Gordon und eine Durschschlaf-Frage

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

paulafranky
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Re: Gordon und eine Durschschlaf-Frage

Beitrag von paulafranky »

Also wir haben vor 3 Wochen abgestillt nachts. Als Zeitrahmen hatte ich mir 8 Stunden gesetzt, nicht 7, wie bei Gordon. Minimann geht um 20h schlafen und ab 4 stille ich ihn wieder. Das noch ca. 1-2 mal bis wir aufstehen.

Letzte Nacht allerdings hatte er Fieber und ich hab ihn sooft gestillt, wie er wach wurde (leider hab ich Angst, dass wir jetzt nen totalen Rückfall erleiden), aber ich dachte, dass er das wg. des Fiebers und des Zahnens brauchen würde (3 Backenzähne auf einmal). Sobald es ihm besser geht, werde ich wieder erst ab 4h stillen. Ach ja, vom Einschlafstillen sind wir nicht weggekommen, was aber auch nicht gestört hat. Er schlief nach ca. 10 Min. ein und meistens dann mind. 6-7 std. durch, dann noch einmal kurz beruhigen, zeigen, dass ich da bin und er nicht allein schläft und dann hat er nochmal 1-1,5 std. geschlafen bis zum nächsten stillen ab 4 h, was meist 4:30 ist. Da ich zw. 21 und 22:30 ins Bett gehe, komm ich so doch noch zu etwas gutem Tiefschlaf.

Allerdings hab ich mich dasselbe gefragt, wie Du.... Wird das denn ständig so weitergehen, immer ab 4h? oder schafft er auch mal die ganze Nacht? Er hat eh nur ca. 10 Std. Nachtschlaf. Tagsüber schläft er so zwischen 1,5 und 2,5 Stunden (meistens ab 12h). Ich würd mich daher auch freuen, wenn es hier jemanden gäbe, der von dieser "2. Phase" berichten kann.

Danke Anna, so einen Fred wollt ich auch schon aufmachen - wär uns nicht das Zahnen dazw. gekommen. Bin jetzt mal gespannt, was noch so kommt. Wünsch Euch ein gutes Durchhalten weiterhin.

Lieben Gruß
LG paulafranky mit Minimann
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Lösche Benutzer 1828

Re: Gordon und eine Durschschlaf-Frage

Beitrag von Lösche Benutzer 1828 »

Eure Kinder sind noch sooo jung - natürlich werden sie irgendwann durchschlafen ;-).
Und dann wird Euch die Zeit hinterher so kurz vorkommen, die Kinder viel zu schnell groß......

Auch das sollte man nie vergessen....
xknäckebrotx

Re: Gordon und eine Durschschlaf-Frage

Beitrag von xknäckebrotx »

Sandküste hat geschrieben:Eure Kinder sind noch sooo jung - natürlich werden sie irgendwann durchschlafen ;-).
Und dann wird Euch die Zeit hinterher so kurz vorkommen, die Kinder viel zu schnell groß......

Auch das sollte man nie vergessen....
Das mag ja sein, aber mein Kind ist - wenn auch bestimmt das Wichtigste in meinem Leben - nicht das allereinzige Ereignis. Mir ist es wichtig, auch noch im Studium funktionieren zu können, dabei fit zu sein, weil ich das brauche und mich darüber genauso definiere, wie über das Mama-Sein. Und dafür brauche ich Schlaf. Mehr, als bisher, am Stück. Und weil wir eine Familie sind, brauchen wir einen Kompromiss.

Die Babyzeit genieße ich mit vielen anderen Dingen auch sehr, aber ich werde bestimmt nicht der Zeit hinterhertrauern, in der ich psychisch wie physisch aus Schlafmangel am Stock gegangen bin. Egal, wie lange oder kurz mir das dann vorkommen wird. Und wenn ich das nach reiflicher Überlegung entschieden habe, dann ist das so und ich bitte dich auch, das entsprechend zu respektieren.

@paulafranky: Das ist ja interessant, eine ganz ähnliche Konstellation! Ich müsste auch öfters gegen 22.00 ins Bett gehen, die nächste Zeit wirds leider wegen Referaten und Uni-Sachen nicht so leicht, aber ich sollte mir das auch mehr einplanen.
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Daria
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Re: Gordon und eine Durschschlaf-Frage

Beitrag von Daria »

Liebe Anna,

wir sind hier zwar noch etwas entfernt von Eurer Situation, aber...

verstehe ich richtig, dass Du auch einen Schnuller nicht geben möchtest, weil sie Einschlafen nicht (mehr) mit Nuckeln assoziieren soll? Oder weil Ihr ihn abgewöhnt habt?
Und noch ein Gedanke - was ist mit Pipi machen - muss sie das um die Zeit? Oder macht Ihr nachts gar nicht mehr windelfrei? Ich weiss nur noch, dass sie morgens dann so endlos viel pinkelt.
Habt Ihr ein Kuscheltier oder irgend etwas, was sie als so etwas benutzt?


Ansonsten würde ICH wohl auch versuchen, bestimmt zu sein. Wer Durst hat, trinkt auch Wasser. Klar ist Titi-Kuscheln toll, aber wenn es mal nicht geht, ist das dann so, finde ich. Sie wird kaum seelischen Schaden nehmen am nachts nicht mehr stillen dürfen, wenn ihr sonstiges gefühlstechnisches Umfeld unverändert ist, wovon ich ausgehe.
Ich kann Deine Situation gut verstehen. Ich gehe ab Februar wieder 50% arbeiten, Theodor ist dann 1 Jahr. Und ich denke, dass ich dann auch nachts über kurz oder lang abstillen werde, damit ich tagsüber funktionieren kann. Auch wenn das vielleicht schade ist - für beide Seiten. Aber mein Leben besteht nicht nur aus Mama, Milch, Kuscheln, und nachts aufstehen. Ich habe eine verantwortungsvolle Aufgabe tagsüber, bei der ich einfach nicht hundemüde sein darf - und so muss ich eben drumrum regeln.
Erzählst Du mir mal, was es mit dem Abstillen nach Gordon auf sich hat - Autor? Buch?
Viele Grüße von Daria mit Theo (02/08), Lotti (12/09) und Flora (07/12)
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Lösche Benutzer 1828

Re: Gordon und eine Durschschlaf-Frage

Beitrag von Lösche Benutzer 1828 »

xknäckebrotx hat geschrieben:
Sandküste hat geschrieben:Eure Kinder sind noch sooo jung - natürlich werden sie irgendwann durchschlafen ;-).
Und dann wird Euch die Zeit hinterher so kurz vorkommen, die Kinder viel zu schnell groß......

Auch das sollte man nie vergessen....
Das mag ja sein, aber mein Kind ist - wenn auch bestimmt das Wichtigste in meinem Leben - nicht das allereinzige Ereignis. Mir ist es wichtig, auch noch im Studium funktionieren zu können, dabei fit zu sein, weil ich das brauche und mich darüber genauso definiere, wie über das Mama-Sein. Und dafür brauche ich Schlaf. Mehr, als bisher, am Stück. Und weil wir eine Familie sind, brauchen wir einen Kompromiss.

Die Babyzeit genieße ich mit vielen anderen Dingen auch sehr, aber ich werde bestimmt nicht der Zeit hinterhertrauern, in der ich psychisch wie physisch aus Schlafmangel am Stock gegangen bin. Egal, wie lange oder kurz mir das dann vorkommen wird. Und wenn ich das nach reiflicher Überlegung entschieden habe, dann ist das so und ich bitte dich auch, das entsprechend zu respektieren.
:shock: :shock: :shock:
Das tue ich doch!
Und ich definiere mich sicher nicht nur über das Mama-Sein - das wiederum finde ich traurig, wenn das so ankommt, weil ich "nur" zu Hause bin.

Aber ich weiß auch noch genau, wie endlos mir diese ZEit damals beim ersten Kind vorkam, ich dachte, das hört nie wieder auf. Ich werde nie wieder duchschlafen. Wie verzweifelt ich damals oft war.
Und jetzt - ich weiß, sie werden so irrsinnig schnell groß, ich versuche es zu genießen. Ja, auch das nachts aufwachen und mein Kind stillen. Und seitdem ich das so sehen kann, bin ich viel lockerer, schlafe sofort wieder ein, fühle mich nicht mehr so gestresst, nicht so unter Druck gesetzt. Allein ein Anders-Hinsehen kann so viel bewirken.
Mehr wollte ich damit nicht sagen - man verliert das halt auch mal aus den Augen.
Ich wollte niemanden angreifen, ich respektiere das durchaus, wenn Du das so nciht machen willst. Mir hat es damals schon gut getan, wenn mir das mal jemand sagte, dass diese Zeit nun bald vorbei sein wird.

Naja, ich bin halt beruflich auch schon mit der Ausbildung durch gewesen, ich wolte bewußt nur drei Jahre für das Kind da sein. Das mag auch ein großer Unterschied sein. Aber schlafen muss ich auch ;-)

Für mich ist es mittlerweile halt so, dass Kinder unter drei Jahren oft aufwachen - und ich fühle mich jetzt viel wohler und auch ausgeruhter, seit das für mich einfach so ist. Und ich werde jetzt Nacht mehrmals geweckt.
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Arilinn
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Re: Gordon und eine Durschschlaf-Frage

Beitrag von Arilinn »

Ich klinke mich mal mit ein.

Wir haben nicht direkt nach Gordon nachts das Stillen begrenzt, aber vom Gedanken her ähnlich. Alex war schon immer ein unruhiger Schläfer und seine zweite Nachthälfte ist auch heute noch sehr unruhig und eher das Problem. Ich habe derzeit das Stillen auf 2x nachts begrenzt, wobei ich immer versuche, das erste Stillen so spät wie möglich anzusetzen. Eine Zeitlang hat das auch gut geklappt, und dann haben wir meist zwischen 2 und 3 und dann noch einmal zwischen 5 und 6 gestillt. Derzeit ist aber wegen Schleimlösung und Eckzähnen auch hier wieder mehr Unruhe.
Beim ersten Aufwachen (derzeit kurz nach Mitternacht) biete ich deshalb Wasser an, was auch meist gut klappt. Er meckert dann zwar oft noch etwas, aber mit Streicheln und manchmal auch Singen geht es eigentlich. Schwierig wird es immer dann, wenn er schon zweimal gestillt hat und dann kurz nach sechs nochmal wach wird. Das ist bei uns eine ungünstige Situation, was sich mit Wasser nur selten regeln lässt. Läuft dann oft auf Aufstehen und ein knatschiges Kind am Vormittag hinaus. Eine Lösung so wirklich suche ich auch noch :? So ein bischen hoffe ich ja, das sich das mit dem Durchbrechen der Zähne wieder beruhigt, denn in guten Zeiten hatten wir hier auch schon 7-8 Stunden Durchschlafen.
Ich denke schon, das die Kinder das Schlafen lernen können, aber Wunder werden zumindest hier wohl keine kommen. Eher mit Konsequenz und Durchhaltevermögen etwas Besserung.
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Re: Gordon und eine Durschschlaf-Frage

Beitrag von kathi1981 »

Also ich hab jetzt nicht alles gelesen und bin auch in einer etwas anderen Situation, aber ich schildere trotzdem mal meine Erfahrungen. Die Zwergin und ich haben uns mit etwa 11 Monaten abgestillt. Nicht unbedingt absichtlich, aber die Milch floss ihr am Ende zu langsam (wg. zu weniger Stillmahlzeiten am Tag) und wir haben außerdem eh in der Zeit ab und zu mal Pre statt abgepumpter MuMi abends gegeben, wenn ich nicht da war. Das war aber jetzt nur zur Vorgeschichte.

Die Zwergin hat dann immer eine Flasche abends, meistens eine nachts (so um 3h ca.) und eine morgens getrunken. Da sie ein sehr unruhiger Schläfer ist und sich auch leicht stören lässt, praktizieren wir das Familienbett eher selten (halt immer, wenn sie nachts bei uns sein will). Das war auch schon so, als wir noch gestillt haben. Aber sie wollte auch schon immer nur zum Trinken stillen und nicht wg. der Nähe. Sie hat dann noch etwa 4 Monate lang (bis sie 13 Monate alt war) ihre 3h Flasche gebraucht und dann von einem Tag auf den anderen durchgeschlafen, also wirklich von 19h bis 6.30h. Deshalb wäre eher mein Tipp, einfach noch ein bisschen abzuwarten. Ich habe jetzt schon von einigen Kindern gehört, die etwa ab dem Alter viel besser oder durchgeschlafen haben. Natürlich machen das nicht alle, aber so schlecht schläft Charis ja offenbar nicht. Ich würde, wenn sie um 3h aufwacht, sofort stillen und nicht versuchen, sie mit Wasser oder so "hinzuhalten". Dann ärgert sie sich nur und wird richtig wach.

LG und viel Erfolg,

Kathi mit der Zwergin (Mai 2007)
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Re: Gordon und eine Durschschlaf-Frage

Beitrag von kathi1981 »

Was ich noch vergessen habe: die Zwergin hat ein extremes Saugbedürfniss und kann eh sehr schwer einschlafen. Sie braucht zum Einschlafen immer einen Schnuller, wacht aber nihct auf, wenn er ihr beim Schlafen aus dem Mund fällt.
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daifuku
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Re: Gordon und eine Durschschlaf-Frage

Beitrag von daifuku »

Ich kann nur beisteuern, dass Theo den Sprung von alle 1-2 Stunden Stillen/Nuckeln auf nur noch 2-3 Mal pro Nacht völlig allein geschafft hat. Einfach so. Von einem Tag auf den anderen. Und ich denke mal, das ist bei (fast) allen Kindern eine natürliche Entwicklung, die von allein kommt - früher oder später. Wie man diese Veränderung zeitlich gesehen nach vorne verschieben kann, weiß ich leider nicht (sonst wär ich bestimmt reich :wink: ).

Das hilft nur leider alles nichts, wenn dann die nächsten Zähnchen kommen (wie bei uns gerade), eine Erkältung, ein Schub... Dann ist alles wieder "verlernt", egal ob nun von selbst angeeignet oder durch ein Schlafprogramm auf die Sprünge geholfen. Ehrlich gesagt würde ich mir deshalb jetzt nicht zu viel versprechen...
LG von Alex



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LaLeMi
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Re: Gordon und eine Durschschlaf-Frage

Beitrag von LaLeMi »

daifuku hat geschrieben:Ich kann nur beisteuern, dass Theo den Sprung von alle 1-2 Stunden Stillen/Nuckeln auf nur noch 2-3 Mal pro Nacht völlig allein geschafft hat. Einfach so. Von einem Tag auf den anderen. Und ich denke mal, das ist bei (fast) allen Kindern eine natürliche Entwicklung, die von allein kommt - früher oder später. Wie man diese Veränderung zeitlich gesehen nach vorne verschieben kann, weiß ich leider nicht (sonst wär ich bestimmt reich :wink: ).

Das hilft nur leider alles nichts, wenn dann die nächsten Zähnchen kommen (wie bei uns gerade), eine Erkältung, ein Schub... Dann ist alles wieder "verlernt", egal ob nun von selbst angeeignet oder durch ein Schlafprogramm auf die Sprünge geholfen. Ehrlich gesagt würde ich mir deshalb jetzt nicht zu viel versprechen...
Voll und ganz unterschreib !!!! Wir hatten lange lange alle 1-2 Std. stillen, dann ein paar Wochen bis Monate nur noch ca. 2x pro Nacht incl Aufwachstillen quasi, und nun isses wieder ganz vorbei - ohne irgendein Zutun meinerseits. Momentan wird viel getrunken nachts und ich glaube auch "nur" genuckelt - und das hatten wir NIE ! Und ich möchte jetzt auch eigentlich nimmer mit Schnuller anfangen, den hatten wir nämlich auch noch nie (mittlerweile würde sie ihn wohl nehmen, andere ihrer Mit-Krippenkinder haben auch einen).
Allerdings sind wir momentan auch alle dauerkrank, was wohl im ersten Krippenwinter auch fast normal ist *grmpf*

So ist hier die Situation - und ich bin hin- und hergerissen, denn ich möchte ihr dann quasi das nächtliche Stillen dann auch nicht nehmen und auch nicht unbedingt "regulierend" eingreifen, da ich vermute, sie braucht es momentan wieder, aber ich gehe dadurch in Zusammenhang mit Krankheiten und dem Beruf (was ich im Übrigen genauso sehe wie Du, Anna; auch da will und braucht man seine ganze Kraft und das geht nicht immermüde) auch ziemlich am Stock..

Hilfreich war das jetzt allerdings wohl nicht, sorry :oops:

(ach ja, falls ich -noch- nicht im Bett bin, weil ich sute oder im Bad bin, verlangt sie dann schon auch nach der Brust: "HABN!")
Lieben Gruß von LaLeMi mit den beiden Maimäusen 2007 und 2010 und dem Septembermäuserich 2013

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***ClauWi-Trageberaterin (Grundkurs 2007, Aufbaukurs 2008)***[/i]
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