Durchschlafen im eigenen Zimmer?

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

Seifenblasenfrau
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Re: Durchschlafen im eigenen Zimmer?

Beitrag von Seifenblasenfrau »

Und wenn du dir einen großen, kuscheligen Bademantel besorgst, ins Kinderzimmer einen gemütlichen Sessel stellst und nachts kurz rübergehst, in diesem gemütlichen Sessel stillst und dann zurück ins Bett? Ja das Wachwerden ist leider so ein Faktor. Aber vielleicht lieber einmal richtig wach nachts als drei mal halbwach?

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RonjaR
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Re: Durchschlafen im eigenen Zimmer?

Beitrag von RonjaR »

Ich arbeite schon seit der 8. Woche unseres Sohns wieder voll und mich stört das nächtliche stillen gar nicht. Es sind so 3-5 mal die Nacht. Ich gehe oft mit ihm um 8 schlafen und genieße das sehr und glaube, das rettet mir die Tage. Wenn die Nacht mal um 4 vorbei ist, hatte man halt schon nennenswerte Stunden Schlaf .. Habe aber auch den Luxus dank eines großartigen, Elternzeit habenden Mannes so gut wie nichts im Haushalt machen zu müssen.
Für mich ist wach liegen und auf ein potentielles Bedürfnis meines Kindes warten viel anstrengender, als ihn direkt versorgen zu können. Mich würde ein babyphon wahnsinnig machen
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Kinsale
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Re: Durchschlafen im eigenen Zimmer?

Beitrag von Kinsale »

Ich finde einmal aufstehen und ins Kinderzimmer gehen viel anstrengender als 5mal ein neben mir liegendes Kind im Halbschlaf zu stillen. Allein schon das wach bleiben während des Stillens um das Kind danach wieder ablegen zu können, wäre mir zu viel. (Bei uns gilt auch heute die Regel, wer nachts aufwacht und alleine nicht mehr einschlafen kann, muss zu mir ins Bett [emoji6])
februarkind16
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Re: Durchschlafen im eigenen Zimmer?

Beitrag von februarkind16 »

@Seifenblasenfrau: Genau das habe ich auch schon gedacht. Wenn es denn wirklich so wird, dass es nur einmal statt dreimal ist, dann wäre das super so. Blöd nur, wenn es bei dreimal bleibt. Aber das kann mir ja leider niemand vorher sagen. Und ja, einen großen kuscheligen Bademantel muss ich mir dann auf jeden Fall besorgen :D

@RonjaR: Ganz so früh schlafen gehen wird bei mir nicht immer klappen, da ich Früh- und Spätschicht habe (und ab und an Bereitschafs-Nachtdienst). Aber klar, ich gehe auch früh ins Bett, um auf genug Schlaf zu kommen.

@Kinsale (ich sehe da gerade was in der Vorschau): Aufstehen muss ich jetzt ja auch, aber ich kann im gleichen Zimmer bleiben, muss nur 5 Schritte gehen und kann zurück ins warme Bett. Das ist natürlich luxuriöser als durch die Wohnung in ein anderes Zimmer zu hechten.

Ich glaube, wir probieren es einfach aus. Und wenn es tatsächlich zu einer Verschlechterung führt, dann muss ich eben meinen Mann bearbeiten, dass wir alles wieder rückgängig machen :roll:
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DolphinFFM
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Re: Durchschlafen im eigenen Zimmer?

Beitrag von DolphinFFM »

Und wenn ihr es erstmal nur mit einer Matratze auf dem Boden im Kizi probiert? Dann wäre das umbauen weniger aufwendig. Oder umgedreht, falls es nicht gleich optimal klappt, legt ihr die Matratze ins Elternschlafzimmer, damit ihr nicht wieder rückbauen müsst?

Meine schläft auch mit 22 Monaten noch nicht durch und ich schaffe die Arbeitstage am besten wenn sie bei mir schläft und das Prozedere andocken->weiterschlafen ist. Im Moment hat sie eine Phase wo sie im Bett manchmal nicht wieder einschlafen kann und dann in den Stillsessel will (der im Wohnzimmer steht). Diese Nächte sind anstrengend, weil ich aufstehen, wach bleiben bis sie schläft und wieder gaaaanz vorsichtig ins Bett muss, damit sie nicht wieder aufwacht und das Prozedere von vorne los geht.
Aber auch das ist nur eine Phase ...
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februarkind16
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Re: Durchschlafen im eigenen Zimmer?

Beitrag von februarkind16 »

Dolphin FFM: Über die Sache mit den Matratzen haben wir auch schon nachgedacht. Das Problem ist, dass das Kinderzimmer schlauchförmig und schmal ist. Wenn das Kinderbett drin steht, passt keine Matratze mehr von uns mit rein.
Andersrum würde es gehen, falls es ihm im Kinderzimmer nicht gefällt, könnten wir die Matratze bei uns ins Schlafzimmer legen. Aber da könnte er ja runterrollen nachts, er wühlt sich immer durch sein ganzes Bett... Und die Matratze hat ja für so einen Kleinen doch schon eine große Höhe, oder? Auf jeden Fall würde er einen Schreck bekommen und dann erst mal schreien...
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DolphinFFM
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Re: Durchschlafen im eigenen Zimmer?

Beitrag von DolphinFFM »

Ne, ich meine dass ihr nur die Matratze des Kinderbettes nehmt. Also entweder die jetzt ins Kizi, ohne das ganze Bett umzubauen. Müsst ihr die Kommode dann trotzdem verstellen oder geht es auch ohne?

Oder eben alles umbaut und nur die Matratze zurückholt falls es nicht klappt. Unsere Kinderbett-Matratze ist nicht so hoch und ich kenne Berichte hier aus dem Forum das Kinder aus dem Futon-Bett gefallen sind (was tief ist, aber höher als eine Matratze allein) und selig weiter geschlafen haben. [emoji12]
Du kannst ja noch ne Decke drum rum legen, einen flauschigen Teppich oder vielleicht ein Stillkissen als "fühlbare" Barriere und Ende der Matratze?

Die letzte Variante hat den Vorteil wenn ihr es wieder probieren wollt, ist es schnell hergerichtet.
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Re: Durchschlafen im eigenen Zimmer?

Beitrag von Lösche Benutzer 17774 »

In dem Alter gabs bei uns stündliches Aufwachen, finde also 3x auch super gut ;-)
Unser schläft mit 2,5 noch bei uns im Bett und ich arbeite, seit er ein Jahr ist. Ich bin auch für nachts im Halbschlaf andocken und weiter schlafen. Aufstehen und warten war für mich echt furchtbar. Auch weil er dann richtig wach war...
Im Grunde stellt sich aber für mich auch nicht die Frage, ob er weniger wach werden würde, würde er woanders schlafen oder ob aus quartieren nun schwer oder leicht ist in einem bestimmten Alter... Ich mag dieses Rumschrauben am Schlaf nicht. Es ist, wie es ist und so ist es gut, denn meiner Meinung nach ist es richtig und natürlich, dass mein Baby/Kleinkind nachts nah bei mir ist.
Und wir stillen im Übrigen noch und durchgeschlafen hat er dann irgendwann unbemerkt, weil ich das stillen auch nicht wirklich bemerkt habe...

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soda
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Re: Durchschlafen im eigenen Zimmer?

Beitrag von soda »

Also meine hat noch nie in unserem Elternschlafzimmer geschlafen und hat trotzdem erst mal nicht durchgeschlafen. Das zu-ihr-rüber-gehen war nicht das Schlimmste, aber wie Kinsale sagt, das Wachbleiben und wieder hinlegen, kaum eingeschlafen wieder von vorn. Das hab ich mir daher schnell abgewöhnt :wink: Für alle Fälle habe ich ein Bett im Kinderzimmer, in dem wir bei Bedarf liegen und in dem ich sie auch abgesichert allein lassen kann.

Trotz Versuchen, das Kindchen mit Pantley und Gordon irgendwie zum Durchschlafen zu animieren, hat sich diesbezüglich genau nix verändert. Erst später, ganz von allein und von einer Nacht auf die nächste, hat sie ziemlich zuverlässig von abends bis morgens fünf (oder so) durchgeschlafen.

Beim nächsten Kind mache ich in der Zeit, in der ich beim ersten Kind Bücher übers Schlafen und die Schlafsituation gelesen habe, was anderes :mrgreen:
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februarkind16
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Re: Durchschlafen im eigenen Zimmer?

Beitrag von februarkind16 »

tinababy2013 hat geschrieben: Beim nächsten Kind mache ich in der Zeit, in der ich beim ersten Kind Bücher übers Schlafen und die Schlafsituation gelesen habe, was anderes :mrgreen:
Danke, das merke ich mir schon mal, falls es Nr. 2 bei uns gibt :mrgreen:

Ich habe mit meinem Mann noch mal darüber geredet und wir haben nun gestern alles umgeräumt. Mein Mann hat mir aber versprochen, falls es sich als schlechter/ungünstig erweist, in 14 Tagen wieder alles zurück zu räumen. Nun schauen wir mal, wie es läuft. Die Nacht war erstaunlich gut. Das Einschlafen abends war kein Problem, weil er beim Stillen eingeschlafen ist (passiert nur noch selten). In der Nacht wurde er nur 2mal wach und ist auch ohne Probleme nach dem Stillen wieder eingeschlafen. Ich konnte nur nicht so gut schlafen, weil ich etwas aufgeregt war. Ist so komisch, auf einmal ohne meinen Kleinen im Schlafzimmer zu liegen.

Ich berichte dann mal wieder, wie es weiterhin läuft. Noch bin ich optimistisch :-)
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