Verunsichert wegen Beikosteinführung - Bitte um Ratschläge.

Was kommt nach dem Vollstillen?

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Käferli
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Re: Verunsichert wegen Beikosteinführung - Bitte um Ratschlä

Beitrag von Käferli »

Hm, da wäre ich hier leider bald nur noch mit stillen beschäftigt. Die kleine Maus schläft nämlich nur durch stillen, tragen oder fahren ein. Sie würde die Brust also auch nehmen wenn sie einfach nur müde ist. So kann mir mein freund sie abnehmen und rumtragen wenn sie müde ist.

Naja, bisher hat sich für alles ein weg gefunden, also sicher auch dafür. :)

Danke auf jeden Fall für eure Ratschläge. :)
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Morgaine47
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Re: Verunsichert wegen Beikosteinführung - Bitte um Ratschlä

Beitrag von Morgaine47 »

Noch ein Erfahrungsbericht:
Ich habe bei der Großen mit 8 Monaten wieder angefangen 2 Tage dei Woche zu arbeiten udn war da 9 bis 10 Stunden außer Haus. In der Zeit hat der Papa betreut. Und er hat ihr Brei gegeben, wenn ich zu Hause war hat sie tagsüber auch unterschiedlich viel gestillt. Und damals kannte ich sowas wie BLW gar nicht udn hatte versucht nach den typischen deutschen Beikostregeln Brei einzuführen und Mahlzeiten zu ersetzen.

Beim Mittleren habe ich nach 1 Jahr wieder angefangen, allerdings nur Halbtags (dafür jeden Tag). Und auch das war kein Problem. Wenn ich nicht da war hat er was anderes gegessen,w enn ich da war oft lieber gestillt.
LG
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Julia82
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Re: Verunsichert wegen Beikosteinführung - Bitte um Ratschlä

Beitrag von Julia82 »

Mein Kind ist etwas jünger und wir haben jetzt mal Kürbis getestet.Generell kommt essen gut bei ihm an.Wir bieten an und er nimmt es oder nicht.Ich stille dann normal hinterher.Obst findet er zb total super.Wir wollen diesmal eine Mischung aus BLW und Brei füttern machen,
Bis zum sommer habt ihr ja noch viel zeit und oft läuft es dann doch von ganz alleine und man brauchte sich gar nicht so viele Gedanken machen :-)
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Käferli
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Re: Verunsichert wegen Beikosteinführung - Bitte um Ratschlä

Beitrag von Käferli »

Mensch, ich wollte schon seit Tagen noch mal eine Rückmeldung geben.

Vielen Dank für eure vielen hilfreichen Antworten.

Ich habe inzwischen beschlossen es eben einfach locker anzugehen. Es ist für mich immer schwer mich von Mustern und Konzepten zu lösen. Man hört eben überall die Beikost ersetzt immer so nach und nach Milchmahlzeiten - egal ob Still- oder Flaschenkind. Ich werde ihr Brei geben, aber nicht zu festen Zeiten sondern einfach irgendwann mal zwischendurch. Vielleicht wenn ich grade selber Mittag oder Abendbrot oder einen Snack esse. Oder vielleicht auch wenn sie grade mal wieder vor sich hinschmatzt. Mengenmäßig gibt es sowieso immer nur so viel oder eben so wenig wie sie mag - haben wir bei unserem Sohn auch so gemacht. Hin und wieder werde ich sie bestimmt auch mal anderes kosten lassen. Wie z. B. mal ein Stück Brot oder Brötchen, wenn ich welches esse oder so. Vielleicht auch mal ein bisschen Kartoffeln und Gemüse von unserem Essen (wegen der Gewürze aber echt nur probieren) oder ein bisschen Obst.

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen am 4. Januar den ersten Brei zu geben. Sie ist dann genau 6 Monate und einen Tag alt und ich wollte ja 6 Monate ausschließlich stillen. :wink: :roll: Außerdem hat unser Großer damals auch am 4. Januar das erste Mal Brei gegessen. :) Aber inzwischen schmatzt sie so extrem, wenn sie uns essen sieht und fängt teilweise sogar an zu schimpfen wenn sie nichts bekommt. Das geht jetzt schon seit 2 Wochen so und wird von Tag zu Tag schlimmer. Der 4. Januar ist zwar in ein paar Tagen, aber wir sind da sowieso nicht zu Hause und das erste richtige Essen soll sie in ruhigem gewohnten Umfeld bekommen und nicht irgendwo anders. Deshalb habe ich mich entschieden heute den ersten Brei zu kochen und sie dann mal probieren zu lassen. :)

Mal sehen wie wir so klarkommen. Die Angst, dass dann irgendwas mit dem Stillen nicht mehr klappt ist aber schon noch da.
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Re: Verunsichert wegen Beikosteinführung - Bitte um Ratschlä

Beitrag von Käferli »

Kam gar nicht gut an. Hat sich geschüttelt und geschimpft. :) Dafür jetzt gestrahlt als ich mich zum stillen bereit gemacht habe. :)

Wir probieren es in ein paar tagen noch mal. Vielleicht mit einem anderen Gemüse. Hab noch einen Kürbis besorgt. Den restlichen Pastinakebrei hab ich in Eiswürfelbehälter gefüllt. Werden jetzt eingefroren. Sonst probiere ich es mal mit Fingerfood. Auch wenn ich das umständlich finde.
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Re: Verunsichert wegen Beikosteinführung - Bitte um Ratschlä

Beitrag von josie81 »

Man muss da echt keine Wissenschaft draus machen [emoji6]. Ich habe es als meine Maus in dem Alter war so gemacht, dass ich sie eben vom Familientisch probieren ließ wenn sie unbedingt wollte. Natürlich nichts extrem gewürztes, aber ein kleines Stück Gemüse, eine Nudel oder das weiche Innere vom Brot geht schon zum Kosten. Auch in nicht-gewohnter Umgebung [emoji6]

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Re: Verunsichert wegen Beikosteinführung - Bitte um Ratschlä

Beitrag von Julia82 »

Kürbis schmeckt wohl besser als Pastinake :-) wir sind bei einem halben Glas,ca.60g und er brauchte 2-3 Tage,aber jetzt scheint es gut zu schmecken.
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Re: Verunsichert wegen Beikosteinführung - Bitte um Ratschlä

Beitrag von RosaLia »

Bei uns ist das Stillen tatsächlich 'nur' Essen. Zum Kuscheln, trösten, einschlafen, beruhigen etc. bedarf es das nicht. Von daher werden die Stillmahlzeiten automatisch weniger, je mehr Brei der Kleine pro Mahlzeit isst bzw. je mehr Mahlzeiten so ersetzt werden. Satt ist halt satt.

Relativ spontan haben wir jetzt die dritte Breimahlzeit eingeführt. Der Kleine hatte eine Mahlzeit verschlafen und das habe ich zum Anlass genommen, meine Brust 'umzugewöhnen'. Das dauert bei mir immer ein paar Tage.

Unsere Kinder sind und waren da zum Glück sehr unkompliziert, 5-6 Mahlzeiten reichen ihnen. Morgens und abends wird gestillt, über Tag gibt es Brei bzw. irgendwann Familienessen. Allein schon durch Kindergarten und Tagesmutter der beiden Großen sind die Zeiten hierfür mehr oder weniger vorgegeben und das klappt auch.

Mir kommt das eigentlich ganz gelegen. Denn dann kann ich den ganz Kleinen auch mal bei meinem Mann oder der Oma lassen, wenn ich mit den anderen Kindern Termine habe. Uneigentlich bin ich auch etwas wehmütig. Das liegt aber wohl eher an der Tatsache, dass die Vollstillzeit definitv zu Ende ist und damit irgendwie auch ein Lebensabschnitt endet.
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Re: Verunsichert wegen Beikosteinführung - Bitte um Ratschlä

Beitrag von PüppisMama »

Ich bin auch ganz schön verunsichert, was die Beikost angeht.

Ich habe von Anfang an eigentlich beschlossen, bei Emily alles nach Intuition zu machen. Das funktionierte hervorragend, sie war ein sehr entspanntes Baby, das eigentlich nie geweint hat (außer 2 Wochen lang jeden Abend während des 5-Wochen-Schubs), schlief nachts eigentlich ganz gut und war auch tagsüber insgesamt ziemlich pflegeleicht. Bis sie dann so langsam 5 Monate wurde. Da hieß es dann von meinen Schwiegereltern ständig "Jetzt kannst langsam mal was anderes füttern, das Kind muss was vernünftiges bekommen, von dem Wasser (Muttermilch) wird sie ja nicht mehr satt" und so Scherze. Sie stellten mir ständig etwas hin, dass ich jetzt klein matschen und füttern sollte. So zwischen Tür und Angel, vor allen leute, sollte ich meinem Kind jetzt das Essen beibringen. Das fing an, mich zu stressen und ich fürchte, das geht auch auf Emily über. Sie ist seitdem weinerlich, unentspannt und schläft schlechter. Insgesamt hat meine Schwiegermutter sich generell in alles sehr viel eingemischt, was mich wahnsinnig gemacht hat! Wenn Emily in die Windel gemacht hat, hat sie sie schon mal ausgezogen, so nach dem Motto "Du musst sie jetzt wickeln!". Ich habe Emily dann hoch genommen, um mit ihr ins Wohnzimmer gehen, denn in der Küche saß gerade mein Schwiegervater und war am essen. Als ich sie dann nahm, fragte meine Schwiegermutter in einem bestimmten Ton "Wohin gehst du?!" Am liebsten hätte ich geantwortet "Mein Baby wickeln. Magst mitkommen und zuschauen, ob ich auch alles richtig mache?" Habe ich aber nicht. Als ich Emily dann soweit sauber gemacht hatte (sie hatte groß gemacht und der ganze Windelbereich war voll), kam meine Schwiegermutter, schaute sich den Windelbereich an, der leicht gerötet war und meinte "Och Gott! Du armes Baby! Das tut bestimmt total weh!" Ich sag euch, es hat nicht mehr viel gefehlt und es hätte gescheppert im Karton! NATÜRLICH war er leicht gerötet, ich hatte gerade alles sauber gemacht! :roll:

Sie gibt mir IMMER das Gefühl, alles falsch zu machen und dass sie das ja alles viel besser kann. Es gab auch schon Situationen, in denen ich das Gefühl hatte, dass bei ihr die Grenze zwischen Mama und Oma etwas verschwimmt.

Letzte Woche gab es dann einen riesen Knall. Ich habe meiner Schwiegermutter gesagt, dass sie sich aus all den essentiellen Dingen raushalten soll und dass ich von nun an mit Emily das essen allein in Ruhe zu Hause üben werde. Dass ich nicht mehr will, dass sie Emily auszieht, wenn ich sie wickeln muss, mir nicht mehr den blöden Kinderwagen vorschreiben soll (sie findet tragen soooo furchtbar und fragt jedes Mal, ob ich nicht lieber "Wagen fahren" will, weil das für Emily ja auch besser sei) und dass sie mich einfach meinen Job als Mama machen lassen soll. Dass ich von ganz allein um Hilfe bitte, wenn ich welche brauche.

Tja. Seitdem hält sie sich sehr raus. So sehr, dass sie Emily nichtmal mehr auf den Arm nehmen will. Kindergarten halt. Aber ich schweife grad ab...

Jedenfalls klappt das Essen mit dem Löffel besser, seit wir das in Ruhe üben. Momentan probiere ich eben aus, was sie so mag. Heute Morgen habe ich etwas Banane klein gematscht, etwas Apfel rein geraspelt und ein paar Haferflocken dazu. Mittags habe ich ihr ein kleines Stück Brötchen zum lutschen gegeben und abends einen Grießbrei von Hipp. Ansonsten stille ich noch viel. Jetzt hatte mir aber jemand gesagt, dass ich morgens bei Muttermilch allein bleiben soll, wegen der Flüssigkeitzufuhr. Ich bin verwirrt... Immerhin stille ich sie ja nach dem Banane-Apfel-Haferflockenbrei und abends nach dem Grießbrei auch noch. Sollte ich echt was ändern an meiner Art, Emily Beikost beizubringen?
~ Tochter: E. J., geboren am 25.06.2014 ~

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Re: Verunsichert wegen Beikosteinführung - Bitte um Ratschlä

Beitrag von Maryme »

Hallo,

bei uns ist es ähnlich wie bei Käferli. Meine Kleine ist jetzt knapp 5 Monate alt und wir haben mittlerweile mit bisschen Beikost angefangen.
M. muss bis Anfang August weg sein vom Tages-Stillkind, da sie dann ein Krippenkind wird. Abpumpen möchte ich auch vermeiden, ebenso die Flasche.

SIe hat bis jetzt Brokkoli, Kürbis, Möhren, Kartoffeln, Birne und Apfel probiert. Die Mengen sind winzig, die sie isst. Die Möhren haben bisher gewonnen. ;-) Davon hat sie tatsächlich ca. 2 volle Teelöffel gegessen. Ansonsten wird sie so wie immer nach Bedarf gestillt.

Ich denke, dass das ein gangbarer Weg ist. Ich bin allerdings für Anregungen offen.

Viele Grüße
von
Maryme
Ich habe eine Tochter, die im August 2014 auf die Welt kam.
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