ehemaliges Frühchen trinkt nicht an der Brust
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Serafin
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Re: ehemaliges Frühchen trinkt nicht an der Brust
Warum muss sie noch so viel nachtrinken? Manchmal wollen sie gar nicht so viel. Ich habe keine Ahnung was meine zwei getrunken haben. Manchmal viel, manchmal wenig.
kleiner Maulwurf 12/15
kleiner Schildkröterich 05/19
kleiner Schildkröterich 05/19
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Marina91
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Re: ehemaliges Frühchen trinkt nicht an der Brust
Sie muss nicht so viel nachtrinken, aber wenn sie es nicht schafft aus der Brust genug zu holen, um satt zu werden, braucht sie ja noch Nahrung (und wird auch ziemlich stinkig, wenn sie noch sehr hungrig ist).
Die Flasche die ich ihr anbiete trinkt sie in 90% der Fälle leer, da hört sie nur selten von alleine auf weil die satt ist.
Wenn ich dann nicht weiß, wie viel sie vorher getrunken hat, ist die Gefahr, dass sie sich überisst und wir wieder auf so wenige Malzeiten am Tag rutschen ja riesig groß.
Die Flasche die ich ihr anbiete trinkt sie in 90% der Fälle leer, da hört sie nur selten von alleine auf weil die satt ist.
Wenn ich dann nicht weiß, wie viel sie vorher getrunken hat, ist die Gefahr, dass sie sich überisst und wir wieder auf so wenige Malzeiten am Tag rutschen ja riesig groß.
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Lösche Benutzer 24994
Re: ehemaliges Frühchen trinkt nicht an der Brust
Das Problem - Wie bei fast allen Themen rund ums Kind- ist, dass es sehr viele verschiedene Meinungen, auch unter den Fachleuten gibt.
Im Krankenhaus hieß es, ich könne ihn zu Hause komplett stillen, wenn er nicht so viel schafft, dann trinkt er eben öfter.
Nach einem Monat bei der Kontrolle beim Kinderarzt hieß es dann, er habe zwar so zugenommen, wie es seiner Perzentile entspricht, aber er müsse ja noch an Gewicht aufholen. Der wollte dann Frühchen Nahrung oder komplett den Tagesbedarf an abgepumpter Milch über die Flasche geben.
Es gibt also sehr unterschiedliche Auffassungen wie viel die Kinder zunehmen sollen und wie sie das am Besten erreichen.
Mein Gefühl (und auch die Einschätzung der Hebamme war) : kompletter Bedarf über Brust klappt nicht. Daher eben gewisse Zufütterung bei uns.
Hier im Forum würde mir gesagt, dass man auch überfüttern kann an der Flasche. Es wurde mir das paced bottle feeding empfohlen, damit fahre ich ganz gut.
Lange Rede kurzer Sinn. Es gibt nicht den einen Fahrplan oder die eine Regel, wie man es am Besten machen kann. Ich glaube du musst schauen, was sich im Rahmen der Möglichkeiten für dich nach dem besten Weg anfühlt.
Der Kleine ist mein drittes Kind und ich finde es mit dieser Frühchensituation trotz Erfahrung schwer herauszufinden, was der richtige Weg ist.. Beim ersten Kind ist es vermutlich noch schwieriger.
Ich hoffe du findest da einen Weg der sich für euch gut anfühlt
Im Krankenhaus hieß es, ich könne ihn zu Hause komplett stillen, wenn er nicht so viel schafft, dann trinkt er eben öfter.
Nach einem Monat bei der Kontrolle beim Kinderarzt hieß es dann, er habe zwar so zugenommen, wie es seiner Perzentile entspricht, aber er müsse ja noch an Gewicht aufholen. Der wollte dann Frühchen Nahrung oder komplett den Tagesbedarf an abgepumpter Milch über die Flasche geben.
Es gibt also sehr unterschiedliche Auffassungen wie viel die Kinder zunehmen sollen und wie sie das am Besten erreichen.
Mein Gefühl (und auch die Einschätzung der Hebamme war) : kompletter Bedarf über Brust klappt nicht. Daher eben gewisse Zufütterung bei uns.
Hier im Forum würde mir gesagt, dass man auch überfüttern kann an der Flasche. Es wurde mir das paced bottle feeding empfohlen, damit fahre ich ganz gut.
Lange Rede kurzer Sinn. Es gibt nicht den einen Fahrplan oder die eine Regel, wie man es am Besten machen kann. Ich glaube du musst schauen, was sich im Rahmen der Möglichkeiten für dich nach dem besten Weg anfühlt.
Der Kleine ist mein drittes Kind und ich finde es mit dieser Frühchensituation trotz Erfahrung schwer herauszufinden, was der richtige Weg ist.. Beim ersten Kind ist es vermutlich noch schwieriger.
Ich hoffe du findest da einen Weg der sich für euch gut anfühlt
- Kleine
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Re: ehemaliges Frühchen trinkt nicht an der Brust
Ich möchte mich MCM anschließen: DEN Weg gibt es nicht, das gilt allerdings für alles, was dein Kind betrifft. Hör in dich rein, sprech mit deinem/r PartnerIn. Dann überlegst, was sich für Euch richtig anfühlt und macht nicht das, was MAN macht…
Wir sind kein gutes Beispiel, weil mein Sihn diverse Grunderkrankungen hat, die das Ganze noch etwas verkomplizierten. Aber ich kam wie MCM mit viel Stillerfahrung in diese Situation, als Erstlingsmama ist es eh schon nicht so einfach…
Vielleicht hast Du noch Kinderarzt-/Hebammengewichte? Das macht es der Stillmod leichter. Ein zufriedener Kinderarzt und eine zufriedene Hebamme sind doch schon super. Dazu kannst du ihren gesamten Bedarf mit Muttermilch decken, das sind gute Voraussetzungen. Du kannst Deinen Beitrag melden, ich vermute, er ist untergegangen, weil unsere Stillmods ja alle ehrenamtlich arbeiten und selbst Familie haben…
Mich persönlich hätte diese Wiegerei unfassbar gestresst und Stillproben werden hier eigentlich nie empfohlen. Daher würde ich das Wiegen erstmal auf 1x tgl zur in etwa gleichen Zeit in etwa gleicher Kleidung reduzieren und auf die Meinung eines Stillmods warten. Wenn du noch dazuschreibst, wie oft du gestillt hast, wie oft die Flasche mit wieviel ml dazu sowie die Anzahl der Stuhl- und Pipiwindeln.
Ein Baby hat auch wie du nicht immer gleich viel Hunger. Mit der Flasche überfüttert man einfach sehr leicht. Ich bin mir sicher, du bekommst dszu noch Input.
Im Moment nimm dir erstmal den Druck, deiner Tochter geht es nach Ansicht von Kinderarzt und Hebamme gut. Du hadt alles gut im Blick! Versuch doch mal ganz bewusst, Zeit mit deiner Tochter zu verbringen, kuscheln, dieses Wunder betrachten! Fotos machen. Diese Zeit ist sooo schnell vorbei!!!
Wir sind kein gutes Beispiel, weil mein Sihn diverse Grunderkrankungen hat, die das Ganze noch etwas verkomplizierten. Aber ich kam wie MCM mit viel Stillerfahrung in diese Situation, als Erstlingsmama ist es eh schon nicht so einfach…
Vielleicht hast Du noch Kinderarzt-/Hebammengewichte? Das macht es der Stillmod leichter. Ein zufriedener Kinderarzt und eine zufriedene Hebamme sind doch schon super. Dazu kannst du ihren gesamten Bedarf mit Muttermilch decken, das sind gute Voraussetzungen. Du kannst Deinen Beitrag melden, ich vermute, er ist untergegangen, weil unsere Stillmods ja alle ehrenamtlich arbeiten und selbst Familie haben…
Mich persönlich hätte diese Wiegerei unfassbar gestresst und Stillproben werden hier eigentlich nie empfohlen. Daher würde ich das Wiegen erstmal auf 1x tgl zur in etwa gleichen Zeit in etwa gleicher Kleidung reduzieren und auf die Meinung eines Stillmods warten. Wenn du noch dazuschreibst, wie oft du gestillt hast, wie oft die Flasche mit wieviel ml dazu sowie die Anzahl der Stuhl- und Pipiwindeln.
Ein Baby hat auch wie du nicht immer gleich viel Hunger. Mit der Flasche überfüttert man einfach sehr leicht. Ich bin mir sicher, du bekommst dszu noch Input.
Im Moment nimm dir erstmal den Druck, deiner Tochter geht es nach Ansicht von Kinderarzt und Hebamme gut. Du hadt alles gut im Blick! Versuch doch mal ganz bewusst, Zeit mit deiner Tochter zu verbringen, kuscheln, dieses Wunder betrachten! Fotos machen. Diese Zeit ist sooo schnell vorbei!!!
LG
Anika
mit Grinsebacke (04/11) & Mini-Kämpfer (11/14) an der Hand, Blondinchen und den wilden Jungkatern auf der Bettdecke sowie Apportierkatze, rotem Einohrtiger und Kampfkuschelkater fest im Herzen
Anika
mit Grinsebacke (04/11) & Mini-Kämpfer (11/14) an der Hand, Blondinchen und den wilden Jungkatern auf der Bettdecke sowie Apportierkatze, rotem Einohrtiger und Kampfkuschelkater fest im Herzen
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Marina91
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Re: ehemaliges Frühchen trinkt nicht an der Brust
MCM18 hat geschrieben: 24.12.2024, 19:23
Lange Rede kurzer Sinn. Es gibt nicht den einen Fahrplan oder die eine Regel, wie man es am Besten machen kann. Ich glaube du musst schauen, was sich im Rahmen der Möglichkeiten für dich nach dem besten Weg anfühlt.
Der Kleine ist mein drittes Kind und ich finde es mit dieser Frühchensituation trotz Erfahrung schwer herauszufinden, was der richtige Weg ist.. Beim ersten Kind ist es vermutlich noch schwieriger.
Ich hoffe du findest da einen Weg der sich für euch gut anfühlt
Danke euch noch Mal für die lieben Worte.Kleine hat geschrieben: 24.12.2024, 22:13 Du kannst Deinen Beitrag melden, ich vermute, er ist untergegangen, weil unsere Stillmods ja alle ehrenamtlich arbeiten und selbst Familie haben…
Mich persönlich hätte diese Wiegerei unfassbar gestresst und Stillproben werden hier eigentlich nie empfohlen. Daher würde ich das Wiegen erstmal auf 1x tgl zur in etwa gleichen Zeit in etwa gleicher Kleidung reduzieren und auf die Meinung eines Stillmods warten. Wenn du noch dazuschreibst, wie oft du gestillt hast, wie oft die Flasche mit wieviel ml dazu sowie die Anzahl der Stuhl- und Pipiwindeln.
Dass es den einen richtigen Weg nicht gibt, ist ja völlig klar. Aber bei der Flut der Informationen im Internet bin ich als Laie dann doch echt überfordert.
Ich werde meinen Beitrag gleich mal melden und schauen, ob sich noch ein Stillmod dazu meldet. Über Weihnachten wollte ich niemanden stören!
Gestern und heute habe ich auf euren Rat vertraut und darauf verzichtet vor und nach jedem Stillen zu wiegen. Weiterhin lege ich sie vor jedem Fläschchen an, danach bekam sie ein Fläschchen mit 50ml Muttermilch und wenn sie danach noch hungrig wirkte, habe ich sie nochmal angelegt. Ich hoffe, dass sie es so geschafft hat, sich genug Milch zu holen!
12.12.24 6x gestillt, 180ml Brust, 244ml Flasche
13.12.14 6x gestillt, 150ml Brust, 380ml Flasche
14.12.24 6x gestillt, 186ml Burst, 343ml Flasche
15.12.24 6x gestillt, 158ml Brust, 336ml Flasche
16.12.24 5x gestillt, 133ml Brust, 305ml Flasche
17.12.24 6x gestillt, 194ml Brust, 292ml Flasche
18.12.24 6x gestillt, 218ml Brust, 279ml Flasche
19.12.24 6x gestillt, 195ml Brust, 269ml Flasche
20.12.24 6x gestillt, 318ml Brust, 190ml Flasche
21.12.24 3,06Kg, 5x gestillt, 84ml Brust, 285ml zugefüttert BES
22.12.24 7x gestillt, 82ml Brust, 237ml zugefüttert BES
23.12.24 8x gestillt, 175ml Brust, 361ml Flasche
25.12.24 3264g 9x gestillt, 345ml Flasche (8x), 6x Stuhl, 7x Urin
Viele Grüße,
Marina
- Brianna
- Prof. Dr. SuT
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- Registriert: 13.11.2013, 12:33
Re: ehemaliges Frühchen trinkt nicht an der Brust
Mit der Flasche kann man sicher überfüttern. Bei J haben wir auf der Frühchenstation sehr viele Tricks gezeigt bekommen, wie wir ihn zum Weitertrinken animieren, damit er seine Trinkmenge schafft und nicht nachsondiert werden muss. Das war aber eher das Gegenteil von Paced Bootle Feeding.
L war dann reifgeboren, wurde aber wegen auffälligem CTG bei 37+2 geboren und hatte sich von alleine sicher noch länger nicht auf den Weg gemacht. Außerdem hatte sie auch Gelbsucht und war sehr schläfrig. Als sie über 10% von ihrem Geburtsgewicht abgenommen hatte, sollte ich nur noch pumpen und mit der Flasche füttern. Es hat mehreren Schwestern bei der Angabe, wie viel sie getrunken hatte, nicht ganz gereicht. Sie haben aber mit der Flasche auch nicht mehr in sie rein bekommen. Ich war also wohl ziemlich effektiv im Zwangsfüttern mit der Flasche. So hat es sich zumindest angefühlt. Ich wollte allerdings einfach so schnell wie möglich nach Hause. Da habe ich es mit Stillberatung hier, wecken alle 2 Stunden, 20 Minuten heftig animieren und kurzzeitig geringer Zufütterung mit dem Becher relativ bald zum Vollstillen geschafft.
Ich drücke euch die Daumen, dass ihr bald euren Weg findet.
L war dann reifgeboren, wurde aber wegen auffälligem CTG bei 37+2 geboren und hatte sich von alleine sicher noch länger nicht auf den Weg gemacht. Außerdem hatte sie auch Gelbsucht und war sehr schläfrig. Als sie über 10% von ihrem Geburtsgewicht abgenommen hatte, sollte ich nur noch pumpen und mit der Flasche füttern. Es hat mehreren Schwestern bei der Angabe, wie viel sie getrunken hatte, nicht ganz gereicht. Sie haben aber mit der Flasche auch nicht mehr in sie rein bekommen. Ich war also wohl ziemlich effektiv im Zwangsfüttern mit der Flasche. So hat es sich zumindest angefühlt. Ich wollte allerdings einfach so schnell wie möglich nach Hause. Da habe ich es mit Stillberatung hier, wecken alle 2 Stunden, 20 Minuten heftig animieren und kurzzeitig geringer Zufütterung mit dem Becher relativ bald zum Vollstillen geschafft.
Ich drücke euch die Daumen, dass ihr bald euren Weg findet.
J 05/13 L 12/15
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Marina91
- gut eingelebt
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- Registriert: 22.12.2024, 07:15
Re: ehemaliges Frühchen trinkt nicht an der Brust
Das freut mich sehr für euch, dass ihr es schnell zum Vollstillen geschafft habt!Brianna hat geschrieben: 27.12.2024, 13:03 Mit der Flasche kann man sicher überfüttern. Bei J haben wir auf der Frühchenstation sehr viele Tricks gezeigt bekommen, wie wir ihn zum Weitertrinken animieren, damit er seine Trinkmenge schafft und nicht nachsondiert werden muss. Das war aber eher das Gegenteil von Paced Bootle Feeding.
L war dann reifgeboren, wurde aber wegen auffälligem CTG bei 37+2 geboren und hatte sich von alleine sicher noch länger nicht auf den Weg gemacht. Außerdem hatte sie auch Gelbsucht und war sehr schläfrig. Als sie über 10% von ihrem Geburtsgewicht abgenommen hatte, sollte ich nur noch pumpen und mit der Flasche füttern. Es hat mehreren Schwestern bei der Angabe, wie viel sie getrunken hatte, nicht ganz gereicht. Sie haben aber mit der Flasche auch nicht mehr in sie rein bekommen. Ich war also wohl ziemlich effektiv im Zwangsfüttern mit der Flasche. So hat es sich zumindest angefühlt. Ich wollte allerdings einfach so schnell wie möglich nach Hause. Da habe ich es mit Stillberatung hier, wecken alle 2 Stunden, 20 Minuten heftig animieren und kurzzeitig geringer Zufütterung mit dem Becher relativ bald zum Vollstillen geschafft.
Ich drücke euch die Daumen, dass ihr bald euren Weg findet.
Die Erfahrung, dass die Kinder im Krankenhaus mit der Flasche durchaus „vollgestopft“ werden habe ich auch gemacht. Macht ja auch insoweit Sinn, dass die Kinder aus medizinischer Sicht erst mal eigenständig essen und zunehmen sollen. Ob und wie das Stillen klappt ist dort ja ziemlich zweitrangig.
Ich gebe noch nicht auf, sondern versuche weiter, dass Antonia auch irgendwann zumindest überwiegend gestillt wird! Auch wenn meine Hebamme nun meinte, dass ich es lassen solle, da es zu stressig für alle Beteiligten sei…
- Brianna
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Re: ehemaliges Frühchen trinkt nicht an der Brust
Mit meiner Hebamme bei L lief es erheblich besser, als wir nicht mehr über Stillen und Ernährung gesprochen haben.
L war ja mein zweites Baby und mit einem Geburtstermin kurz vor Heiligabend gab es keine Auswahl.
Ich war sehr dankbar, dass die erfahrene Hebamme auf die Gelbsucht, den entzündeten Nabel und die Gewichtsentwicklung geguckt hat.
Zum Stillen war unsere Meinung einfach zu gegensätzlich. Okay, die empfohlene Zufüttermenge von 100 ml passte. Für mich macht es aber einen großen Unterschied, ob ich diese Abends mit der Flasche, am besten als Pre oder 1er gebe, damit das Kind möglichst lange schläft, oder über den Tag verteilt in 20 ml Portionen aus dem Becher abgepumpte Muttermilch anbiete.
Ich hatte bei der Hebamme übrigens einen schönen Babyschwimmkurs, L war zu Beginn mit 6 Monaten das älteste Baby und eines von zwei Babys, dass noch gestillt wurde. Das andere Baby war bis zum Ende des Kurses dann auch abgestillt. Es bekam dann nämlich auf Rat der Hebamme abends und nachts 2er Milch aus der Flasche, weil es nachts alle vier bis fünf Stunden stillen wollte.
Über Ls Ernährung haben wir nicht gesprochen. L stillte nach Bedarf und bekam bei allen unseren Mahlzeiten, bei denen sie wach war, etwas babygeeignetes von unserem Essen in die Hand. Nachts hat sie wahrscheinlich ähnlich gestillt, wie das andere Stillbaby. Ich habe mich aber bemüht, nicht auf die Uhr zu gucken und zu zählen, sondern möglichst schnell wieder zu schlafen.
L war ja mein zweites Baby und mit einem Geburtstermin kurz vor Heiligabend gab es keine Auswahl.
Ich war sehr dankbar, dass die erfahrene Hebamme auf die Gelbsucht, den entzündeten Nabel und die Gewichtsentwicklung geguckt hat.
Zum Stillen war unsere Meinung einfach zu gegensätzlich. Okay, die empfohlene Zufüttermenge von 100 ml passte. Für mich macht es aber einen großen Unterschied, ob ich diese Abends mit der Flasche, am besten als Pre oder 1er gebe, damit das Kind möglichst lange schläft, oder über den Tag verteilt in 20 ml Portionen aus dem Becher abgepumpte Muttermilch anbiete.
Ich hatte bei der Hebamme übrigens einen schönen Babyschwimmkurs, L war zu Beginn mit 6 Monaten das älteste Baby und eines von zwei Babys, dass noch gestillt wurde. Das andere Baby war bis zum Ende des Kurses dann auch abgestillt. Es bekam dann nämlich auf Rat der Hebamme abends und nachts 2er Milch aus der Flasche, weil es nachts alle vier bis fünf Stunden stillen wollte.
Über Ls Ernährung haben wir nicht gesprochen. L stillte nach Bedarf und bekam bei allen unseren Mahlzeiten, bei denen sie wach war, etwas babygeeignetes von unserem Essen in die Hand. Nachts hat sie wahrscheinlich ähnlich gestillt, wie das andere Stillbaby. Ich habe mich aber bemüht, nicht auf die Uhr zu gucken und zu zählen, sondern möglichst schnell wieder zu schlafen.
J 05/13 L 12/15
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Lösche Benutzer 24994
Re: ehemaliges Frühchen trinkt nicht an der Brust
Toll, dass du durchhalten möchtest Marina! Ich denke die Einschätzung bzgl ob es zu stressig ist, darfst du sicher alleine treffen und nicht die Hebamme.
Hier wollte der Kinderarzt auch recht schnell Spezialnahrung verschreiben. Ich konnte ihn dann überzeugen, abgepumpte Milch zu füttern. Hab ich aber immer mit Stillen kombiniert und er kriegt wesentlich weniger über die Flasche als übers Stillen.
Seit die Gewichtszunahme dadurch besser ist, fragt kein Mensch, wie das Kind ernährt wird.
Hier wollte der Kinderarzt auch recht schnell Spezialnahrung verschreiben. Ich konnte ihn dann überzeugen, abgepumpte Milch zu füttern. Hab ich aber immer mit Stillen kombiniert und er kriegt wesentlich weniger über die Flasche als übers Stillen.
Seit die Gewichtszunahme dadurch besser ist, fragt kein Mensch, wie das Kind ernährt wird.
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Marina91
- gut eingelebt
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- Registriert: 22.12.2024, 07:15
Re: ehemaliges Frühchen trinkt nicht an der Brust
Hallo zusammen,
auf euren Rat hin ist die Waage seit vorgestern aus unserem Alltag verschwunden und Antonia wird nur noch einmal täglich morgens gewogen.
Seit dem versucht ich mehr auf mein Gefühl zu hören, was dazu führt, dass sie heute Morgen ausschließlich gestillt wurde und damit auch zufrieden war. Gegen Mittag und heute Abend hat sie dann nach dem Stillen noch geweint und war sehr unzufrieden, weshalb sie da jeweils noch ein Fläschchen mit 50ml Muttermilch hinterher bekam und auch zügig getrunken hat.
Ich habe keine Ahnung, ob das so sinnvoll ist. Allerdings bin ich deutlich entspannter, seit ich nicht mehr jede Mahlzeit akribisch nachwiege. Nun muss ich nur hoffen, dass sie sich alles was nötig ist auch aus der Brust holt.
Hier noch die aktuellen Werte, falls bald mal ein Stillmod Zeit findet hier mitzulesen
12.12.24 6x gestillt, 180ml Brust, 244ml Flasche
13.12.14 6x gestillt, 150ml Brust, 380ml Flasche
14.12.24 6x gestillt, 186ml Burst, 343ml Flasche
15.12.24 6x gestillt, 158ml Brust, 336ml Flasche
16.12.24 5x gestillt, 133ml Brust, 305ml Flasche
17.12.24 6x gestillt, 194ml Brust, 292ml Flasche
18.12.24 6x gestillt, 218ml Brust, 279ml Flasche
19.12.24 6x gestillt, 195ml Brust, 269ml Flasche
20.12.24 6x gestillt, 318ml Brust, 190ml Flasche
21.12.24 3,06Kg, 5x gestillt, 84ml Brust, 285ml zugefüttert BES
22.12.24 7x gestillt, 82ml Brust, 237ml zugefüttert BES
23.12.24 8x gestillt, 175ml Brust, 361ml Flasche
25.12.24 3264g 9x gestillt, 345ml Flasche (8x), 6x Stuhl, 7x Urin
26.12.24 3198g 8x gestillt, 380ml Flasche (8x), 7x Stuhl, 8x Urin
27.12.24 3284 8x gestillt, 270ml Flasche (6x), 6x Stuhl, 7x Urin
Beim Aufschreiben fällt mir gerade auf, dass die Zufütterungsmengen ziemlich stark variieren- sie kriegt halt immer die Flasche, wenn sie nach dem stillen sehr hungrig wirkt oder ich direkt bevor sie hungrig wird abgepumpt habe.
Wäre es hier sinnvoller ein Tageslimit zu setzen, oder kann man das weiterhin nach Gefühl handhaben?
auf euren Rat hin ist die Waage seit vorgestern aus unserem Alltag verschwunden und Antonia wird nur noch einmal täglich morgens gewogen.
Seit dem versucht ich mehr auf mein Gefühl zu hören, was dazu führt, dass sie heute Morgen ausschließlich gestillt wurde und damit auch zufrieden war. Gegen Mittag und heute Abend hat sie dann nach dem Stillen noch geweint und war sehr unzufrieden, weshalb sie da jeweils noch ein Fläschchen mit 50ml Muttermilch hinterher bekam und auch zügig getrunken hat.
Ich habe keine Ahnung, ob das so sinnvoll ist. Allerdings bin ich deutlich entspannter, seit ich nicht mehr jede Mahlzeit akribisch nachwiege. Nun muss ich nur hoffen, dass sie sich alles was nötig ist auch aus der Brust holt.
Hier noch die aktuellen Werte, falls bald mal ein Stillmod Zeit findet hier mitzulesen
12.12.24 6x gestillt, 180ml Brust, 244ml Flasche
13.12.14 6x gestillt, 150ml Brust, 380ml Flasche
14.12.24 6x gestillt, 186ml Burst, 343ml Flasche
15.12.24 6x gestillt, 158ml Brust, 336ml Flasche
16.12.24 5x gestillt, 133ml Brust, 305ml Flasche
17.12.24 6x gestillt, 194ml Brust, 292ml Flasche
18.12.24 6x gestillt, 218ml Brust, 279ml Flasche
19.12.24 6x gestillt, 195ml Brust, 269ml Flasche
20.12.24 6x gestillt, 318ml Brust, 190ml Flasche
21.12.24 3,06Kg, 5x gestillt, 84ml Brust, 285ml zugefüttert BES
22.12.24 7x gestillt, 82ml Brust, 237ml zugefüttert BES
23.12.24 8x gestillt, 175ml Brust, 361ml Flasche
25.12.24 3264g 9x gestillt, 345ml Flasche (8x), 6x Stuhl, 7x Urin
26.12.24 3198g 8x gestillt, 380ml Flasche (8x), 7x Stuhl, 8x Urin
27.12.24 3284 8x gestillt, 270ml Flasche (6x), 6x Stuhl, 7x Urin
Beim Aufschreiben fällt mir gerade auf, dass die Zufütterungsmengen ziemlich stark variieren- sie kriegt halt immer die Flasche, wenn sie nach dem stillen sehr hungrig wirkt oder ich direkt bevor sie hungrig wird abgepumpt habe.
Wäre es hier sinnvoller ein Tageslimit zu setzen, oder kann man das weiterhin nach Gefühl handhaben?