Spätestens wenn du wieder arbeitest, MUSS dein Mann mit Verantwortung im Haushalt übernehmen. Kompletter Haushalt, Kind, Teilzeitjob und die komplette mental load der Familie wird auf Dauer alleine nicht funktionieren. Auch voll berufstätige alleinstehende Männer müssen sich um ihren Haushalt kümmern, also können auch Papas ihren Teil dazu beitragenIgerl hat geschrieben: 28.04.2021, 22:55 Mein Mann ist leider beruflich sehr eingspannt, also bleibt Haushalt und Kind fast zu 100% bei mir hängen.
Deshalb meine konkrete Frage: wie schafft ihr es Haushalt/Kind und künftig Beruf zu organisieren?? Wann macht ihr was? Ich freue mich auf Tipps Erfahrener Muttis!
Hilfe! Wie werde ich eine gute Hausfrau?
- Amber
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Re: Hilfe! Wie werde ich eine gute Hausfrau?
"On ne connaît son chemin que quand on arrive au bout." (Le Destin - Bénabar) 🎶
Amber mit dem Elftklässler (Mai 2009) und der Neuntklässlerin (Januar 2011)
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- lucca77
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Re: Hilfe! Wie werde ich eine gute Hausfrau?
Noch eine Stimme für Flylady! Ich bin zwar auch nach vielen Jahren Elternseins noch keine "gute" Hausfrau (will ich aber auch nicht sein, irgendwie klingt das komisch) aber hier ist es meist recht sauber, einigermaßen aufgeräumt und in der Regel spontan vorzeigbar.
Mir haben tatsächlich vor allem die kleinen Routinen geholfen: abends Küche aufräumen, morgens ein kleiner Rundgang durch alle Räume, das Eliminieren von Hotspots. Ganz wichtig: kleinschrittig anfangen! Mir klingt es so, als nimmst Du Dir zu viel vor und bleibst dann erschlagen vor dem Berg an Arbeit stehen. Also vielleicht wirklich versuchen, eine Routine zu etablieren und die erst mal mindestens eine Woche beibehalten. In der Zeit nichts Neues anfangen! Wenn sich das Erste dann gefestigt hat, was Neues dazu nehmen.
Und für die größeren Aufgaben wie Staubsaugen, Bad putzen etc. würde ich mir unbedingt den Mann dazuholen. Als meine Kinder noch klein waren, hat er sie in der Zeit betreut oder selber geputzt. Kinderbetreuung und Haushalt laufen m.E. nur ganz schlecht nebeneinander.
Mir haben tatsächlich vor allem die kleinen Routinen geholfen: abends Küche aufräumen, morgens ein kleiner Rundgang durch alle Räume, das Eliminieren von Hotspots. Ganz wichtig: kleinschrittig anfangen! Mir klingt es so, als nimmst Du Dir zu viel vor und bleibst dann erschlagen vor dem Berg an Arbeit stehen. Also vielleicht wirklich versuchen, eine Routine zu etablieren und die erst mal mindestens eine Woche beibehalten. In der Zeit nichts Neues anfangen! Wenn sich das Erste dann gefestigt hat, was Neues dazu nehmen.
Und für die größeren Aufgaben wie Staubsaugen, Bad putzen etc. würde ich mir unbedingt den Mann dazuholen. Als meine Kinder noch klein waren, hat er sie in der Zeit betreut oder selber geputzt. Kinderbetreuung und Haushalt laufen m.E. nur ganz schlecht nebeneinander.
Liebe Grüße A. mit den zwei Pubertieren (12/06 und 05/08) - schon lange nicht mehr stillend und tragend und doch immer noch gern hier
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klecksauge
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Re: Hilfe! Wie werde ich eine gute Hausfrau?
Unterschreiben ich Fett!Amber hat geschrieben: 29.04.2021, 09:10Spätestens wenn du wieder arbeitest, MUSS dein Mann mit Verantwortung im Haushalt übernehmen. Kompletter Haushalt, Kind, Teilzeitjob und die komplette mental load der Familie wird auf Dauer alleine nicht funktionieren. Auch voll berufstätige alleinstehende Männer müssen sich um ihren Haushalt kümmern, also können auch Papas ihren Teil dazu beitragenIgerl hat geschrieben: 28.04.2021, 22:55 Mein Mann ist leider beruflich sehr eingspannt, also bleibt Haushalt und Kind fast zu 100% bei mir hängen.
Deshalb meine konkrete Frage: wie schafft ihr es Haushalt/Kind und künftig Beruf zu organisieren?? Wann macht ihr was? Ich freue mich auf Tipps Erfahrener Muttis!![]()
Liebe Grüße aus den Norden von
S. mit Sommerbub (08.12) und Herbstmädchen (11.15)
(Still-Mod-Team)
Tablet und Smartphone-Nutzerin........
Rettet die Geburtshilfe!
https://mother-hood.de/
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Re: Hilfe! Wie werde ich eine gute Hausfrau?
Ich habe vor ca. 7 Jahren mit flylady angefangen. Das Programm habe ich zwar nie ganz durchgezogen, aber hier haben sich dadurch einige Routinen etabliert.
Wir nutzen die App "To Do" unter Android. Mit täglichen, wöchentlichen, monatlichen Aufgaben usw. Beide Elternteile. Wobei mein Mann seltener rein schaut, was zu tun ist. Leider "sieht" er auch nichts von selbst in der Wohnung oder im Garten
Mit dem ersten Baby habe ich auch vieles nicht geschafft. Staubsaugen zum Beispiel ging nicht, weil das Baby es nicht ertragen hat
Wäsche ging auch nur bedingt, weil 3 Etagen überbrücken und das Baby drinnen nicht ins Tuch wollte (ging nur draußen).
Mit dem zweiten Baby lief es etwas besser, weil "pflegeleichter".
In den ersten 18 Monaten Elternzeit hatte ich den Anspruch alles zu erledigen. Wenn ich so recht überlege, auch noch, als ich mit 18 bzw. 20 Monate altem Kind wieder angefangen habe zu arbeiten.
Als der Kleine 2,5 war, kam der Punkt, wo ich gemerkt habe, dass ich selbst neben Kindern, Haushalt, Garten und Arbeit viel zu kurz komme. Seitdem eskaliert es hier öfter zwischen meinem Mann und mir, weil wir halt sehr unterschiedliche Ansprüche an den Haushalt haben
Ich sehe gerade Amber in der Vorschau mit dem Stichwort Mental Load. Das war das, was mir vor knapp zwei Jahren bewusst geworden ist. Das hat sich sehr bestätigt, als ich vor kurzem das Hörbuch "Raus aus der Mental Load Falle" gehört habe!
Ich stecke jetzt im Dilemma, dass ich nur sehr wenig Zeit für mich habe und die nicht genießen kann, wenn im Haushalt nicht mal das Minimum erledigt ist...
Und ich habe meine Standards schon komplett runter geschraubt
Außerdem möchte ich noch ganz viel Zeug loswerden, also Fotos machen und inserieren oder zum Spenden aussortieren. Da komme ich momentan nicht wirklich zu
Wir nutzen die App "To Do" unter Android. Mit täglichen, wöchentlichen, monatlichen Aufgaben usw. Beide Elternteile. Wobei mein Mann seltener rein schaut, was zu tun ist. Leider "sieht" er auch nichts von selbst in der Wohnung oder im Garten
Mit dem ersten Baby habe ich auch vieles nicht geschafft. Staubsaugen zum Beispiel ging nicht, weil das Baby es nicht ertragen hat
Mit dem zweiten Baby lief es etwas besser, weil "pflegeleichter".
In den ersten 18 Monaten Elternzeit hatte ich den Anspruch alles zu erledigen. Wenn ich so recht überlege, auch noch, als ich mit 18 bzw. 20 Monate altem Kind wieder angefangen habe zu arbeiten.
Als der Kleine 2,5 war, kam der Punkt, wo ich gemerkt habe, dass ich selbst neben Kindern, Haushalt, Garten und Arbeit viel zu kurz komme. Seitdem eskaliert es hier öfter zwischen meinem Mann und mir, weil wir halt sehr unterschiedliche Ansprüche an den Haushalt haben
Ich sehe gerade Amber in der Vorschau mit dem Stichwort Mental Load. Das war das, was mir vor knapp zwei Jahren bewusst geworden ist. Das hat sich sehr bestätigt, als ich vor kurzem das Hörbuch "Raus aus der Mental Load Falle" gehört habe!
Ich stecke jetzt im Dilemma, dass ich nur sehr wenig Zeit für mich habe und die nicht genießen kann, wenn im Haushalt nicht mal das Minimum erledigt ist...
Außerdem möchte ich noch ganz viel Zeug loswerden, also Fotos machen und inserieren oder zum Spenden aussortieren. Da komme ich momentan nicht wirklich zu
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Re: Hilfe! Wie werde ich eine gute Hausfrau?
Da weder mein Mann noch ich gerne putzen, gönnen wir uns den Luxus einer Putzfrau. Die gute Seele kommt einmal die Woche und putzt beide Bäder, die Küche und wischt den Hausflur. Das entstresst unseren Alltag sehr, auch wenn ich natürlich weiß, dass es nicht für alle machbar ist.
Spannenderweise konnte mein Mann in den 3 Wochen, wo ich zur Reha sehr gut aufräumen inklusive Gardinen waschen und Backofen gründlich reinigen. Jetzt bin ich wieder da und er scheint mir wieder alles verlernt zu haben. Wir haben allerdings auch sehr unterschiedliche Ansprüche an Ordnung. Dazu kommt, dass ich gerne ausmiste und er lieber aufhebt, denn das könnte man ja nochmla gebrauchen
. Und die Kids können sich auch vom kleinsten Schnipsel nicht trennen. Das macht es natürlich mühsam.
Ansonsten versuche ich auch fest Routinen weider zu entwickeln, also Küchen abends aufräumen, Wohnzimmer soweit aufräumen, dass der Staubsaugerroboter (auch eine sich lohnende Investition) fahren kann und Wäsche falte ich abends beim Serie gucken. Wäsche ist das einzige, was ich wirklich gern mache.
Spannenderweise konnte mein Mann in den 3 Wochen, wo ich zur Reha sehr gut aufräumen inklusive Gardinen waschen und Backofen gründlich reinigen. Jetzt bin ich wieder da und er scheint mir wieder alles verlernt zu haben. Wir haben allerdings auch sehr unterschiedliche Ansprüche an Ordnung. Dazu kommt, dass ich gerne ausmiste und er lieber aufhebt, denn das könnte man ja nochmla gebrauchen
Ansonsten versuche ich auch fest Routinen weider zu entwickeln, also Küchen abends aufräumen, Wohnzimmer soweit aufräumen, dass der Staubsaugerroboter (auch eine sich lohnende Investition) fahren kann und Wäsche falte ich abends beim Serie gucken. Wäsche ist das einzige, was ich wirklich gern mache.
Wintermädchen (08.01.2015, ungeplante Hausgeburt)
Weihnachtsjunge (25.12.2016, ungeplante Alleingeburt)
Ungeplanter Herzenswunsch in 09/2018 zu den Sternen umgekehrt...und ein neues Wunder für Mai 2023 geschickt
Maijunge (31.05.2023, überwältigende Klinikgeburt)
Fuhrpark: W6 N5000; Juki-MO 734 DE; Juki Kirei MCS-1800; Cameo 4
Weihnachtsjunge (25.12.2016, ungeplante Alleingeburt)
Ungeplanter Herzenswunsch in 09/2018 zu den Sternen umgekehrt...und ein neues Wunder für Mai 2023 geschickt
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- Larala
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Re: Hilfe! Wie werde ich eine gute Hausfrau?
Also, wenn dein Mann beruflich so eingebunden ist, dass er sonst gar nix machen kannst und du demnächst zwei Berufe hast (Kind und Job), dann müsst ihr euch wohl daran gewöhnen, dass niemand mehr die Wohnung putzt. Das ist nämlich eine völlig unrealistische Erwartung. Oder anders gesagt: Dein Mann muss sich beteiligen.
Ich mache das so ähnlich wie Serafin: Ständig irgendwelche Kleinigkeiten erledigen, während ich mit dem Kind spiele, diskutiere oder darauf warte, dass sie sich bitte endlich bequemt das zu tun, was ich ihr sage. Mit Baby geht das natürlich anders als mit Kigakind, aber z.B. Wäsche falten fand meine Tochter in dem Alter super. Statt Staubsaugen kann man super fegen, ist auch umweltfreundlicher, und wenn die Kinder einen kleinen Handfeger haben, machen sie auch gerne mit. Vielleicht würde euch auch ein Saugroboter helfen. Bei uns ist es dafür aber nicht aufgeräumt genug
Der Geschirrspüler läuft bei uns meistens nachts. Das heißt, wir räumen abends (oft zusammen) die Küche auf und morgens die Spülmaschine wieder aus. Wenn das erstmal Routine ist, geht es leichter als wenn man sich jedes Mal dazu übwerwinden muss. Und oft räume ich auch nur stückchenweise aus, weil ich einfach keine 5 Minuten am Stück zusammenkriege.
Ich würde ganz dringend empfehlen über die Prioritäten beim Putzen nachzudenken, und dann erstmal nur das zu machen, was euch wirklich wichtig ist oder super stört. Und zwar nicht, was eure Mütter oder Schwiegermütter finden, sondern euch. Ich finde, das Ideal der guten Hausfrau ist völlig überbewertet. Es muss nicht ständig alles blitzen, vor allem nicht wenn man Kinder hat oder noch etwas anderes im Leben tun will (z.B. sich entspannen).
Ich will z.B., dass die Küche sauber ist, und ich freue mich über freie Flächen auf dem Boden. Aber ob das Klo von innen bräunlich oder von unten staubig ist, interessiert mich tatsächlich wenig. Da können mehrere Wochen vergehen, bevor ich das mal wieder putze.
Ich mache das so ähnlich wie Serafin: Ständig irgendwelche Kleinigkeiten erledigen, während ich mit dem Kind spiele, diskutiere oder darauf warte, dass sie sich bitte endlich bequemt das zu tun, was ich ihr sage. Mit Baby geht das natürlich anders als mit Kigakind, aber z.B. Wäsche falten fand meine Tochter in dem Alter super. Statt Staubsaugen kann man super fegen, ist auch umweltfreundlicher, und wenn die Kinder einen kleinen Handfeger haben, machen sie auch gerne mit. Vielleicht würde euch auch ein Saugroboter helfen. Bei uns ist es dafür aber nicht aufgeräumt genug
Der Geschirrspüler läuft bei uns meistens nachts. Das heißt, wir räumen abends (oft zusammen) die Küche auf und morgens die Spülmaschine wieder aus. Wenn das erstmal Routine ist, geht es leichter als wenn man sich jedes Mal dazu übwerwinden muss. Und oft räume ich auch nur stückchenweise aus, weil ich einfach keine 5 Minuten am Stück zusammenkriege.
Ich würde ganz dringend empfehlen über die Prioritäten beim Putzen nachzudenken, und dann erstmal nur das zu machen, was euch wirklich wichtig ist oder super stört. Und zwar nicht, was eure Mütter oder Schwiegermütter finden, sondern euch. Ich finde, das Ideal der guten Hausfrau ist völlig überbewertet. Es muss nicht ständig alles blitzen, vor allem nicht wenn man Kinder hat oder noch etwas anderes im Leben tun will (z.B. sich entspannen).
Ich will z.B., dass die Küche sauber ist, und ich freue mich über freie Flächen auf dem Boden. Aber ob das Klo von innen bräunlich oder von unten staubig ist, interessiert mich tatsächlich wenig. Da können mehrere Wochen vergehen, bevor ich das mal wieder putze.
mit der Ritterin vom "Ni" 5/17
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Serafin
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Re: Hilfe! Wie werde ich eine gute Hausfrau?
Spülmaschine wurde hier geliebt. Wir lassen die auch über nacht laufen. Und als das Kind noch klein war, grad halt sich hochziehen, wurde mir immer schon die Teile aus der Spülmachine gereicht. Die hab ich dann weggeräut. Oder er hat den Besteckkorb ausgeleert. Sieht nachher zwar aus in der Küche, aber ich konnte daweil den Reset verräumen. Und mir dann das restliche Besteck anreichen lassen.
Die verrückten Kinder sind auch gern biem Fensterputzen am Rücken eingeschlafen in manchen Phasen. So saubere Fenster hatt ich selten. Oder am Rücken beim Wäscheaufhängen im Garten...
Die verrückten Kinder sind auch gern biem Fensterputzen am Rücken eingeschlafen in manchen Phasen. So saubere Fenster hatt ich selten. Oder am Rücken beim Wäscheaufhängen im Garten...
kleiner Maulwurf 12/15
kleiner Schildkröterich 05/19
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Igerl
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Hilfe! Wie werde ich eine gute Hausfrau?
Mein Kind ist leider schon zu mobil zum drinnen Tragen. Dh. meine Zeit verbringe ich damit, dass ich mit dem Kind über den Boden krieche, irgendwas spiele, Bücher lese, im Garten Blumen pflücke, spazieren gehe und ihr was zu Essen gebe. Es schläft auch nur noch 1x am Tag. Die nütze ich dann meist auch mal was in Ruhe zu Essen, zu duschen oä. Nach ca. 40min wird es wach, dann stille ich nochmal und es schläft noch ca. 20min weiter. So richtig effektiv viel Zeit hab ich also beim Schlafen auch nicht. Abends geht die Kleine erst zwischen 19-20 Uhr ins Bett. Also auch am Abend auch nicht ewig Zeit. Dann sind wir in einer kleinen Wohnung. Badezimmer und Wohnzimmer an Schlafzimmer angrenzend und das Baby hat einen leichten und eher schlechten Schlaf.Serafin hat geschrieben: 29.04.2021, 07:57 Was machst du denn dann den ganzen Tag mit Kind? Grad in dem Alter von deinem war mir so dermaßen langweilig, weil ich nicht wusste, was mit dem Kind anfangen, dass ja ständig Programm braucht, dass ich immer irgendwas unternommen oder im Haushalt gemacht hab. Unternehmen fällt ja grad weg. Ist zwar ziemlich ineffektiv, weil alles ewig dauert, aber ich muss nicht nur das Kind bespaßen. Und was sinnvolles, was mir richtig Spaß macht, kann ich eh nicht mm machen nebenher. Beim Spielen am Boden räum ich ständig Sachen auf, die eh da rum liegen.
Mein Kind beschäftigt sich leider nicht alleine und hat momentan sowieso eine Phase wo es am Liebsten am Arm ist. Aber bitte nicht am Rücken und auf keinen Fall vorne.
Igerl
mit zwei tollen Töchtern: dem Igelchen 07/20 und der Igeline 05/24
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Igerl
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Re: Hilfe! Wie werde ich eine gute Hausfrau?
Stimmt schon. Aber ich werde sicher noch bis das Igelchen zwei ist, ev. länger (weiteres Kind geplant) nicht arbeiten. Dh. vorerst ist es „meine“ Aufgabe. Wenn ich wieder arbeit und wir ein Haus haben, habe ich meinem Mann schon angekündigt, dass wir eine Putzfrau anstellen. Ich geh liebe ein paar Stunden länger arbeiten, als in dieser Zeit zu putzen.Amber hat geschrieben: 29.04.2021, 09:10Spätestens wenn du wieder arbeitest, MUSS dein Mann mit Verantwortung im Haushalt übernehmen. Kompletter Haushalt, Kind, Teilzeitjob und die komplette mental load der Familie wird auf Dauer alleine nicht funktionieren. Auch voll berufstätige alleinstehende Männer müssen sich um ihren Haushalt kümmern, also können auch Papas ihren Teil dazu beitragenIgerl hat geschrieben: 28.04.2021, 22:55 Mein Mann ist leider beruflich sehr eingspannt, also bleibt Haushalt und Kind fast zu 100% bei mir hängen.
Deshalb meine konkrete Frage: wie schafft ihr es Haushalt/Kind und künftig Beruf zu organisieren?? Wann macht ihr was? Ich freue mich auf Tipps Erfahrener Muttis!![]()
Igerl
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- rueckenwind
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Re: Hilfe! Wie werde ich eine gute Hausfrau?
In diesen Phasen habe ich manchmal die Unterschränke, Regale, alles was ich im Sitzen erledigen könnte, gemacht. Oben sah es dann oft einfach nicht so toll aus.
Aber ich mag mich anschließen: ein bisschen Haushalt sollten alle (erwachsenen) Mitbewohner:innen erledigen, oftmals reicht für eine Grundordnung ja schon aus, dass jeder seine Sachen wegpackt und gelegentlich saugt, abspült, Klo putzt... Größere Sachen haben wir oft gemeinsam am Wochenende oder abends erledigt und uns dabei unterhalten.
Ich bin nun schon sehr lange Zuhause und Haushalt ist bei allltäglichen Dingen gemeinsame Baustelle, obwohl mein Mann viel arbeitet. Ich bin ja der Kinder wegen Zuhause und nicht zum Putzen. Natürlich ist mein Anteil größer aber das ist natürlich auch eine Frage der allgemeinen Sicht auf Familienleben und muss diskutiert werden.
Aber den Automatismus, dass Kinderbetreuung+Haushalt dem 40h Job gegenüber steht kann man m.M.n. durchaus kritisch hinterfragen!
Aber ich mag mich anschließen: ein bisschen Haushalt sollten alle (erwachsenen) Mitbewohner:innen erledigen, oftmals reicht für eine Grundordnung ja schon aus, dass jeder seine Sachen wegpackt und gelegentlich saugt, abspült, Klo putzt... Größere Sachen haben wir oft gemeinsam am Wochenende oder abends erledigt und uns dabei unterhalten.
Ich bin nun schon sehr lange Zuhause und Haushalt ist bei allltäglichen Dingen gemeinsame Baustelle, obwohl mein Mann viel arbeitet. Ich bin ja der Kinder wegen Zuhause und nicht zum Putzen. Natürlich ist mein Anteil größer aber das ist natürlich auch eine Frage der allgemeinen Sicht auf Familienleben und muss diskutiert werden.
Aber den Automatismus, dass Kinderbetreuung+Haushalt dem 40h Job gegenüber steht kann man m.M.n. durchaus kritisch hinterfragen!
T. mit Rumpeltochter (04.11), Purzelsohn (08.13) und Flitzeline (08.19)