Bedürfnisorientierter Umgang mit 2Kleinkindern. WIE?

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joko
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Re: Bedürfnisorientierter Umgang mit 2Kleinkindern. WIE?

Beitrag von joko »

Oh, kommt mir alles sehr bekannt vor. Momentan wird es ein bisschen besser, so das wir zumindest
abends wieder Vorlesen können, ohne das der Zwerg jedes Buch zerreissen will.
Aber zusammen etwas bauen oder so ist immernoch schwer, und am liebsten will der Grosse herumtoben.
Der Kleine will das dann auch, kann es aber noch nicht so recht, und tut sich dann dauernd weh.
Ich bin dann eher mit Vermitteln und Vermeiden grössere Katastrophen beschäftigt, als mit Spielen.
Und die Mittagspause vom Kleinen am Wochenende brauche ich auch dringend für mich, da lese ich dem
Grossen mal was vor, aber er muss dann schon auch allein spielen.

Scheint ja aber nicht nur mir so zu gehen, das tröstet etwas :wink: .
"Fasst frischen Mut; so lang ist keine Nacht, dass endlich nicht der helle Morgen lacht." (Macbeth/Shakespeare)
davisalo
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Re: Bedürfnisorientierter Umgang mit 2Kleinkindern. WIE?

Beitrag von davisalo »

Ich hab das hier die Tage verfolgt ..., bin nur nicht zum Schreiben gekommen. Irgendwie finde ich es fast schon witzig: Ich erlebe es nämlich genau andersrum als offenbar die meisten hier: Wenn ich den Tenor so lese, habe ich das Gefühl, die meisten glauben, den GROßEN nicht gerecht werden zu können wegen der Kleinen. Mir geht es da genau andersrum!! Klar, Fakten sind hier irgendwie ähnlich. Trotzdem denke ich, der Alltag richtet sich total nach der Großen: Schlafbedürfnis hin oder her: Kleine muss raus, wenn Große in Kindergarten geht; wenn Große zum Spielbesuch geht. Kleine muss mit - dahin oder dorthin. - Das ist zwar letztlich alles irgendwie für sie auch Gewinn; aber für sie und mit ihr mache ich so gar nichts. (Okay, könnte ich morgens tun, wenn die Große im Kindergarten ist. Aber da schläft die Kleine vor lauter Erschöpfung, da sie mittags ja nicht zum Schlafen kommt ...) Gespielt wird hier meist, was die Große will - und Kleine muss dann irgendwie auf meinem Schoß sitzen oder wird ferngehalten vom Spiel oder - am liebsten nach Wunsch der Großen - ins Spiel integriert: Sie darf würfeln und ist dann einfach dritte Person, oder sie darf sonst was machen (ob ihr das nun gefällt oder nicht) ... - Spielplatz ist inzwischen gut: Sandkasten ist klasse. Da sie aber bis kurz vorm ersten Geburtstag nur gerobbt ist und nicht im Vierfüßler war und sich nicht gesetzt hat, hatte ich sie da dann immer im Tuch, was sie überhaupt nicht prickelnd fand - also wieder: Aktion nur für die Große; Kleine musste mit ...
Tja, wahrscheinlich müssen beide ein bisschen zurückstecken. Aber bei der Kleinen fällt mir halt der Vergleich zu dem auf, was ich damals für die Große so bieten konnte, wie ich mich nach ihren Bedürfnissen richten konnte und wie wenig das jetzt oft der Fall ist - obwohl es sicher ein tolles Leben auch für die Kleine ist, die die große Schwester absolut liebt (gegenseitig!).
Das einzige, was mir gegenüber der Großen leid tut, ist, dass wir irgendwie bisher kaum zum Basteln kamen, da ich da mit der Kleinen verrückt geworden wäre ... Aber Abstriche sind wohl - wie ich das jetzt hier so lese ... - üblich, wenn zwei Kinder da sind. Und: Sie werden ja größer ...
Liebe Grüße
davisalo mit zwei Mädels: D (2007) und S (2010)
EhUkfa

Re: Bedürfnisorientierter Umgang mit 2Kleinkindern. WIE?

Beitrag von EhUkfa »

tja, Krake müsste man sein :D
Es beruhigt mich zu lesen, dass es den meisten so geht und dass ich mit meinem schlechten Gewissen nicht allein bin.
Bei uns steckt der Große zurück und er ist dabei aber so bedürftig, dass er sich negative Aufmerksamkeit holt und das macht mich echt traurig.
Rausgehen ist hier auch die beste Lösung, aber allein ist das echt anstrengend. Aber als Alleinerziehende hab ich keine Wahl :?
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