Meli 307 hat geschrieben:klar ist es schwer durchzuhalten wenn einem keiner hilft, man noch größere kinder hat. da werden 2 tage zu ner ewigkeit.und die nerven liegen blank.aber wunde brustwarzen liegen an falscher saugtechnik-oder sehe ich das falsch?
wenn man genügend Vertrauen in sich und sein Kind hat wird es leichter, denn die Einstellung dazu ist die halbe Miete.
Zufüttern hilft bestenfalls kurzfristig mal, damit mal kurz Ruhe ist und das Kind satt.Aber dann steigt die Milchmenge nicht genug und das Elend geht weiter.
Aber das muß jeder für sich entscheiden.
Ich hab es 2 mal so gemacht wie du geraten hast(zufüttern) und damit war das Ende des Stillens eingeläutet-Saugverwirrung.
Ich habe aber auch immer gesagt: erst stillen, dann höchstens mal zufüttern, wenns gar nicht mehr anders geht. Bei mir hat das einmal super geklappt, und ich konnte dann wie gesagt auch wieder voll stillen. Jakob hat sich erst mit elf Monaten selbst abgestillt. Und auch bei meiner Freundin hat es super geklappt, sie stillt jetzt wieder voll, füttert nicht mehr zu, aber ihr Kind will auch nicht mehr jede Stunde an die Brust. Das Elend muss also nicht unbedingt weitergehen...
Was ich mich frage ist: Wie bekommt man dieses Vertrauen in sich und sein Kind, wenn die Brustwarzen blutig sind und du einfach nicht mehr kannst? Wenn du schon mit wunden, blutigen Brustwarzen aus dem Krankenhaus entlassen wirst?
Meiner Freundin hatte ich auch noch extra die Nummer der LLL-Stillberaterin in ihrer Nähe rausgesucht. Ob sie dort angerufen hat, weiß ich natürlich nicht.