Stillen in den Wechseljahren / Hormongabe

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Frau_Sandmann
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Re: Stillen in den Wechseljahren / Hormgabe

Beitrag von Frau_Sandmann »

ShinyCheetah hat geschrieben: 07.09.2025, 06:22 Die besten Kontakte sollten sein:
med.beirat@afs-stillen.de
medikamente@afs-stillen.de
Ich hatte an die Geschäftsstelle geschrieben. Die anderen Adressen von dir nutze ich auch gerne noch einmal.
Ich war vor langer Zeit auch mal aktives Mitglied bei der AFS ;)

LG
Viele Grüße von
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Frau_Sandmann
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Re: Stillen in den Wechseljahren / Hormgabe

Beitrag von Frau_Sandmann »

Mondenkind hat geschrieben: 07.09.2025, 10:51 Könntest du dich bitte ein bisschen konkreter äußern? Dann helfe ich dir gern.
Selbstverständlich. Danke, dass du noch einmal nachhakst.

Ich schlafe nachts 3-5 Stunden. Bin abends erschöpft aber kann nicht einschlafen. Spät abends (0:00 Uhr) klappt es dann, um dann ab 3:00 Uhr wieder wach zu sein. Ich bin wache dann auf und spüre, dass ich nicht wieder einschlafen werde. Das ist wie ein „pling“ und wach. Kein Grübeln o.ä. einfach each. Nach 3 Stunden könnte ich wieder schlafen, nur muss ich dann aufstehen wegen der Kinder.

Ich habe Schmerzen im Beckenboden (Östrogensalbe hilft hier sehr)

Ich habe Zwischenblutungen, vorzugsweise 1 Woche vor Periode.

Die Periode verkürzt sich auf 24-26 Tage Rythmus. Die Blutungen werden deutlich stärker.

Ich habe starke Stimmungseinbrüche.

Ich merke ein Östrogenungleichgewicht, da die Brust min. 1 Woche vor Periode enorm spannt und schmerzt.

Haarausfall

Schulterschmerzen

Reizbarkeit/kurze Zündschnur (nicht nur durch Schlafmangel)

Enerigelevel sinkt immer weiter.

Brainfog


Ich hoffe das hilft etwas?
Viele Grüße von
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Re: Stillen in den Wechseljahren / Hormgabe

Beitrag von Mondenkind »

Danke für die Infos. Könntest du diese Frage noch beantworten?
Ist eine Labordiagnostik gelaufen? Die wäre ja bei V.a. klimakterische Beschwerden mit 40 durchaus zu empfehlen laut Leitlinie.
Dein Zyklus ist aber noch regelmäßig? Verkürzt, aber regelmäßig, hab ich das richtig verstanden?
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

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ShinyCheetah
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Re: Stillen in den Wechseljahren / Hormgabe

Beitrag von ShinyCheetah »

Frau_Sandmann hat geschrieben: 07.09.2025, 10:57
ShinyCheetah hat geschrieben: 07.09.2025, 06:22 Die besten Kontakte sollten sein:
med.beirat@afs-stillen.de
medikamente@afs-stillen.de
Ich hatte an die Geschäftsstelle geschrieben. Die anderen Adressen von dir nutze ich auch gerne noch einmal.
Ich war vor langer Zeit auch mal aktives Mitglied bei der AFS ;)

LG
Ah, das ist mit Sicherheit einfach untergegangen. Ich vermute, da landen ziemlich viele E-Mails...
mit Sohn F (Ende September 18)
und Tochter V (Ende Juni 21)


The trick to happiness wasn't in freezing every momentary pleasure and clinging to each one, but in ensuring one's life would produce many future moments to anticipate. Shallan Davar/Brandon Sanderson
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Frau_Sandmann
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Re: Stillen in den Wechseljahren / Hormgabe

Beitrag von Frau_Sandmann »

Mondenkind hat geschrieben: 07.09.2025, 11:21 Danke für die Infos. Könntest du diese Frage noch beantworten?
Ist eine Labordiagnostik gelaufen? Die wäre ja bei V.a. klimakterische Beschwerden mit 40 durchaus zu empfehlen laut Leitlinie.
Dein Zyklus ist aber noch regelmäßig? Verkürzt, aber regelmäßig, hab ich das richtig verstanden?
Ich hatte bei mehreren Gyns um Bluttests gebeten. Wurde abgelehnt.
Denn die Hormone schwanken wohl sehr stark in der Perimenopause. Da kann es mal viel zu wenig Östrogen sein und mal viel zu viel. Dann habe ich bei meiner Hausärztin auf eigene Rechnung einen Bluttest machen lassen. Der war aber zeitlich zu früh im Zyklus und damit wohl nicht hilfreich. (1. Hälfte)
Da waren die Werte im Normbereich. Wobei ich mich nicht daran erinnern kann, dass da nach Progesteron gesehen wurde.

Ja regelmäßig, mit Schwankungen um +4 Tage zu früh und dann mal 2 zu spät.

Vor 1 Jahr konnte man noch die Atomuhr nach meinem Zyklus stellen.
Und die Zwischenblutungen in der 2. Hälfte sind dazu gekommen.

Achso: Libidoverlust ist auch sehr sehr ausgeprägt.
Viele Grüße von
Frau Sandmann
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Frau_Sandmann
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Re: Stillen in den Wechseljahren / Hormgabe

Beitrag von Frau_Sandmann »

ShinyCheetah hat geschrieben: 07.09.2025, 15:17
Frau_Sandmann hat geschrieben: 07.09.2025, 10:57
ShinyCheetah hat geschrieben: 07.09.2025, 06:22 Die besten Kontakte sollten sein:
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Ah, das ist mit Sicherheit einfach untergegangen. Ich vermute, da landen ziemlich viele E-Mails...

Guten Morgen!
Auf meine 2. Nachricht kam jetzt eine standardisierte Nachricht, dass ich mir eine Stillberaterin von der Liste auf der Website suchen soll. Puh… etwas frustrierend
Viele Grüße von
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Re: Stillen in den Wechseljahren / Hormgabe

Beitrag von Mondenkind »

Ich antworte dir heute Abend nach der Arbeit, das kriegen wir schon hin.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

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Re: Stillen in den Wechseljahren / Hormgabe

Beitrag von Frau_Sandmann »

🙏🌸
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Re: Stillen in den Wechseljahren / Hormgabe

Beitrag von Mondenkind »

Frau_Sandmann hat geschrieben: 07.09.2025, 22:10 Ich hatte bei mehreren Gyns um Bluttests gebeten. Wurde abgelehnt.
Ich hab jetzt gesehen, dass du Mitte 40 bist und nicht 40. Dann würde ich es auch eher nicht machen.

Wichtig: ich bin Gynäkologin und habe wirklich viel Erfahrung in der Behandlung von WEchseljahresproblemen, bin aber hier natürlich nur rein informativ tätig. Du bist nicht meine Patientin und im Forum findet keine Behandlung statt. Ich erzähle dir nur, was ich dazu denke und wie ich eine meiner Patientinnen in deiner Situation behandeln würde, ok?

Du beschreibst viele typische Wechseljahressymptome (Schlafstörungen - ich würde da noch einmal die Schilddrüse kontrollieren lassen, kann die Hausärztin machen, Stimmungsschwankungen, Beckenbodenbeschwerden, Haarausfall, Schulterschmerzen, Brainfog, Libidoverlust).
Frau_Sandmann hat geschrieben: 07.09.2025, 22:10 Ja regelmäßig, mit Schwankungen um +4 Tage zu früh und dann mal 2 zu spät.
Das ist ein relativ eindeutiger Indikator dafür, dass du in der frühen Phase des sog. perimenopausalen Übergangs bist, also noch recht früh in den Wechseljahren. Du hast noch mehr oder weniger regelmäßige Eisprünge. Das ist wichtig für die Therapie! Für eine "klassische", also zB bioidentische Hormontherapie ist es viel zu früh.
Frau_Sandmann hat geschrieben: 07.09.2025, 11:06 da die Brust min. 1 Woche vor Periode enorm spannt und schmerzt.
Auch das ist typisch.

WAs macht man nun?

Einen Teil deiner Probleme kann man sicherlich mit einer reinen Gestagenpille in den Griff bekommen, das ist auch in der Stillzeit kein Problem. Und von da aus dann weitersehen, was dich dann noch stört und entscheiden, ob du noch ein Östrogen brauchst. Wie oft in 24 Stunden stillst du denn?

Ich weiß nicht, in wie weit du schon Soja ausprobiert hast? Der Effekt ist nachgewiesen. Gibt es auch in der Apotheke, rezeptfrei, und kann auch beim Stillen angewandt werden.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

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Re: Stillen in den Wechseljahren / Hormgabe

Beitrag von Frau_Sandmann »

Vielen Dank für all die Information! Sie ist sehr hilfreich für mich!! Toll dass es hier so versierte Mitglieder gibt. Danke für dein Wissen und deine Zeit!! Selbstverständlich sehe ich deine Antworten nur als Info, nicht als ärztlichen Rat.

Ich hatte bereits 3 Monate lang desogestrel eingenommen. Meine Libido hatte sich daraufhin komplett verabschiedet und ich hatte fast durchgehend Zwischenblutungen. Dann 6 Monate Pause und nun die slinda verschrieben bekommen, die ich jetzt beginnen würde. Meine Libido hat sich in den 6 Monaten brigens nicht mehr erholt :-(

Ich denke, dass ich einen Progesteronmangel habe, den die Slinda ja nicht ausgleichen kann.
Spricht denn etwas dagegen, dass ich zB. Femenita nehme?

Soja habe ich noch nicht versucht. Geht das denn in der Stillzeit, da es den Östrogenspiegel ja auch erhöhen kann?

Wir stillen noch recht viel für 2,5 Jahre, nur schluckt mein Kind nur noch morgens, nach längerer Pause ein paar Mal. Sonst ist es mehr ein Nuckeln.
Wenn ich zähle komme ich auf 6 Mal in 24 Std.

Was könnte man denn hypothetisch noch machen, wenn die Gestagenpille wieder nicht ausreichend hilft? Das würde mich wirklich sehr interessieren!
Viele Grüße von
Frau Sandmann
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