Austausch zur "Clutterbug"-Methode

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Valeska
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Re: Austausch zur "Clutterbug"-Methode

Beitrag von Valeska »

Wir hatten mal einen orangefarbenen Ball zwischen den Mandarinen liegen in der Küche. Keine Ahnung warum, vermutlich hat ein Kind den rumgeworfen :lol: Das war ziemlich lustig. Den hat tatsächlich mein Mann dort gefunden.
Und aufs Sofa gelegt.
Jetzt dürft ihr raten, welche Unterhaltung wir drei Tage später geführt haben.

(Und wenn ich das morgen meinem Mann nochmal erzähle, dass mir das gerade wieder eingefallen ist, wird er die Geschichte zum ersten Mal hören. Wo kann ich mein Hirn umtauschen ? 🫣 )
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Mäusebaby
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Re: Austausch zur "Clutterbug"-Methode

Beitrag von Mäusebaby »

Valeska hat geschrieben: 22.01.2024, 22:43
Mäusebaby hat geschrieben: 22.01.2024, 22:28 Ich frag mich gerade, wie relevant es ist, was ich bin, wenn ich gar nicht die Hauptunordnungsverursacherin bin?
Eigentlich müsste ich Mann und Kind testen.
Jupp.

Aber bist du die Ordnungsverursacherin?
Wäre ich, wenn ich mehr Zeit hätte. So verursache ich 33% Ordnung, verfrachte 33% der Unordnung in den Keller und leide wirklich körperlich-psychisch extrem unter den 33%, die Mann und Kind als Ordnung empfinden (und anscheinend Butterflies?).
Wir haben z. B. mehrere Schuhschränke, die nur ich nutze und dafür stehen ca. acht Schuhpaare vor unserer Tür im Windfang, den wir mit unseren Miteigentümern teilen, was mir superpeinlich ist. Und auf der Bank zum Schuheanziehen kann man nicht sitzen, weil da die Sporttasche des Mannes, der Schulranzen, der Klarinettenkoffer, die Rollerskates plus Schoner, die Federballschläger und Tischtennishläger plus Bälle liegen.
Ja, Jacken, Mützen, Schals hängen den Hacken bzw. liegen auf eine Hutablage, aber ugh für mich sieht das unordentlich und unruhig aus. Ich bekomme wirklich körperliches Unwohlsein, wenn ich das auf mich wirken lasse.

Ich weis gar nicht, wie ich da wirklich Kompromisse finden soll.

Und mein Mann trinkt kein Bier, aber würde es genau so machen, mit offener Schublade etc.
Und er sucht trotz Schale direkt im Eingangsbereich (die für mich eigentlich das Einzige sein sollte, das auf der dortigen Kommode steht, was leider aber nicht der Fall ist) oft genug seine Schlüssel.
🤢😵😫
Liebe Grüße,
Mäusebaby mit ihrem Weihnachtswunderwunschkind (09/2015) und zwei **
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Lösche Benutzer 7240

Re: Austausch zur "Clutterbug"-Methode

Beitrag von Lösche Benutzer 7240 »

Das mit den Schlüsseln kann ich erklären. Die würden bei mir nur in der Schüssel landen, wenn ich den Schlüssel beim Reinkommen noch in der Hand hätte vom Aufschliessen und in dem genauen Augenblick daran denken würden, den Schlüssel in die Schüssel zu tun. Manchmal würde er da such automatisch ohne Nachdenken landen, klar, aber genauso automatisch könnte ich ihn in eine Hosen- oder Jackentasche stecken oder in die Umhängetasche, da stecke ich den Schlüssel ja genauso automatisch hin, wenn ich unterwegs bin. Wenn das Wegpacken egal wohin automatisch erfolgt, kann ich mich im nächsten Augenblick meist nicht mehr erinnern, dass ich das gemacht habe. Ich weiss also nicht, wo die Schlüssel sind. Und wenn dann grad viel anderes zu tun ist wie fast immer, wenn man nach Hause kommt, ist das halt so eine Glückssache, wohin der Schlüssel geht. Aber da gibt es wirklich Potenzial, wenn man sich anstrengt, eine mentale Verknüpfung "Schlüssel in die Schüssel!!" herzustellen.
Viel schwieriger ist den Fall, wenn man nach Hause kommt, aber den Schlüssel gar nicht in die Hand nehmen muss weil die Tür schon offen ist. Ist bei uns sehr oft der Fall. Dann ist es natürlich möglich, dass man aktiv denkt, ach ja, wo hab ich meinen Schlüssel, suchsuchsuch in Jacke / Taschen / Rucksack, der muss ja in die Schüssel, damit ich beim nächsten Mal nicht suchen muss. Wesentlich wahrscheinlicher ist, dass der Schlüssel da bleibt, wo er eh war. Jacke, Umhängetasche, Rucksack ... ja und da sucht man dann beim nächsten Mal wieder den Schlüssel. In den drei Jacken, 2 Rucksäcken und 4 Umhängetaschen. Nicht freudig beglückt, sondern genervt von sich selbst, aber es hilft ja nix, man weiss nicht, wo der Schlüssel ist. Obwohl die Schüssel schon so ideal direkt am Eingang steht, besser geht's ja eigentlich nicht.
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Mäusebaby
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Re: Austausch zur "Clutterbug"-Methode

Beitrag von Mäusebaby »

Naja, schlussendlich sind es seine Schlüssel und er muss sie suchen (und ärgert sich über sich selbst). Ich glaube, ich kann da gar nichts Positives zu beitragen, gerade nach deiner Erklärung nicht, carolina.

Aber wie wird denn eine Grille unter Schmetterlingen glücklich?
Ich verdränge das ja alles normalerweise sehr (ich bin ohnehin die Meisterin im Verdrängen), aber jetzt verstehe ich gerade, warum ich immer mal wieder „einfach so" nach Wohnungen schaue, weil ich mich in diesem (für mich) Chaos so unwohl fühle.
Ab und zu droht mein Mann damit, der Putzfrau kündigen und selber putzen zu wollen, bei dem Gedanken allein kann ich in Tränen ausbrechen.
Liebe Grüße,
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Sarasu
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Re: Austausch zur "Clutterbug"-Methode

Beitrag von Sarasu »

Ich glaube, bei mir kam damals bee raus. 🐝

Ich hätte gerne perfekte Systeme mit vielen Kategorien. Aber weil ich die nicht habe, landen Sachen auf Stapeln bis ich mal Zeit habe, alles neu zu sortieren. (Aka nie)

Wenn es ein System gibt, halte auch es auch ein. In einer großen Umräumaktion 2016 habe ich meine Schubladen im Arbeitszimmer beschriftet. Das war nur als Sortierhilfe gedacht. Die Zettel hängen da immer noch und die Schubladen sind sortenrein, wenn auch nicht immer ordentlich.
Sohn L. Juli 2010 und Tochter E. August 2014, Sommersternchen 2013

Bild

In der Weite des Meeres sieht man die gesegelte Meile nicht. Aber sie ist gesegelt!
Lösche Benutzer 7240

Re: Austausch zur "Clutterbug"-Methode

Beitrag von Lösche Benutzer 7240 »

Mäusebaby hat geschrieben: 23.01.2024, 07:58 Aber wie wird denn eine Grille unter Schmetterlingen glücklich?
Das weiss ich leider auch nicht ((mäusebaby))
Hast Du denn einen Raum nur für Dich bzw könntet ihr das einrichten? Wo dann nichts herumhängt und liegt?
Ist der Eingangsbereich gross genug, dass Du den Haken- und Abstellbereich durch einen Vorhang abtrennen könntest (aber so, dass man mit minimalstem Aufwand dahin gucken kann und hinkommt!), dass Du aber die Illusion eines leeren und visuell ruhigen Flurs hättest? Also quasi zwei parallele Eingangsbereiche?
AnnaKatharina
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Re: Austausch zur "Clutterbug"-Methode

Beitrag von AnnaKatharina »

Ich denke Grille und Schmetterling sind schwer zu Vereinen aber: wie wäre es mit einem wirklich grossen Korb im Engangsbereich? Und da wirfst du dann einfach alles rein was der Schnetterling rumliegen lässt?
Vielleicht auch statt der Bank. Offensichtlich klappt es ja auch ohne sitzen zu können, und gerade Oberflächen laden dazu ein, dass sie vollgestellt werden.
Und auch wenn es nervig ist finde ich darf man seinem Partner schon sagen: bitte räum deinen Kram aus dem Windfang weg. Jetzt.
Mit K1 (2010) und K2 (2015)
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Mäusebaby
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Re: Austausch zur "Clutterbug"-Methode

Beitrag von Mäusebaby »

carolina hat geschrieben: 23.01.2024, 08:25
Mäusebaby hat geschrieben: 23.01.2024, 07:58 Aber wie wird denn eine Grille unter Schmetterlingen glücklich?
Das weiss ich leider auch nicht ((mäusebaby))
Hast Du denn einen Raum nur für Dich bzw könntet ihr das einrichten? Wo dann nichts herumhängt und liegt?
Ist der Eingangsbereich gross genug, dass Du den Haken- und Abstellbereich durch einen Vorhang abtrennen könntest (aber so, dass man mit minimalstem Aufwand dahin gucken kann und hinkommt!), dass Du aber die Illusion eines leeren und visuell ruhigen Flurs hättest? Also quasi zwei parallele Eingangsbereiche?
Ich lasse meinen Mann jetzt mal den Test machen und hoffe, er ist vielleicht etwas anderes und versucht sich nur den Gegebenheiten anzupassen.
Vorhang oder offene Kiste (allein bei dem Gedanken bekomme ich Schnappatmung) gehen nicht. Unser Eingangsbereich ist sehr klein und alles festmontiert.
Ich mache mal Fotos. Wahrscheinlich halten mich dann einige für bescheuert, aber eventuell können die Grillen meine Gefühle nachvollziehen. 😆
Liebe Grüße,
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Re: Austausch zur "Clutterbug"-Methode

Beitrag von Reh »

Mäusebaby hat geschrieben: 23.01.2024, 09:40
carolina hat geschrieben: 23.01.2024, 08:25
Mäusebaby hat geschrieben: 23.01.2024, 07:58 Aber wie wird denn eine Grille unter Schmetterlingen glücklich?
Das weiss ich leider auch nicht ((mäusebaby))
Hast Du denn einen Raum nur für Dich bzw könntet ihr das einrichten? Wo dann nichts herumhängt und liegt?
Ist der Eingangsbereich gross genug, dass Du den Haken- und Abstellbereich durch einen Vorhang abtrennen könntest (aber so, dass man mit minimalstem Aufwand dahin gucken kann und hinkommt!), dass Du aber die Illusion eines leeren und visuell ruhigen Flurs hättest? Also quasi zwei parallele Eingangsbereiche?
Ich lasse meinen Mann jetzt mal den Test machen und hoffe, er ist vielleicht etwas anderes und versucht sich nur den Gegebenheiten anzupassen.
Vorhang oder offene Kiste (allein bei dem Gedanken bekomme ich Schnappatmung) gehen nicht. Unser Eingangsbereich ist sehr klein und alles festmontiert.
Ich mache mal Fotos. Wahrscheinlich halten mich dann einige für bescheuert, aber eventuell können die Grillen meine Gefühle nachvollziehen. 😆
Ich kann es irgendwie schon nachvollziehen. Bei mir kam ja entweder wahrscheinlich Marienkäfer oder ggf auch Grille Raus. Vielleicht ist es auch das, was mich unterschwellig so belastet.
Die Kinder haben kein Problem damit, dass ihre Jacken mitten auf dem Flur auf dem Fußboden liegen und laufen einfach drüber. Und auch das Spielzeug... ob sie Schmetterlinge sind oder einfach noch zu jung, weiß ich nicht.
Ich konnte mich auf offene kisten einlassen, weil ich ja auch Marienkäfer bin und weil offene Kisten immer noch besser sind als alles auf dem Fußboden zu haben.
5 * im Herzen, Rehlein 02/18, Rehkitz 07/20, Reh-Mini 03/23

Ich kann Groß- und Kleinschreibung, mein Handy nicht immer...
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Mäusebaby
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Re: Austausch zur "Clutterbug"-Methode

Beitrag von Mäusebaby »

Ein eigenes Zimmer habe ich übrigens nicht. Nur unsere Tochter hat ein eigenes Schlafzimmer, sonst wird hier jeder Raum
von 2-3 Personen genutzt.
Wir wollen wenn wir es uns irgendwann leisten können (5 Jahre?), den Keller ausbauen. Dann würde sich das ändern und ich könnte ein eigenes Zimmer haben.

Windfang (rechts geht's zu den Miteigentümern, den Armen, die sind sehr ordentlich.)
IMG_0747.jpeg
Garderobe (Mann und Kind sind außer Haus, der Kindersitz kommt nachher wieder ins Auto, der steht da normalerweise Gottseidank nicht.)
IMG_0748.jpeg
Schlüsselschüssel mit verhasstem Gedöns drumherum.
IMG_0749.jpeg
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