Nächtliches Abstillen - bitte um Eure Erfahrungen

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prinzesschenmama
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Re: Nächtliches Abstillen - bitte um Eure Erfahrungen

Beitrag von prinzesschenmama »

Naja, die Papa-Lösung klingt im Prinzip auch nicht shclecht, das kommt eben auf die Familiensituation an. Käme bei uns nicht in Frage, da mein Mann den ganzen Tag LKW fährt, da sollte man nciht chronisch übermüdet sein. Das versteh ich dann auch.
ABER:
Das klingt jetzt vielleicht blöd, vielleicht habt Ihr das schon alles durch- hast Du schon mal probiert, den Kleinen im eigenen Zimmer schlafen zu legen? (er schläft doch bei Dir, opder hab ich da was falsches im Kopf)
Ich hatte nämlich den Eindruck, dass Clara immer von unseren Geräuschen wach wird , ich hab mich ja kaum noch getraut mich umzudrehen. :roll: Und deshalb hab ich dann gedacht, schlimmer kanns sowieso nicht mehr kommen und aml probiert, sie im eigenen Zimmer schlafen zu lassen.
Und sie schlief vorgestern 2x4 Stunden und gestern sogar von 23:00 bis 5:30!! :shock: 8)
Ich will ja nicht zu viel sagen, aber scheinbar schläft sie dann wirklich ruhiger. Und solange das so ist, lassen wir es auch dabei, auch wenn das ein ganz komisches Gefühl ist, wieder allein im Bett zu liegen..Wenns doch wieder schlechter wird, zieht sie halt wieder zu uns ins Zimmer.

LG, Andrea
mit Mario 12.3.2000;*P.N.(2.`08) im Herzen; Clara Luna *13.12.2008 und Merlin Gabriel *18.7.2010- gestillt, getragen, Familienbett und seit 4/12 auch mit gebarftem Hund ;-)
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grisetta
gut eingelebt
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Re: Nächtliches Abstillen - bitte um Eure Erfahrungen

Beitrag von grisetta »

Hallo Minchen,

bei uns war die Situation ein wenig anders, aber vielleicht hilft es dir trotzdem ein wenig.

Als meine Tochter etwa ein Jahr alt war, habe ich beschlossen, das mit dem nächtlichen Abstillen mal zu probieren. Sie kam damals meistens drei Mal pro Nacht - so ungefähr um eins, drei und fünf. Ist zwar nicht sooo schlimm, aber ich war damals schon im 3. Monat schwanger und deshalb sowieso dauermüde, und da wollte ich doch sehr gerne ruhigere Nächte haben. Zumal die Kleine sowieso immer nur recht kurz getrunken oder genuckelt hat, so dass ich nicht den Eindruck hatte, dass sie wirklich richtig Hunger hat.

Ich wollte zunächst mal versuchen, das 1-Uhr-Stillen "abzuschaffen". Also habe ich sie stattdessen herumgetragen, wenn sie wach geworden ist. Sicher, das ist wesentlich anstrengender als Stillen, aber es war ja auch nur als Übergangslösung gedacht, und es hat recht gut funktioniert. Manchmal ließ sie sich nicht beruhigen, dann habe ich sie halt doch gestillt, aber in der Regel ist sie nach kurzer Zeit auf dem Arm wieder eingeschlafen. Und allmählich ist sie tatsächlich immer später wach geworden, so dass wir schließlich sogar das 3-Uhr-Stillen auf 4 Uhr, manchmal sogar bis auf 5 Uhr verschieben konnten. Es gab immer Schwankungen. Manchmal hatte sie trotzdem schon um zwei oder drei Hunger, dann haben wir halt gestillt. Aber in der Regel hat es gut funktioniert.

Ach ja, und am Wochenende hat der Papa den "Tragedienst" übernommen, ich hab im Nebenzimmer geschlafen und bin nur zum Stillen rübergekommen. (Unter der Woche hab ich das schon immer selbst gemacht, weil er sehr früh raus muss)

Dann ist mir - schwangerschaftsbedingt - leider die Milch ausgegangen, so dass ich das nächtliche Stillen (und auch das Einschlafstillen) durch ein Fläschchen ersetzen musste. Und das Fläschchen bekommt sie auch heute noch, wenn ich es auch immer weiter verdünnt habe. Allerdings hat sie in letzter Zeit tatsächlich schon ein paar Mal durchgeschlafen, ohne nächtliches Fläschchen. Ich hoffe, dass der Trend sich fortsetzt.

Ich wünsch euch allen viel Glück und gute Nächte!

LG
grisetta
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