Guten Morgen!
Juli90 hat geschrieben: 04.02.2025, 17:54
Wir haben ja die gleichen Probleme und waren auch bei einem Gastro-Spezialisten. Die haben bei uns nur einen Ultraschall des Bauchs gemacht und sich dann das Gewicht angeschaut. Solange die Zunahme in Ordnung ist (was sie bei dir ja nun auch ist

), haben sie uns ganz stark von weiterer Diagnostik abgeraten, weil dann der Kleine in Narkose hätte gelegt werden müssen. Und das will ja nun wirklich keiner… Natürlich kann es bei dir anders aussehen, aber habe keine zu großen Erwartungen an einen Termin dort… Wie immer war der Tenor „das verwächst sich alles“.
Genau sowas erwarten und befürchten wir eben irgendwie auch
vam hat geschrieben: 06.02.2025, 20:05
Jackdaw, wie geht es euch denn gerade?
Wir hatten übrigens auch ein Abdomenultraschall. Das ging total gut. Also ich habe die Leitlinien nicht gelesen, aber würden die direkt mit invasiveren Maßnahmen starten und nicht mal schallen?
Lieb, dass du nachfragst, uns geht's ganz gut (dazu weiter unten mehr

) Ich muss mich korrigieren, das waren gar nicht die Leitlinien (weiß gar nicht, obs für die Kleinen überhaupt eine Leitlinie gibt, aber für GöGa habe ich mal die für Erwachsene überflogen und das jetzt mit meinem Matschhirn verwechselt). Es war ein medizinischer Fachartikel. Ein US ist klar die erste Maßnahme, aber da kommt ja idR nichts raus. Ich denke auch nicht, dass da ein struktureller Schaden am Magen ist, er funktioniert halt noch nicht so, wie er soll. Wenn man einen sauren Reflux (nur der brennt ja und macht ggf Schäden in der Speiseröhre) feststellen will, braucht es schon invasivere Methoden und wenn da was rauskommt, gibt's eigentlich nur Medikamente, die wir auch nicht unbedingt geben wollen würden. Und auch Ärzte sind mit Protonenpumpenhemmern bei Babys ja zurecht zurückhaltend. Wir haben uns daher vorerst gegen eine weitere Abklärung entschieden und warten, wie es sich mit der Beikost weiter entwickelt.
klecksauge hat geschrieben: 06.02.2025, 22:03
Du bietest an und dein Kind entscheidet wieviel.
Das Angebot klingt gut, vielfältig und hochkalorisch. Milch und Milchprodukte sollten 200ml pro Tag nicht übersteigen, das dürfte aber nicht passieren, wenn du so divers bleibst.
Du hast geschrieben, dass er ab und an nicht an die Brust will, trotz Hunger. Ich würde in dem Fall nicht den Brei verwehren. Es kann schon sein, dass die eine oder andere Stillmahlzeit mal ausfällt oder kürzer ausfällt. Das ist auch ein natürlicher Prozess.
So lange die Gewichtsentwicklung positiv ist, ist das auch gar kein Problem.
Ein Reflux ist also diagnostiziert?
Ich habe nur den Eindruck, dass es schon eine Belastung für euch ist. Daher die Nachfrage nach einer zweiten Meinung oder auch nach einer Vorstellung bei einem Spezialisten.
Eben weil die Gewichtsentwicklung so schlecht war.
Danke für deine Rückmeldung, klecksauge. Divers ist das, was wirklich im Kind landet eher noch nicht. Entweder, weil ich es noch nicht geschafft habe, es zu probieren (Erbsenbrei ist als nächstes dran, da freue ich mich richtig drauf, weil ich Erbsen so mag) oder weil der Kleine es nicht möchte (Kürbis ist zB sehr bäääähhh). Es gehen an Gemüse bisher Pastinake und Süßkartoffel mit Rapsöl. Aber auch nicht immer. Obst in allen Varianten mit Mandelmus liebt er. Er würde hiervon richtig viel essen, wahrscheinlich, bis es im wahrsten Sinne des Wortes oben wieder rauskommt. Sollen wir ihn da wirklich komplett selbst entscheiden lassen, wie viel er will? Getreide geht mit Obst macht aber Blähungen der Hölle mit furchtbaren Nächten. Das wollen wir erstmal nicht wiederholen. Avocado ging neulich auch ein Löffelchen zum Probieren, da werde ich ihm demnächst auch mal eine fein pürieren.
Alles in allem ist die Diversität also noch ausbaufähig. Das mit den Proteinen gilt also nur für Kuhmilchprodukte? Würde ungern am Mandelmus sparen, er mag es so. Außerdem heißt es ja, Schwangere sollen Mandeln essen und gut zerkauen, das würde gegen Sodbrennen helfen. Gilt für die Kleinsten ja vielleicht auch.
Morgens möchte er jetzt auf jeden Fall immer einen Brei, manchmal statt Stillen, meistens aber zusätzlich. Er hat Tage, an denen er viel stillt und viel Beikost isst und andere, wo er weniger von beidem möchte. Eine echte Verdrängung des Stillens zeichnet sich bisher jedenfalls doch nicht ab. Ich beobachte einfach weiter.
Naja, diagnostiziert würde ich es nicht nennen. Der KiA hat in einem Nebensatz eingestanden, dass der Kleine wohl einen Reflux hat. Und ja, es hat uns wirklich stark belastet, aber wie wir jetzt merken vorallem wegen der Gewichtsentwicklung. Seit die wieder bergauf geht, ist nicht mehr jeder Esslöffel MuMi auf dem Body/Boden/uns/Bett usw eine halbe Katastrophe, sondern einfach nur noch nervig. Und es wird besser mit dem Brei. Reine MuMi-Mahlzeiten sind immer noch Garant fürs Spucken, aber der Brei (plus vorherige Stillmahlzeit) bleibt meist weitgehend drin. Wir versuchen jetzt daher, das Thema entspannter zu sehen, statt in die Diagnostikspirale abzugleiten. Bei der U5 wurde gestern 6665g notiert (im Vergleich zu 6220g am 22.01). Der Arzt war zufrieden und hat auch gegen unsere Art "zuzufüttern" keine Einwände, auch wenn er etwas irritiert geschaut hat.
Hier noch das Freitagsgewicht von unserer Waage:
03.02.25: 6530g
04.02.25: 6670g
07.02.25: 6585g
Schönes Wochenende an alle, die mitlesen
