Ich habe es heute mittag nicht übers Herz gebracht, die Kleine zu wecken. Das ist immer die Zeit, in der die Große und ich auch ein Nickerchen halten, und in der wir dann Exklusivzeit haben zum Vorlesen, Puzzlen, Kneten.... so Sachen halt, die nicht gehen, wenn ein Zerstörer-Baby rumwurschtelt. Naja. Die Lütte war ausgeschlafen und gut drauf (und die Große und ich auch), wir waren den ganzen Abend in unserem verwilderten Garten, haben Johannisbeeren gegessen und Kirschen und die letzten Erdbeeren... Halb 10 wollte die große ins Bett, wir Eltern waren auch müde, nur die Kleine rannte rum wie ein Duracell-Hase
Und nein. Nein nein nein. die Große akzeptiert nicht, wenn ich nachts oder früh aufstehe und sie schlaftrunken ist. Da kriegt sie Panik. Allein einschlafen klappt manchmal, aber nicht, dass ich nicht da bin, wenn sie nachts schläft. Sie kriegt da Panik. PANIK. Es geht nicht, und ich werde es nicht tun. Ich weiß nicht, wie ich es noch formulieren soll. Geht nicht. Mache ich nicht. Sie ist in dem Punkt.... anders, und ich kann und will und werde da nicht dran rühren. Punkt. Wir hatten genug Albträume und Angststörung und Panikattacken und Klammern ihrerseits, ich bin froh, dass sie wieder normal ist im Alltag. Ich denke nicht daran, an diesem Trauma zu rühren, solange sie mich nachts noch einfordert.
Und Kinder, die einfach so auf dem Sofa einschlafen... Hm... soll es geben. Ich hörte schon davon. Jup.

mit 16-jähriger Pferdeflüsterin
und dem Dinoexperten :

