Luema hat geschrieben:
Und leg mir damit manchmal selbst ein Ei... indem irgendetwas, was mir wichtig ist, einfach aus Zeitmangel auf der Strecke bleibt.
Oh ja, das kenne ich auch.
Im Moment versuche ich, Vormittags für ne Stunde an die Nähmaschine zu kommen um den Weihnachtskram zu schaffen. Tja und natürlich leidet da der Haushalt drunter. Und, joa ich habe auch schon kreativer gekocht.
Aber mir gehts gut damit!
Morgens brauch ich meine Dusche und meinen Kaffee. Sonst geht gar nix!
Ich schau viel nach mir selbst. Zur Zeit leider nur im Rahmen des Möglichen. Das Baby ist also IMMER dabei. Da es mein letztes sein wird, fällt es mir im Moment nicht so schwer. Aber ich denke, dass ändert sich noch.
Nach mir selbst zu schauen heißt, den Alltag so gestalten, dass ich abends nicht schon körperlich fertig um 20 Uhr ins Bett falle. Wenn ich vormittags eine Aktivität hatte, dann gehe ich mittags in der Regel nicht mehr raus, weil mir das zu anstrengend ist. Ich spiele ganz selten mit meinen Kindern. Ich gebe es offen zu, ich hasse Rollenspiele. Egal ob daheim mit den Kindern oder beruflich auf irgendwelchen Seminaren. Was ich mache, ist vorlesen, Buch schauen und ab und an Lego bauen. Ich beziehe die Kinder, wenn es ihnen langweilig ist, in meine tägliche Arbeit mit ein. Das macht mir weniger Streß, als mit ihnen zu spielen.
Im Moment genieße ich die Vormittage an denen ich mit dem Baby im Stillkissen sitze, Arbeit am Laptop erledige, surfe und dabei eine Tasse Kaffee trinke. So anspruchslos bin ich gerade;)
Schlaf hab ich genügend, da ich jeden Abend mit dem Baby ins Bett gehe und auch dort bleibe. Leider fehlt mir dann die Zeit mit meinem Mann oder für andere Dinge, die ich nur ohne Kinder erledigen kann. Das muss sich in Zukunft auf jeden Fall ändern.
Was mich aufrecht hält, ist ein Angebot auf einen Homeofficejob in meiner Firma. Darauf baue ich im Neuen Jahr.
Mir fehlt mein Sport, fällt mir gerade ein. Vor den Kinder war ich 3-4 mal die Woche im Fitness (Step, TaeBo, Spinning). Das würde ich gerne wieder regelmäßig machen...ach...
„Wenn wir einfach schon ganz früh erfahren dürfen, dass wir sind und dass wir, weil wir sind, gut sind, ich glaube, das kann eine Gesellschaft wirklich grundlegend verändern.“ (Alexandra)
Spielen in dem Snne, dass ich in eine Rolle verfalle tu ich auch nur exteem selten. Ich bin kein Schauspieler und fühle mich da unwohl. Ich lese auch viel vor stattdessen und wir spielen mal ein richtiges Spiel. Aber es ist eh nie genug, die Kinder fordern mich immer, vor allem die Große.
Und ansonsten bekomme ich auch ne Vollmeise wenn ich nicht mal kurz am Tag Ruhe habe. Hier schrieb jemand es würde besser wenn die Kinder alt genug sind um was miteinander anzufangen, Naja... dann schlagen sie sich die Köpfe ein! Die Mädels zoffen sich nur und ich muß dauernd dazwischen gehen. Das nervt vielleicht.
Wenn ich abends gegen 19 Uhr nicht meinen wohlverdienten Feierabend habe, sondern dann noch ununterbrochen(!) die Wiege schaukeln darf könnt ich auch fluchen ohne Ende und bin stinkesauer. Das hatten wir neulich wieder. Es ist zum piepen wenn ich unmöglich früh mit einem der Kinder aufstehen muß und dann am späten Abend, ohne auch nur mal eine Stunde Ruhe gehabt zu haben mit einem der Kinder ins Bett gehen muß.
Hobbys ausüben geht oft nur nebenbei, ist dann aber sehr unentspannt. Kind beim Nähen auf dem Rücken geht auch nicht. Ich darf nicht sitzen wenn ich eines von ihnen trage. *stöhn*
Also ich bin auch bedürfnisstark . Meine große Sorge ist aber immer, dass mein Mann zu kurz kommt. Sind eure Männer auch bedürfnisstark oder wie macht ihr das, dass eure Männer auch was für sich tun?
Mein Mann kann sich auf der Arbeit erholen. Nein, er hat zB am Abend viel Ruhe, weil wenn da eines der Kinder brüllt immer ich die Sache übernehme. Meistens ist das ja das Baby und da kann nur ich hin. Wir hatten es allerdings auch schon, dass mein Mann eine zu Bett geh Zeit hatte, weil die Kleinste ihn rief und nicht eher Ruhe gab bis er sich mit hinlegte. Dann muß man halt sehen wie man sonst mal abschalten kann.