Gordon und eine Durschschlaf-Frage
Moderator: Giraeffchen
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Lösche Benutzer 1828
Re: Gordon und eine Durschschlaf-Frage
Ich denke auch, dass gerade für Kinder, die schon in die Krippe gehen, der Kontakt nachts auch wichtig ist. Für ein so junges Kind ist es ja eine enorme Leistung, Stunden ohne Mutter/Vater zu verbringen.
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jusl
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Re: Gordon und eine Durschschlaf-Frage
Also ich seh das alles ziemlich ähnlich wie Sandküste - ich finde 8 Std Schlaf schon supergut (dazu ist kein Kind in DEM Alter "verpflichtet"!
), sich jetzt noch - flappsig gesagt, ist wirklich NICHT böse gemeint! - über die Uhrzeiten zu beschweren finde ich ganz schön "anspruchsvoll"...
Klar, ununterbrochener Nachtschlaf ist schön, *findichauch*
aber mit Einjährigen ist das nun mal normalerweise nicht drin.
Nur eins meiner 4 Kinder hat in dem Alter weite Teile der Nacht durchgeschlafen. Die beiden kleinsten schlafen noch nicht ansatzweise durch, und stillen auch noch sehr oft und lange nachts.
Ich find's OK - bei den großen (ein Schulkind, ein Kiga-Kind) sehe ich ja, wie schnell sich das ändert: mit 3 oder 4 Jahren schlafen viele Kinder wie die Steine! Und bis es soweit ist: irgendwie wurschtelt man sich durch, und kriegt Studium, Erwerbstätigkeit, Familienarbeit irgendwie gebacken. (Die Zeit arbeitet für uns, Mädels!)
LG,
Julia
Klar, ununterbrochener Nachtschlaf ist schön, *findichauch*
Nur eins meiner 4 Kinder hat in dem Alter weite Teile der Nacht durchgeschlafen. Die beiden kleinsten schlafen noch nicht ansatzweise durch, und stillen auch noch sehr oft und lange nachts.
LG,
Julia
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wasserratte
- alter SuT-Hase
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Re: Gordon und eine Durschschlaf-Frage
hab leider keine Antwort für Dich, nur ne Frage
:
Wie hast Du das denn geschafft, sie zum Einschlafen ohne Busen zu bekommen? Nahm sie vorher schon den Schnuller?
Im Übigen hab ich mich bei meiner Tochter auch so gefühlt wie Du jetzt - ich fand die Nächte oft eine Zumutung.
Daher hast Du mein vollstes verständnis (zumal es ja echt sooo viele Babys gibt, die nachts schlafen nicht stillen!)
Aber jetzt mit 2. Kind - kann ich nur bestätigen, was sandküste hier schreibt - hätt ich vor 1-2 Jahren nie gedacht:
Wie hast Du das denn geschafft, sie zum Einschlafen ohne Busen zu bekommen? Nahm sie vorher schon den Schnuller?
Im Übigen hab ich mich bei meiner Tochter auch so gefühlt wie Du jetzt - ich fand die Nächte oft eine Zumutung.
Daher hast Du mein vollstes verständnis (zumal es ja echt sooo viele Babys gibt, die nachts schlafen nicht stillen!)
Aber jetzt mit 2. Kind - kann ich nur bestätigen, was sandküste hier schreibt - hätt ich vor 1-2 Jahren nie gedacht:
Aber ich weiß auch noch genau, wie endlos mir diese ZEit damals beim ersten Kind vorkam, ich dachte, das hört nie wieder auf. Ich werde nie wieder duchschlafen. Wie verzweifelt ich damals oft war.
Und jetzt - ich weiß, sie werden so irrsinnig schnell groß, ich versuche es zu genießen. Ja, auch das nachts aufwachen und mein Kind stillen. Und seitdem ich das so sehen kann, bin ich viel lockerer, schlafe sofort wieder ein, fühle mich nicht mehr so gestresst, nicht so unter Druck gesetzt. Allein ein Anders-Hinsehen kann so viel bewirken.
Grüße von
S. mit drei kleinen Schlingeln
Es rettet uns kein höh'res Wesen,
kein Gott, kein Kaiser noch Tribun
Uns aus dem Elend zu erlösen
können wir nur selber tun!
S. mit drei kleinen Schlingeln
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VeraMaria
- schreibt ganz schön oft
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Re: Gordon und eine Durschschlaf-Frage
Also bei uns ging die erste Nachthälfte problemlos und von selber: einschlafen zwischen 7/8 Uhr am Abend. Konrad kam dann allerdings schon um 2 Uhr in der Nacht und dann um 6 Uhr wieder. Ich habe ihn immer um 2 Uhr gestillt, bis er eines Tages komplett durchgeschlafen hat.
Danach sah ich dann natürlich so
aus
.
Wenn Du es schaffst, dann versuche einfach abzuwarten. Wir hatten später auch Phasen, in denen er dann um 4 Uhr stillen wollte und wenn ich ihn da hingehalten habe, wurde es nur "schlimmer" - also er wurde richtig wach und verzweifelt, schließlich hatte er ja davor schon lange geschlafen.
Die Zeiten von Gordon wären bei uns nicht möglich gewesen - Konrad hat bis heute seine Tiefschlafphase zwischen 20 - 2/3 Uhr.
Danach sah ich dann natürlich so
aus Wenn Du es schaffst, dann versuche einfach abzuwarten. Wir hatten später auch Phasen, in denen er dann um 4 Uhr stillen wollte und wenn ich ihn da hingehalten habe, wurde es nur "schlimmer" - also er wurde richtig wach und verzweifelt, schließlich hatte er ja davor schon lange geschlafen.
Die Zeiten von Gordon wären bei uns nicht möglich gewesen - Konrad hat bis heute seine Tiefschlafphase zwischen 20 - 2/3 Uhr.
Es grüßt Vera
mit Träumer (03/2003), Räuberprinzessin (08/2008)und dem kleinen Geschenk (12/2012)
mit Träumer (03/2003), Räuberprinzessin (08/2008)und dem kleinen Geschenk (12/2012)
-
xknäckebrotx
Re: Gordon und eine Durschschlaf-Frage
Manchmal bin ich auch froh, anspruchsvoll zu sein. Das heißt ja noch lange nicht, dass alle Ansprüche auch immer erfüllt werden. Ein schlechtes Gewissen lasse ich mir trotzdem nicht machen, wenn ich da vielleicht andere Wünsche habe. Dass ein Kind in dem Alter natürlich nicht durchschläft, dass ist das Meinungsgros hier im Forum und verwandten Kreisen, die Allgemeinheit "da draußen" sieht es bestimmt ganz anders und ich erlaube mir, mich in einer Grauzone dazwischen einzunischen mit den Ansprüchen, Familienbett weiterhin zu praktizieren aber trotzdem zu mehr Schlaf am Stück hinzuführen.
Zum eigentlichen Thema: Ich hab hier einige gute Anregungen bekommen bzw. das Feedback, dass ich nicht die einzige in der Situation bin. Die Tatsache DASS wir als Familie gemeinsam an der Schlafsituation was geändert haben, indem wir uns an der Anleitung von Gordon orientiert haben, hat mir schon enorm geholfen.
Ich bin auch leider nicht geduldig und gelassen genug, um abzuwarten, bis es sich von selbst regelt. Mir ist auch die andere Sichtweise darauf nach ca 11 Monaten abhanden gekommen und ich musste was tun (abgesehen davon, dass ich seit August eigentlich dauerkrank bin und gar nicht mehr so richtig hochkomme. Damit ist ja auch keinem geholfen). Der Erfolg von alle zwei Stunden wach zu acht Stunden am Stück schlafen lässt mich selbstverständlich darüber nachdenken, wie sich die restliche Zeit eventuell auch so angenehm wie möglich gestalten lässt.
Einen Schnuller hat sie früher seeeehr gern genommen, allerdings hatte sie den nur nachts "untergemogelt", wenn ich Dauernuckeln beenden wollte. Mit dem Einschlafen lernen hatten wir ihn ihr komplett abgewöhnt, ich bin aber schon am Überlegen, ob ich da nicht so dogmatisch sein soll, wenn es eben um die zweite Nachthälfte geht.
Genauso mit dem Stillen nachts. Ich bin mir zwar noch nicht so sicher, inwiefern ich dann nicht mehr klar mache, dass ich das eigentlich nachts nicht möchte. Aber ich glaube, ich werde mal versuchen, ob es funktioniert, wenn ich die zweite Nachthälfte mit einmal Stillen "unterfüttere" und ihr dann eben einen Schnuller gebe, wenn es zu unbequem wird. Ich glaube, das könnte sogar im Rahmen des bisherigen Vorgehens ganz zufriedenstellend klappen.
Den Text von Gordon gibts in Übersetzung bei den Rabeneltern: http://www.rabeneltern.org/schlafen/wis ... rdon.shtml
Oder das Original auf Englisch auf seiner Webseite: http://www.drjaygordon.com/development/ap/sleep.asp
Zum eigentlichen Thema: Ich hab hier einige gute Anregungen bekommen bzw. das Feedback, dass ich nicht die einzige in der Situation bin. Die Tatsache DASS wir als Familie gemeinsam an der Schlafsituation was geändert haben, indem wir uns an der Anleitung von Gordon orientiert haben, hat mir schon enorm geholfen.
Ich bin auch leider nicht geduldig und gelassen genug, um abzuwarten, bis es sich von selbst regelt. Mir ist auch die andere Sichtweise darauf nach ca 11 Monaten abhanden gekommen und ich musste was tun (abgesehen davon, dass ich seit August eigentlich dauerkrank bin und gar nicht mehr so richtig hochkomme. Damit ist ja auch keinem geholfen). Der Erfolg von alle zwei Stunden wach zu acht Stunden am Stück schlafen lässt mich selbstverständlich darüber nachdenken, wie sich die restliche Zeit eventuell auch so angenehm wie möglich gestalten lässt.
Einen Schnuller hat sie früher seeeehr gern genommen, allerdings hatte sie den nur nachts "untergemogelt", wenn ich Dauernuckeln beenden wollte. Mit dem Einschlafen lernen hatten wir ihn ihr komplett abgewöhnt, ich bin aber schon am Überlegen, ob ich da nicht so dogmatisch sein soll, wenn es eben um die zweite Nachthälfte geht.
Genauso mit dem Stillen nachts. Ich bin mir zwar noch nicht so sicher, inwiefern ich dann nicht mehr klar mache, dass ich das eigentlich nachts nicht möchte. Aber ich glaube, ich werde mal versuchen, ob es funktioniert, wenn ich die zweite Nachthälfte mit einmal Stillen "unterfüttere" und ihr dann eben einen Schnuller gebe, wenn es zu unbequem wird. Ich glaube, das könnte sogar im Rahmen des bisherigen Vorgehens ganz zufriedenstellend klappen.
Den Text von Gordon gibts in Übersetzung bei den Rabeneltern: http://www.rabeneltern.org/schlafen/wis ... rdon.shtml
Oder das Original auf Englisch auf seiner Webseite: http://www.drjaygordon.com/development/ap/sleep.asp
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Knutschi81
- ist mit Leidenschaft dabei
- Beiträge: 727
- Registriert: 02.02.2008, 14:57
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Re: Gordon und eine Durschschlaf-Frage
Ich überlege ja auch nachts abzustillen,mir geht es wie dir ich bin dauerkrank udn über müdet darf ich fragen wie ihr es ganau gemacht habt?
Ich versuche es so manche nacht aber nach 5 min gejammer kann ich nicht mehr und gebe ihm die Brust!
Ich bin noch in einem andern forum da schlafen alle gleichaltrigen Kids durch alles nicht mehr gestillt da macht man sich dan schon nen Kopf ob man was falsch gemacht hat.auch wenn ich gerne Stille irgendwann will mann auch mal wieder etwas mehr schlaf!
Hast du ein Paar tips wie das Abstillen anchts klappt?
Ich versuche es so manche nacht aber nach 5 min gejammer kann ich nicht mehr und gebe ihm die Brust!
Ich bin noch in einem andern forum da schlafen alle gleichaltrigen Kids durch alles nicht mehr gestillt da macht man sich dan schon nen Kopf ob man was falsch gemacht hat.auch wenn ich gerne Stille irgendwann will mann auch mal wieder etwas mehr schlaf!
Hast du ein Paar tips wie das Abstillen anchts klappt?
Liebe Grüße Knutschi mit Knutschekugel und Grinsebacke


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Flöckchen7
- gut eingelebt
- Beiträge: 21
- Registriert: 03.07.2008, 19:34
Re: Gordon und eine Durschschlaf-Frage
Hallo,
Adrian schläft durch. Naja, diese Nacht dann nicht, nachdem ich das geschrieben habe. Wir haben nach Gordon abgestillt.
Wir hatten anfangs das Ziel einer stillfreie Zeit von 22 Uhr bis 5 Uhr, anfangs habe ich ihn um 22 Uhr geweckt, wenn ich ins Bett gegangen bin. Zwischen 23 und 3 Uhr, wenn ich im absoluten Tiefschlaf bin, wurde dann in der ersten Zeit nicht mehr gestillt. Ist er dazwischen wach geworden, haben wir ihn getragen und getröstet. Aber er hat auch nicht geschrieen, höchstens mal 20, 30 Sekunden. Als er bis 3, 4 Uhr durchgeschlafen hat, haben wir das bis fünf ausgedehnt.
Dann war er aber sechs Wochen krank und in der Zeit habe ich öfter gestillt, aber danach klappte das Nichtstillen wieder sehr gut.
Irgendwann habe ich ihn nicht mehr um 22 Uhr geweckt und er hat dann oft bis sechs, sieben Uhr durchgeschlafen. Manchmal wacht er um 5 Uhr oder so schon auf, aber das ist ja OK.
Also, wir geben zum Schlafen einen Schnuller, ich streichel ihn oder halte ihm die Hand, wenn er mal wach wird.
Ich bin auch nicht so taff und belastbar wie die anderen hier und bewege mich wohl auch in der von Dir beschriebenen Grauzone.
Wenn Du genauere Fragen hast, kannst Du mir gerne eine PN schicken.
Adrian schläft durch. Naja, diese Nacht dann nicht, nachdem ich das geschrieben habe. Wir haben nach Gordon abgestillt.
Wir hatten anfangs das Ziel einer stillfreie Zeit von 22 Uhr bis 5 Uhr, anfangs habe ich ihn um 22 Uhr geweckt, wenn ich ins Bett gegangen bin. Zwischen 23 und 3 Uhr, wenn ich im absoluten Tiefschlaf bin, wurde dann in der ersten Zeit nicht mehr gestillt. Ist er dazwischen wach geworden, haben wir ihn getragen und getröstet. Aber er hat auch nicht geschrieen, höchstens mal 20, 30 Sekunden. Als er bis 3, 4 Uhr durchgeschlafen hat, haben wir das bis fünf ausgedehnt.
Dann war er aber sechs Wochen krank und in der Zeit habe ich öfter gestillt, aber danach klappte das Nichtstillen wieder sehr gut.
Irgendwann habe ich ihn nicht mehr um 22 Uhr geweckt und er hat dann oft bis sechs, sieben Uhr durchgeschlafen. Manchmal wacht er um 5 Uhr oder so schon auf, aber das ist ja OK.
Also, wir geben zum Schlafen einen Schnuller, ich streichel ihn oder halte ihm die Hand, wenn er mal wach wird.
Ich bin auch nicht so taff und belastbar wie die anderen hier und bewege mich wohl auch in der von Dir beschriebenen Grauzone.
Wenn Du genauere Fragen hast, kannst Du mir gerne eine PN schicken.