Ich habe vor ca. 7 Jahren mit flylady angefangen. Das Programm habe ich zwar nie ganz durchgezogen, aber hier haben sich dadurch einige Routinen etabliert.
Wir nutzen die App "To Do" unter Android. Mit täglichen, wöchentlichen, monatlichen Aufgaben usw. Beide Elternteile. Wobei mein Mann seltener rein schaut, was zu tun ist. Leider "sieht" er auch nichts von selbst in der Wohnung oder im Garten
Mit dem ersten Baby habe ich auch vieles nicht geschafft. Staubsaugen zum Beispiel ging nicht, weil das Baby es nicht ertragen hat

Wäsche ging auch nur bedingt, weil 3 Etagen überbrücken und das Baby drinnen nicht ins Tuch wollte (ging nur draußen).
Mit dem zweiten Baby lief es etwas besser, weil "pflegeleichter".
In den ersten 18 Monaten Elternzeit hatte ich den Anspruch alles zu erledigen. Wenn ich so recht überlege, auch noch, als ich mit 18 bzw. 20 Monate altem Kind wieder angefangen habe zu arbeiten.
Als der Kleine 2,5 war, kam der Punkt, wo ich gemerkt habe, dass ich selbst neben Kindern, Haushalt, Garten und Arbeit viel zu kurz komme. Seitdem eskaliert es hier öfter zwischen meinem Mann und mir, weil wir halt sehr unterschiedliche Ansprüche an den Haushalt haben
Ich sehe gerade Amber in der Vorschau mit dem Stichwort Mental Load. Das war das, was mir vor knapp zwei Jahren bewusst geworden ist. Das hat sich sehr bestätigt, als ich vor kurzem das Hörbuch "Raus aus der Mental Load Falle" gehört habe!
Ich stecke jetzt im Dilemma, dass ich nur sehr wenig Zeit für mich habe und die nicht genießen kann, wenn im Haushalt nicht mal das Minimum erledigt ist...

Und ich habe meine Standards schon komplett runter geschraubt
Außerdem möchte ich noch ganz viel Zeug loswerden, also Fotos machen und inserieren oder zum Spenden aussortieren. Da komme ich momentan nicht wirklich zu
