Jonas war auch so - und ich fand es oft auch schrecklich.
Einfach aber auch, weil ich so gefangen war im "das bleibt jetzt immer so" - tut es aber nicht.
Es kann sich ständig wieder ändern - und es wird sich ändern. Und im Nachhinein kommt mir das erste Jahr so dermaßen kurz vor.
Mittlerweile kann ich so was viel, viel gelassener hinnehmen - weil ich weiß, die Zeit geht eigentlich schnell vorbei. Auch wenn es einem gerade gefangen in der Situation nicht so vorkommt. Aber es ist endlich - ganz sicher.
Das heißt nicht, dass mich das ständige Gefordertsein nciht anstrengt - aber ich sehe auch, dass mein Kind zur Zeit bedürftiger ist als ich.
Abends mit Papa - das geht bei uns absolut nicht, leider. Da wird er echt hysterisch, leider. Aber auch das wird besser, ich weiß es
Wenn es gar nicht mehr geht - dann mußt Du einen Weg für Euch suchen. Aber natürlich können Tränen fließen - und die mußt Du ihr auch zugestehen. Denn Du entscheidest dann - sie muss da mit durch. Das ist auch durchaus legitim - aber man sollte sich schon sicher sein. Das spürt das Kind, es spürt dann Deine Sicherheit und wird nicht noch durch Zweifel verunsichert. Und es macht es Dir leichter, mit ihrer Trauer umzugehen.
Die Abende sind bei uns mittlerweile gut - aber ab 4.00 /5.00 Uhr ist Stillen im 15-Minuten-Takt angesagt - und um 6.00/6.30 klingelt der Wecker - d.h. ich bin jedes NAcht meist schon ab 5.00 Uhr oder so wach....und das nervt mich auch gerade furchtbar.
Simon ist allerdings auch einiges älter - und kann warten und vertrösten schon viel besser ertragen.
Vielleicht ist ein wenig Abwarten auch eine Lösung? Kinder entwickeln sich in dem Alter so schnell.