Frau_Sandmann hat geschrieben: 07.09.2025, 22:10
Ich hatte bei mehreren Gyns um Bluttests gebeten. Wurde abgelehnt.
Ich hab jetzt gesehen, dass du
Mitte 40 bist und nicht 40. Dann würde ich es auch eher nicht machen.
Wichtig: ich bin Gynäkologin und habe wirklich viel Erfahrung in der Behandlung von WEchseljahresproblemen, bin aber hier natürlich nur rein informativ tätig. Du bist nicht meine Patientin und im Forum findet keine Behandlung statt. Ich erzähle dir nur, was ich dazu denke und wie ich eine meiner Patientinnen in deiner Situation behandeln würde, ok?
Du beschreibst viele typische Wechseljahressymptome (Schlafstörungen - ich würde da noch einmal die Schilddrüse kontrollieren lassen, kann die Hausärztin machen, Stimmungsschwankungen, Beckenbodenbeschwerden, Haarausfall, Schulterschmerzen, Brainfog, Libidoverlust).
Frau_Sandmann hat geschrieben: 07.09.2025, 22:10
Ja regelmäßig, mit Schwankungen um +4 Tage zu früh und dann mal 2 zu spät.
Das ist ein relativ eindeutiger Indikator dafür, dass du in der
frühen Phase des sog. perimenopausalen Übergangs bist, also noch recht früh in den Wechseljahren. Du hast noch mehr oder weniger regelmäßige Eisprünge. Das ist wichtig für die Therapie! Für eine "klassische", also zB bioidentische Hormontherapie ist es viel zu früh.
Frau_Sandmann hat geschrieben: 07.09.2025, 11:06
da die Brust min. 1 Woche vor Periode enorm spannt und schmerzt.
Auch das ist typisch.
WAs macht man nun?
Einen Teil deiner Probleme kann man sicherlich mit einer reinen Gestagenpille in den Griff bekommen, das ist auch in der Stillzeit kein Problem. Und von da aus dann weitersehen, was dich dann noch stört und entscheiden, ob du noch ein Östrogen brauchst. Wie oft in 24 Stunden stillst du denn?
Ich weiß nicht, in wie weit du schon Soja ausprobiert hast? Der Effekt ist nachgewiesen. Gibt es auch in der Apotheke, rezeptfrei, und kann auch beim Stillen angewandt werden.