Nuala, das klingt toll! Ich habe mir deine Beschreibung jetzt mehrmals durchgelesen und sehe viele Parallelen zu unserer örtlichen Musikschule, auch wenn diese sicher nicht nach der Methode unterrichtet. Hier spielen alle 3 Kinder unterschiedliche Instrumente und eigentlich alle mit Freude. Es gibt immer wieder mal Phasen, in denen das Instrument weniger interessant ist, aber sie machen es freiwillig und haben Spaß an der Sache. Der Große war 6 Jahre in der Musikschule und spielt nun in einem Verein und in einer Gruppe im Internat. Der Mittlere lernt ein äußerst schwieriges Instrument, das eigentlich auch in erster Linie nach Gehör gespielt wird (Steirische). Da lernt er endlich mal, sich bei etwas ein bisschen durchbeißen zu müssen, aber nicht, weil es Druck vom Lehrer oder von mir gibt, sondern weil die Stücke nicht einfach sind. Diese Woche hat er eines gelernt, das ihm ganz leicht von der Hand geht und nun werden wir schon vor 6 Uhr mit Musik beglückt.
Die Kleinste ist ein Fall für sich

ICH wäre ja nicht auf die Idee gekommen, ein Kind im Kindergartenalter in die Musikschule zu schicken, aber sie hat sich durchgesetzt und spielt nun seit September Flöte, mit einer unglaublichen Begeisterung. In der Gruppe spielen noch zwei tolle (ältere) Mädchen und der Musiklehrer ist ein Schatz. Er hat immer mehrere Instrumente mit und dann musizieren sie viel gemeinsam. Wenn ihre Konzentration nicht eine ganze Unterrichtseinheit durchhält, ist das für ihn auch kein Problem.
Sorry für den Roman...
Aber dein Post erinnert mich daran, dass wir auch zu Hause wieder öfter gemeinsam musizieren sollten. Danke dafür!