Langes Stillen=Bindungsproblem?

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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antje143
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Re: AW: Langes Stillen=Bindungsproblem?

Beitrag von antje143 »

honigtopf2010 hat geschrieben:
klimaforscherin hat geschrieben:Vielen Dank für alle Eure Beiträge!
Sehr informativ und teilweise lustig! :lol:
der papa meiner großen fand sogar tragetücher symbolisch fürs "fesseln"...weil mütter die kinder an sich dran binden um sie nicht loszulassen... :roll: ich sagte ihm dann,wenn ich das nicht mache,dann fällt das kind runter... ;)
Ja, der ist super. Aber auch die Tatsache, dass Antje keine Stute ist. :grin:
:mrgreen: ist doch schön zu wissen,das es unterschiede zwischen frauen und stuten gibt... ;)

und wegen tandemstillen "Von der Natur nicht vorgesehen"--- ich wurde stillend schwanger und die milch hat auch nicht nachgelassen,die große stillte ohne veränderungen weiter...ich denke mal,das es einfach echt individuell ist...und DAS machen ja auch nicht alle mütter und kinder SO...
ein lieber Gruß von Bild mit
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honigtopf2010
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Re: AW: Langes Stillen=Bindungsproblem?

Beitrag von honigtopf2010 »

Ja, für deinen Ex gab es da wohl keinen Unterschied :lol:

Hey, ich gab doch nur die Frage wegen dem ursprünglich von der Natur aus vorgesehen beantwortet. Auch ich bin dank super westlicher Versorgungslage stillend schwanger geworden und grad Tandem stillend ;-)
die Große 03/10 und der Lütte 03/13 - Breast in Peace!
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estival
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Re: AW: Langes Stillen=Bindungsproblem?

Beitrag von estival »

Danke für die Antworten :-)

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Stina82
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Re: Langes Stillen=Bindungsproblem?

Beitrag von Stina82 »

jusl hat geschrieben:
"Von der Natur nicht vorgesehen" finde ich da etwas zu pauschal.
Sicherlich ist dies pauschal. Aber ich habe noch von keinem anderen Säugetier gelesen, dass ältere Geschwister nach der Geburt eines neuen Jungtieres weitergestillt würde; dies gibt dem Natur-Argument sicherlich recht viel Futter.
LG
Julia
Gelesen habe ich das auch noch nirgendwo, aber ich hab mal auf einer Ranch in Paraguay gearbeitet und ich bin mir ziemlich sicher, dass da die Stuten auch die älteren Jungtiere (also die 1- und 2 jährigen) noch mal rangelassen haben, auch wenn das nächste Fohlen schon da war. Defintiv haben sie das gemacht, während sie schon wieder trächtig waren. Die Versorgungslage war da sicherlich nicht so schlecht, wie in manchen Wildpferdeherden, aber definitiv auch nicht optimal. Die Pferde haben da ja sozusagen wild gelebt, und hatten nicht so unheimlich viel Gras auf ihren Weiden. Also auch Stuten sind nicht perfekt und handeln nicht immer nach Lehrbuch :D
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klimaforscherin
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Re: Langes Stillen=Bindungsproblem?

Beitrag von klimaforscherin »

Ha, sind wir DOCH Stuten! :lol: :mrgreen: Vielleicht sind die Lehrbücher falsch?
Zumindest habe ich jetzt gelernt, dass es wohl antroposophische Aerzte gibt, fuer die Stutenmilch der beste MuMi-Ersatz darstellt. Was ist denn davon zu halten? Nach WHO steht das ja an ... 5. Stelle, nach PRE. Ist das besser als reine Kuhmilch? Oder genauso "ähnlich" der Muttermilch wie Kuhmilch?
Grüße
klimaforscherin
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jusl
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Re: Langes Stillen=Bindungsproblem?

Beitrag von jusl »

Ich wüsste nicht, durch welche Eigenschaft Stutenmilch als besonders geeignet für Menschenbabys erscheinen sollte. Wenn man im Muttermilch-Artikel auf Wikipedia die Haupt-Inhaltsstoffe verschiedener Milchen vergleicht, erkennt man bedeutsamte Unterschiede zwischen Muttermilch und Stutenmilch (auch wenn sie zum Teil kleiner ausfallen mögen als die Unterschiede zwischen Muttermilch und Kuhmilch):
Stutenmilch enthält VIEL ZU WENIG Kalorien, bedingt durch den zu niedrigen Gehalt ans Kohlenhydraten und insb. Fett. Dafür aber zuviel Eiweiß. Stutenmilch müsste deswegen weiter verdünnt werden, und dann müsste jedoch reichlich Zucker und Fett auf jeden Fall in bilanzierter Diät zugegeben werden.

LG
Julia
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Re: Langes Stillen=Bindungsproblem?

Beitrag von jusl »

achso, und könntest Du hierfür bitte eine Quelle nennen oder verlinken?
Nach WHO steht das ja an ... 5. Stelle, nach PRE.
Das wäre lieb, danke!

LG
Julia
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Re: Langes Stillen=Bindungsproblem?

Beitrag von klimaforscherin »

Auf die Schnelle habe ich keine bessere Quelle gefunden, aber die Punkte 1-4 (1 Stillen, 2 abgepumpte Milch der eigenen Mutter, 3 abgepumpte Milch einer anderen Mutter, 4 kuenstl Saeuglingsnahrung) sind drin: http://de.m.wikibooks.org/wiki/Babybuch:_Stillen
Gut, 5 ist nicht belegt. Heißt, alles andere ist gänzlich ungeeignet?
Grüße
klimaforscherin
mit Wetterfrosch 2010 und Schwälbchen 2012

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jusl
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Re: Langes Stillen=Bindungsproblem?

Beitrag von jusl »

Heißt, alles andere ist gänzlich ungeeignet?

Ja. Sonst würde diese 4-Punkte-Liste nämlich mehr Punkte umfassen.

Selbstverständlich können Säuglinge dann, wenn es ums PURE ÜBERLEBEN geht, also um die Frage: "Das Baby GAR NICHT oder das Baby mit nicht-adaptierter TIERMILCH ernähren?" vorübergehend mit Stuten- oder Ziegenmilch o.ä. gefüttert werden. Empfehlenswert ist dies aber eindeutig nicht, da bekanntermaßen schwere Gesundheitsrisiken drohen, und zwar umso schwerer je jünger das Baby ist, je höher der Anteil der nicht-adaptierten Tiermilch an seiner Gesamtmilchernährung ist und je länger die Fütterung mit nicht-adaptierter Tiermilch andauert.

LG
Julia
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Re: Langes Stillen=Bindungsproblem?

Beitrag von klimaforscherin »

Ja, 5 min nach Abschicken des Links kam mir genau der Gedanke.
Aber es war ja schon ursprünglich die WHO, die diese Reihenfolge festgelegt hat?
Warum gibt es dann trotzdem Geburtskliniken, in denen das gemacht wird? Hm, bloeder Gedanke. Offenbar gibt es in jedem Bereich, medizinisch oder nicht, Leute, die Dinge empfehlen, die sie lieber nicht empfehlen sollten... :(
Genug OT. Sorry, Honigtopf!
Grüße
klimaforscherin
mit Wetterfrosch 2010 und Schwälbchen 2012

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