Mirimama hat geschrieben:Ich bin gerade etwas geschockt: Total stolz war ich auf mich, weil ich schon fast alle Geschenke für Weihnachten zusammen habe. Und gerade waren wir bei Freunden und am Ende kam mein Kind runter mit einem Riesenfeuerwehrauto in der Hand, das er sich ausleihen darf. Ich war so geschockt, wie groß das Teil ist. Denn ehrlich gesagt, steht es bereits bei uns im keller. Aber nicht nur das. Beide Kinder sprechen seit Monaten von Playmobil und dass sie sich das wünschen und so. Unter anderem eben genau dieses Auto. Nun dachte ich, da sie davon noch nichts haben, für jeden ein Feuerwehrauto, ein Polizeimobil, und einer kriegt ne Polizeistation von den Großeltern und das andere Kind ein Zusammenklapphaus. Ach ja, und noch einen Krankenwagen. Upsi... Mir war nicht klar, dass das dann unglaublich riesig ist und total viel und so. Normalerweise achten wir immer drauf, möglichst nicht zu überreizen, viel natürliche Materialien und so. Hmmm. Wie haltet ihr das so?
Playmobil ist ein Muss, natürliche Materialien hin oder her.

Ich habe früher sehr viel mit Playmobil gespielt und unsere drei tun es auch. Exzessiv. Sinnvollere Geschenke für sie gibts gar nicht. Mittlerweile hat sich hier ziemlich viel (auch Großes) angesammelt, das stresst mich manchmal. Wir haben
- Reiterhof (gehört allen dreien zusammen)
- Wohnhaus (secondhand)
- Krankenhaus
- Schloss (gehört allen dreien zusammen)
- Ritterburg (secondhand)
- Ponyhof (secondhand, vom Taschengeld erworben)
Und da sind die vielen Autos, Kutschen, Zirkuswagen etc. noch nicht dabei.

Krankenwagen haben wir auch. Der Hubschrauber steht auf dem Weihnachtswunschzettel... neben dem Pferdetransporter.

Aber das ganze Zeug wird mehrere Stunden täglich bespielt. Was will man da sagen?

Im Ernst: Ich finde, Playmobil eignet sich hervorragend für lange, phantasievolle, versunkene Spiele. Auch wenns aus Plastik und bunt ist.
Wir schenken mal weniger, mal mehr, je nachdem, was für Wünsche da sind. Wir schenken auch nicht nur Gekauftes, sondern mal selbstgebaute Puppenbetten, selbstgenähte Puppenklamotten, dieses Jahr einen selbstgebauten Pferdestall etc. da lässt sich auch schwer ein Wert zuordnen. Bei uns sieht die Geschenkflut dieses Jahr bisher so aus:
8jährige: Puppe (100 Euro) von den einen Großeltern, Chemiekasten (40 Euro) von den anderen Großeltern, Einrad (90 Euro) von uns. Dazu werden noch einige Bücher kommen, vielleicht ein Spiel von Onkeln/Tanten.
6jährige: Puppe (100 Euro) von den einen Großeltern, Rucksack (40 Euro) von den anderen Großeltern, Slackline (ca. 50 Euro) von uns. Dazu kommen auch noch Bücher, außerdem Puppenkleinkram oder vielleicht der Playmobil-Pferdetransporter.
4jährige: Puppe (100 Euro) von den einen Großeltern, Playmobil Arche Noah (50 Euro) von den anderen Großeltern, Inline-Skates (80 Euro) von uns. Dann ebenfalls noch Bücher, Knete und Playmobil-Kleinkram.
Mir ist es weniger wichtig, was das Zeug kostet, als dass es wirklich benutzt/bespielt wird. Das hat bisher eigentlich immer ganz gut geklappt.