Falsche Aussprache von „sch“ im Vorschulalter - Logopädie notwendig?

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Doro31
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Re: Falsche Aussprache von „sch“ im Vorschulalter - Logopädie notwendig?

Beitrag von Doro31 »

Unser Großer hatte Schwierigkeiten mit ch und sch. "weiss" und "weich" z.B. klangen bei ihm lange Zeit gleich. Der Kinderarzt zum Abwarten, und es hat sich im Laufe des ersten Schuljahres von selbst erledigt. Insofern war Abwarten bei uns richtig :-)
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KaLotta
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Re: Falsche Aussprache von „sch“ im Vorschulalter - Logopädie notwendig?

Beitrag von KaLotta »

Delta, meines Wissens "dürfen" die Zischlaute in dem Alter noch so sein. Ich bin aber keine Logopädin! Wenn dein Kind den Unterschied zwischen den Lauten nicht hören kann würde ich allerdings unbedingt dazu raten nicht zu warten sondern umgehend einen Termin zur Abklärung vereinbaren. Ein Pädaudiologe kann auch die Hörfähigkeit überprüfen. In diesem Bereich würde ich nicht abwarten, sondern wie schon geschrieben wurde lieber einmal abklären als ggf. Zeit zu verlieren.
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SchneFiMa
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Re: Falsche Aussprache von „sch“ im Vorschulalter - Logopädie notwendig?

Beitrag von SchneFiMa »

Dein Kind muss das jetzt noch nicht können. Zum Schuleintritt macht es aber Sinn, das zu können, da sonst der Lese- und Schreibprozess beeinflusst werden könnte.
Ich würde auch einen Wartelistenplatz anstreben, sollte es bis zum Termin schon gegeben haben, kann man ja immer noch absagen.
Gut ist, eventuell schon einen Termin beim HNO, besser noch Pädaudiologen machen, welcher dann das Gehör und die Wahrnehmung testet. Denn wenn da was nicht klappt, wird es auch von alleine nichts werden.
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Re: Falsche Aussprache von „sch“ im Vorschulalter - Logopädie notwendig?

Beitrag von Delta »

Danke für eure Einschätzungen. Dann strebe ich mal zumindest einen Wartelistenplatz an. Beim Hören hab ich eigentlich nicht den Eindruck, dass sie da Schwierigkeiten hat. Im Deutschen hat sie zumindest keine Probleme mit dem Unterschied zwischen r und l.
Generell finde ich ihre Aussprache teilweise etwas „verwaschen“, aber das kann vielleicht auch daran liegen, dass sie die zahlreichen Zischlaute falsch (=weich) ausspricht.

Mein Gefühl rät mir eigentlich auch dazu, dass da mal ein Spezialist drauf gucken sollte. Es fällt mir schon auf, dass sie im Vergleich zu Gleichaltrigen undeutlicher spricht. Ich habe das bisher immer auf das dreisprachige Aufwachsen geschoben, aber vielleicht gibt es ja auch ein anderes Problem. Im Kindergarten gab es einen Hörtest, der war unauffällig. Andererseits hört sie zum Beispiel Hörbücher gerne recht laut. Ich achte mal verstärkt darauf, ob sie beim Hören Probleme haben könnte. Wäre ja blöd, wenn ich da was übersehen hätte :?
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SchneFiMa
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Re: Falsche Aussprache von „sch“ im Vorschulalter - Logopädie notwendig?

Beitrag von SchneFiMa »

Das Problem muss ja nicht unbedingt am Hören liegen, sondern eher in der Wahrnehmung. Das kann man dann als Eltern nicht unbedingt erkennen. Daher ist ein Besuch beim Pädaudiologen zumindest vorm Besuch eines Logopäden sinnvoll, sonst therapiert man eventuell in die falsche Richtung. Sonst fällt sowas in der Diagnostik aber auch auf, wenn es vorher abgeklärt ist, weiß man als Logo dann aber gleich woran man ist.
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Re: Falsche Aussprache von „sch“ im Vorschulalter - Logopädie notwendig?

Beitrag von DolphinFFM »

Darf ich mich mal ranhängen mit der Frage wie ein Pädaudiologe die Wahrnehmung testet?
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Re: Falsche Aussprache von „sch“ im Vorschulalter - Logopädie notwendig?

Beitrag von nido56 »

Die Wahrnehmung hat vielleicht auch was mit der Mehrsprachigkeit zu tun. Mein Sohn kann, obwohl er seit seiner Geburt Deutsch hört, das H am Wortanfang nicht hören. Hexe und Echse kann er nicht unterscheiden.

Bei ihm scheint es so zu sein, dass er nichts hören kann, was in der von ihm gesprochen Sprache nicht existiert.
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SchneFiMa
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Re: Falsche Aussprache von „sch“ im Vorschulalter - Logopädie notwendig?

Beitrag von SchneFiMa »

DolphinFFM hat geschrieben: 20.08.2019, 16:19 Darf ich mich mal ranhängen mit der Frage wie ein Pädaudiologe die Wahrnehmung testet?
Wenn es dann um eine AVWS geht, kommen verschiedene Untersuchungen in Frage, wie Hören mit und ohne Störschall, dichotisches Hören und auch Tests zu Sprachlauten. Das ist recht umfassend.

Bei ganz jungen Kindern wird das so ausführlich noch nicht gemacht.
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