Schlimm genug, dass seine Mutter mit ihrem ewigen "der Papi und die Omi müssen doch auch mal Flasche geben dürfen, du böse Schwiegertochter! " nicht bei mir durchgekommen war; füttern sollte unbedingt sein.
Ich habe mich breitschlagen lassen, dem Kind ein wenig Gemüsebrei an die Lippen zu führen. Sie fand (und findet) Möhre sowas von eklig, dass wir das gleich wieder seinlassen konnten
Das war quasi die Theater-Vorstellung für den Papa (wobei ich das nicht ein zweites Mal so machen würde!).
Ab dann habe ich nur in Reichweite gelegt (Obst und Gemüse) und bei Brei, den ich durchaus angeboten habe, auf ihre Lautäußerungen gewartet. Sie hat sehr früh "nnamnaaaam!" gemacht, was eindeutig zu verstehen war. Wenn sie das Essen wollte, habe ich auch gefüttert. Bzw ihr zum abbeißen oder in den Mund nehmen so hingehalten, dass sie entweder mit dem Mund dran kam, oder alternativ mit ihren Händen meine Hand greifen und zu ihrem Mund hinziehen konnte. Pinzettengriff hat sie so mit ca. 9 Monaten gelernt, aber Heidelbeeren wollte sie vorher halt schon essen
Jemand sagte es doch schon: wenn ihr auf Baby's Signale achtet und diese respektiert, kann nicht viel schiefgehen.