Hey, einen besseren Beikoststart kann man sich doch gar nicht denken! Dein Kind isst aus Neugierde und Lust am Essen - eine prima Voraussetzung auch später ein völlig entspanntes Verhaltnis zur Nahrungsaufnahme zu haben.
Natürlich gibt es ein paar "Regeln" zur Beikosteinführung. Dazu gehört auch, möglichst nur ein Nahrungsmittel pro Woche einzuführen. Aber nicht unbedingt deshalb, weil eine Mischung vieler Komponenten schlechter vertragen wird, sondern damit man bei evt. Unverträglichkeitssymptomen schneller weiß, woran es lag.
Ansonsten herrscht inzwischen die Meinung vor, dass man nicht so übervorsichtig bei der Beikosteinführung sein sollte, wie das vor gar nicht so langer Zeit noch propagiert wurde.
Längeres Vollstillen über 6 Monate hinaus ist nicht per se besser. Im Gegenteil: Die Empfehlung der WHO ist eindeutig: 6 Monate vollstillen, danach bei geeigneter Mischkost weiterstillen bis zur Vollendung des 2. Lebensjahres und darüber hinaus, solange Mutter und Kind dies wünschen. Das heißt nicht, dass ich in einen Essverweigerer zwanghaft Brei stopfen muss (hier wird einfach weitergestillt, bis das Kind bereit ist), aber eben auch nicht, dass ich den Beikoststart herausszögere.
Vollstillen - oder hier ich gebe dir von meinem Brot.
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- Iris
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Re: Vollstillen - oder hier ich gebe dir von meinem Brot.
Iris mit Großer -10/05- und Kleiner -02/08- , erzogen und geimpft