bin jetzt sehr entspannt beim Thema Essen. Unterwegs essen meine Kinder mehr als zuhause, in Gesellschaft mit anderen Kindern ebenfalls. Was bei uns als Snack im Kinderwagen sehr gut geht sind Kichererbsen aus dem Glas und Oliven.
Muckel (5/16) Knubbel (12/17) Wusel (6/20) Krümel (*+9/23)
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