Schule.... angepisste Lehrerin

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Alohomora
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Re: Schule.... angepisste Lehrerin

Beitrag von Alohomora »

Katha hat geschrieben: 15.09.2020, 10:58 Finde die Antwort auch schnippisch. Wenn sie krank ist, kann sie doch auch einfach antworten, dass sie gerade keinen Kopf dafür hat.
Deine ist grundsätzlich freundlich. Schon sehr ausführlich nachgefragt, aber das geht via Email ja auch nicht anders.

Dass sie Aufgaben über die Ferien gibt, finde ich mega-merkwürdig. Hatte sie Anfang des Schuljahres nochmal angesprochen, dass in den 2 Wochen noch was gemacht werden soll? Mein Kind hätte das über die Ferien sicherlich vergessen. Und in den Ferien machen. Wirklich?
Wie ausführlich hätte sie es denn haben wollen?
Generell war die Präsenzzeit für die Kinder (wie lange war die denn bei Euch) echt auch nochmal eine emotionale Krücke und nicht einfach. Sie bezieht auf alle Fälle was vom letzten Schuljahr in dieses. Das finde ich auch ziemlich unglücklich. Egal, wie sie es begründet. Könnte die Note wegen Übertritt oder ähnlichem kritisch werden?
Das ist alles irgendwie schwammig... Sie hatten im Wochenwechsel vor den Ferien Schule. Insgesamt war er 2 Wochen in der Schule - von 5 Wochen. Wobei wir unseren Sohn in der letzten Woche vor den Ferien, was eigentlich seine Präsenswoche gewesen wäre, zuhause gelassen haben. Er ist dann direkt zur Oma, was anders dieses Jahr leider nicht machbar war und da wollten wir ihn vorher zuhause so gut es geht in Quarantäne bringen. Für die Ferien finde ich es nicht tragbar und da würde ich auch von meinem Kind nicht erwarten, irgendwas zu machen. Das mit dem Anfang vom neuen Schuljahr war mir zumindest so nicht klar. Es stand, dass das Lesetagebuch nach den Ferien abgegeben werden kann... das hat er gemacht. Soe wie es verstehe, hat sie es auch im Präsensunterricht nicht durchgenommen, sondern die Kinder konnten daran arbeiten... wie an den gesamten HomeSchooling Aufgaben, die noch offen waren... aber nicht im Rahmen von Unterricht, sondern eigenständig in so einer Art Lernzeit.

Ich versuche wirklich immer, nicht so extrem penibel zu sein, aber ich habe jetzt wirklich zum ersten Mal eine Frage bzgl. der Benotung an die Klassenlehrerin und wir haben sie jetzt seit über 3 Jahren...
Alohomora
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Re: Schule.... angepisste Lehrerin

Beitrag von Alohomora »

Pelufer hat geschrieben: 15.09.2020, 11:38 Es gibt solche Lehrerinnen. Die sind einfach genervt von jeder Interaktion mit Eltern. Ich würde einfach freundlich zurück schreiben, dass ich die Fragen gerne nach Genesung einmal besprechen möchte, weil es meinem Kind mit der Situation gerade nicht gut geht und ein Gespräch das Mißverständnis sicher auflösen kann.
Das klingt gut. So ähnlich hat es meine Kollegin mit der ich vorhin drüber gesprochen habe, auch gesagt. Ich denke das ist ein ganz guter Weg.
Elena
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Re: Schule.... angepisste Lehrerin

Beitrag von Elena »

Alohomora hat geschrieben: 15.09.2020, 11:35
Elena hat geschrieben: 15.09.2020, 11:17 Ich finde, die Antwort klingt durchaus etwas genervt, aber nicht total daneben vom Ton. Allerdings wäre ich als Lehrerin auch nach deinem ersten Absatz etwas genervt gewesen vom "?!" Das kommt für mich aggressiv rüber.

Danke für den Hinweis. Das hätte ich jetzt so nicht gedacht. Also, dass das ?! agressiv wirkt.
Sowas kommt ja auch bei jeden anders an. Auf mich wirkt es aber schon aggressiv. Ich lasse aus jeglicher nicht privater Konversation Ausrufezeichen raus. Außer ich will quasi richtig mit der Faust auf den Tisch hauen. Auch verdoppelte Fragezeichen o.ä. würde ich nie verwenden.
Elena hat geschrieben: 15.09.2020, 11:17 Ich w+rde an deiner Stelle erstmal in Ruhe überlegen, was du dir erwartest. Einfach eine bessere Note? Generell eine andere Behandlung deines Kindes? Oder was? Wenns nur um eine bessere Note geht, lohnt es sich sicher, über einzelne Punkte der Bewertung zu diskutieren und das Tagebuch nochmal mitzugeben. Wenn generell um eine andere Behandlung geht, würde ich das Tagebuch jetzt nicht zu sehr auswalzen, sondern stattdessen überlegen, was und wie du es ansprichst. Ich finde sowas total schwer, wenn man da lauter subjektive Zeugen aussagen hat wie "nimmt ihn seltener dran", "entscheidet meist gegen ihn" etc. Ja, das kann ein plausbles gesamtbild ergeben und es wird schon irgendwie etwas dran sein. Aber wie man sowas anspricht und was man sich konkret erhofft...? Schwierig. Da würde ich jedenfalls diplomatisch vorgehen.

Ja, das ist schwierig. Mir geht es nicht um die Note. Die ist mir relativ wurscht. Ich möchte gerne verstehen, warum welche Punkte vergeben wurden. Warum gibt es Punktabzug, wenn alle AB bearbeitet wurden und genau das bewertet wird? Warum wird bei der inhaltlichen Bewertung die Ausführlichkeit mit bewertet, obwohl diese auch separat nochmal aufgeführt ist. Das verstehe ich halt einfach nicht. Und ja, es spielt mit Sicherheit eine Rolle, dass ich mitbekomme, dass es meinem Kind in der Schule momentan nicht gut geht und hier versuche ich schon abzuwägen und nicht alles 100%ig so zu verstehen, wie er und seine Klassenkameraden es sagen, sondern schon auf die andere Seite zu sehen...
Ich kann einerseits verstehen, dass du das verstehen willst, aber andererseits - was bringt das unterm Strich? Ich habe den Verdacht, dass die Lehrerin auch nur ein Mensch ist und kein 100%ig logisches Bewertungssystem verwendet hat. Ohne jetzt die Sache genau zu kennen, kommt es mir so vor, als ob du da ein paar unlogische Dinge gefunden hättest. Aber die Frage ist - nimmt man das dann einfach als "so ist das Leben" hin? Oder fängt man eine Diskussion an? und wenn ja, was ist das Ziel der Diskussion? "Ich wills einfach nur verstehen" kommt sicher doof an bei der Lehrerin. Stell dir mal vor, du hast in einer Argumentation einen Fehler gemacht und dein Gegenüber nimmt wieder und wieder auseinander, was du gesagt hat, weil er "einfach nur verstehen" will, was du meinst. Eigentlich gehts da nicht drum, einfach nur zu verstehen. Sondern es kann darum gehen,
- es in Zukunft besser zu machen
- eine bessere Bewertung zu bekommen
- die Lehrerin zu einer Entschuldigung zu zwingen
- oder ganz allgemein einen schwelenden Konflikt auszutragen.

Hier scheint eher letzteres der Fall zu sein, und da scheint es mir sinnvoller, das anzupacken als zu sehr auf jedem Detail des Tagebuchs rumzureiten. Pelufers Vorschlag finde ich sehr gut.
Hier gehts zu meinen Bewertungen:
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Re: Schule.... angepisste Lehrerin

Beitrag von ich will aber »

Ich empfinde die Antwort der Lehrerin als sehr nett und entgegenkommend. Sie bietet doch an, dass sie es sich nochmal anschaut....
Hier jetzt ein Fass wegen des tagesbuchs aufzumachen, wenn es generell um das Verhältnis zwischen den beiden geht halte ich für nicht zielführend.
Günstiger wäre es meiner Ansicht nach ein persönliches Gespräch zu suchen und das Thema anzusprechen....

Und zu der Benotung der Arbeit deines Sohnes: du schreibst selbst, dass Fehler drin sind und er nicht ausführlich geantwortet hat - wäre eine 2 angemessen?
Und würden die fehlenden Punkte eine bessere Note ausmachen?

Ich bin ja ein wenig auf der Seite der Lehrer: die machen sich in der Regel einen Kopf, erstellen Bewertungsmaßstäbe ggf mit ihren Kollegen, schauen die Arbeiten durch und sie schreibt ja, dass sie zugunsten der Kinder bewertet und dann soll sie ellenlange Mails ausführlich beantworten und sich rechtfertigen für eine Note, die anscheinend nicht mal relevant sein wird, weil sie deinen Sohn sonst viel besser bewertet?
Ich als Mutter würde es auch einfach mal als Zeichen sehen, dass Fleiß manchmal von nutzen sein kann (ich bin selber mit einem Kleine faulen Strick gesegnet)....du siehst: ich sehe es auf vielen Ebenen anders als du.
Generell finde ich aber: wenn sich mein Kind über ungerechtes Verhalten der Lehrer beschwert, dann biete ich an, dass wir gemeinsam ein Gespräch suchen. Das hat einfach schon eine andere Wichtigkeit, als wenn ein Schüler nach einer Stunde zum Lehrer geht und sagt: ich habe das Gefühl, dass sie mich weniger dran nehmen oder, oder, oder


Außerdem nehme ich generell Kinder, die sich viel und mit guten Beiträgen melden auch zum Teil bewusst nicht dran, umändern Kindern mal die Chance zu geben...(wenn auch oft mit dem Hinweis, dass ich sehe, dass sie sich melden und ich es toll finde, dass sie sich beteiligen/mitdenken)
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Re: Schule.... angepisste Lehrerin

Beitrag von ich will aber »

Und nochmal zu deiner Überschrift: du scheinst angepisst.

Und: kläre, was es zu klären gibt. Ohne das eröffnen von Nebenkriegsschauplätzen.

Mich hat übrigens irritiert, dass du dich bei deinem Sohn entschuldigt hast, ohne auch nur mit ihr zu sprechen, wie sie das in der Schule wahrnimmt.
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Re: Schule.... angepisste Lehrerin

Beitrag von blauelagune »

Ich finde die Nachricht jetzt nicht pampig oder angepisst. Sie hat offenbar schnell geantwortet und etwas salopp. Das finde ich mit Blick auf Deine Anfrage (z. B. mit?!) vollkommen im Rahmen.

Wenn es um mehr als die Art und Weise der Bewertung geht, würde ich um ein persönliches Gespräch bitten.
mit den drei Jungs (08/09) und (06/12) und (06/16)
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Re: Schule.... angepisste Lehrerin

Beitrag von Kleine »

Vielleicht magst Du Dich im Vorstellungsbereich nal vorstellen? Dann kann man sich ein besseres Bild machen von Dir, Deinen Beweggründen hier, usw.

So haben Deine bisherigen Beiträge zumindest den Geruch von Muskat...
LG
Anika

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Re: Schule.... angepisste Lehrerin

Beitrag von Alohomora »

ich will aber hat geschrieben: 15.09.2020, 12:06 Und nochmal zu deiner Überschrift: du scheinst angepisst.

Und: kläre, was es zu klären gibt. Ohne das eröffnen von Nebenkriegsschauplätzen.

Mich hat übrigens irritiert, dass du dich bei deinem Sohn entschuldigt hast, ohne auch nur mit ihr zu sprechen, wie sie das in der Schule wahrnimmt.

Mh ok. Danke für Deine Worte. Ich sehe es immer noch ein bisschen anders. Angepisst bin ich nicht :) Ich bin enttäuscht und inzwischen ehrlich gesagt genervt. Ich habe jetzt nochmal viel drüber nach gedacht und es kommt halt einiges zusammen. Schon während dem HomeSchooling war unsere Lehrerin diejenige, die Sonntags den Wochenplan geschickt hat und das wars dann....

Ich habe mich bei meinem Sohn entschuldigt, weil ich die ganze Zeit davon ausgegangen bin, es wird schon nicht so schlimm sein und immer auf der Seite der Lehrerin stand. Ich finde aber, ich sollte als Mutter erst mal auf der Seite meines Kindes stehen. Erst dann kommt die Lehrerin. Und das ist mir bewußt geworden, als die anderen Kids mir das alles erzählt haben. Ich müsste meinen Sohn zu einem Gespräch mit der Lehrerin zwingen. Er hat panische Angst davor. Ich persönliche fände es den besten Weg. Ein gemeinsames Gespräch. Allerdings habe ich sie ja auch schon kennengelernt und sie beharrt auf ihre Meinung und weicht davon nicht ab. Auch wenn hier die ein oder andere das anders sehen, bin ich schon der Meinung, dass es aus der Mail auch hervorgeht. In meinen Augen fühlt sie sich angegriffen. Und ja, es ist ihr Job, sich einen Kopf über Bewertungsmaßstäbe zu machen und die Arbeiten durchzuschaun... Ich sehe hier kein Problem und auch nichts, wofür ich ihr jetzt "dankbar" sein sollte.

Ich möchte keine bessere Note für meinen Sohn. Ich persönliche habe eine ganz spezielle Meinung zu Noten und sie sind mir reichlich egal. Und genau aus diesem Grund werde ich meinen Sohn hier nicht zum Fleiß anhalten... nicht nur deswegen, um bei der Lehrerin besser da zu stehen und um dann eine bessere Note zu bekommen... Aber das ist ein anderes Thema und hier spielt mit, dass ich auch unser Schulsystem in Frage stelle. Wir haben uns aber für die Regelschule entschieden und deshalb akzeptiere ich sehr vieles, was ich normalerweise als nicht haltbar sehen würde. Mir geht es wirklich ums verstehen. Wie wird bewertet und wie kann ich meinem Sohn erklären, warum er nur 8 von 10 Punken hat, obwohl er alle Blätter bearbeitet hat und es bei diesem Punkt nicht auf Inhalt, Ausführlichkeit, Rechtschreibung, Ordnung, etc. ankommt, weil diese Punkte ja schon separat bewertet werden.

Ja, ich vermische Dinge. Das stimmt. Das ist nicht gut und das muss ich auch versuchen auseinander zu halten und getrennt zu sehen.

Da Du auch Lehrerin zu sein scheinst, verstehe ich Deinen Standpunkt :) Aber ich sehe es doch noch etwas anders.
Alohomora
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Re: Schule.... angepisste Lehrerin

Beitrag von Alohomora »

Kleine hat geschrieben: 15.09.2020, 12:54 Vielleicht magst Du Dich im Vorstellungsbereich nal vorstellen? Dann kann man sich ein besseres Bild machen von Dir, Deinen Beweggründen hier, usw.

So haben Deine bisherigen Beiträge zumindest den Geruch von Muskat...
Ja, da hast Du recht. Ich bin aber echt :) Ich war schon mal hier... mit vielen Beiträgen, deshalb hab ich an eine Vorstellung gar nicht gedacht. Ich werde es aber noch nach holen.
MM85i
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Re: Schule.... angepisste Lehrerin

Beitrag von MM85i »

Als ich die Antwort der Lehrerin gelesen habe, habe ich gedacht, die ist aber nett. Also, dass sie sich trotz Krankheit Zeit nimmt, so ausführlich zu antworten, die Benotung überdenkt, einen Punkt und das Angebot macht, sich das Tagebuch nochmal anzusehen.

Aber schriftlich kommt sowas natürlich immer unterschiedlich rüber. Vielleicht kannst du ihr Angebot annehmen und über das Tagebuch sprechen. Was sagt denn dein Kind dazu, kann er seine Note nachvollziehen?
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