Besprechung KLOETERS-BRIEF 4

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Heroto
alter SuT-Hase
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Beitrag von Heroto »

Karo...war: Charlotte hat geschrieben:
Heroto hat geschrieben:
Häufig wird es den Kindern wahrscheinlich echt von den Eltern anerzogen. Wie häufig kann man am Spielplatz beobachten, dass ein kleines Kind mit dem Eimer, der Schaufe, den Förmchen ... eines anderen Kindes spielen möchte. Egal, wie viel eigene Sachen, es dabei hat. Andere Dinge sind immer interessanter. Das ist ein Naturgesetz.
Wie häufig wird dem Kind das Spielen mit dem fremden Spielzeug jedoch von den eigenen Eltern unterbunden - mit dem Hinweis 'HIer hast du dein Spielzeug'
Die Eltern fragen ja noch nicht einmal, ob das andere Kind bzw. dessen Eltern da überhaupt etwas dagegen hätte.

So wird das den Kindern m.E. sehr, sehr schnell begebracht.
Meinst du, Folgendes wäre dann besser:

Kind A und Kind B spielen im Sandkasten und streiten plötzlich um eine Schaufel und können sie nicht selber einigen (2 Jahre alt).
Ich greife ein und sage anstelle von: "Kind A nimmt du deine Schaufel und Kind B nimmt du deine Schaufel" lieber "Kind A nimmt du die rote Schaufel und Kind B nimm du die blaue."

Das kommt hier so oft vor - auch mit Puppen und Co. - dass ich gar nicht recht weiss, wie ich drauf reagieren soll......
Hallo Karo,

ich meinte erst einmal den Fall, dass ein Kind auf den Spielplatz kommt, ein Spielzeug irgendwo liegen sieht und sich dieses nimmt zum Spielen. Meistens wird es von seinen Eltern davon abgehalten - auch wenn sonst kein anderes Kind Besitzansprüche anmeldet und auch damit spielen möchte.

Es ist in einem gewissen Alter ganz normal, dass Kinder immer damit spielen möchten, womit die anderen spielen. Kinder lernen halt durch Imitation.
Ich würde gar nicht so klar eingreifen und versuchen den Streit zu schlichten, sondern es mit dem Gedankenansatz aus "Nun hör doch mal zu" bzw. "Hilfe meine Kinder streiten" halten.
Also die Situation beschreiben, die Gefühle ernst nehmen und ausdrücken, evtuelle Lösungsmöglichkeiten aufzeichnen.
Ganz häufig lösen sich diese Problem dann von alleine.
Dass mit dem etwas kurz sagen, wenn ich aus dem Blickfeld verschwinde, ist mir auch erst die Tage wieder aufgefallen: FEnja weint jetzt immer, wenn einer von uns beiden Eltern aus ihrem Sichtfeld verschwindet - rede ich dabei, ist es kein Problem ;)


Das ist doch schon mal ganz toll, wenn sie es akzeptiert, wenn ihr dabei redet. Die Objekt-Permanenz ist halt auch erst so mit 10 Monaten voll entwickelt.
Liebe Grüße von
Heroto mit 3 Jungs (9, 7 und 3 J.)
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Ringelsocke
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Beitrag von Ringelsocke »

Heroto hat geschrieben:
Ich würde gar nicht so klar eingreifen und versuchen den Streit zu schlichten, sondern es mit dem Gedankenansatz aus "Nun hör doch mal zu" bzw. "Hilfe meine Kinder streiten" halten.
Das sagt mir grad gar nichts - könntest du mir das näher beschreiben bitte, das kommt hier nämlich sooo oft vor, wenn wir uns mit anderen Kindern streiten und das endet immer im Gebrüll, sodass einer einschreiten muss....
Liebe Grüße von der Ringelsocke mit 2 Mädels (12/04 und 07/06)
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Gaby
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Beitrag von Gaby »

So, ich habe den Brief jetzt auch ein paar Male gelesen.

Mir gefällt er insgesamt sehr gut. Obwohl mein Mann und ich von Natur aus eher ruhige, leise Mensch sind, gab es trotzdem auch schon Situationen, in denen einer von uns sehr laut wurde und man dann merkte, dass die Lautstärke alles noch verschlimmerte.

Diese eiserne Regel, "ein Kind niemals anzusprechen, wenn es friedlich tätig oder untätig friedlich ist", finde ich sehr interessant. Ich meine auch oft, meine Kinder anreden zu müssen, wenn sie längere Zeit spielen und wir in der Zeit keinen Kontakt hatten. Bei Pia ist es außerdem so, dass sie oft nachmittags einfach nur "rumhängt", sie lümmelt auf dem Sofa herum und macht eigentlich nichts, ist aber dabei gut zufrieden. Ich hatte dann manchmal das Gefühl, sie zu irgendetwas auffordern zu müssen, weil ich es komisch fand, dass sie "nichts" tut. Aber für sie sind diese Ruhepausen wohl sehr wichtig, erst recht, seitdem sie in den Kiga geht, und ich werde sie jetzt auch in Ruhe lassen.

Beim letzten Absatz "Lob des einen Kindes kränkt das andere" frage ich mich aber, ob das auch für Geschwisterkinder gilt. Es kommen ja schon häufiger Situationen vor, in denen ich ein Kind lobe. Darf ich das nur machen, wenn die anderen Kinder nicht dabei sind?

LG!
mit 07/02, 05/04, 03/06 und 10/08

Häng dein Herz an eine wackelnde Welt und dann wunderst du dich dass es runterfällt (Judith Holofernes).
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Heroto
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Beitrag von Heroto »

Hallo Gaby,

ja, diese Erfahrung habe ich auch gemacht. Kinder - gerade im Kindergartenalter - brauchen einfach mal Ruhepausen, Phasen in denen sie nichts machen. Ich bin ja schon froh, dass es solche Phasen bei uns inzwischen auch mal gibt und lasse ihn dann gerne :wink:

Dem Lob stehe ich wie Kritik mit sehr gemischten Gefühlen gegenüber.
Ich lobe meine Kinder nicht gerne. Denn durch Lob bewerte ich ihr Verhalten. oder noch schlimmer sie selbst. Ich möchte aber erreichen, dass meine Kinder sich immer gut und richtig fühlen.
Also halte ich mich mit Lob wirklich sehr stark zurück.
Es reicht m.E. vollkommen aus, wenn man beschreibt. z.B. "der ... hat ein Haus gemalt." Dann kommt meistnes vom Kind schon so etwas wie 'eigenes Lob'. Also dass es äußert, dass es stolz darauf ist. Das ist doch viel, viel wichtiger.
Außerdem gibt es ansonsten den umgekehrten Fall. Das Kind hat stolz etwas gemalt, die Mutter fragt 'Was soll das denn sein ? Ich sehe nur Krickel-krackel' Man kann dann richtig beobac hten, wie das zuvor stolze Kind in sich zusammenfällt und ganz traurig wird - weil es doch ein Bild so schön fand, die Mutter aber nicht. Das finde ich ganz schlimm.
Liebe Grüße von
Heroto mit 3 Jungs (9, 7 und 3 J.)
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Ringelsocke
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Beitrag von Ringelsocke »

Heroto hat geschrieben:Das Kind hat stolz etwas gemalt, die Mutter fragt 'Was soll das denn sein ? Ich sehe nur Krickel-krackel' Man kann dann richtig beobac hten, wie das zuvor stolze Kind in sich zusammenfällt und ganz traurig wird - weil es doch ein Bild so schön fand, die Mutter aber nicht. Das finde ich ganz schlimm.
Solche Mütter gibt es? :shock:
Wie traurig...!

Ich lobe Amelie viel und auch gern.
Allerdings bin ich auch schnell mit Kritik, wenn sie angebracht ist, aber ich übe an mir ;)

Vielleicht könnt ihr mir mal helfen?

Wie reagiere ich denn am Besten, ewenn Amelie mal wieder mit Fenja irgendwas macht?
Vorhin hat sie ihr mit dem Küchensieb auf den Kopf gehauen - ich bin dann immer recht aufbrausend.
Oder ab sie setzt sich auf Fenja drauf, wenn Fenja auf dem Bauch liegt.
Gehauen wird auch recht häufig.

Ich merke, dass es bei Amelie deutlich davan abhängt, wieviel Aufmerksamkeit sie in dem Moment bekommt.
Bekommt sie weniger, ärgert sie Fenja.
Wenn ich merke, ihr wird langweilig, binde ich sie in meine z.B: Putzarbeit ein oder aber wir spielen dann was zusammen.
Aber dass sie Fenja ärgert, kann ich einfach nicht immer verhindern.
Jemand einen Rat/Tipp?
Liebe Grüße von der Ringelsocke mit 2 Mädels (12/04 und 07/06)
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dieknurpsels
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Beitrag von dieknurpsels »

[quote="Verena"
Matteo ist selten laut. Er ist eher ein ruhiger Gesell, der sich auch an manchen Tagen lang allein beschäftigt. Und ja, ich spreche ihn schon manchmal dann an, weil ich es so komisch finde, das er so seins macht und ich meins. Klar, wir haben auch andere Tage. Aber das ich ihn so gar nicht stören darf, hui, das fällt mir schon schwer dann. Im Auto zum Beispiel, er sitzt ruhig da und schaut aus dem Fenster. Und ich sage oft, schau mal, hier ist das und da ist dort und guck mal hier und das geht so und so..... ist das ok? Muss ich damit aufhören, ihm die Welt zu zeigen, weil er so ruhig ist und von selbst nicht fragt? Vielleicht hab ich da auch was falsch verstanden.
[/quote]
In Sachen Sprachentwicklung/-förderung machst du genau das richtige, da werden nämlich die Kinder auffällig, deren Eltern das nicht gemacht haben.
Aber den Gedanken aus dem Brief, die Kinder nicht zu oft zu unterbrechen, finde ich auch gut. Ich finde den Alltag mit meinen Kindern nämlich häufig gerade darum so anstrengend, weil ich ständig unterbrochen werde, warum sollte es Kindern umgekehrt anders gehen.
Der Mittelweg ist es wahrscheinlich, gepaar mit der REgel: "Achte auf den Gesichtsausdruck deines Kindes." Reagiert das Kind erfreut auf die Ansprache? Oder ist es offenbar missmutig, dass es aus seinen Gedanken gerissen wurde?

Lieben Gruß
Sabine mit Juliane und Samuel
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Heroto
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Beitrag von Heroto »

Karo...war: Charlotte hat geschrieben:
Heroto hat geschrieben:Das Kind hat stolz etwas gemalt, die Mutter fragt 'Was soll das denn sein ? Ich sehe nur Krickel-krackel' Man kann dann richtig beobac hten, wie das zuvor stolze Kind in sich zusammenfällt und ganz traurig wird - weil es doch ein Bild so schön fand, die Mutter aber nicht. Das finde ich ganz schlimm.
Solche Mütter gibt es? :shock:
Wie traurig...!
So etwas kommt doch laufend vor.
Vielleicht ist das Beispiel etwas krass und du kannst mit folgendem mehr anfangen:
Kind hat entdeckt, dass es wunderschön in alle Ric htungen spritzt, wenn es mit der flachen Hand in eine Pfütze schlägt.
Und es hat gelernt, dass es solche Pfützen selber erzeugen kann, indem es den Inhalt seiner Trinkflasche auf den Küchetisch, den Boden o.ä. auskippt.
Die meisten Mütter werden in solchen Situationen nicht die Freude ihres Kindes teilen, sondern es ermahnen, ja nicht so eine Sauerei zu machen.
Dabei hat das Kind doch gerade nur so schön gespielt.

Ich lobe Amelie viel und auch gern.
Allerdings bin ich auch schnell mit Kritik, wenn sie angebracht ist, aber ich übe an mir ;)
Ich finde es generell sehr, sehr schwer, den Unterschied zu ziehen, wo Kritik angebracht und wo sie nicht angebracht ist.
Wie definierst du das für dich?
Ich gehe davon aus, das ein Kind nie etwas macht, um mich zu ärgern, sondern
- weil es seine Umgebung erforschen muss
- weil ihm langweilig ist
- weil diese Dinge einfach soooo interessant aussehen, dass es Mamas Nein einfach vergisst (wie häufig kann ich Mütter dabei beobachten, die ihr Kind erst auf solche Ideen bringen. z.B. spielt das Kind seelenruhig in einer Ecke. Mutter muss den Raum kurz verlassen und sagt im Hinausgehen 'Und xxx, bleib mir von der Stereoanlage weg!' (Wie shon gesagt, das Kind war gerade seelenruhig mit was anderem beschäftigt).
Na klar, was macht das Kind, sobald die Mama die Tür hinter sich geschlossen hat, er krabbelt zur Stereoanlage. Hatte Mama nicht eben gesagt, dass sie sooooo interessant sei?)
- weil es Aufmerksamkeit erreichen möchte
- ...

Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.
Wenn ein Kind also nie etwas tut, um uns zu ärgern? Wann ist dann Kritik angemessen? Doch eigentich nie, oder?
Vielleicht könnt ihr mir mal helfen?

Wie reagiere ich denn am Besten, ewenn Amelie mal wieder mit Fenja irgendwas macht?
Vorhin hat sie ihr mit dem Küchensieb auf den Kopf gehauen - ich bin dann immer recht aufbrausend.
Oder ab sie setzt sich auf Fenja drauf, wenn Fenja auf dem Bauch liegt.
Gehauen wird auch recht häufig.

Ich merke, dass es bei Amelie deutlich davan abhängt, wieviel Aufmerksamkeit sie in dem Moment bekommt.
Bekommt sie weniger, ärgert sie Fenja.
Wenn ich merke, ihr wird langweilig, binde ich sie in meine z.B: Putzarbeit ein oder aber wir spielen dann was zusammen.
Aber dass sie Fenja ärgert, kann ich einfach nicht immer verhindern.
Jemand einen Rat/Tipp?
Du hilfst dir ja schon selber. Du schreibst ja selber, dass du beobachtet hast, dass sie Fenja nur ärgert, um deine Aufmerksamkeit zu erlangen.
Das ist sogar wissenschaftlich erwiesen - mit Ratten in diesem Fall. Man hat Versuche gemacht, in welchem Käfig sich Ratten am liebsten aufhalten - wo gar nichts passiert? - wo sie ab und zu einen Film zu sehen bekamen? - oder wo sie ab und zu ungefährlichen, jedoch harmlosen Stromstößen ausgesetzt waren?
Die Ratten zogen den Raum mit dem Film als ersten vor, die 2. Stelle belegte dann jedoch der Raum mit den Stromstößen. Also lieber ab und zu etwas interessantes erleben als gar nichts.

So etwas bezeichnet man auch als 'negative Aufmerksamkeit' auf sich ziehen.
Kinder, in diesem Fall Amelie hat lieber eine Mutter, die sich ihr kurz zuwendet und mit ihr schimpft, als eine, die sie nicht beachtet.
Und genau das kannst du ändern.
Entweder zu schimpfst nicht mehr mit Amelie, sondern kümmerst dich in so einem Fall nur noch ujm das Opfer, um Fenja.
Oder du gibst ihr ganz bewusst und direkt Aufmerksamkeit. Schimpfst also nicht mit ihr, sondern nimmst sie liebevoll in den Arm. Dabei kannst du ihr dann auch sagen, dass sie dir direkt sagen soll, wenn sie etwas von dir möchte und nciht erst Fenja ärgern muss.
Und ansonsten nur Mut: Es ist nur eine Phase, es geht vorbei.
bzw. sind die Kleinen dann nicht mehr so klein und schutzbedürftig, sondern fangen dann an, sich zu wehren, indem sie Haare ziehen o.ä. :wink:
Liebe Grüße von
Heroto mit 3 Jungs (9, 7 und 3 J.)
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Heroto
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Beitrag von Heroto »

Ach, noch ein paar Gedanken zum Lob:

Ich mag Loben nicht so, weil ich möchte, dass mein Kind die Dinge tut, weil es Freude daran hat und nicht, weil um mir damit einen Gefallen zu tun.

Mein Kind soll malen, weil es gerne malt, nicht weil ich seine Bilder so toll finde. Und wenn es nicht gerne malt, dann ist es auch okay. Dann biete ich das ab und zu an, dann male ich und dann malt es mit, aber auch wiederum, weil es das tun möchte, was ich tue, nicht um mir einen Gefallen zu tun.

und Kinder sind soziale Wesen. Sie möchten uns immer gefallen. Und wissen auch ohne explizites Lob, was uns gefällt und was nicht.
Liebe Grüße von
Heroto mit 3 Jungs (9, 7 und 3 J.)
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wunderpflanze
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Beitrag von wunderpflanze »

Ich finde "gar nicht loben" nicht so toll!
Das passiert einem doch später im Berufsleben oft genug, dass man keine Anerkennung bekommt. Warum sollt ich denn dann mein Kind, meinen Partner oder jemand anderen nicht loben dürfen. Jeder freut sich doch über Lob und Anerkennung.
Es ist meiner Meinung nach extrem schade, dass so wenig gelobt wird - besonders im Berufsleben.

Charlotte mag Anziehen nicht besonders - wie vermutlich die meisten anderen Kinder auch nicht. Wenn wir in einem Teil drin sind, sage ich hier, dass sie das ganz toll gemacht hat. Oder wenn wir beim KiA waren und sie womöglich weinen musste. Sag ich ihr auch, dass sie ganz tapfer war und das ganz toll gemacht hat.

Mein Mann freut sich tierisch, wenn ich ihm zwischendurch sagen, wie toll er was gemacht.
Finde ich ehrlich gesagt schade, wenn man das nicht machen darf/soll.
Liebe Grüße
A. + C. (Juli '06) + M. (Juni '09)
novembersonne
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Beitrag von novembersonne »

zum Nicht-Loben fällt mir jetzt nciht viel ein. Nur eben auch das, dass ich will das mein Kind etwas macht nicht um jemand anderem zu gefallen, sondern weil es im reinen mit sich ist....natürlich lobe ich auch, und natürlich mache ich auch etwas, um anderen zu gefallen, das macht mir dann aber Spaß :?



karo, das mit Amelie und Fenja ist doch eh so typisch Geschwister?
erstens find ich es da hilfreich sich die Situation vorzustellen, wenn Dein Mann plötzlich noch ne andere hätte, und alle Dialoge der Kinder mit Dir darüber so umschreiben....Eifersucht ist was normales.

Zweitens will Amelie ja evtl nicht nur Deine Aufmerksamkeit, sondern will eher nicht, dass fenja auf sie aufmerksam ist? Sprich, sie will ihre Ruhe von der Kleinen?
Nicht nur die Kleine braucht Schutz vor der Großen, auch umgekehrt.
Oder wie fändest Du es wenn Dein Mann Dir sagt: lass die andere doch Deine Wäsche tragen, sie weiß es halt noch nicht besser?
sprich, wenn man zum 10ten male damit einversanden sein soll, dass dder Turm umgehauen wird.
Dann hilft reden mit Amelie: sag Bescheid, wenn Fenja Dich in ruhe lassen soll. Du solltest das einhalten. Im Gegenzug darfst Du von ihr mal Nachsicht verlangen: spielt miteinander.

Wenn Du eingreifen musst, dann bleibe trotzdem ruhig.
Und versuche, Amelies Grenzen einzuhalten.


Soweit dazu meine Gedanken, nicht sehr briefmäßig, sorry
Liebe Grüße
kado

Bub 07/2005; Bub 01/2008; lütte Deern 2/2012
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