Blue hat geschrieben: 06.11.2018, 21:06
Im schnitt ja 8 mal. Aber ich werd da nun wieder ab morgen drauf achten.
Ich glaub nich, dass ich nach Curry rieche. 150 mg sind da drin pro Kapsel.
"Die empfohlene Tagesdosis liegt bei 3600-5400 mg, verteilt auf 3 Gaben. Wenn Dein Schweiß und/oder Dein Urin nach Ahornsirup oder Curry riechen, ist es die für Dich richtige Dosierung." Quelle
--.-'-;@
mit Krümel (*15) und Krümelchen (*17)
Unsere kleinen Wunder... kamen überraschend und haben unser Leben mehr bereichert als man es in Worte fassen kann.
Blue hat geschrieben: 06.11.2018, 21:06
Im schnitt ja 8 mal. Aber ich werd da nun wieder ab morgen drauf achten.
Ich glaub nich, dass ich nach Curry rieche. 150 mg sind da drin pro Kapsel.
"Die empfohlene Tagesdosis liegt bei 3600-5400 mg, verteilt auf 3 Gaben. Wenn Dein Schweiß und/oder Dein Urin nach Ahornsirup oder Curry riechen, ist es die für Dich richtige Dosierung." Quelle
Da hast du was falsch verstanden.
Bei Teazers Empfehlung ging es nicht darum, dass das Baby nur alle zwei Stunden stillen sollte. Das häufige, kurze Stillen sprach dafür, dass das Baby nicht effektiv stillte und dadurch nur sehr kleine Portionen laktosereicher Milch trank. Durch das ständige Stillen wurde wohl auch der Milchspendereflex (MSR) nicht so häufig ausgelöst. Durch jeden MSR wird die Milch fettreicher. Bei einer Überlastung der Reizbahnen, wie sie durch Dauerstillen auftreten kann, kann der MSR aber auch zeitweise nicht ausgelöst werden. Da tuen Pausen gut. Aber das Baby soll natürlich nicht hungrig warten müssen.
Darum empfahl Teazer, das Stillen durch konzentrierte Mahlzeiten zu optimieren. Das Wechselstillen half, dass das Baby größere Portionen auf einmal trank, weil es nicht nach kurzer Zeit aufhörte zu trinken. Es wurden dadurch auch mehr Milchspendereflexe ausgelöst, so dass die Milch fettreicher wird. Die Mutter wusste nun, dass das Baby definitiv gut getrunken hatte, und konnte es deshalb nach dem Stillen auch mal von der Brust lösen. Es entstanden automatisch längere Abstände, weil das Baby satt war.
Es ging nicht darum, die Abstände zu strecken, sondern die Mutter zu ermutigen, das Stillen effektiver zu gestalten und dadurch automatisch die Abstände zu verlängern. Teazer hat die missverständliche Stelle überarbeitet. Wir empfehlen hier nämlich bei Gedeihfällen Maximalabstände von 2 bis 3 Stunden. Kein Baby soll hingehalten werden!
Beratungen sind meist komplex und jede Empfehlung ist nur ein Rädchen von vielen, die ineinander greifen. Daher sollten einzelne Ratschläge nicht pauschal übernommen werden. Was für das eine Mutter-Kind-Paar richtig ist, kann für ein anderes ungünstig sein.
Ok, ich frage mich ja auch, ob ich was am Stillen ändern sollte.
Was mich immer so verwirrt ist, dass ich sie eben mal anlege und mal kommt da sofort was und mal hampelt sie rum und es kommt anscheinend nix. Drücke ich dann die Brust zusammen, ist sie kurzfristig zufrieden, aber so wirklich auch nicht.
Ich frag mich, wie das damit zusammenhängt, dass doch eigentlich immer Milch da sein sollte.
Bisher hab ich hier das noch nicht ganz verstanden, wieso man einerseits sagt, dass in dem Moment Milch gebildet wird, wo man das Kind anlegt und wieso ich aber zu wenig Milch habe.
Heute war mein Freund da und wir haben zugefüttert. Es war natürlich wieder die klassische Situation: Kind unruhig an der Brust, weil MSR nicht schnell genug und er bekommt das mit. Er meinte dann, dass es ja nun so eine Situation wäre, die auch die Hebamme meinte, dass man abends dann bei Unruhe eben ruhig mehr geben kann, weil sie da einen erhöhten Bedarf hat.
ICH hab ihr dann 90, fast 100 ml gegeben...und als ich den Finger rausgezogen hab, war sie so semi begeistert. Ich hab sie dann aber auf den Arm genommen und dann war alles ok. Mein Freund war da schon in der Küche und hat noch mehr gemacht. Als ich dann auch in die Küche kam, meinte ich, dass das nun so eine Situation wäre, die ich schwierig fände. Auf mich wirkte sie nicht unzufrieden.
Ich stand dann im Flur mit ihr und hab bißchen mit ihr in den Spiegel geschaut (also nichts wildes getan), da spuckt sie auf einmal einiges wieder raus. Mein Freund musste dann auch wieder los, ich meinte, ich schau mal, wie es nun beim Stillen geht und sonst geb ich ihr nochmal was. Sie war dann als er weg war, auf dem Wickeltisch...ich hab sie bettfertig gemacht, auf einmal wurd sie wieder nörgelig und -schwupps- spuckte sie wieder was.
Dann bin ich mit ihr ins Bett und wollte sie anlegen, da lächelt sie mich an....und macht die Windel voll...
Also, nochmal wickeln und ab ins Bett, anlegen und dann ist sie eingeschlafen.
Diese Spuckerei ist schon nervig. Und das ist immer dann, wenn sie PRE bekommt. Muss ich nochmal gucken, wie wir das machen.
Jede Brust hat eine unterschiedliche Speicherkapazität, das heißt, es sammelt sich durchaus auch zwischen zwei Stillvorgängen Milch in der Brust. Bei manchen Frauen mehr und bei manchen weniger. Die Milchbildung wird aber dadurch angeregt, dass die Brust regelmäßig und effektiv geleert wird. Das heißt, beim Stillen wird sowohl Milch abgerufen, die schon in der Brust war UND es wird neue Milch gebildet. Die Brust wird auch nie ganz leer beim Stillen, selbst wenn sie sich ganz weich anfühlt.
PS, es wird allerdings der Milchspendereflex nicht immer gleich schnell ausgelöst. Auch bei einer sehr vollen Brust fließt die Milch nicht automatisch auf Anhieb. Stress kann den MSR unterdrücken oder verzögern.
Vielleicht werd ich das ja irgendwann mal ganz kapieren...
Habe gestern Abend übrigens mal wieder abgepumpt, 45 ml km da zusammen. Und ich war mit der einen Seite noch gar nicht fertig, weil meine Tochter dann gerade ich wurde. War ganz erstaunt, denn die Menge ist für mich schon viel. Ich hab aber das erste Mal die Milch spritzen sehen für längere Zeit aus der Brust. Das war sonst nie so.
Wenn sie also abends mal eine längere Schlafphase hat, werde ich die Zeit nutzen zum pumpen.
Raya hat ja schon geschrieben, dass Stress den Milchspendereflex verzögern kann- ich stelle es mir ziemlich stressig vor wenn der stillkritische Freund bzw. Hebamme einem über die Schulter gucken und nur darauf warten dass das Baby Unmut zeigt...in den Phasen wo ich Panik hatte ob mein Baby genug Milch bekommt und ich auf jedes Schlucken gelauscht habe, hat es auch viel länger gedauert bis die Milch floss...
Das Babys abends unruhig sind ist übrigens ganz normal! Es spricht auch überhaupt nichts dagegen dein Baby an der Brust zu lassen bzw immer wieder anzulegen- Cluster feeding heißt das (außer natürlich es stört dich, oder das Baby lässt sich durch die Brust nicht trösten, dann muss man was anderes versuchen- aber die Flasche ist da nicht die einzige Lösung : vielleicht hilft es das Baby zu tragen? Oder auf einem Hüpfball zu wippen? In der von dir beschriebenen Situation hätte es vielleicht geholfen das Baby abzuhalten oder ohne Windel strampeln zu lassen- da schien ja ein großes Geschäft zu drücken )