Stillen auf alle Fälle ???
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- tania
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Re: Stillen auf alle Fälle ???
ich finde, ich hab da nix zu finden. wenn eine frau mir erzählt, dass sie einen widerwillen hat, dann kann ich ihr erzählen, was stillen für mich ist, aber ich sag ihr bestimmt nicht, was sie wie warum und wann zu tun hat.
tania mit sohn *09 und sohn *12
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vivi
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Re: Stillen auf alle Fälle ???
wenn eine frau inen widerwillen gegen das stillen hat dann hat das sicher tiefgreifende gründe. in dem falle halte ich es für falsch sie zum stilln zu überreden. wenn sie nur aus fehlinformation heraus bzw. wegen best. ammenmärchen nicht stillen möchte kann ich anbieten aufzuklären, so dass sie
vielleicht doch überzeugt wird, dass stillen gut ist.
eine schwangere freundin erzählte mir vor etwa 2 monaten, dass sie wohl nicht stillen wird. ich war sehr schokiert, habe aber nichts weiter dazu gesagt. ich kann es ihr ja nicht vorschreiben. letzte woche trafen wir uns wieder ( sie mittlerweile hochschwanger) . sie war sehr gut über stillen und mögliche probleme informiert, kaufte sich still bh,s und alles deutet jetzt darsuf hin, dass sie stillen möchte
vielleicht brauchen manche schwangere nur ein wenig zeit sich an den gedanken des stillens zu gewöhnen. und am besten vorbilder- mütter, die einfach stillen ohne missionierungsdrang und ohne vorhaltungen gegen mütter, die lieber nicht stillen wollen.
vielleicht doch überzeugt wird, dass stillen gut ist.
eine schwangere freundin erzählte mir vor etwa 2 monaten, dass sie wohl nicht stillen wird. ich war sehr schokiert, habe aber nichts weiter dazu gesagt. ich kann es ihr ja nicht vorschreiben. letzte woche trafen wir uns wieder ( sie mittlerweile hochschwanger) . sie war sehr gut über stillen und mögliche probleme informiert, kaufte sich still bh,s und alles deutet jetzt darsuf hin, dass sie stillen möchte
vielleicht brauchen manche schwangere nur ein wenig zeit sich an den gedanken des stillens zu gewöhnen. und am besten vorbilder- mütter, die einfach stillen ohne missionierungsdrang und ohne vorhaltungen gegen mütter, die lieber nicht stillen wollen.
vivi mit der großen Zuckermaus Jan '07 und der kleinen Strahlemaus März ' 14
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MissMarpelchen
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Re: Stillen auf alle Fälle ???
Hallo!
Ich finde beim 1. Kind sollte man sich da garnicht so viele Gedanken drüber machen und es erstmal auf sich zu kommen lassen. Man kann einfach nicht wissen wie es ist, wenn das Kind dann da ist. Ich habe immer gesagt, dass ich mal schaue, ob das mit dem stillen so klappt - sonst geb ich halt die Flasche. Und ich war auch der Ansicht, dass ich nur 6 Monate stille. Nie im Leben hätte ich gedacht, dass stillen so schön sein kann. Und jetzt stille ich schon über 1 Jahr.
Kommt man aber absolut nicht zurecht mit dem stillen oder andere Gründe sprechen einfach dagegen, dann ist es doch auch vollkommen ok die Flasche zu geben - ist ja schliesslich kein Gift!
Und ob das wirklich mit dem stillen klappt, wenn man so garnicht will? Hab da so meine Zweifel....
Ich finde beim 1. Kind sollte man sich da garnicht so viele Gedanken drüber machen und es erstmal auf sich zu kommen lassen. Man kann einfach nicht wissen wie es ist, wenn das Kind dann da ist. Ich habe immer gesagt, dass ich mal schaue, ob das mit dem stillen so klappt - sonst geb ich halt die Flasche. Und ich war auch der Ansicht, dass ich nur 6 Monate stille. Nie im Leben hätte ich gedacht, dass stillen so schön sein kann. Und jetzt stille ich schon über 1 Jahr.
Kommt man aber absolut nicht zurecht mit dem stillen oder andere Gründe sprechen einfach dagegen, dann ist es doch auch vollkommen ok die Flasche zu geben - ist ja schliesslich kein Gift!
LG
Dani mit dem kleinen Räuber Rotzi (10/08), der Püppi Spucki (09/10) und Pommy (03/13)!
"Wer heute in Deutschland etwas wirklich Revolutionäres, völlig Ausgeflipptes und absolut Waghalsiges machen will, der sollte albernen Extremsport vergessen und heiraten. Er sollte zwei Jahrzehnte seines Lebens in die Zukunft investieren, die Ärmel hochkrämpeln und mehrere Kinder großziehen - und zwar erhobenen Hauptes, bitteschön!"(von "Unbekannt)"
"Wo die Angst ist - da geht´s lang."


Dani mit dem kleinen Räuber Rotzi (10/08), der Püppi Spucki (09/10) und Pommy (03/13)!
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- petra066
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Re: Stillen auf alle Fälle ???
Nachdem ich mich lange Zeit mit dem Thema Stillen auseinander gesetzt habe und auch immer mehr lerne im Bereich Kommunikation, Beziehungen und Menschlichkeit, habe ich eine ganz differenzierte Meinung dazu entwickelt.
Für mich kommt etwas anderes als Stillen gar nicht in Frage und meine Jüngste ist ein Schreikind und klebt 24 Stunden an mir. Das war nie einfach, ist es immer noch nicht. Doch es entspricht ihrer ureigenen Persönlichkeit.
Was sich tatsächlich ändern müsste ist der Umgang unserer Gesellschaft mit Kindern. Das würde sich auch auf die Mutter-Kind-Beziehungen direkt auswirken.
Wir leben in einer Gesellschaft, die von Müttern verlangt, dass sie ihren Nachwuchs sofort daran gewöhnen um bestimmte Uhrzeiten die Nachbarn nicht zu stören; wo Kinder von einem Spielplatz weggeschickt werden weil sie zu laut sind; wo Spielplätze geschlossen und Parkplätze gebaut werden usw.
Und in dieser Welt wollen wir Mütter unsere Kinder großziehen, sie stillen, sich frei entfalten lassen usw.
Mütter leben heute unter dem Druck, das ihre Kinder einer Richtlinie entsprechen sollen: mit 6 Monaten krabbeln und essen, mit 12 Monaten laufen und vielleicht schon in die Krippe, damit Mutter wieder arbeiten gehen kann. Und dann sollte ein Kind nie schreien, immer addrett aussehen, intelligent sein, kreativ, freundlich, gut gelaunt, höflich usw.
Ist es da ein Wunder, dass viele Frauen gar nicht mehr wissen was sie tun sollen? Ein gestilltes Kind trinkt fast immer öfter als alle 4 Stunden, denn Muttermilch ist leichter verdaulich als adaptierte Kuhmilchprodukte. Ergo es weint öfter und ist anhänglicher an Mama, was auch normal ist, das hat die Natur alles so vorgesehen.
Doch in einer Welt geprägt von Tabellen, Normen und Regeln bleibt nicht mehr viel Platz für ein natürliches Aufwachsen von Kindern.
Ich finde es manchmal schwer mein Kind immer verteidigen zu müssen, das mit fast 26 Monaten noch stillt und das 5-6 mal pro Tag und ich komme mir vor wie eine Ausserirdische, wenn ich meine Tochter der Einfachheit halber im Tragetuch über unsere große Kirmes trage. Jedenfalls werde ich so angesehen.
Wenn man in einer so kinderunfreundlichen Gesellschaft aufwächst und sich der natürlichen mütterlichen Fähigkeiten besinnt und sich freudig darauf stürzt, weil man seinem Kind etwas Gutes tun will, dann wird man oft umgeblasen von dem Gegenwind, den man dann von seinen Mitmenschen erhält. Und dann fällt es leicht in die genormten Rollenmuster reinzufallen......weil das leichter ist, als dem Wind stand zu halten
Aber wenn Frau sich nicht reinreden lässt und ihre Beziehung zum Kind auf ihre Art und Weise entdeckt und sich von dem ganzen Mist nicht beeindrucken lässt, dann ist Stillen, Tragen und Nähe mit dem Kind eine unvergleichbar schöne und intensive Erfahrung, die ich jeder Mutter wünsche. Ein super Start für eine gute Mutter-Kind-Beziehung.
Für mich kommt etwas anderes als Stillen gar nicht in Frage und meine Jüngste ist ein Schreikind und klebt 24 Stunden an mir. Das war nie einfach, ist es immer noch nicht. Doch es entspricht ihrer ureigenen Persönlichkeit.
Was sich tatsächlich ändern müsste ist der Umgang unserer Gesellschaft mit Kindern. Das würde sich auch auf die Mutter-Kind-Beziehungen direkt auswirken.
Wir leben in einer Gesellschaft, die von Müttern verlangt, dass sie ihren Nachwuchs sofort daran gewöhnen um bestimmte Uhrzeiten die Nachbarn nicht zu stören; wo Kinder von einem Spielplatz weggeschickt werden weil sie zu laut sind; wo Spielplätze geschlossen und Parkplätze gebaut werden usw.
Und in dieser Welt wollen wir Mütter unsere Kinder großziehen, sie stillen, sich frei entfalten lassen usw.
Mütter leben heute unter dem Druck, das ihre Kinder einer Richtlinie entsprechen sollen: mit 6 Monaten krabbeln und essen, mit 12 Monaten laufen und vielleicht schon in die Krippe, damit Mutter wieder arbeiten gehen kann. Und dann sollte ein Kind nie schreien, immer addrett aussehen, intelligent sein, kreativ, freundlich, gut gelaunt, höflich usw.
Ist es da ein Wunder, dass viele Frauen gar nicht mehr wissen was sie tun sollen? Ein gestilltes Kind trinkt fast immer öfter als alle 4 Stunden, denn Muttermilch ist leichter verdaulich als adaptierte Kuhmilchprodukte. Ergo es weint öfter und ist anhänglicher an Mama, was auch normal ist, das hat die Natur alles so vorgesehen.
Doch in einer Welt geprägt von Tabellen, Normen und Regeln bleibt nicht mehr viel Platz für ein natürliches Aufwachsen von Kindern.
Ich finde es manchmal schwer mein Kind immer verteidigen zu müssen, das mit fast 26 Monaten noch stillt und das 5-6 mal pro Tag und ich komme mir vor wie eine Ausserirdische, wenn ich meine Tochter der Einfachheit halber im Tragetuch über unsere große Kirmes trage. Jedenfalls werde ich so angesehen.
Wenn man in einer so kinderunfreundlichen Gesellschaft aufwächst und sich der natürlichen mütterlichen Fähigkeiten besinnt und sich freudig darauf stürzt, weil man seinem Kind etwas Gutes tun will, dann wird man oft umgeblasen von dem Gegenwind, den man dann von seinen Mitmenschen erhält. Und dann fällt es leicht in die genormten Rollenmuster reinzufallen......weil das leichter ist, als dem Wind stand zu halten
Aber wenn Frau sich nicht reinreden lässt und ihre Beziehung zum Kind auf ihre Art und Weise entdeckt und sich von dem ganzen Mist nicht beeindrucken lässt, dann ist Stillen, Tragen und Nähe mit dem Kind eine unvergleichbar schöne und intensive Erfahrung, die ich jeder Mutter wünsche. Ein super Start für eine gute Mutter-Kind-Beziehung.
- Julia
- möchten wir nicht mehr missen
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- Registriert: 05.01.2006, 22:35
Re: Stillen auf alle Fälle ???
Laquiqui hat geschrieben:Ich würde sagen, dass frau es auf jeden Fall probieren sollte. Kann ja sein, dass der Widerwille nur in der Theorie besteht und die Mutti-Hormone den Rest schon regeln. Aber wenn sie merkt, dass sie sich beim stillen tatsächlich und nachhaltig schrecklich fühlt, sollte sie es lassen.
Ja, lieber sechs Monate glücklich die Flasche geben und genug Energie und Liebe fürs Kind haben, als mit Widerwillen stillen.
Trotzdem ist natürlich jeder Frau eine glückliche und harmonische Stillzeit zu wünschen! Und es ist auch klar, dass es mal Tiefs und schwierige Phasen geben kann.
Der Einfachheit halber unterschreibe ich hier mal. Es kann immer Gründe geben, dass eine Frau nicht stillen will, weil es ihr nicht gut damit geht. Allerdings würde ich eine Frau, die mir sagt: "ich will nicht stillen", immer fragen, warum. Denn ich denke, wenn sie dann so etwas sagt wie "meine Mutter hat vom Stillen solche Hängebrüste bekommen, ich will das nicht" oder "ich esse so gerne Zwiebeln, darauf will ich nicht verzichten", dann besteht da schlicht ein Informationsdefizit. Ich finde, eine Richtigstellung hat nichts mit Missionieren zu tun, sondern mit Aus-dem-Weg-Räumen von Ammenmärchen und Vorurteilen.
Außerdem unterschreibt frau mit dem ersten Anlegen nach der Geburt ja keinen Vertrag, dass sie jetzt x Monate stillen muss. Wenn sie nach drei Tagen/drei Wochen/drei Monaten findet, dass es jetzt reicht, dann stillt sie eben ab. Das ist ihre ureigene Entscheidung. Das muss ich nicht gut finden, aber ich kann es als ihren Weg respektieren. Ich würde ja auch die Krätze kriegen, wenn mir jemand das Abstillen nahelegte - das hat bei mir nur noch niemand getan, in der Beziehung habe ich ein wirklich paradiesisches Umfeld.
Missionieren ist in keine der beiden Richtungen angebracht. Ich dachte mir gerade beim Lesen des Startbeitrags: "So, wie wir hier über Hebammen herziehen, die Schnuller, Teefläschchen und Vier-Stunden-Abstand propagieren, so lästern Frauen in anderen Foren bestimmt über "Stillen-um-jeden-Preis"-Hebammen ab.
Kinder brauchen Liebe - besonders, wenn sie sie nicht verdient haben.
(Henry David Thoreau)
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Sagittaria
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Re: Stillen auf alle Fälle ???
Ich würde versuchen, der Frau klar zu machen, wie wichtig zumindest das Kolostrum ist und dass sie es einfach mal versuchen soll.
Falls es nicht ihr Ding ist, dann hätte sie sich nie was vorzuwerfen
Falls es nicht ihr Ding ist, dann hätte sie sich nie was vorzuwerfen
LIEBE Grüße,
Denise, Anna (12/2007), Mika (05/2010), Jonathan (08/2013) und Lebens/Liebespartner Thomas
Trageberatung - Trageschule ClauWi - GK, AK und Zerti
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swahela
- möchten wir nicht mehr missen
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Re: Stillen auf alle Fälle ???
Ich bin der Meinung, dass Stillen, das beste fürs Kind ist und man es wenn immer möglich stillen soll. Ich wäre für versuchen und/oder für ein Gespräch nach dem warum sie nicht stillen möchte.
ABER, ich glaube auch, dass ein Stillen MÜSSEN zu einem enormen Druck für die Mutter werden kann. Und da frage ich mich dann schon, ob das dann emotional schön und gut fürs Kind ist. Genau gleich wie man doch manchmal unter Druck kommt, wenn man etwas anders macht als die meisten (Bsp. tragen im Tuch).
Wie viel entspannter könnte das Muttersein sein, wenn uns nicht immer wieder vorgeschrieben wird wie und was wir tun sollen. Wünschen wir uns nicht alle, das beste für das Kind zu tun? Vielleicht ist das Beste nicht das was im Lehrbuch steht, weil es aus irgendeinem Grund für die Mutter vielleicht nicht anders möglich. (emotional, körperlich...). Mutter sein hat doch immer sehr viel mit Gefühl zu tun und dies kann man manchmal nicht erzwingen.
ABER, ich glaube auch, dass ein Stillen MÜSSEN zu einem enormen Druck für die Mutter werden kann. Und da frage ich mich dann schon, ob das dann emotional schön und gut fürs Kind ist. Genau gleich wie man doch manchmal unter Druck kommt, wenn man etwas anders macht als die meisten (Bsp. tragen im Tuch).
Wie viel entspannter könnte das Muttersein sein, wenn uns nicht immer wieder vorgeschrieben wird wie und was wir tun sollen. Wünschen wir uns nicht alle, das beste für das Kind zu tun? Vielleicht ist das Beste nicht das was im Lehrbuch steht, weil es aus irgendeinem Grund für die Mutter vielleicht nicht anders möglich. (emotional, körperlich...). Mutter sein hat doch immer sehr viel mit Gefühl zu tun und dies kann man manchmal nicht erzwingen.
- prinzesschenmama
- alter SuT-Hase
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Re: Stillen auf alle Fälle ???
Ich kann mich da auch der Meinung anschließen, dass man es evtl. wenigstens versuchen sollte. Man weiß ja vorher (zumindest beim 1. Kind) garnicht was auf einen zukommt. Ich finde es sehr wichtig, dass die Frauen, die sich da so rigoros gegen entscheiden wollen, wenigstens ricxhtig informiert werden und Hintergrundwissen über das Stillebn und auch die Nachteile der Flaschenernährung bekommen. Und dann auch mal hinterfragen, was denn der eigentlich Grund ist, warum sie es nicht wollen.
ich finde es immer so traurig, wenn ich höre, mit welcher Selbstverständlichkeit (und großer unwissenheit) manche Mütter wirklich schon im Kreisssaal nach Abstilltabletten verlangen.
Ein Beispiel a8us unserem Bekanntenkreis: Als ich damals mit Mario schwanger war, saßen wir bei Bekannten und sprachen über Geburt, etc. und da sagte mir die Frau (selbst Mutter von 3 Flaschenkindern) "Du willst doch bestimmt nicht stillen oder?! da musst Du das dfirket im Kreissaal sagen, damit Du sofort die Tabletten bekommst, so hab ich das auch gemacht."....
Damals war ich da selbst noch sehr uninformiert und hab da garnicht so viel zu gesagt außer dass ich es mal probieren will.(hat ja leider doch nicht "geklappt"). Heute bin da ja etwas anders und in einem Gespräch nachdem Clara geboren war, kam bei näherem Nachfragen auch raus, dass diese Frau von Srtillen echt NULL Ahnung hat und eigentlich nur nicht stillen wollte weil alle anderen in ihrem Umfeld es auch nicht tun und es ja so lästig ist....
LG,
Andrea
ich finde es immer so traurig, wenn ich höre, mit welcher Selbstverständlichkeit (und großer unwissenheit) manche Mütter wirklich schon im Kreisssaal nach Abstilltabletten verlangen.
Ein Beispiel a8us unserem Bekanntenkreis: Als ich damals mit Mario schwanger war, saßen wir bei Bekannten und sprachen über Geburt, etc. und da sagte mir die Frau (selbst Mutter von 3 Flaschenkindern) "Du willst doch bestimmt nicht stillen oder?! da musst Du das dfirket im Kreissaal sagen, damit Du sofort die Tabletten bekommst, so hab ich das auch gemacht."....
Damals war ich da selbst noch sehr uninformiert und hab da garnicht so viel zu gesagt außer dass ich es mal probieren will.(hat ja leider doch nicht "geklappt"). Heute bin da ja etwas anders und in einem Gespräch nachdem Clara geboren war, kam bei näherem Nachfragen auch raus, dass diese Frau von Srtillen echt NULL Ahnung hat und eigentlich nur nicht stillen wollte weil alle anderen in ihrem Umfeld es auch nicht tun und es ja so lästig ist....
LG,
Andrea
- Zierbanane
- SuT-Legende
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Re: Stillen auf alle Fälle ???
Deine Hebamme ist doch sicher sehr erfahren. Ihr müßte doch bewusst sein das Stillen wider Willen NIE NIE NIE klappt, geschweige denn 6 Mo. durchzuhalten ist!KatjaLi hat geschrieben:
Die Hebamme ist der Meinung jede Frau sollte stillen. Auch wenn sie gänzlich abgeneigt ist sollte sie zumind. die ersten 6 Monate die Zähne zusamen beißen und stillen.
Ja, so sehe ich das auch. Ich habe bei meinem Sohn von Anfang an nicht stillen wollen und wurde dort im KH nur "belatschert"!KatjaLi hat geschrieben:Meine Freundin ist der Meinung wenn eine Mama partu nicht stillen will dann soll sie es lieber auch lassen.
Lieber 6 Monate glücklich und zufrieden die Flasche geben statt einen Baby mit Widerwillen und Abscheu die Brust.
Bei L. habe ich ja überlegt. Ich weiß nicht ob Du Dich noch erinnern kannst (Katja) an meinen Beitrag im anderen Forum, wo ich hochschwanger schrieb, dass ich mir immer noch nicht im reinen bin mit der Stillerei. Oh, da gabs auch einen bösen Kommentar.
Fazit: Ich bin schon der Meinung, wenn eine Frau steif und fest nicht stillen will dann soll man sie nicht nötigen und auch die Abstillpillen geben. Die Frau spürt in m.M. nach noch IN der SwS ob sie total dagegen ist oder nicht.
LG!
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Nähen, Stricken, Werkeln: https://www.tragmal.de/blog/
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rocking mammal
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Re: Stillen auf alle Fälle ???
ich finde, eine frau zum stillen zu "zwingen" ist keine stillförderung. es würde auch sicherlich nicht gut klappen und die frau wäre unter umständen sehr frustriert. am ende bekommt es das kind ab. ich fände es besser, frauen viel mehr zum stillen zu motivieren, indem stillen beispielsweise - so wie die hpv-impfung, der gebrauch von kondomen usw. - in den medien beworben wird. kinderärzte, hebammen und gynäkologen sollten aktuelles infomaterial haben. krankenkassen sollten das stillen fördern - indem zum beispiel beratungsgespräche schwangerer mit stillberaterinnen honoriert werden. macht m.e. mehr sinn.
--- viele Grüße! ---






