3,5jähriger schränkt Lebensmittelvielfalt immer mehr ein
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Re: AW: 3,5jähriger schränkt Lebensmittelvielfalt immer mehr
Echt?
Meinst du allgemein weniger Kalorien?
Er ist von der Perzentilen her bei 25% Größe und Gewicht. Ggf auch niedriger. War zuletzt vor 3/4jahr beim KIA.
Also sehr schlank und eher klein.
Hosen rutschen.
Ich denk sein Magen braucht auch nicht so viel. Er sagte auch schon ihm sei schlecht, nachdem er drei Maustaschen gegessen hatte.
Meinst du allgemein weniger Kalorien?
Er ist von der Perzentilen her bei 25% Größe und Gewicht. Ggf auch niedriger. War zuletzt vor 3/4jahr beim KIA.
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Ich denk sein Magen braucht auch nicht so viel. Er sagte auch schon ihm sei schlecht, nachdem er drei Maustaschen gegessen hatte.
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- Sakura
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Re: 3,5jähriger schränkt Lebensmittelvielfalt immer mehr ein
Gesunde Kinder in dem Alter essen nur soviel wie sie brauchen. In seinem Alter ca. 80 kcal pro kg Körpergewicht pro Tag. Wenn er 14 kg wiegt, braucht er ca. 1100 kcal. 30g Salzbrezeln - eine Kinderhand voll - haben oft schon 150 kcal, also mehr als 10% seines Tagesbedarfes an Kalorien. Ich denke, Dein Kind isst genau das, was er braucht. Er isst nicht zu wenig, er isst nur nicht hauptsächlich bei Tisch. Bei Tisch ist er dann oft nicht hungrig, so dass er nichts oder nur wenig oder nur sehr wählerisch isst, wenn es stimmt, was Du schreibst, dass er unterwegs viel snackt. Was ja auch ok sein kann, er hat damit offensichtlich kein Problem. Eher unwahrscheinlich ist aber das Szenario, dass er unterwegs viel snackt, UND dann trotzdem bei Tisch hungrig zulangt. Jedenfalls nicht, bis er 16 ist 
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13
Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
vor keinem Popanz, keinem Weltgericht,
vor keinem als sich selber gerade zu stehen. (Reinhard Mey)
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Grünfrosch
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Re: 3,5jähriger schränkt Lebensmittelvielfalt immer mehr ein
Aber es geht dir ja offensichtlich nicht darum, DASS der Magen gefüllt wird, sondern MIT WAS der Magen gefüllt wird. Sonst hättest du ja den Thread nicht gestartet.Angee82 hat geschrieben: Aber weil ich weiß, dass Obst eben nicht wirklich dauerhaft satt macht, vor allem nicht wenn der Magen zu Mittag nicht wirklich gesättigt war, nehm ich eben meist was KH-reiches wie Salzbrezeln mit. Oder mal n Brot/Breze.
Wenn man sich bewusst macht, wieviele Vitamine eine Pfirsichmahlzeit hat (im Gegensatz zu einer Salzbrezelmahlzeit)... vielleicht kannst du ja an der Art und Weise der Zwischenmahlzeit etwas ändern?
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AnnaKatharina
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Re: AW: 3,5jähriger schränkt Lebensmittelvielfalt immer mehr
Naja, auf der 25. Perzentile heißt ja übersetzt, das 25% aller Kinder kleiner bzw. leichter sind.Angee82 hat geschrieben: Er ist von der Perzentilen her bei 25% Größe und Gewicht. Ggf auch niedriger. War zuletzt vor 3/4jahr beim KIA.
Also sehr schlank und eher klein.
Also jedes 4. Kind im selben Alter ist leichter und kleiner als deins!
(Spannend ja auch, dass du 25. Perzentile beim Gewicht als "sehr schlank" bezeichnest, 25. Perzentile bei der Größe aber nur als "eher klein". Fiel mir so in's Auge)
Grüße,
Anna-Katharina
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Re: 3,5jähriger schränkt Lebensmittelvielfalt immer mehr ein
[/quote]Angee82 hat geschrieben: Aber weil ich weiß, dass Obst eben nicht wirklich dauerhaft satt macht....
Was mir auffällt: wäre es nicht sogar der Sinn einer Zwischenmahlzeit, dass sie nicht dauerhaft satt macht? Aus genau diesem Grund gebe ich zwischendurch Obst, damit die Kinder mittags Hunger haben. Ich selbst esse vormittags auch wenn dann nur nen Apfel oder so und keine sättigenden Snacks, sonst sitze ich mittags da und habe keinen Hunger.
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13
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Re: AW: 3,5jähriger schränkt Lebensmittelvielfalt immer mehr
Huhu!
Erst jetzt gesehen, dass hier noch Posts sind. Ups[emoji4]
Werd später noch antworten.
Lg
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- Angee82
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Re: AW: 3,5jähriger schränkt Lebensmittelvielfalt immer mehr
Liebe Anna-Katharina,AnnaKatharina hat geschrieben:Naja, auf der 25. Perzentile heißt ja übersetzt, das 25% aller Kinder kleiner bzw. leichter sind.Angee82 hat geschrieben: Er ist von der Perzentilen her bei 25% Größe und Gewicht. Ggf auch niedriger. War zuletzt vor 3/4jahr beim KIA.
Also sehr schlank und eher klein.
Also jedes 4. Kind im selben Alter ist leichter und kleiner als deins!
(Spannend ja auch, dass du 25. Perzentile beim Gewicht als "sehr schlank" bezeichnest, 25. Perzentile bei der Größe aber nur als "eher klein". Fiel mir so in's Auge)
Grüße,
Anna-Katharina
stimmt, hast recht.
Im Grunde finde ich es auch überhaupt nicht schlimm dass er ein schlanger Junge ist. Ich wünsche ihm dennoch dass er größentechnisch mal im durchschnittlichen Bereich landet und kein allzu kleiner Mann wird. Mal sehen ob sich die italienischen Gene durchsetzen oder er doch noch aufholt. ist ja noch ne ganze Weile hin.
Was mir auffällt: wäre es nicht sogar der Sinn einer Zwischenmahlzeit, dass sie nicht dauerhaft satt macht? Aus genau diesem Grund gebe ich zwischendurch Obst, damit die Kinder mittags Hunger haben. Ich selbst esse vormittags auch wenn dann nur nen Apfel oder so und keine sättigenden Snacks, sonst sitze ich mittags da und habe keinen Hunger.[/quote]Sakura hat geschrieben:Angee82 hat geschrieben: Aber weil ich weiß, dass Obst eben nicht wirklich dauerhaft satt macht....
Im Prinzip hast du recht. Nur haben wir öfter die Situation dass er Mittags wirklich nicht so viel isst dass er satt ist. Wenn ihn das Essen nicht anspricht oder nur ein Teil davon isst er z.b. seine 2-3 kleinen Tofüwürstchen und das wars. Oder letztens gar nichts, weil er nun doch keine Lust mehr auf Nudeln hatte und das Brot aus war.
Er sagt dann er sei satt und geht spielen. Ich nehme seine Antwort an und lass ihn gewähren. Auch wenn ich weiß dass er nicht wirklich richtig satt sein kann. Dazu kenn ich ihn einfach zu gut.
An diesen Tagen reicht das Obst/Gemüse nicht bis Abends. Definitiv nicht! Da brauch ich dann doch noch was gehaltvolleres. Aber eben um diese Snacks nur selten zum Einsatz zu bringen habe ich nun 1-2 auch ein Brot mit Belag eingepackt oder Studentenfutter bereitgestellt. Kam gut an. Im Prinzip würde ich dann auch gerne mal die zu Mittag abgelehnten Nudeln einpacken. Nur schätze ich dass sie auch dann nicht gegessen werden. Bin ich da zu locker/kindorientiert oder wie würdest du das machen?
Ich will keine übermäßige Strenge an den Tag legen, aber auch nicht immer alles nur nach "seiner" Nase gestalten. Der kleine Herr kann hier nämlich ziemlich anspruchsvoll sein. Zum Beispiel der Rest des Mittagessens wird abends so gut wie immer abgelehnt. Im Grunde möchte ich das zubereitete Essen (hier die Nudeln) nicht irgendwann wegwerfen. Demnach sollte es irgendwann aufgegessen werden. Also dann in den nächsten Tagen eben.
Aber was ich mir vorgenommen habe ist, dass ich mich nicht mehr stressen lassen möchte, wenn er mittags nur wenig isst. Falls dies der Fall sein sollte, dann will ich es so stehen lassen ohne Kommentare oder so und dann einfach was einpacke für draußen bzw. unterwegs. Es soll nicht mehr so viel Raum bekommen.
LG
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- arwen
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Re: 3,5jähriger schränkt Lebensmittelvielfalt immer mehr ein
Mit der Größe würde ich mir jetzt noch überhaupt keine Sorgen machen. Er ist ja erst ein paar Jahre alt. Mein Bruder war zur Konfirmation noch so klein, dass meine Mutter ihm ein Jacket genäht hat, weil die typischen Konfirmationssachen in den Läden zu groß waren, und jetzt ist er von der Größe her total durchschnittlich.
Zum Essverhalten kann ich nur sagen, dass sicherlich kein Kind freiwillig verhungert. Du bietest ihm regelmäßig etwas an, das ist doch gut so. Lass dich nicht stressen, am Ende ist sowieso alles nur eine Phase
Zum Essverhalten kann ich nur sagen, dass sicherlich kein Kind freiwillig verhungert. Du bietest ihm regelmäßig etwas an, das ist doch gut so. Lass dich nicht stressen, am Ende ist sowieso alles nur eine Phase
- Sakura
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Re: AW: 3,5jähriger schränkt Lebensmittelvielfalt immer mehr
Das kannst DU aber nicht beeinflussen, gleich gar nicht durchs Essen. Die endgültige Körpergröße ist plusminus wenige Zentimeter in den Genen festgelegt, schon als Deine Eizelle mit der Samenzelle verschmolzen ist. Essen bestimmt nur noch, wie dick dein Kind wird. Kinder essen da zum Glück intuitiv, und essen nur soviel, wie sie brauchen. Was anderes ist heftige Unterernährung oder Mangelernährung. Zb. wirkt sich meines Wissens nach Zinkmangel in der Kindheit negativ auf das Längenwachstum aus. Heftiger Kalorienmangel führt auch dazu, dass ein Kind nicht mehr wächst. Aber starke Mangelernährung ist bei einem vielseitigen Angebot an Nahrungsmitteln in Mitteleuropa eher unwahrscheinlich.Angee82 hat geschrieben:Ich wünsche ihm dennoch dass er größentechnisch mal im durchschnittlichen Bereich landet und kein allzu kleiner Mann wird
Ha! Und da haben wir schon den Grund.Mal sehen ob sich die italienischen Gene durchsetzen
Was will man da machen?
Ich als ich würde die KRISE kriegen, wenn mir irgendjemand nötigen wöllte, irgendwas zu essen, was ich nicht mag. Was ich sehr am Muttersein schätze ist die Tatsache, dass ICH koche, und ICH bestimme, was es gibt und wie das zubereitet ist. Ich koche ausschließlich Sachen, die mir schmecken (oder dem Mann oder den Kindern als Lieblingsessen). Ich entscheide jeden Tag nach Lust und Laune, worauf ich Bock habe. Das gleiche gestehe ich auch meinen Kindern zu. Ich weiß, was sie mögen, ich weiß, was sie nicht mögen. Ich weiß, was mein Mann mag und nicht mag. Und so versuche ich jeden Tag, meine Familie auch durchs Essen glücklich zu machen. Mein Mann mag abends warm, also koche ich nach Möglichkeit zweimal. Großkind ist gerade wählerisch, also habe ich immer Nudeln in der Hinterhand, auch wenn ich immer erst mal unser Essen anbiete. Mal mag sie es, mal nicht. Dann gibt es kommentarlos Nudeln.Im Prinzip würde ich dann auch gerne mal die zu Mittag abgelehnten Nudeln einpacken. Nur schätze ich dass sie auch dann nicht gegessen werden. Bin ich da zu locker/kindorientiert oder wie würdest du das machen?
Ich will keine übermäßige Strenge an den Tag legen, aber auch nicht immer alles nur nach "seiner" Nase gestalten. Der kleine Herr kann hier nämlich ziemlich anspruchsvoll sein.
Naja. Was wäre denn die Alterative? Ein Kind gegen seinen Willen zum Essen zwingen? Wie willst Du das durchsetzen? Schläge? Stubenarrest? Ohne Abendessen ins Bett? Für mich ist das gemeinsame Essen als Familie etwas wunderbares. Das ist die Zeit, die wir ganz intensiv miteinander verbringen, reden, die Kinder bändigen, ihnen neue Dinge zu kosten geben, Lachen, wenn die Kleine Quatsch macht, die Stirn runzeln, wenn die Große so tobt, dass der Becher umfällt... Für mich ist es selbstverständlich, dass für jeden etwas auf dem Tisch steht, was er gern mag. Für jeden Gast verbiege ich mich, und auch und gerade für meine Kinder. Meine persönliche Meinung.
Und anspruchsvoll bin ich beim Essen selbst. Ich trinke keinen Saft mit 25% Fruchtgehalt, ich mag kein zwei Tage altes Brot, kein zerkochtes Gemüse... Ich weiß, wie ich mich gefühlt habe, als ich im Job in der Kantine essen musste. Im Studium habe ich mittags irgendwann nur noch an der Salatbar gegessen, im Job habe ich mir dann mittags mein eigenes Essen mitgebracht oder Brötchen gegessen. Essen hat für mich etwas mit Genuss zu tun. Ich selber stopfe mir nichts rein, was mir nicht schmeckt, und daher erwarte ich das auch nicht von meinen Kindern.
Reste versuche ich gern, "aufzuarbeiten". Nudeln mit Käse überbacken? Wird hier als Resteessen geliebt. Anbraten und ein Ei drauf schlagen? Nudelsalat?Im Grunde möchte ich das zubereitete Essen (hier die Nudeln) nicht irgendwann wegwerfen.
Oder: selbst essen?
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13
Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
vor keinem Popanz, keinem Weltgericht,
vor keinem als sich selber gerade zu stehen. (Reinhard Mey)
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- Angee82
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Re: 3,5jähriger schränkt Lebensmittelvielfalt immer mehr ein
Huhu Sakura,
Aber...ich habe gemerkt dass es bei dem Großen aktuell KEIN eindeutiges Alternativessen, wie bei euch, die Nudeln gibt.
Grade letzte Woche habe ich Nudeln mit Pesto gemacht. Für mich, den Kleinen und ihn. Man möchte meinen er isst was, weil er zuletzt recht gerne Nudeln (PUR) gegessen hat. Aber...neee mag keine nudeln, will Brot. Wäre kein Thema. Nur hatten wir just an diesem Tag keins mehr da. War blöder Zufall. Und so hat er gar nichts zu Mittag gegessen. Sagte er will nichts und ging spielen. Und es war das erste Mal in der Woche mit Pasta. Den Rest hab ich gekocht was er sehr gerne mag.
Ich hatte mir als Alternativessen eben Nudeln (pur, Tomatenmark oder Öl) oder Brot mit Belag gedacht. Es ist in der Regel immer vorrätig da, schnell zubereitet, nicht zu teuer und macht satt.
Das war eben die Theorie.
Mir gehts auch nicht darum ihn zu zwingen irgendwelche exotischen Speisen zu probieren oder anderes. Es ging lediglich um Nudeln.
Und was das Thema "Anspruchsvoll" angeht, da zähle ich mich z.t. auch darunter. Bei Sohnemann meinte ich weniger seine Essenswünsche (die find ich meist okay), sondern mehr dass er sich z.T. ziemlich über manches aufregt und will dass es rückgängig gemacht werden soll. Z.b. Müsli ohne Milch, wenn die Milch bereits drin ist. Zuerst diese Pops und nicht die Haferflocken. Die Nudeln auf Tellerseite rechts mit Tomatenmark, nicht die linke. Wurst nicht in Stückchen schneiden zum Auskühlen. Soll wieder ganz sein. Nicht Rigatoni, sondern Spirellinudeln sollen es sein oder oder oder. Ist, seit wir mehr nachfragen, besser, aber manchmal regen ihn Dinge auf, die ich nicht vorhersehen konnte.
Wobei ich allgemein beobachte dass er sich schwer tut manche von mir/Mann getroffene Entscheidung zu akzeptieren und gerne vieles in der Familie bestimmen möchte. Schätze das zeigt sich eben auch beim Thema Essen.
Aber im Moment ist es viel entspannter...und ich bin soo dankbar. Hierfür musste ich aber auch so manch romantische Vorstellung aufgeben wie "die ganze Familie ernährt sich überwiegend vegetarisch, am besten vegan".
So kauf ich nun wieder ab und zu Eier, Käse und Wurst und freue mich über die mampfenden Jungs.
aalso...obigem kann ich auch zustimmen ! Ich selbst mag auch nicht gezwungen werden, mag auch kochen was mir schmeckt und dem Rest der Familie mundet!Ich als ich würde die KRISE kriegen, wenn mir irgendjemand nötigen wöllte, irgendwas zu essen, was ich nicht mag. Was ich sehr am Muttersein schätze ist die Tatsache, dass ICH koche, und ICH bestimme, was es gibt und wie das zubereitet ist. Ich koche ausschließlich Sachen, die mir schmecken (oder dem Mann oder den Kindern als Lieblingsessen). Ich entscheide jeden Tag nach Lust und Laune, worauf ich Bock habe. Das gleiche gestehe ich auch meinen Kindern zu. Ich weiß, was sie mögen, ich weiß, was sie nicht mögen. Ich weiß, was mein Mann mag und nicht mag. Und so versuche ich jeden Tag, meine Familie auch durchs Essen glücklich zu machen. Mein Mann mag abends warm, also koche ich nach Möglichkeit zweimal. Großkind ist gerade wählerisch, also habe ich immer Nudeln in der Hinterhand, auch wenn ich immer erst mal unser Essen anbiete. Mal mag sie es, mal nicht. Dann gibt es kommentarlos Nudeln.
Aber...ich habe gemerkt dass es bei dem Großen aktuell KEIN eindeutiges Alternativessen, wie bei euch, die Nudeln gibt.
Grade letzte Woche habe ich Nudeln mit Pesto gemacht. Für mich, den Kleinen und ihn. Man möchte meinen er isst was, weil er zuletzt recht gerne Nudeln (PUR) gegessen hat. Aber...neee mag keine nudeln, will Brot. Wäre kein Thema. Nur hatten wir just an diesem Tag keins mehr da. War blöder Zufall. Und so hat er gar nichts zu Mittag gegessen. Sagte er will nichts und ging spielen. Und es war das erste Mal in der Woche mit Pasta. Den Rest hab ich gekocht was er sehr gerne mag.
Ich hatte mir als Alternativessen eben Nudeln (pur, Tomatenmark oder Öl) oder Brot mit Belag gedacht. Es ist in der Regel immer vorrätig da, schnell zubereitet, nicht zu teuer und macht satt.
Das war eben die Theorie.
Mir gehts auch nicht darum ihn zu zwingen irgendwelche exotischen Speisen zu probieren oder anderes. Es ging lediglich um Nudeln.
Und was das Thema "Anspruchsvoll" angeht, da zähle ich mich z.t. auch darunter. Bei Sohnemann meinte ich weniger seine Essenswünsche (die find ich meist okay), sondern mehr dass er sich z.T. ziemlich über manches aufregt und will dass es rückgängig gemacht werden soll. Z.b. Müsli ohne Milch, wenn die Milch bereits drin ist. Zuerst diese Pops und nicht die Haferflocken. Die Nudeln auf Tellerseite rechts mit Tomatenmark, nicht die linke. Wurst nicht in Stückchen schneiden zum Auskühlen. Soll wieder ganz sein. Nicht Rigatoni, sondern Spirellinudeln sollen es sein oder oder oder. Ist, seit wir mehr nachfragen, besser, aber manchmal regen ihn Dinge auf, die ich nicht vorhersehen konnte.
Wobei ich allgemein beobachte dass er sich schwer tut manche von mir/Mann getroffene Entscheidung zu akzeptieren und gerne vieles in der Familie bestimmen möchte. Schätze das zeigt sich eben auch beim Thema Essen.
Aber im Moment ist es viel entspannter...und ich bin soo dankbar. Hierfür musste ich aber auch so manch romantische Vorstellung aufgeben wie "die ganze Familie ernährt sich überwiegend vegetarisch, am besten vegan".
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