Ansichten meines Vaters

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Sternenfaengerin
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Re: Ansichten meines Vaters

Beitrag von Sternenfaengerin »

sunny270 hat geschrieben: Du sagst ja auch er SOLL deine Ansichten annehmen, auch wenn sie richtig sind, ist das nicht au h bevormundend? Lg
stimmt, das ist noch ein guter ansatz. meine mum war für flasche (weil ich die auch hatte und so gut geraten bin :-P ) und kinderwagen, weil man es halt so kannte.
ich hab auch probiert zu überzeugen und zu machen und zu tun.

und irgendwie hat es nicht funktioniert, sie hat alles akzeptiert, was ich gemacht habe, aber das hat MIR nicht gelangt. warum eigentlich? ich hab das dann einfach akzeptieren müssen, denn ich selber wollte ja auch nicht verändert werden...

irgendwann meinte sie, ich soll beim nächsten besuch mal "das trageding" (aka ergo) mitbringen, da war der kleine so 6 monate alt. udn sie fand es total toll und praktisch.
mir ist das herz aufgegangen, als ich meine mama gesehen habe, wie sie MEIN baby getragen hat, weil sie es testen wollte, weil sie wusste, dass das sehr wichtig für mich ist. ich hätte NIEMALSNIE damit gerechnet, dass das so kommt. sie wurde jetzt auch nicht "die trageoma", das war ganz selten - trotz allem konnte ich ihr das ganz ganz hoch anrechnen.

das eine wäre aber ohne das andere nicht gegangen.
ich musste sie akzeptieren - und sie mich.
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Missy
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Re: Ansichten meines Vaters

Beitrag von Missy »

sunny270 hat geschrieben: Du sagst ja auch er SOLL deine Ansichten annehmen, auch wenn sie richtig sind, ist das nicht au h bevormundend?
Finde ich nicht. Denn es handelt sich ja um mein Kind und da habe ich nunmal meine Ansichten, die ich umgesetzt haben möchte.
Du gehst ja nicht zu deinen Eltern und sagst, "Also ne, ihr solltet euch geblümte Gardinen besorgen, weil ICH das besser finde." oder "Ab sofort trinkt ihr aber nur noch stilles Mineralwasser, damit ihr nicht übersäuert." Das sind Dinge, die bevormundend wären. Es gibt nunmal Bereiche, da haben andere Leute kein Mitspracherecht und das eigene Kind gehört dazu.
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Linda89
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Re: Ansichten meines Vaters

Beitrag von Linda89 »

Missy hat geschrieben:
sunny270 hat geschrieben: Du sagst ja auch er SOLL deine Ansichten annehmen, auch wenn sie richtig sind, ist das nicht au h bevormundend?
Finde ich nicht. Denn es handelt sich ja um mein Kind und da habe ich nunmal meine Ansichten, die ich umgesetzt haben möchte.
Du gehst ja nicht zu deinen Eltern und sagst, "Also ne, ihr solltet euch geblümte Gardinen besorgen, weil ICH das besser finde." oder "Ab sofort trinkt ihr aber nur noch stilles Mineralwasser, damit ihr nicht übersäuert." Das sind Dinge, die bevormundend wären. Es gibt nunmal Bereiche, da haben andere Leute kein Mitspracherecht und das eigene Kind gehört dazu.
Dafür muss er aber nur die Ansichten akzeptieren, nicht übernehmen.
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Sternenfaengerin
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Re: Ansichten meines Vaters

Beitrag von Sternenfaengerin »

Linda89 hat geschrieben:
Missy hat geschrieben:
sunny270 hat geschrieben: Du sagst ja auch er SOLL deine Ansichten annehmen, auch wenn sie richtig sind, ist das nicht au h bevormundend?
Finde ich nicht. Denn es handelt sich ja um mein Kind und da habe ich nunmal meine Ansichten, die ich umgesetzt haben möchte.
Du gehst ja nicht zu deinen Eltern und sagst, "Also ne, ihr solltet euch geblümte Gardinen besorgen, weil ICH das besser finde." oder "Ab sofort trinkt ihr aber nur noch stilles Mineralwasser, damit ihr nicht übersäuert." Das sind Dinge, die bevormundend wären. Es gibt nunmal Bereiche, da haben andere Leute kein Mitspracherecht und das eigene Kind gehört dazu.
Dafür muss er aber nur die Ansichten akzeptieren, nicht übernehmen.
sehe ich genauso.
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Missy
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Re: Ansichten meines Vaters

Beitrag von Missy »

Sternenfaengerin hat geschrieben:
Linda89 hat geschrieben: Dafür muss er aber nur die Ansichten akzeptieren, nicht übernehmen.
sehe ich genauso.
Sorry, ich hatte es so verstanden, dass er diese(ihre)Ansichten für ihr Kind übernehmen soll und nicht generell.
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Linda89
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Re: Ansichten meines Vaters

Beitrag von Linda89 »

Missy hat geschrieben:
Sternenfaengerin hat geschrieben:
Linda89 hat geschrieben: Dafür muss er aber nur die Ansichten akzeptieren, nicht übernehmen.
sehe ich genauso.
Sorry, ich hatte es so verstanden, dass er diese(ihre)Ansichten für ihr Kind übernehmen soll und nicht generell.
Na dann sind wir doch alle einer Meinung, super :-D
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Re: Ansichten meines Vaters

Beitrag von Tweety2606 »

Genau, er soll einfach unsere Linie akzeptieren und durchziehen, wenn der Krümel bei meinen Eltern ist. Egal, was seine Meinung ist. Und vor allem soll er unsere Meinung/Linie nicht abtun, als wäre es Schwachsinn (gut, so extrem ist es jetzt nicht, aber wirklich ernst nehmen tut er uns teilweise echt nicht).
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Re: Ansichten meines Vaters

Beitrag von Sternenfaengerin »

Tweety2606 hat geschrieben:Genau, er soll einfach unsere Linie akzeptieren und durchziehen, wenn der Krümel bei meinen Eltern ist. Egal, was seine Meinung ist. Und vor allem soll er unsere Meinung/Linie nicht abtun, als wäre es Schwachsinn (gut, so extrem ist es jetzt nicht, aber wirklich ernst nehmen tut er uns teilweise echt nicht).
was genau meinst du denn mit eurer linie durchziehen?

bedürfnisorientierter umgang o.ä.? was genau erwartest du von deinem vater?

wann udn warum ist der krümel denn (alleine?) bei deinen eltern? wenn ich so fragen darf, hoffe das ist okay? ich würde die hintergründe nur gerne verstehen, glaube das hab ich noch net so richtig
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Re: AW: Ansichten meines Vaters

Beitrag von sunny270 »

Tweety2606 hat geschrieben:Genau, er soll einfach unsere Linie akzeptieren und durchziehen, wenn der Krümel bei meinen Eltern ist. Egal, was seine Meinung ist. Und vor allem soll er unsere Meinung/Linie nicht abtun, als wäre es Schwachsinn (gut, so extrem ist es jetzt nicht, aber wirklich ernst nehmen tut er uns teilweise echt nicht).
Ja ich kann verstehen dass du möchtest dass er deine Anliegen beherzigt, kannst du ihm sagen dass er ja nicht deiner Meinung sein muss, aber du nicht mehr möchtest dass er alles schlecht macht?
Steckt vielleicht auch ein Vater-Tochter Konflikt dahinter?
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Tweety2606
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Re: Ansichten meines Vaters

Beitrag von Tweety2606 »

Bislang ist der Krümel nur vor ein paar Tagen ne halbe Stunde alleine bei meinen Eltern gewesen, weil ich zum Zahnarzt musste, der bei meinen Eltern grade über die Straße ist. War dann doch einfacher, als den Zwerg mitnehmen. Aber früher oder später werden ja die Großeltern mal länger auf den Kleinen aufpassen.
Wenn wir bei Ihnen oder sie bei uns sind, kommt es praktisch immer vor, dass wenn der Krümel anfängt zu weinen/quengeln und wir gleich reagieren, dass es dann heißt, "Rennt doch nicht gleich, ein bißchen schreien macht doch nix!" Und dass sein Weinen teilweise schon Manipulation sei, weil er weiß, dass wir dann reagieren.
Oder dass der Kleine eben auch schon hingesetzt wird (ohne Stütze), obwohl er das noch gar nicht von alleine macht. "Er hält sich doch schon gut!"
Mein Wunsch ist eben, dass mein Vater respektiert und akzeptiert, wenn wir sagen, wir wollen das und das nicht so, sondern so und dass er auch danach handelt, wenn wir mal nicht dabei sind.
Vielleicht sehe ich als Erstlingsmama alles noch etwas eng, und ich bin mir bewusst, dass es viele Möglichkeiten gibt, ein Kind "richtig" groß zu bekommen, aber wir haben uns für diesen Weg entschieden und da sollen dann bitte auch die Großeltern mitziehen, wenn sie mal alleine mit dem Zwerg sind.
Und ja, mein Vater und ich sind beide fürchterliche Sturköpfe ;-)
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