unsre nächte *heul* - bitte um rat
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- LaLeMi
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Re: unsre nächte *heul* - bitte um rat
*mal drück*
Bei uns war es genauso, als ich wieder anfing zu arbeiten - allerdings kam Lara auch zuvor eigentlich alle 2 Std. in der Nacht, insofern war die Umstellung nicht so groß, nur daß ich dann halt zwingend früh aufstehen mußte...
Es dauert eine Weile, die Umgewöhnung, weil die Lütten es halt doch merken, wenn Mama arbeiten geht.
(ok, ich arbeite halt auch 2 volle Tage die Woche, die ich vorher ja bei ihr war und an denen sie auch in dem Alter tagsüber gestillt hat)
Mittlerweile schläft das Kind seit einer ganze Weile schon üblicherweise eigentlich durch.
Nächtl. Abstillen kam für mich nicht in Frage, ich wollte ihr nicht dann da noch die Mama "nehmen", aber für Euch könnte es vielleicht eine Lösung sein?
Ich wünsch Dir viel Durchhaltekraft...
Bei uns war es genauso, als ich wieder anfing zu arbeiten - allerdings kam Lara auch zuvor eigentlich alle 2 Std. in der Nacht, insofern war die Umstellung nicht so groß, nur daß ich dann halt zwingend früh aufstehen mußte...
Es dauert eine Weile, die Umgewöhnung, weil die Lütten es halt doch merken, wenn Mama arbeiten geht.
(ok, ich arbeite halt auch 2 volle Tage die Woche, die ich vorher ja bei ihr war und an denen sie auch in dem Alter tagsüber gestillt hat)
Mittlerweile schläft das Kind seit einer ganze Weile schon üblicherweise eigentlich durch.
Nächtl. Abstillen kam für mich nicht in Frage, ich wollte ihr nicht dann da noch die Mama "nehmen", aber für Euch könnte es vielleicht eine Lösung sein?
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- mucha
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Re: unsre nächte *heul* - bitte um rat
danke für eure einschätzungen. vroni, besonders dein post hat mich sehr "inspiriert". diese nacht war eigentlich wie die vorherigen, aber ich hab es einfach geschehen lassen und hab ihn dann angelegt wenn er mochte. es hat mich lange nicht so strapaziert wie in den nächten davor.
für mich habe ich jetzt beschlossen, weiter auf mein bauchgefühl zu hören, es hat mich bisher nie im stich gelassen und sagt mir jetzt auch, dass ich ihm nachts die brust nicht vorenthalten kann und darf. es ist einfach noch nicht soweit...
mein mann uns ich haben uns jetzt vorgenommen, abends immer um 22 uhr schlafen zu gehen
für mich habe ich jetzt beschlossen, weiter auf mein bauchgefühl zu hören, es hat mich bisher nie im stich gelassen und sagt mir jetzt auch, dass ich ihm nachts die brust nicht vorenthalten kann und darf. es ist einfach noch nicht soweit...
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- Altraia
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Re: unsre nächte *heul* - bitte um rat
Das klingt doch gut!
Liebe Grüße,
Christine mit Sohn (2/05), Tochter (6/07) und Tochter (2/14)
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- Sabsi
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Re: unsre nächte *heul* - bitte um rat
Ich denke, das ist ein guter Weg für Euch alle. Dein zwerg ist halt wirklich noch klein, da ist es denke ich schon normal, dass er nachts noch stillen will. Ob es so oft sein muss, das sei mal dahingestellt
Mir geht es momentan ziemlich ähnlich wie Dir, aber meine Maus ist schon deutlich älter. Wir hatten schon Phasen, in denen sie mich hat 7-8 Stunden schlafen lassen (nein, ich meine nicht ganz am Anfang
auch vor ein paar Wochen war das mal so). Und jetzt geht sie um 23 Uhr schlafen, braucht mich gehen 12, gegen 1, gegen 3 und zwischen 6-7. Nicht immer muss sie dann stillen, oft reicht es, die Hand auf ihren Bauch/Rücken zu legen, manchmal will sie Wasser trinken, manchmal eben stillen. Dann schläft sie teilweise dauernuckelnd weiter bis ich aufstehe, und meistens kann sie DANN ohne Brust noch ein Stündchen weiterschlafen, bevor sie auch aus dem Bett kommt.
Glaub mir, das nervt mich auch, zumal auch mir (wegen der SS? ) die BW momentan ein bisschen wehtun und ich stillen nicht mehr so gut schlafen kann, wie noch vor einem Jahr. In der Nacht (also vor 7) lässt sie sich aber meistens irgendwann mehr oder weniger ohne Protest abdocken und ich kann mich umdrehen und weiterschlafen. Wenn ich stillend und wach auf der Seite liege, dann mache ich mir nun auch schonmal Gedanken, wo ich bleibe, wenn ich nachts dann zwei Kinder stillen soll. Aber ich gehe ganz optimistisch davon aus, dass sich das schon irgendwie arrangieren wird. Sicher kommen wieder andere Zeiten, wo sie von alleine weniger stillen und länger schlafen wird. In den Zeiten muss ich auftanken, denn dann kommen bestimmt auch wieder Phasen, in denen sie mich wieder jede Stunde aus dem Schlaf holt
Bis das Baby kommt, ist sie drei Jahre alt. Vielleicht tut sie mir dann ja tatsächlich den Gefallen, nachts wenig bis gar nicht mehr stillen zu mögen. Ich lasse es auf mich zukommen, denn auch meine Erfahrung ist es, dass es mir besser geht,wenn ich mich einfach auf sie einlasse und nicht dagegen kämpfe. Sie braucht mich/das stillen jetzt eben wieder mehr, also ist das so. Und in einer ganz ganz schlimmen Phase, da hat es mir enorm gehofen, den Wecker nachts zuzuhängen, damit ich nicht sehen konnte "Oh, schon wieder nur ne halbe Stunde seit dem letzten Stillen". Da war ich ohne Veränderung der Still- bzw. Schlafzeiten am nächsten Morgen ausgeruhter 
Liebe Grüße,
Sabsi
Glaub mir, das nervt mich auch, zumal auch mir (wegen der SS? ) die BW momentan ein bisschen wehtun und ich stillen nicht mehr so gut schlafen kann, wie noch vor einem Jahr. In der Nacht (also vor 7) lässt sie sich aber meistens irgendwann mehr oder weniger ohne Protest abdocken und ich kann mich umdrehen und weiterschlafen. Wenn ich stillend und wach auf der Seite liege, dann mache ich mir nun auch schonmal Gedanken, wo ich bleibe, wenn ich nachts dann zwei Kinder stillen soll. Aber ich gehe ganz optimistisch davon aus, dass sich das schon irgendwie arrangieren wird. Sicher kommen wieder andere Zeiten, wo sie von alleine weniger stillen und länger schlafen wird. In den Zeiten muss ich auftanken, denn dann kommen bestimmt auch wieder Phasen, in denen sie mich wieder jede Stunde aus dem Schlaf holt
Liebe Grüße,
Sabsi
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Tochter 3/07 und Sohn 4/10
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- LaLeMi
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Re: unsre nächte *heul* - bitte um rat
Das hört sich doch gut an.
Und ansonsten unterschreibe ich voll bei Sabsi.
Und ansonsten unterschreibe ich voll bei Sabsi.
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Lösche Benutzer 1828
Re: unsre nächte *heul* - bitte um rat
Simon ist fast zwei - und stillt nachts auch noch und braucht das auch noch sehr. Ich könnte mir das jetzt noch nicht vorstellen, ihn gar nicht mehr zu stillen in der Nacht.........
und ja, nicht auf die Uhr schauen und es gelassen hinnehmen, das hilf so sehr.....
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anne_perle
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Re: unsre nächte *heul* - bitte um rat
Ich fand [urlhttp://www.stillen-und-tragen.de/forum/viewtopic.php?f=28&t=70983&hilit=gordon]diesen Erfahrungsbericht von Scully[/url] über das Abstillen in der Nacht nach Dr. Jay Gordon ganz interessant. Ich finde es hört sich sanfter als ferbern an und wird auch erst empfohlen für Kinder ab 1. Außerdem sagt Gordon dass das Programm jederzeit abgebrochen werden soll sobald die Mutter sich nicht wohl dabei fühlt. Den ganzen Text findest du bei den Rabeneltern
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anne_perle
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Re: unsre nächte *heul* - bitte um rat
*grummel* Mir fehlt die Edit-Funktion
anne_perle hat geschrieben:Ich fand diesen Erfahrungsbericht von Scully über das Abstillen in der Nacht nach Dr. Jay Gordon ganz interessant. Ich finde es hört sich sanfter als ferbern an und wird auch erst empfohlen für Kinder ab 1. Außerdem sagt Gordon dass das Programm jederzeit abgebrochen werden soll sobald die Mutter sich nicht wohl dabei fühlt. Den ganzen Text findest du bei den Rabeneltern
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Re: unsre nächte *heul* - bitte um rat
Mucha, bevor du irgendwelche Maßnahmen bzgl. nächtlichen Abstillens ergreifst oder sonstwas tust, was sich für dich falsch anfühlt- gib´Euch beiden/dreien doch erstmal etwas Zeit, Euch an die neue Vorstellung, zwei Kinder zu haben zu gewöhnen.
Bei uns war´s in der Schwangerschaft mit Lasse nämlich so, dass der Große zu Beginn auch noch recht oft stillte (nur nachts); und ich machte mir einen ähnlichen Kopf wie du. Wie soll das gehen, wenn erst das Baby da ist? (Auch das mit der Arbeit kenne ich- ich glaub´wir arbeiten das Gleiche- habe nach beiden Kindern jeweils nach dem Mutterschutz wieder angefangen zu arbeiten.)
Nachts abzustillen konnte ich mir auch nicht wirklich vorstellen. ABER: Irgendwann zwischen der 12. und 15. SSW merkte ich, dass ich immer weniger Milch hatte. Dann folgten drei Abende mit großem Einschlaftheater, das wir mit viel Streicheln, Kuscheln, rumtragen etc. bewältigten. Ab dann schlief der Große durch!!! Diese drei Abende waren nicht schön, aber es waren nur drei, und ich konnte es halbwegs ertragen; zwar war Ole nun doch irgendwie "zwangsabgestillt", aber der Zwang ging nicht von mir aus, und das machte es irgendwie leichter.
Will sagen: Kommt Zeit, kommt Problemlösung.
LG
Bei uns war´s in der Schwangerschaft mit Lasse nämlich so, dass der Große zu Beginn auch noch recht oft stillte (nur nachts); und ich machte mir einen ähnlichen Kopf wie du. Wie soll das gehen, wenn erst das Baby da ist? (Auch das mit der Arbeit kenne ich- ich glaub´wir arbeiten das Gleiche- habe nach beiden Kindern jeweils nach dem Mutterschutz wieder angefangen zu arbeiten.)
Nachts abzustillen konnte ich mir auch nicht wirklich vorstellen. ABER: Irgendwann zwischen der 12. und 15. SSW merkte ich, dass ich immer weniger Milch hatte. Dann folgten drei Abende mit großem Einschlaftheater, das wir mit viel Streicheln, Kuscheln, rumtragen etc. bewältigten. Ab dann schlief der Große durch!!! Diese drei Abende waren nicht schön, aber es waren nur drei, und ich konnte es halbwegs ertragen; zwar war Ole nun doch irgendwie "zwangsabgestillt", aber der Zwang ging nicht von mir aus, und das machte es irgendwie leichter.
Will sagen: Kommt Zeit, kommt Problemlösung.
LG
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jolean
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Re: unsre nächte *heul* - bitte um rat
Liebe Verena,
zunächst mal saß ich gerade so:
vor dem Bildschirm
Herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft, wow!
Und nun zur Frage: ich denke, Vroni hat es ganz gut getroffen, auch wenn es manchmal/oft schwer ist: es geht leichter, wenn du nicht noch Energie damit verschwendest, dich über eine - zumindest kurzfristig nicht zu ändernde - Situation zu ärgern.
Und ich will dir noch von meiner eigenen Erfahrung berichten: als ich wieder schwanger wurde war mein Großer 18 Monate und hat noch viel gestillt. Ich habe nach kurzer Zeit mit ihm "abgemacht", dass er abends trinken darf und dann erst wieder am nächsten Morgen, wenn es draußen wieder hell wird. Das habe ich gemacht, weil mich die Schwangerschaft sehr sehr viel Kraft kostete und es einfach nicht anders ging. Toll fand er es nicht, aber ich habe es mit singen, streicheln, Wasser trinken, rumtragen überbrückt. Zuerst habe ich das erste Stillen so immer weiter hinausgezögert, irgendwann schlief er auch von alleine wieder ein. Dann das zweite usw. Erstaunlicherweise (ich habe es vorher nie geglaubt) schlief er danach recht schnell durch. Es gab dann noch ein, zwei "Rückfälle", er war krank, hatte MOE o.ä., dann habe ich auch nachts wieder gestillt. Mein Fazit aus meiner Geschichte: erst als ich gar nicht mehr wollte und das auch geäußert und gemeint habe ging es mit dem nachts Abstillen. Halbherzige Versuche waren bei uns total fruchtlos.
Ich habe nach der Geburt beide Kinder 5 Monate lang tandemgestillt. Davon nur einige wenige Male gleichzeitig. Auch hier hatten der Große und ich eine Abmachung: er durfte immer morgens trinken, aber erst nach dem Baby, und dann auch nur die Seite, die auch das Baby getrunken hatte. Da ich nach der Geburt natürlich viel mehr Milch hatte war er mit dem Deal einverstanden und glücklich
Tagsüber habe ich ihn nur noch selten gestillt. Ich denke, das Tandemstillen hat einen großen Beitrag zur nahezu völligen Vermeidung von Eifersucht geleistet. Ich empfand es nicht als schlauchig, v.a. weil ich den Großen ja nachts nicht mehr gestillt habe. Als es mir dann doch zu viel wurde habe ich den Großen schleichend abgestillt, am Morgen abgelenkt und tagsüber auch mit ihm darüber gesprochen, warum ich das nicht mehr so viel machen will. So habe ich ihn mal nur noch alle 2 bis 3 Tage gestillt, dann mal eine Woche gar nicht, dann wieder täglich, und am Ende hat es sich dann ganz ausgeschlichen.
Und noch ein letzter Punkt: ich denke, Jakob ist noch miniklein und braucht das nächtliche Stillen noch.
zunächst mal saß ich gerade so:
Und nun zur Frage: ich denke, Vroni hat es ganz gut getroffen, auch wenn es manchmal/oft schwer ist: es geht leichter, wenn du nicht noch Energie damit verschwendest, dich über eine - zumindest kurzfristig nicht zu ändernde - Situation zu ärgern.
Und ich will dir noch von meiner eigenen Erfahrung berichten: als ich wieder schwanger wurde war mein Großer 18 Monate und hat noch viel gestillt. Ich habe nach kurzer Zeit mit ihm "abgemacht", dass er abends trinken darf und dann erst wieder am nächsten Morgen, wenn es draußen wieder hell wird. Das habe ich gemacht, weil mich die Schwangerschaft sehr sehr viel Kraft kostete und es einfach nicht anders ging. Toll fand er es nicht, aber ich habe es mit singen, streicheln, Wasser trinken, rumtragen überbrückt. Zuerst habe ich das erste Stillen so immer weiter hinausgezögert, irgendwann schlief er auch von alleine wieder ein. Dann das zweite usw. Erstaunlicherweise (ich habe es vorher nie geglaubt) schlief er danach recht schnell durch. Es gab dann noch ein, zwei "Rückfälle", er war krank, hatte MOE o.ä., dann habe ich auch nachts wieder gestillt. Mein Fazit aus meiner Geschichte: erst als ich gar nicht mehr wollte und das auch geäußert und gemeint habe ging es mit dem nachts Abstillen. Halbherzige Versuche waren bei uns total fruchtlos.
Ich habe nach der Geburt beide Kinder 5 Monate lang tandemgestillt. Davon nur einige wenige Male gleichzeitig. Auch hier hatten der Große und ich eine Abmachung: er durfte immer morgens trinken, aber erst nach dem Baby, und dann auch nur die Seite, die auch das Baby getrunken hatte. Da ich nach der Geburt natürlich viel mehr Milch hatte war er mit dem Deal einverstanden und glücklich
Und noch ein letzter Punkt: ich denke, Jakob ist noch miniklein und braucht das nächtliche Stillen noch.


