Genug Milch für SGA-Baby?

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SaYa
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Re: Genug Milch für SGA-Baby?

Beitrag von SaYa »

emm hat geschrieben:Hallo SaYa,

Ich hab hier ein 36-Wochen-2490g-50cm-Kind, das anfangs auch noch eine behandlungsbeduerftige Gelbsucht entwickelt hatte - wir haben trotzdem relativ schnell (innerhalb der 1. Lebenswoche) voll gestillt.
In einem Monat wird der Knabe 2, ist immer noch weder der groesste noch schwerste, nimmt aber kontinuierlich zu und entwickelt sich altersgemaess. Noch dazu sind weder sein Papa noch ich besonders gross oder schwer. Ich bin ziemlich sicher, spaetestens zur Einschulung faellt er in seiner Klasse nicht mehr sonderlich auf (;

Und: Hut ab, dass Du bei dem vielen stressigen Input kuehlen Kopf bewahrt und Dich gut informiert hast! Da haetten viele schon lang das Handtuch geworfen und unnoetig zugefuettert.

Jetzt, wo Du Dich nochmal abgesichert hast, dass alles in Ordnung ist: weitermachen und Baby geniessen!

Alles Liebe,
Dann kennst du das ganze ja auch sehr gut. Mein Mann und ich sind beide 1,74m. Denke die maus wird da auch hinkommen...irgendwie sind alle in meiner Familie so groß ca. Ist ja jetzt nicht riesig, aber auch nicht ganz klein.

Danke für das Kompliment. Es war wirklich hart und gerade im Krankenhaus in der ersten Nacht war ich total überfordert und überhaupt während der Krankenhauszeit mehr als einmal den Tränen nahe... Besonders das Blut abnehmen (sie wurde mehrmals am Tag gestochen wegen dem Glucose und Bilirubinwert und es konnten aber nur zwei OÄ richtig gut abnehmen bei ihr..alle anderen verstachen sie nur, da die Venen so winzig waren..dann liefen die Infusionen daneben...) kurz vor dem Stillen hat dazu geführt, dass sie dann kaum trank, da sie sooooo geweint hat (da schon mit tränen), dass sie einfach nur erschöpft in meinen armen einschlief. Ich bestand dann drauf, dass nur noch zwei bestimmte OÄ Blut abnahmen. Selbst die Kinderkrankenschwester (waren im Rooming-in auf der kinderstation, da sind eigentlich erst kinder ab 1 jahr ca und so kleine sind die da noch nicht gewöhnt) hat geweint. Ich hab mich zwei tage zusammengerissen. Am dritten tag als die maus da auf dem tisch lag, mit nadeln im kopf und mal wieder ne vene zerstochen wurde und sie soooo schrie, konnte ich nicht anders..ich hab rotz und wasser geweint... :(
Da dachte ich mir dann, jetzt erst recht. Meine Kleine soll das beste bekommen und wir schaffen das. Dann kamen die ganzen "Berater" und ich war halt verunsichert. Vor allem meine beste freundin versteht es nicht... sie hatte angeblich zu wenig milch als ihre tochter 4 monate alt war und hat dann von einem auf den anderen tag abgestillt und flasche gegeben. Sie meinte, es war so toll durchzuschlafen etc (die kleine schlief dann direkt 10 std am stück, ich denke mal, das hat wohl eher damit zu tun, dass die flaschennahrung nicht so schnell verdaut wird?) und ich solle sie nicht so oft anlegen, stillen ist nur nahrung usw... :roll: ich lege sie nicht bei jedem piep an und mir ist es auch wichtig, dass sie mal ohne brust einschläft. macht sie ja auch..aber wenn ich sie so bei ihren koliken beruhigen konnte, dann hab ich halt gestillt und wenn sie nur genuckelt hat...

Naja, wurde jetzt wieder lang... hatte nur das gefühl, dass mich keiner in meinem umkreis versteht,,,

LG
SaYa
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Re: Genug Milch für SGA-Baby?

Beitrag von SaYa »


* 8-12 mal in 24 Stunden stillen. Zuhause ca 15-20 Minuten die erste Seite, und danach bietest Du noch 10-20 Minuten die zweite Seite an.
* falls Baby nach dem Stillen wach und zufrieden: Baby fröhlich aufrecht herumtragen
* falls Baby nach dem Stillen wach und nicht zufrieden: nochmal die erste Seite anbieten
* ein Tragetuch besorgen
* während dieser Zeit weiterhin ca alle 2 Tage morgens einmal wiegen, mit guter Methode
* keine Kapseln, kein Pumpen, kein Tee, kein sonstwas.
Eine Frage noch... Pumpen würde ich schon gerne noch. Wann mache ich das am besten? Nach dem Stillen kommt ja nix. Wenn die maus abends lange schläft, hab ich auch schonmal nachdem die letzte mahlzeit 3 std her war gepumpt und es lief super. Nach 60 ml (in gerade mal 4 min, der "Pumpmodus" der medela symphonie war noch nichtmal gestartet) hab ich aber aufgehört, da ich angst hatte, dass meine maus nicht genug bekommt,wenn sie denn doch früher wach wird (meine hebi sagte auch, dass ich das beachten sollte)... Ich dachte doch aber, die brust ist nie leer.... :?: Wird durch das stillen zur eigentlichen zeit der stillmahlzeit (die kleine verschläft diese aber) der maus was weggenommen oder wird dadurch eher angeregt...? Bekommt sie dann zur nächsten mahlzeit weniger? Sie trinkt nämlich meist mehr, wenn eine längere zeit dazwischen war. Nicht dass sie dann das "mehr" nicht rausbekommt, da ich es abgepumpt habe.

LG
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Brianna
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Re: Genug Milch für SGA-Baby?

Beitrag von Brianna »

Mein Sohn wurde bei 35+3 mit 1680g und 43 cm geboren. Jetzt ist er 14 bald 15 Monate alt. Ein aktuelles Gewicht hab ich nicht. Zur U 6 kurz nach dem ersten Geburtstag hatte er 73 cm und 7760 g. Ansonsten ist er fit und altersgerecht entwickelt. Ich denke mittlerweile wird er die 9 Kilo haben.
Wer betreut den die kleine Maus, wenn du zum Hundesport gehst? Meine Idee für deinen Hundesport wäre, dass die Betreuungsperson mitkommt und in der Nähe mit dem Kinderwagen oder einer Tragehilfe (bei uns ging nur Tragehilfe) spazieren geht. Sollte die Maus sich melden, stillst du kurz und dann gehts weiter spazieren. So hab ich, wenn es ging, den Rückbildungskurs (J wollte ihn der Zeit nie stillen, wenn er getragen wurde, nur wenn ich ihn mit rein nehmen musste, weil niemand Zeit hatte.) und das Ausräumen meiner Klasse in der Schule geschafft. Mein Mann und ich haben sortiert und gepackt, die Oma hat getragen. Zwischendurch hab ich gestillt.
J 05/13 L 12/15
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Teazer
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Re: Genug Milch für SGA-Baby?

Beitrag von Teazer »

Ein Baby "pumpt" effektiver als jedes Gerät. Für die Milchbildung ist es daher viel sinnvoller bei langen Stillpausen das Baby zum Stillen zu wecken als zu pumpen.
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)

"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
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jusl
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Re: Genug Milch für SGA-Baby?

Beitrag von jusl »

Eine Frage noch... Pumpen würde ich schon gerne noch. Wann mache ich das am besten?
Das kommt auf den Zweck an, für den Du pumpen möchtest. Da gibt's ja die unterschiedlichsten Gründe, z.B. Erwerbstätigkeit, kindliche Saugschwäche, einen Vorrat anlegen wollen, medizinische Behandlungen, die eine Stillpause erfordern usw...

Also: Zu welchem Zweck möchtest Du pumpen?

LG
Julia
SaYa
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Re: Genug Milch für SGA-Baby?

Beitrag von SaYa »

Teazer hat geschrieben:Ein Baby "pumpt" effektiver als jedes Gerät. Für die Milchbildung ist es daher viel sinnvoller bei langen Stillpausen das Baby zum Stillen zu wecken als zu pumpen.

Mmh...also ich bin ehrlich gesagt froh, wenn sie mal länger schläft.Denn das macht sie nur abends. Da dann auch im beistellbett. Nachts schläft sie nur bei mir und wir stillen im liegen. Ich kann sie erst jetzt ablegen, denn ab der 6. woche ca lies sie sich GAR NICHT mehr ablegen :( das war wirklich hart...
Dazu kommt, dass sie sowieso nicht trinkt, wenn ich wecke.... sie schläft dann direkt ein.

LG
SaYa
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Re: Genug Milch für SGA-Baby?

Beitrag von SaYa »

jusl hat geschrieben:
Eine Frage noch... Pumpen würde ich schon gerne noch. Wann mache ich das am besten?
Das kommt auf den Zweck an, für den Du pumpen möchtest. Da gibt's ja die unterschiedlichsten Gründe, z.B. Erwerbstätigkeit, kindliche Saugschwäche, einen Vorrat anlegen wollen, medizinische Behandlungen, die eine Stillpause erfordern usw...

Also: Zu welchem Zweck möchtest Du pumpen?

LG
Julia

Überwiegend zum Vorrat anlegen und halt damit die Brust etwas entlastet wird, wenn sie abends länger schläft...
Auf deinen anderen Post habe ich auch noch geantwortet ;)

LG
jusl
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Re: Genug Milch für SGA-Baby?

Beitrag von jusl »

damit die Brust etwas entlastet wird, wenn sie abends länger schläft..
Die Brust passt sich dem Bedarf an. Wenn Dein Baby für gewöhnlich abends schläft, dann merkt das die Brust mit der Zeit und produziert entsprechend weniger. Pumpen wäre da kontraproduktiv - denn dies simuliert in diesem Fall ja einen erhöhten Bedarf, der in echt gar nicht da ist.
Überwiegend zum Vorrat anlegen
In Ordnung. Wofür möchtest Du den Vorrat verwenden? Also wie groß soll der sein, und wie oft soll Dein Baby dann damit gefüttert werden? Wer soll füttern und womit?
Also reicht dann auch nur eine Seite, wenn sie danach zufrieden ist?
Ja, klar.
Man kann die Kleine quasi abmachen, wenn man das Gefühl hat, sie trinken nicht mehr und wenn sie dann zufrieden ist, dann hat sie genug bekommen?
Richtig.
Wie gesagt, da sie meist an der zweiten brust immer noch etwas trinkt, egal ob vorher schon zufrieden war, denke ich immer, sie braucht das und holt es sich vielleicht sonst nicht mehr..Aber ich sehe ja dann, ob sie öfters kommt...
Richtig. Letztlich werden ja die Gewichtsdaten in den nächsten Wochen zeigen, ob sie mit etwas kürzeren Mahlzeiten genauso gut zurechtkommt wie mit den langen Sitzungen. Das kannst Du ganz in Ruhe abwarten.
Wenn sie noch hunger hat, schreit sie dann und wenn sie nur quengelt würde bespaßen evtl klappen, allerdings habe ich da dann nicht die zeit dazu...denn ich bin ja dort um mit meinem Hund zu trainieren... und leider ist die Maus nicht mehr so pflegeleicht im Kinderwagen wie am Anfang, da konnte man sie einfach überall mit hinnehmen und sie schlief im Kinderwagen und Maxi Cosi im auto direkt ein. Jetzt wird im maxi cosi nur noch geschrien und im Kinderwagen dauert es bis sie schläft.Und da sie auch oft nach dem Stillen müde ist, müsste ich sie dann erstmal 20 Minuten im Kinderwagen rumfahren bis die Kleine in den Schlaf findet.
Du brauchst definitiv eine gute Tragehilfe/Tragetuch. :lol: Meine Kinder waren alle wirklich SUPER pflegeleicht, aber NIEMALS hätten sie sich stundenlang im Kinderwagen parken lassen, weder kurz nach der Geburt noch sonstwann. Meine Kinder hatte ich bei allen Aktivitäten im Tragetuch dabei, da konnten sie schlafen, gucken, stillen... DAS war pflegeleicht. ;-)
Hab mir heute grad eine neue Packung gekauft ^^ Schadet es denn, wenn ich die noch zu Ende nehme?
Naja, wer nimmt schon gerne unnötig Medikamente?.. Abgesehen von der pharmakologischen Wirkung ist die psychische Wirkung nicht zu verachten: Du arbeitest derzeit daran, nach den schwierigen, sorgenvollen ersten Wochen eine NORMALE, intuitive, bedarfsorientierte Stillbeziehung zu etablieren. Ohne Sorgen, ohne Zahlen, ohne Zeitpläne. Da möchte ich klar ermutigen zu: auch ohne Pillen.
Aber soll ich sie dann zb wecken, wenn sie nur auf 7 mal stillen kommen würde? Solche Zeiten hatten wir ja auch schon.
Was man MAL macht, ist sowieso egal im Leben. ;-) Aber grundsätzlich gilt: Die meisten Babys brauchen 8-12 Mahlzeiten in 24 Stunden. Wenn mal eine längere Schlafphase dabei ist, trinken sie meist zu anderen Zeiten des Tages automatisch öfter.
Gerade abends schläft sie oft 4 std und dann ist das letzte mal stillen manchmal std her... (sie stillt ja lange und bis sie dann schläft ist eine std rum)
Du kannst ja mal schauen, ob das überhaupt dauerhaft so bleibt. Bekanntlich ändern sich solche Gewohnheiten auch übermorgen gerne mal. ;-) Ansonsten: Spätestens ca 4 Stunden nach dem letzten Stillen (wird immer von Mahlzeitenbeginn an gerechnet!) würde ich wecken. Allein schon um keinen Milchstau zu riskieren.
Soll ich sie dann immer nach dieser Zeit abmachen von der ersten seite, egal ob sie noch gut schluckt oder nicht?
Na, wenn sie noch hörbar kräftig saugt und schluckt, dann natürlich nicht. Aber wenn sie nur noch zart saugt/nuckelt/döst, dann ist Abdocken definitiv OK.
Wie steuere ich es, dasss sie effizienter trinkt? Am Anfang des Trinkens schluckt sie zb bei jedem Zug, dann nuckelt sie zwischndrin, schläft auch mal ein und plötzlich schluckt sie wieder wie verrückt
Das IST doch total effizient! Dieses neue "wie verrückt Schlucken" ist ein neuer Milchspendereflex, den sie ausgelöst hat. Klappt offensichtlich wie am Schnürchen bei Euch (kein Wunder bei der guten Gewichtsentwicklung).
Also schlucken tut sie vielleicht 10 -15 minuten, aber sie hängt halt viel länger dran. Ist auch nicht so, dass das kontinuierliche Trinken die ersten 10 minuten sind und das nuckeln kommt dann zum ende...nee, die kleine verteilt das schön, sodass dann auch zum ende hin nochmal fleißig geschluckt wird.
Lehrbuchmäßig. Ich fürchte Du hattest da jetzt irgendwie was anderes erwartet :lol: - aber die Fakten sind: Dein Baby steuert die Milchproduktion selbst und nimmt dabei erwartungsgemäß gut zu. Das ist im eigentlich nicht verbesserungsfähig.
Wenn's Dir einfach zu lange dauert, dann versuch doch mal, sie in den Zart-Nuckel-Phasen abzudocken.
Ist es schlimm, wenn sie mal kein Bäuerchen macht?
Nein, völlig wurscht.

LG
Julia
SaYa
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Re: Genug Milch für SGA-Baby?

Beitrag von SaYa »

Die Brust passt sich dem Bedarf an. Wenn Dein Baby für gewöhnlich abends schläft, dann merkt das die Brust mit der Zeit und produziert entsprechend weniger. Pumpen wäre da kontraproduktiv - denn dies simuliert in diesem Fall ja einen erhöhten Bedarf, der in echt gar nicht da ist.
Naja etwas mehr Milch im Vorrat fände ich nicht schlecht ^ sie trinkt dann ja schneller :)
In Ordnung. Wofür möchtest Du den Vorrat verwenden? Also wie groß soll der sein, und wie oft soll Dein Baby dann damit gefüttert werden? Wer soll füttern und womit?
Einmal die Woche ca soll mein Mann den Vorrat nehmen können zum Füttern, wenn ich nicht da bin, max ca 130 ml schätze ich.
Du brauchst definitiv eine gute Tragehilfe/Tragetuch. :lol: Meine Kinder waren alle wirklich SUPER pflegeleicht, aber NIEMALS hätten sie sich stundenlang im Kinderwagen parken lassen, weder kurz nach der Geburt noch sonstwann. Meine Kinder hatte ich bei allen Aktivitäten im Tragetuch dabei, da konnten sie schlafen, gucken, stillen... DAS war pflegeleicht. ;-)
Leider kann ich sie nicht im tragetuch haben während dem Training...dachte da nämlich auch schon dran... aber es ist agility und da renne ich viel. Hab da einfach angst mich mit der kleinen im tuch abzulegen...
Naja, wer nimmt schon gerne unnötig Medikamente?.. Abgesehen von der pharmakologischen Wirkung ist die psychische Wirkung nicht zu verachten: Du arbeitest derzeit daran, nach den schwierigen, sorgenvollen ersten Wochen eine NORMALE, intuitive, bedarfsorientierte Stillbeziehung zu etablieren. Ohne Sorgen, ohne Zahlen, ohne Zeitpläne. Da möchte ich klar ermutigen zu: auch ohne Pillen.
Ok, dann schleiche ich das immer mehr aus :)
Was man MAL macht, ist sowieso egal im Leben. ;-) Aber grundsätzlich gilt: Die meisten Babys brauchen 8-12 Mahlzeiten in 24 Stunden. Wenn mal eine längere Schlafphase dabei ist, trinken sie meist zu anderen Zeiten des Tages automatisch öfter.
Ich hab grad mal geschaut im Stillprotokoll. Über paar wochen hat sie nur 6-7 mal gestillt. Tagsüber alle 3-4 std, aber nachts nur einmal. Hatte sie da schon versucht zu wecken, aber sie trank dann nicht.
Du kannst ja mal schauen, ob das überhaupt dauerhaft so bleibt. Bekanntlich ändern sich solche Gewohnheiten auch übermorgen gerne mal. ;-) Ansonsten: Spätestens ca 4 Stunden nach dem letzten Stillen (wird immer von Mahlzeitenbeginn an gerechnet!) würde ich wecken. Allein schon um keinen Milchstau zu riskieren.
Sie trinkt nicht wenn ich sie wecke oder ihr die brust anbiete wenn sie wach ist, sich aber nicht gemeldet hat.... Habe das vor einiger zeit schon probiert. Hoffe halt auch, sie schläft irgendwann mal länger,...da möchte ich nicht wecken dann. Sie braucht ja auch ihren schlaf :) im Rückbildungskurs sind zwei stillkinder die nachts 10 std schlafen und auch super gedeihen :)

Das IST doch total effizient! Dieses neue "wie verrückt Schlucken" ist ein neuer Milchspendereflex, den sie ausgelöst hat. Klappt offensichtlich wie am Schnürchen bei Euch (kein Wunder bei der guten Gewichtsentwicklung).
Ja, stimmt. Eigentlich trinkt sie effizizent. Nur ist es für mich schwierig sie dann abzumachen wenn sie nur nuckelt, da sie ja dann zwischendrin meist wieder schluckt. Jetzt zb hängt sie auch schon 60 min an der brust. 20 Minuten an der linken und ist dann fest eingeschlafen. Hat dann aber bäuerchen gemacht und dann hab ich ihr die rechte brust angeboten und da ist sie jetzt schon ewig dran. Ohne einschlafen. Nuckelt, schluckt, nuckelt, schluckt usw. Sie hatte also scheinbar noch hunger, obwohl sie einschlief an der ersten seite. Wenn sie dann einschlöft und die brustwarze rausrutscht, wird sie wach und sucht wieder und fängt das nuckeln/schlucken wieder an....Wieso schluckt sie nicht einfach 15 min und dann nuckelt sie nur noch...also dass sie nur einmal den MSR auslösen muss ^ so ist es bei den babys von bekannten aus dem Rückbildungskurs. Die docken an, schlucken 10 min, nuckeln kurz und schlucken evtl nochmal 5 min. Aber meine Tochter schläft zwischendrin ein, wacht auf, nucktelt, schluckt einmal usw. Und durchs wiegen hab ich ja gesehen, dass sie an einer brust nur ca die hälfte (evtl etwas mehr als die hälfte) dessen trinkt, was sie an beiden seiten trinkt.
Wenn's Dir einfach zu lange dauert, dann versuch doch mal, sie in den Zart-Nuckel-Phasen abzudocken.
Denkszt du, sie bekommt dann genug? Ich muss ihr glaub einfach vertrauen, dass sie sich schon meldet wenn sie einmal zu wenig hatte. Morgens wenn die brust voll ist, trinkt sie nur 20 min manchmal. Deswegen wollte ich anregen.. damit mehr drin ist und sie schneller trinken kann.

LG SaYa
EhMibima

Re: Genug Milch für SGA-Baby?

Beitrag von EhMibima »

saya, vielleict trinkt sie langsam weil sie nicht schnell trinken WILL oder KANN!? Ich hab eine Freundin die ist absoluter Langsamesser("Geniesser"). Da bringt es auch nichts ihr mehr auf den Teller zu tun ;)
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