Auch heute noch unterscheidet sich das Essverhalten meiner Mäuse: Töchterchen schnell und nur das Nötigste, Sohnemann genießt und probiert alles mögliche mit einer Seelengeduld. Es ist wohl einfach Typsache.
Genug Milch für SGA-Baby?
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- Teazer
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Re: Genug Milch für SGA-Baby?
Ich weiß noch wie beunruhigt ich bei meiner Großen war, weil sie nie auf mehr als 6 min stillen kam (clusterfeeding ausgenommen). Mein Kleiner hingegen stillte ähnlich wie Deine Maus.
Auch heute noch unterscheidet sich das Essverhalten meiner Mäuse: Töchterchen schnell und nur das Nötigste, Sohnemann genießt und probiert alles mögliche mit einer Seelengeduld. Es ist wohl einfach Typsache.
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Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)
"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
AP estab. 2009, 2011 & 2014
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jusl
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Re: Genug Milch für SGA-Baby?
?!? Wie kommst Du darauf??Naja etwas mehr Milch im Vorrat fände ich nicht schlecht ^ sie trinkt dann ja schneller
Wenn Du Deine Milchproduktion steigerst, ohne dass Bedarf dafür da ist, dann ist Übervölle die Folge. Die Brust reagiert darauf sofort (sinnvollerweise!) mit Drosselung der Milchproduktion, das passiert über lokale Stauungsinvolution, die dem Gewebe signalisiert: Hier "steht" Milch, brauchen wir nicht, bitte Produktion runterfahren.
Zum Spaß sich "Milch im Vorrat" züchten funktioniert nicht, und das ist auch richtig so.
Nur noch 6 Wochen, dann ist Dein Baby 4 Monate alt und könnte während gelegentlicher Abwesenheitszeiten auch einfach etwas Beikost angeboten bekommen. Das ist für gewöhnlich DEUTLICH stressärmer als Milch abpumpen, lagern, auftauen und füttern. 130 ml würde für eine Abwesenheit von ca 9 Stunden reichen: Du stillst, direkt eh Du weggehst, nach ca 3 Stunden nimmt Dein Baby eine normale Portion (ca 40-80 ml), nach weiteren ca 3 Stunden eine weitere normale Portion (wieder ca 40-80 ml), und nach weiteren ca 3 Stunden bist Du wieder da und stillst. Macht 9 Stunden. Ist Deine Planung so richtig?Einmal die Woche ca soll mein Mann den Vorrat nehmen können zum Füttern, wenn ich nicht da bin, max ca 130 ml schätze ich.
Jedenfalls: Wenn Du, ehe Dein Baby Beikost bekommen kann, so viele Stunden am Stück weg sein wirst, dann kannst Du einfach gelegentlich während irgendeiner Stillmahzeit auf der anderen Seite eine kleine Portion abpumpen. Diese Portionen sammelst Du im Eisschrank, und wenn Du weg bist, kann Dein Mann die Portionen nach Bedarf auftauen und z.B. per Becher füttern. Tägliches Pumpen ist dafür keinesfalls nötig, und auch nicht sinnvoll, da es Angebot und Nachfrage unnötig durcheinanderbringen kann.
Dann wirst Du abwägen müssen, was wichtiger ist - Hundetraining oder Dein Baby bei Dir zu haben. Vielleicht kann ja einfach die Person, die währenddessen auf Dein Baby aufpasst, Dein Baby ein bisschen umhertragen?Leider kann ich sie nicht im tragetuch haben während dem Training...dachte da nämlich auch schon dran... aber es ist agility und da renne ich viel. Hab da einfach angst mich mit der kleinen im tuch abzulegen...
Das ist sinnvoll, wenn Medikamente a) mit Indikation und b) über einen langen Zeitraum hinweg genommen wurden. Bei Dir sind diese beiden Bedingungen nicht erfüllt, deshalb würde ich sie einfach SOFORT weglassen, lieber gestern als heute, in der Hoffnung, dass sie nicht schon für Ungleichgewicht gesorgt haben.Ok, dann schleiche ich das immer mehr aus
Ähm, also vor allem brauchen junge Babys mehr oder weniger beständige Nahrungszufuhr. Babys und Kleinkinder sind normalerweise NICHT auf viele Stunden Schlaf am Stück ausgelegt, da möchte ich an dieser Stelle zu realistischen Erwartungen beitragen.Hoffe halt auch, sie schläft irgendwann mal länger,...da möchte ich nicht wecken dann. Sie braucht ja auch ihren schlaf![]()
... behaupten die Mütter.im Rückbildungskurs sind zwei stillkinder die nachts 10 std schlafen und auch super gedeihen
Ich habe den Eindruck, dass für Dich Stillen ganz überwiegend mit Kalorienzufuhr verknüpft ist. So nach dem Motto "Baby stillt, wenn Hunger, Baby hört auf, wenn satt". Die Gleichung "Stillen = Nahrungsaufnahme" ist aber ZU KURZ gegriffen. Babys stillen aus VIELEN GRÜNDEN, und Hunger ist nur EINER unter vielen! Stillen dient...Ja, stimmt. Eigentlich trinkt sie effizizent. Nur ist es für mich schwierig sie dann abzumachen wenn sie nur nuckelt, da sie ja dann zwischendrin meist wieder schluckt. Jetzt zb hängt sie auch schon 60 min an der brust. 20 Minuten an der linken und ist dann fest eingeschlafen. Hat dann aber bäuerchen gemacht und dann hab ich ihr die rechte brust angeboten und da ist sie jetzt schon ewig dran. Ohne einschlafen. Nuckelt, schluckt, nuckelt, schluckt usw. Sie hatte also scheinbar noch hunger, obwohl sie einschlief an der ersten seite.
... der Kalorien- und Nährstoffzufuhr,
... dem Löschen von Durst,
... der Befriedigung des Nähebedürfnisses zur Hauptbezugsperson,
... der Befriedigung des Saugbedürfnisses,
... der sensorischen Stimulation ALLER Sinne (Tast-, Geruchs-, Sehsinn usw.),
... der Regulierung der kindlichen vegetativen Systeme (Wärmehaushalt, Nervensystem, Puls, Verdauung, Atmung usw.),
... der Kommunikation zwischen Kind und Hauptbezugsperson,
... der Festigung von Beziehungsqualität und Urvertrauen,
... der Beruhigung,
... dem Abbau von (An-)Spannung,
... dem stressarmen Einschlafen,
... der Linderung von Schmerzen,
... der Unterstützung des kindlichen Immunsystems.
- und diese Liste ist vermutlich noch nicht vollständig. Wenn Dein Baby also noch mal das Saugen anfängt, dann vielleicht, weil es noch Appetit hat - aber es kann GENAUSO GUT einer der vielen anderen guten Gründe sein!
Wie gesagt, das funktioniert nicht. Weder Deine Brüste noch Dein Baby sind Automaten. Versuche, zu akzeptieren, dass Dein Baby das bereits alles SUPER macht und es GENAU SO, wie sie es macht, richtig ist. Stör sie nicht dabei.Morgens wenn die brust voll ist, trinkt sie nur 20 min manchmal. Deswegen wollte ich anregen.. damit mehr drin ist und sie schneller trinken kann.
RICHTIG !!Ich muss ihr glaub einfach vertrauen, dass sie sich schon meldet wenn sie einmal zu wenig hatte.
LG
Julia
- Mogliki
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Re: Genug Milch für SGA-Baby?
Vielleicht helfen dir ja auch andere Erfahrungen?
Meine Krümeline hat in den ersten Monaten auch gerne Stunden an der Brust verbracht - trinkend, nuckelnd, dösend, wieder trinkend... Wo ich konnte, habe ich mich einfach auf dem Sofa geparkt, alles wichtige in Greifweite, Kind im Arm oder teilweise vor mir auf dem Stillkissen liegend um mal die Arme zu entlasten. Irgendwann, so mit vier Monaten oder so, wurde die Welt dann immer spannender und sie ist plötzlich zu einer Schnelltrinkerin geworden. So schnell, dass mein Mann mich teilweise nach dem stillen überrascht fragte, ob ich ihr nicht was zu trinken geben wollte, sie hätte doch Hunger.
Also: was jetzt so ist (und völlig ok ist!), ist nicht in Stein gemeißelt, das kann sich ganz schnell ändern!
Was das unterwegs sein angeht: habt ihr das schonmal ausprobiert? Und wie lange möchtest du unterwegs sein?
Ich wollte nach 2-3 Monaten sehr gerne wieder zum Chor gehen, was eine abendliche (ausgerechnet...) Abwesenheit von etwa drei bis dreieinhalb Stunden mit sich bringt. Anfangs habe ich da jedes Mal am Nachmittag vorher abgepumpt (also gar nicht eingefroren), so 50 ml etwa. Direkt bevor ich gegangen bin, habe ich gestillt, dann hat mein Mann die Kleine anfangs immer gleich ins Tuch gesteckt, wo sie geschlafen hat. Bei Hunger hat er versucht, ihr die Milch per Becher zu geben - klappte selten bzw. nur in minimalen Mengen, gab aber beiden ausreichend das Gefühl, was gegen den Hunger tun zu können. Direkt wenn ich wieder gekommen bin habe ich wieder gestillt. Oft hatten sie dann gerade erst angefangen mit bechern oder die Kleine hatte eh alles verschlafen, so dass ich irgendwann das pumpen einfach weggelassen habe. Und so mit sechs Monaten aß sie dann schon recht gut, so dass er ihr auch Brot (wir machen BLW) hätte geben können. Das war aber nur einmal überhaupt nötig.
Große Mengen Milchvorrat brauchte ich für eine wöchentliche Abwesenheit jedenfalls nie. Das, was da war, diente eher der psychischen Sicherheit aller als dass es gebraucht wurde.
Vielleicht klappt das ja bei euch auch? Tragetuch zum Kind verstauen kann ich jedenfalls nur empfehlen! Das wurde bei uns auch immer gut akzeptiert als Alternative zum stundenlangen Dauernuckeln, jedenfalls so lange, bis sie richtig Hunger hatte. Aber die Bedürfnisse nach Nähe, Mama (oder Papa), kuscheln usw. erfüllt es jedenfalls auch (fast) so gut wie stillen. Und eben auch wunderbar damit der Papa oder eine andere nahe Bezugsperson die Kleine tragen kann, während du beim Hundetraining bist.
Meine Krümeline hat in den ersten Monaten auch gerne Stunden an der Brust verbracht - trinkend, nuckelnd, dösend, wieder trinkend... Wo ich konnte, habe ich mich einfach auf dem Sofa geparkt, alles wichtige in Greifweite, Kind im Arm oder teilweise vor mir auf dem Stillkissen liegend um mal die Arme zu entlasten. Irgendwann, so mit vier Monaten oder so, wurde die Welt dann immer spannender und sie ist plötzlich zu einer Schnelltrinkerin geworden. So schnell, dass mein Mann mich teilweise nach dem stillen überrascht fragte, ob ich ihr nicht was zu trinken geben wollte, sie hätte doch Hunger.
Also: was jetzt so ist (und völlig ok ist!), ist nicht in Stein gemeißelt, das kann sich ganz schnell ändern!
Was das unterwegs sein angeht: habt ihr das schonmal ausprobiert? Und wie lange möchtest du unterwegs sein?
Ich wollte nach 2-3 Monaten sehr gerne wieder zum Chor gehen, was eine abendliche (ausgerechnet...) Abwesenheit von etwa drei bis dreieinhalb Stunden mit sich bringt. Anfangs habe ich da jedes Mal am Nachmittag vorher abgepumpt (also gar nicht eingefroren), so 50 ml etwa. Direkt bevor ich gegangen bin, habe ich gestillt, dann hat mein Mann die Kleine anfangs immer gleich ins Tuch gesteckt, wo sie geschlafen hat. Bei Hunger hat er versucht, ihr die Milch per Becher zu geben - klappte selten bzw. nur in minimalen Mengen, gab aber beiden ausreichend das Gefühl, was gegen den Hunger tun zu können. Direkt wenn ich wieder gekommen bin habe ich wieder gestillt. Oft hatten sie dann gerade erst angefangen mit bechern oder die Kleine hatte eh alles verschlafen, so dass ich irgendwann das pumpen einfach weggelassen habe. Und so mit sechs Monaten aß sie dann schon recht gut, so dass er ihr auch Brot (wir machen BLW) hätte geben können. Das war aber nur einmal überhaupt nötig.
Große Mengen Milchvorrat brauchte ich für eine wöchentliche Abwesenheit jedenfalls nie. Das, was da war, diente eher der psychischen Sicherheit aller als dass es gebraucht wurde.
Vielleicht klappt das ja bei euch auch? Tragetuch zum Kind verstauen kann ich jedenfalls nur empfehlen! Das wurde bei uns auch immer gut akzeptiert als Alternative zum stundenlangen Dauernuckeln, jedenfalls so lange, bis sie richtig Hunger hatte. Aber die Bedürfnisse nach Nähe, Mama (oder Papa), kuscheln usw. erfüllt es jedenfalls auch (fast) so gut wie stillen. Und eben auch wunderbar damit der Papa oder eine andere nahe Bezugsperson die Kleine tragen kann, während du beim Hundetraining bist.
Stolze Mama von Krümel (09/13), Murkel (08/16) und Minnimaus (1/19)
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Lösche Benutzer 7240
Re: Genug Milch für SGA-Baby?
Ich war ja auch einmal pro Woche zwei bis drei Stunden weg für Rückbildung in Verbindung mit einer kleinen Fahrradtour, wo ich dann auch einfach mal alleine sein wollte und eben ohne Baby und Kleinkind. Da hab ich dann immer am selben Tag einmal beim Stillen abgepunmpt, das war dann die Menge, die mein Baby halt vom Papa im Becher bekam (reichte zum Glück immer, 80 bis 100ml), hab ich im Kühlschrank oder in Thermotasche mit Kühlakku gelagert. Und eben: Vor Abfahrt stillen falls möglich, dann nimmt der Papa das Kind ins Tuch und macht einen ganz langen Spaziergang, dann wird gebechert, und dann bist Du schon fast wieder da und kannst ausgiebig stillen. Und sonst kann doch die Betreuungsperson zum Training mitkommen, dann kannst Du direkt vor'm Training stillen und direkt danach wieder, dann ist die Pause ja noch viel kürzer, da musst Du dann ja gar nicht pumpen. Agility selbst würde ich mit Kind im Tuch auch nicht machen wollen, vor allem mit so einem Mini, andererseits hätte ich so ein Sportprogramm auch erst nach dem Rückbildungskurs und wieder gut funktionierenden coreMuskeln machen wollen - da waren meine Kinder so drei bis vier Monate alt und kamen locker drei Stunden mit so einem Becher abgepunmpter Milch aus.
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SaYa
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Re: Genug Milch für SGA-Baby?
Naja, wenn sie morgens trinkt und die brüste sehr voll sind, dann schluckt sie eifriger uns ist immer nach 2 minuten fertig?!? Wie kommst Du darauf??
Wenn Du Deine Milchproduktion steigerst, ohne dass Bedarf dafür da ist, dann ist Übervölle die Folge. Die Brust reagiert darauf sofort (sinnvollerweise!) mit Drosselung der Milchproduktion, das passiert über lokale Stauungsinvolution, die dem Gewebe signalisiert: Hier "steht" Milch, brauchen wir nicht, bitte Produktion runterfahren.
Zum Spaß sich "Milch im Vorrat" züchten funktioniert nicht, und das ist auch richtig so.Die Milchproduktion ist - genau so wie sie derzeit ist - PERFEKT auf die Ernährungsbedürfnisse Deines Babys eingestellt.
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Nee, keine 9 Stunden... das sind 3-4 Stunden. Aber sie trinkt ja manchmal auch 120 ml. Oft eigentlich. Denn wenn ich nachts beide seiten stille (nicht im liegen, sonst schlaf ich ein und sie auch ^)und sie gut trinkt, dann kommen wir auf 6-8 mahlzeiten/24h. Die 9-10 mahlzeiten sind nur gegeben, wenn ich nachts kurz eine seite stille im liegen und wir dann weiter schlafen. Nachts trinkt sie nie lange, aber dafür öfters. Ist der Abstand nur 2 stunden trinkt sie meist 50 ml, aber bei einem 4 std abstand sind es eigentlich immer 80-120m, einmal morgens waren es 155 ml. (weiß ja die mengen noch vom wiegen die ganze zeit). Sie holt sich also ihre mengen bei weniger stillmahlzeiten schon...Nur noch 6 Wochen, dann ist Dein Baby 4 Monate alt und könnte während gelegentlicher Abwesenheitszeiten auch einfach etwas Beikost angeboten bekommen. Das ist für gewöhnlich DEUTLICH stressärmer als Milch abpumpen, lagern, auftauen und füttern. 130 ml würde für eine Abwesenheit von ca 9 Stunden reichen: Du stillst, direkt eh Du weggehst, nach ca 3 Stunden nimmt Dein Baby eine normale Portion (ca 40-80 ml), nach weiteren ca 3 Stunden eine weitere normale Portion (wieder ca 40-80 ml), und nach weiteren ca 3 Stunden bist Du wieder da und stillst. Macht 9 Stunden. Ist Deine Planung so richtig?
Jedenfalls: Wenn Du, ehe Dein Baby Beikost bekommen kann, so viele Stunden am Stück weg sein wirst, dann kannst Du einfach gelegentlich während irgendeiner Stillmahzeit auf der anderen Seite eine kleine Portion abpumpen. Diese Portionen sammelst Du im Eisschrank, und wenn Du weg bist, kann Dein Mann die Portionen nach Bedarf auftauen und z.B. per Becher füttern. Tägliches Pumpen ist dafür keinesfalls nötig, und auch nicht sinnvoll, da es Angebot und Nachfrage unnötig durcheinanderbringen kann.
Allerdings meckerte sie heute bereits nach 5 minuten ca. Als ich drückte kam nix und da ich sie eh zuvo gewogen hatte (mit klamotten), hab ich sie auf die waage gelegt...grad mal 25 ml hatte sie getrunken. Scheinbar war sie zu faul den MSR wieder anzuregen und ich legte sie dann an der anderen seite an. Da trank sie dann nochmal 40 ml.
War aber eine ausnahme das wiegen vor und nach dem stillen heute. Sie ist im moment seeehr ungeduldig, sprich trinkt und wenn dann mal nix kommt (wie gesagt, ich drücke und es kommt kein tropfen, normal wenn es fließt und sie trinkt und ich drücke mal, dann kommt immer was raus), kann sie den nächsten MSR nicht abwarten und schreit die brust an.
Ja, das wäre möglich. Aber sie nimmt ja auch die avent naturnah flasche an (hatten wir ja einmal probiert) und da könnte mein Mann sie ja auch einmal die woche so füttern. Eine saugverwirrung entsteht glaub jetzt nicht mehr, oder? Wäre ja nur einmal die woche.Dann wirst Du abwägen müssen, was wichtiger ist - Hundetraining oder Dein Baby bei Dir zu haben. Vielleicht kann ja einfach die Person, die währenddessen auf Dein Baby aufpasst, Dein Baby ein bisschen umhertragen?.
Was meinst du mit Ungleichgewicht?Das ist sinnvoll, wenn Medikamente a) mit Indikation und b) über einen langen Zeitraum hinweg genommen wurden. Bei Dir sind diese beiden Bedingungen nicht erfüllt, deshalb würde ich sie einfach SOFORT weglassen, lieber gestern als heute, in der Hoffnung, dass sie nicht schon für Ungleichgewicht gesorgt haben.
Ja, ich erwarte auch nicht, dass das in naher zukunft kommtÄhm, also vor allem brauchen junge Babys mehr oder weniger beständige Nahrungszufuhr. Babys und Kleinkinder sind normalerweise NICHT auf viele Stunden Schlaf am Stück ausgelegt, da möchte ich an dieser Stelle zu realistischen Erwartungen beitragen.![]()
Bei meiner cousine wars genauso...baby von anfang an durchgeschlafen und sie stillte 6 Monate voll und pumpte aber auch ab und ihr mann fütterte die milch, wenn sie nicht da war. Klappte super bei denen, Sie pumote allerdings nachts auch einmal ab glaube ich.... behaupten die Mütter.Ehrlich, nirgends wird soviel gelogen wie bei DEM Thema. Und selbst wenn, was ja durchaus sein kann, diese beiden Babys tatsächlich dauerhaft so schlafen wie angegeben: Warte mal ab, wann deren Mütter abstillen, mit der Begründung, "die Milch habe nicht mehr gereicht". Nicht nur Babys sind auf häufige Mahlzeiten ohne langen Pausen angewiesen, auch die meisten Mütter BRAUCHEN diese für eine ausreichende, reiebungslose Milchbildung. Und selbst wenn auch das bei diesen beiden Mutter-Kind-Paaren völlig problemlos laufen sollte: Waren die beiden ebenfalls KLEINE Babys, mit entsprechend kleinem Magen?.. Bedürfnisse fallen von Kind zu Kind unterschiedlich aus. Was für die beiden passt, muss für Euch noch lange nicht passen. Deshalb bringt dieses Vergleichen unter Müttern eher wenig.)
Bei uns war es jetzt zweimal so, dass ich um 19 h zuletzt gestillt habe und sie dann gegen 20 h schlief. Da sie um 22 h immer noch sehr fest geschlafen hat, hab ich 60 ml gepumpt ( in 5 Minuten..das ging ruckzuck, es wäre auch noch mehr gekommen, aber ich hab nur das nötigste gepumpt). Sie wurde dann um 0:30 wach und ich hab sie dann gestillt. Sie trank dann sehr gut. Was passiert, wenn ich um 2h pumpe und sie dann doch ne halne stunde später wach wird...nehm ich ihr dann was weg? Eigentkich signalisiert das pumpen ja den bedarf und somit wird wieder angeregt, was aber ist, wenn sie kurt danach stillen will, weiß ich nicht...
LG
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SaYa
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Re: Genug Milch für SGA-Baby?
Oh, da war dein Kleiner aber sehr zart. Meine war ja schon mini und dann nochmal 400 gr weniger. Das war bestimmt ein schwieriger Start für euch. Schön, dass er sich sich so gut entwickelt.Brianna hat geschrieben:Mein Sohn wurde bei 35+3 mit 1680g und 43 cm geboren. Jetzt ist er 14 bald 15 Monate alt. Ein aktuelles Gewicht hab ich nicht. Zur U 6 kurz nach dem ersten Geburtstag hatte er 73 cm und 7760 g. Ansonsten ist er fit und altersgerecht entwickelt. Ich denke mittlerweile wird er die 9 Kilo haben.
Wer betreut den die kleine Maus, wenn du zum Hundesport gehst? Meine Idee für deinen Hundesport wäre, dass die Betreuungsperson mitkommt und in der Nähe mit dem Kinderwagen oder einer Tragehilfe (bei uns ging nur Tragehilfe) spazieren geht. Sollte die Maus sich melden, stillst du kurz und dann gehts weiter spazieren. So hab ich, wenn es ging, den Rückbildungskurs (J wollte ihn der Zeit nie stillen, wenn er getragen wurde, nur wenn ich ihn mit rein nehmen musste, weil niemand Zeit hatte.) und das Ausräumen meiner Klasse in der Schule geschafft. Mein Mann und ich haben sortiert und gepackt, die Oma hat getragen. Zwischendurch hab ich gestillt.
Mein Mann betreut sie dann. Ja, das wäre ein super idee. Entweder so oder er füttert ihr dann daheim Muttermilch mit der avent naturnah flasche. Die haben wir mal probiert und es klappte gut. Denke, dass bei einmal in der woche auch keine saugverwirrung mehr entsteht.
LG
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SaYa
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Re: Genug Milch für SGA-Baby?
Ja, das dachte ich auch erst.Aber wenn die Brüste merklich voller sind, dann ist sie immer nach 20 Minuten fertigbienesmama hat geschrieben:saya, vielleict trinkt sie langsam weil sie nicht schnell trinken WILL oder KANN!? Ich hab eine Freundin die ist absoluter Langsamesser("Geniesser"). Da bringt es auch nichts ihr mehr auf den Teller zu tun
LG
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SaYa
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Re: Genug Milch für SGA-Baby?
Ja, da hast du wahrscheinlich rechtTeazer hat geschrieben:Ich weiß noch wie beunruhigt ich bei meiner Großen war, weil sie nie auf mehr als 6 min stillen kam (clusterfeeding ausgenommen). Mein Kleiner hingegen stillte ähnlich wie Deine Maus.
Auch heute noch unterscheidet sich das Essverhalten meiner Mäuse: Töchterchen schnell und nur das Nötigste, Sohnemann genießt und probiert alles mögliche mit einer Seelengeduld. Es ist wohl einfach Typsache.
Manchmal denke ich, egal wie es die Mäuse machen, sie machen es einem nicht recht..also im Sinn von, dass man als Mama immer denkt, ob es so passt und ob alles gut ist.
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SaYa
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Re: Genug Milch für SGA-Baby?
Das ist gut ziu hören, dass sich das (wie so vieles andere auch) von heute auf morgen ändern kannMogliki hat geschrieben:Vielleicht helfen dir ja auch andere Erfahrungen?
Meine Krümeline hat in den ersten Monaten auch gerne Stunden an der Brust verbracht - trinkend, nuckelnd, dösend, wieder trinkend... Wo ich konnte, habe ich mich einfach auf dem Sofa geparkt, alles wichtige in Greifweite, Kind im Arm oder teilweise vor mir auf dem Stillkissen liegend um mal die Arme zu entlasten. Irgendwann, so mit vier Monaten oder so, wurde die Welt dann immer spannender und sie ist plötzlich zu einer Schnelltrinkerin geworden. So schnell, dass mein Mann mich teilweise nach dem stillen überrascht fragte, ob ich ihr nicht was zu trinken geben wollte, sie hätte doch Hunger.![]()
Also: was jetzt so ist (und völlig ok ist!), ist nicht in Stein gemeißelt, das kann sich ganz schnell ändern!
Das wären auch so 3-4 stunden ca.Was das unterwegs sein angeht: habt ihr das schonmal ausprobiert? Und wie lange möchtest du unterwegs sein?
Ich wollte nach 2-3 Monaten sehr gerne wieder zum Chor gehen, was eine abendliche (ausgerechnet...) Abwesenheit von etwa drei bis dreieinhalb Stunden mit sich bringt. Anfangs habe ich da jedes Mal am Nachmittag vorher abgepumpt (also gar nicht eingefroren), so 50 ml etwa. Direkt bevor ich gegangen bin, habe ich gestillt, dann hat mein Mann die Kleine anfangs immer gleich ins Tuch gesteckt, wo sie geschlafen hat. Bei Hunger hat er versucht, ihr die Milch per Becher zu geben - klappte selten bzw. nur in minimalen Mengen, gab aber beiden ausreichend das Gefühl, was gegen den Hunger tun zu können. Direkt wenn ich wieder gekommen bin habe ich wieder gestillt. Oft hatten sie dann gerade erst angefangen mit bechern oder die Kleine hatte eh alles verschlafen, so dass ich irgendwann das pumpen einfach weggelassen habe. Und so mit sechs Monaten aß sie dann schon recht gut, so dass er ihr auch Brot (wir machen BLW) hätte geben können. Das war aber nur einmal überhaupt nötig.
Große Mengen Milchvorrat brauchte ich für eine wöchentliche Abwesenheit jedenfalls nie. Das, was da war, diente eher der psychischen Sicherheit aller als dass es gebraucht wurde.
Vielleicht klappt das ja bei euch auch? Tragetuch zum Kind verstauen kann ich jedenfalls nur empfehlen! Das wurde bei uns auch immer gut akzeptiert als Alternative zum stundenlangen Dauernuckeln, jedenfalls so lange, bis sie richtig Hunger hatte. Aber die Bedürfnisse nach Nähe, Mama (oder Papa), kuscheln usw. erfüllt es jedenfalls auch (fast) so gut wie stillen. Und eben auch wunderbar damit der Papa oder eine andere nahe Bezugsperson die Kleine tragen kann, während du beim Hundetraining bist.
Wir haben es bis jetzt noch nicht probiert. Entweder wird mein Mann dann mitkommen und sie im Kinderwagen oder Tragetuch mit sich nehmen oder ich lasse sie bei ihm und er füttert die muttermilch zu. Allerdings nimmt sie (haben das einmal probiert) die avent naturnah flasche an. Die würde er dann nehmen. Bei einmal in der woche entsteht da dann auch bestimmt keine saugverwirrung denk ich mal. Ich friere die milch allerdings ein. Denn wenn ich nach dem stillen pumoe kommen höchstens 10 ml raus. Das heißt ich muss pumpen, wenn sie mal länger schläft.. da das nicht täglich der fall ist, pumpe ich manchmal paar tage hintereinander 10-20 ml ab und friere das ein. So kann es dann später bei bedarf aufgetaut werden und es ergibt dann eine mahlzeit.
LG
-
jusl
- Jusl Almighty
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Re: Genug Milch für SGA-Baby?
Das Speichervolumen der Brust ist zwar von Frau zu Frau unterschiedlich, ist aber VIEL geringer als man so meint. Normalerweise im "ein paar Teelöffel- bis Esslöffel"-Bereich. Für das Völlegefühl ist nur zu einem geringen Teil die Milch selbst verantwortlich, sondern hauptsächlich ist das erhöhte Durchblutung und Wassereinlagerungen im Gewebe; das ist hormonell bedingt. Völlegefühl gibt ganz klar das Signal an die Brust "bitte weniger produzieren!". Wer immer wartet, bis die Brust "voll" ist, hat einen sehr gut funktionierenden Weg zum Abstillen gefunden. Nach den paar ersten Anfangsmonaten der Stillzeit fühlt sich die Brust normalerweise gar nicht mehr voll an - außer die Stillpause davor war zu lang. Das ausbleibende Völlegefühl ist nicht ein Zeichen für zu wenig Milch, sondern ganz im Gegenteil für perfekt an den Bedarf angepasste Milchbildung.
Naja, wenn sie morgens trinkt und die brüste sehr voll sind, dann schluckt sie eifriger uns ist immer nach 2 minuten fertig
Oft?? Aber ganz sicher nicht "oft" über den Tag verteilt! Denn: Ein Baby, das "oft" trinkt, trinkt 12 bis 15 mal in 24 Stunden. Das jeweils mit 120 ml hieße: 1,5 Liter Milch. Ein sicherer Weg, ein zartes 4kg-Baby zum Platzen zu bringen.Nee, keine 9 Stunden... das sind 3-4 Stunden. Aber sie trinkt ja manchmal auch 120 ml. Oft eigentlich.
Wenn Du 4 Stunden wegbist, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass Du überhaupt keine Milch brauchst zur Überbrückung, sondern Dein Baby lieber auf Dich wartet. Völlig problemlos überbrückt kriegst Du diese Zeit mit 40-50 ml, denn direkt vor und direkt nach der Abwesenheit kannst Du ja stillen.
Ja, das ist ja auch logisch: Alle 2 Stunden 50, alle 4 Stunden 100... - wäre ihr Magen groß genug, würden rechnerisch auch alle 8 Stunden 200 gehen. Sehr bequem für die Eltern - aber Stillen dient eben NICHT nur der Nahrungsaufnahme, wie gesagt...Ist der Abstand nur 2 stunden trinkt sie meist 50 ml, aber bei einem 4 std abstand sind es eigentlich immer 80-120m
Saugverwirrung kann in jedem Alter entstehen. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist umso größer, je jünger das Baby ist und je häufiger es mit künstlichen Saugern in Kontakt kommt. Klassische Saugverwirrung ist allerdings nicht die einzige mögliche, negative Folge von regelmäßiger Flaschenfütterung, sondern auch Auswirkungen auf die Stilldauer, spätere Umgewöhnungsprozesse und Probleme, die aus dem Mahlzeitenkonzept resultieren, können auftreten.Ja, das wäre möglich. Aber sie nimmt ja auch die avent naturnah flasche an (hatten wir ja einmal probiert) und da könnte mein Mann sie ja auch einmal die woche so füttern. Eine saugverwirrung entsteht glaub jetzt nicht mehr, oder? Wäre ja nur einmal die woche.
Die Tabletten haben eine WIRKUNG auf den Hormonhaushalt. Mit Deinem Hormonhaushalt ist aber alles in bester Ordnung gewesen ("Gleichgewicht"), das bedeutet, dass von der Tabletteneinnahme keine positiven Auswirkungen zu erwarten sind. Von den psychischen Wirkungen ("ich muss Tabletten nehmen, um mein Baby ernähren zu können") ganz zu schweigen.Was meinst du mit Ungleichgewicht?
Das ist von Frau zu Frau verschieden. Manche stillen problemlos, wenn sie gerade abgepumpt haben, manche haben das Gefühl, keinen Tropfen mehr rauszukriegen. Da spielt dann sicherlich auch viel Stress mit rein. Im Zweifelsfall: Probier es einfach aus.Bei uns war es jetzt zweimal so, dass ich um 19 h zuletzt gestillt habe und sie dann gegen 20 h schlief. Da sie um 22 h immer noch sehr fest geschlafen hat, hab ich 60 ml gepumpt ( in 5 Minuten..das ging ruckzuck, es wäre auch noch mehr gekommen, aber ich hab nur das nötigste gepumpt). Sie wurde dann um 0:30 wach und ich hab sie dann gestillt. Sie trank dann sehr gut. Was passiert, wenn ich um 2h pumpe und sie dann doch ne halne stunde später wach wird...nehm ich ihr dann was weg? Eigentkich signalisiert das pumpen ja den bedarf und somit wird wieder angeregt, was aber ist, wenn sie kurt danach stillen will, weiß ich nicht...
LG
Julia