5. aus scheiße gold machen - das (nicht nur norddeutsche) gülle-problem
das thema hätte eigentlich nicht nur einen eigenen artikel, sondern ein ganzes eigenes blog verdient. aber aufgrund des umfangs und der vielfältigen implikationen muss ich das stark straffen und verweise interessierte auf das selbst recherchieren. gülle ist selbst ohne einen möglichen bezug zu ehec ein ökologisches problem ersten ranges, und verweist gleichzeitig auf das unser verkorkstes verhältnis zur tierwelt.
mir hat der hier gut gefallen.
wenn wir alle unseren tier-konsum drastisch reduzieren würde, uns selbst zuliebe, müßte nicht jeder flecken erden mit sch.... gedüngt werden. wie wurden die felder gedüngt, bevor es die massentierhaltung gab?
die pflanzen brauchen die sch+++++ nicht, um zu wachsen, es handelt sich schlicht und ergreifend um ein entsorgungsproblem, das seit jahrzehnten existiert, und erst jetzt fliegt es uns um die ohren (wie der autor sich ausdrückt), so daß niemand mehr sagen kann, es geht ihn nix an ob bio öko oder was auch immer.
in unserer tollen presselandschaft werden diese ursachen natürlich totgeschwiegen, stattdessen wird der bevölkerung nahegelegt, kein gemüse mehr zu essen

.
vermutlich haben die deshalb alle tomaten, gurken und salat gegessen, weil das eben die klassischen roh verzehrten lebensmittel sind, die die meisten leute essen um diese jahreszeit.
ich bin total frustriert.
einkaufen macht keinen spaß mehr
essen macht keinen spaß mehr.
wenn ich den mäusen was auf den teller mache, komme ich mir vor wie ein killer

, und sende dabei stoßgebete gen himmel.
ich kann nicht nur von konserven leben, das macht mich krank.
ich hab heut 2 stunden mit gemüse schrubben verbracht.
pfirsiche , aprikosen und sachen mit rauer schale wie erdbeeren kauf ich nicht mehr (schwieriger zu waschen)
was für eine perspektive.
einglück habe ich keine mutter kind kur beantragt, die wollte ich eigentlich an der nordsee machen im juli. ich wär nicht gefahren in der situation jetzt.