Eingewöhnung Tagesmutti schwierig

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smilyi
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Re: Eingewöhnung Tagesmutti schwierig

Beitrag von smilyi »

bei uns zahlt man den monatlichen beitrag an das jugrendamt. dabei ist es egal ob man selbst oder die tagesmutti da ist. halt wie im kiga. da zahlst du ja auch weiter auch wenn der kiga zu hat oder du in den ferien bist.
ausfallzein der tagesmutti muss sie bei mehr als 5 tagen im monat selbst tragen. Es wird ihr quasi hinterher vom lihn abgezogen.
tagesmütter sind nur "schein" slebstständig.
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Schäfchen22
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Re: Eingewöhnung Tagesmutti schwierig

Beitrag von Schäfchen22 »

Ok, Danke!

Also ich habe heute nochmal mit der Tagesmutti gesprochen. Sie sagt, er weint, sobald ich weg bin. Bin ich da (wenn wir ankommen), beschäftigt er sich, spielt, lacht auch mit ihr, plappert, usw... Wir wollten heute nur eine Stunde machen, aber nach 45min musste ich wieder hin. Und wieder hatte ich ein total verheultes Baby :cry: Sie sagte, die beide Mädels wollten mit ihm spielen (die 18 Monate alte liet ihn und will immer zu ihm), aber er lässt sich absolut nicht drauf ein. Trösten geht auf ihrem Arm, aber auch nicht immer. Wenn es richtig schlimm ist, lässt er sich gar nicht mehr trösten, und da ruft sie mich dann an. So sah er auch aus. Er war fix und fertig. Sie wollte es jetzt eigentlich nochmal 14 Tage versuchen sagt aber auch, dass sie mir gern die Nummer einer anderen Tagesmutter geben kann, die zieht die Eingewöhnung durch und lässt die Kinder auch schreien. Aber das ist ja nicht das, was ich will. Ich habe ein bisschen das Gefühl, dass sie selbst innerlich dicht macht. Sie hat halt auch gaaanz selten mal so ein kleines Kind. Sonst alle über 1 Jahr, können schon laufen, usw... Dann denke ich, dass sie Druck hat, weil ja nun die nächste Eingewöhnung ansteht. Ich würde am liebsten nochmal von vorn anfangen... Aber sie sagt, das ttun wir ja jetzt im Prinzip, indem wir wieder zurück gehen bzw die Zeit verkürzen. Und dass ich wieder mit da bleibe wäre wohl nicht nötig weil er ja daran gewöhnt werden soll, ohne mich da zu sein. Und er weiß ja auch wo alles ist, ist orientiert, kennt alles, usw... Was mach ich denn nur?? Er tut mir so leid :cry: Aber ich bekomme diesen Monat kein Elterngeld mehr, ich muss mich wieder selbst versichern, usw... ich weiß echt nicht, wo ich es her nehmen soll....
Bumbine
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Re: Eingewöhnung Tagesmutti schwierig

Beitrag von Bumbine »

Hallo,

Klingt wirklich sehr schwer und hart, v.a. Weil der Druck bei dir möglichst schnell wieder in den Beruf einsteigen zu können da ist und weil die TaMu noch eine andere Eingewöhnung parallel machen muss ((((((((Schäfchen))))))))

Habe nicht viel Erfahrung, da wir erst dabei sind, J. Einzugewöhnen, wollte aber auch ein paar Gedanken da lassen.
Mir ist es besonders wichtig, dass J. Mit einem positiven Gefühl bei der Tagermutter ist und auch fit und fröhlich nach Hause geht. Ich finde, die TaMu muss positiv besetzt sein im Köpfchen, damit sich ein Vertrauen und Geborgenheit aufbauen kann.
Vielleicht ist es ja möglich, ihn nur zehn Minuten alleine zu lassen, um dann zurückzukommen? Um das Ganze zu beschleunigen, könntet ihr ja vielleicht sogar Übergangsweise zwei mal am Tag hin aber für eine kurze Zeit?

Und ist es möglich, dass du angespannt bist und dir sorgen machst, wenn ihr zur TaMu geht? Vielleicht spürt der kleine das und wird in seiner Unsicherheit (unbewusst) bestärkt.

Liebe Grüße und viel Kraft,
Bumbine
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RonjaR
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Re: Eingewöhnung Tagesmutti schwierig

Beitrag von RonjaR »

Hallo Schäfchen, das klingt ja wirklich schlimm. Tut mir leid, dass ihr so eine doofe Situation durchmachen müsst.

Wir haben die Betreuung durch eine Tagesmutter abgebrochen, etwa eine Woche bevor mein Mann nach der Elternzeit wieder arbeiten musste. Ich bin auch selbstständig und arbeitete schon die ganze Zeit wieder voll. Es war ein ziemliches Himmelfahrtskommando. Wir haben zum Glück 4 tolle Großeltern, die uns so wahnsinnig toll unterstützt haben und wir haben alle unsere Zeit zusammen genommen und in die Eingewöhnung bei einer neuen Tagesmutter investiert und das war ein Glücksgriff. Wir hatten vorher auch das Gefühl dass die erste Tagesmutter gar nicht wirklich dahinter steht und kein positives Gefühl vermittelt. Tragen wäre gar nicht in frage gekommen und schon rumschieben zum einschlafen schien eher eine Zumutung. Wir haben unser Glück kaum fassen können, als wir bei der anderen Tagesmutter anfingen, wie positiv und mitreißend sie war und dann hat es auch geklappt.

Wie flexibel bist du denn in deiner Selbstständigkeit? Kann dein Mann betreeungszeiten übernehmen und habt ihr sonst wen?

Ich drücke euch die Daumen!!


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Tigerlein
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Re: Eingewöhnung Tagesmutti schwierig

Beitrag von Tigerlein »

Also ich würde auch sagen, ein paar Wochen Pause und dann ganz von vorne anfangen. Egal ob bei der Tagesmutter, oder bei der Alten.

Wenn ihr die Trennung eh verkürzt, setz dich doch einfach mit einem Buch in den anderen Raum. Dann bist du schnell zur Stelle, wenn es gar nicht mehr geht.
Ich gewöhne auch nach dem Berliner Modell ein, auch meine eigenen Kinder im Kindergarten und fahre sehr gut damit. Hier bleiben die Eltern lange da, sind aber möglichst uninteressant, aber einfach ein sicherer Hafen. Man merkt dann, wie die Kinder langsam immer größere Kreise ziehen und ich versuche, immer mehr Aufgaben zu übernehmen (erst spielen, dann füttern, dann wickeln usw). Und wenn die Kinder mir vertrauen und sich an mich gewöhnt haben, wechseln die Eltern mal für ein paar Minuten den Raum, kommen aber recht bald wieder zurück. Wenn sich das Kind dann trösten lässt, gehen die Eltern mal für 30 Minuten spazieren, dann gehen sie mal eine Stunde einkaufen und so dehnen wir die Zeit im Tempo des Kindes und der Eltern aus. Bisher hatte ich noch kein Kind, bei dem die Eingewöhnung nicht geklappt hat. Ganz wichtig ist wirklich die innere Einstellung von euch und der Tagesmutter. Deshalb sehe ich momentan keine andere Möglichkeit als über Plan B nachzudenken, damit ihr eine Pause machen und ganz neu starten könnt.

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Re: Eingewöhnung Tagesmutti schwierig

Beitrag von Tigerlein »

Das sollte heißen "egal ob bei einer neuen Tagesmutter, oder der Alten", entschuldige.

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Re: Eingewöhnung Tagesmutti schwierig

Beitrag von Schäfchen22 »

Ich danke euch sehr für eure Ratschläge und Zusprüche!!

Heute war wieder das gleiche. Und ich habe beschlossen, es nicht länger so zu machen. Habe heute nochmal lange mit der Tagesmutti gesprochen und wir haben nun beschlossen, dass wir es nochmal ganz von vorn versuchen (nach Berliner Modell) und wenn es gar nicht funktioniert, breche ich ab und mache eine Pause von ca. 3 Monaten.

Sie hat mir heute nach einer knappen halben Stunden geschrieben, dass ich kommen soll (brauche 10min) und da hab ich ihn schon von draußen brüllen hören. Ja, wirklich brüllen, so habe ich mein Kind noch nicht erlebt. Er war wieder fix und fertig. Die anderen Kinder versuchen, mit ihm zu spielen usw, aber er lässt sich wohl gar nicht darauf ein.

Wie das dann alles funktionieren soll (finanziell, mit der Selbständigkeit, usw) weiß ich auch noch nicht, aber ich möchte nicht, dass es meinem Kind so schlecht geht. Mein Freund kann nicht zuhause bleiben, er hat eine neue Arbeit und einen befristeten Vertrag. Also schlecht. Ich muss jetzt Hartz 4 beantragen :oops: Wir haben mal gerechnet, da bekomme ich ja noch weniger als das Elterngeld war. Und da war es schon eine Kathastrophe weil ja auch noch Geschäftskosten habe jeden Monat. ... Ich weiß auch nicht, wo man sich mal beraten lassen kann, was es denn noch für Möglichkeiten gibt. Die beim Jobcenter verraten einem sowas ja nicht... Naja, mal sehen... Drückt mir bitte die Daumen, dass es dieses mal klappt! Ich versuche ganz positiv und ohne Druck an die Sache ran zu gehen. Wenn es nicht geht, kann ich es eben auch nicht ändern.
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Tigerlein
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Re: Eingewöhnung Tagesmutti schwierig

Beitrag von Tigerlein »

Wäre denn evtl ein Aupair eine Alternative? Oder eine Kinderfrau, die zu euch kommt?

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Re: Eingewöhnung Tagesmutti schwierig

Beitrag von Meerhuhn »

Ich lass dir mal einen Drücker da (()). Ich kann dich sehr gut verstehen. Wir hatten im Frühjahr eine ähnliche Situation und haben komplett abgebrochen. Es hat einfach nicht gepasst, es war eine schwierige Zeit bei dem kleinen und die Tamu war wohl auch nicht die richtige. Das ihrs leider, dass ich einer traumhaften Stelle absagen musste und auch hartz4 beantragen. Das ist kein Grund dich zu schämen, du machst das zum wohl deines Kindes! Zur Beratung: manchmal haben Caritas und so familienberatungen, die haben oft auch Ahnung von finanziellen Hilfen.
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Re: Eingewöhnung Tagesmutti schwierig

Beitrag von Meerhuhn »

Achso, seit September geht er jetzt in eine Kita und fühlt sich da sehr wohl. Die Eingewöhnung verlief quasi traumhaft. Für uns war es die richtige Entscheidung, auch wenn ich damals echt geheult habe.
Kleiner Professor - April 2015
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