Wie weit Essen reglementieren?

Was kommt nach dem Vollstillen?

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zierfisch
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Re: Wie weit Essen reglementieren?

Beitrag von zierfisch »

Ich sehe es hier auch sehr kindabhängig.
Dem großen könnte ich die Süßigkeiten so geben. Et beißt von Nikolaus/Osterhasen/tafel Schokolade ein paar mal ab und packt den Rest wieder ein. Kein Problem. (Kind ist mager... )
Der kleine sieht Süßigkeiten und futtert sie auf. Auch dem blöden 300 Gramm Osterhasen... er kotzt davon ... und isst weiter... :roll:

Ich denke da muss man wirklich gucken, WAS man dem Kind anbietet. Zum Beispiel ginge vielleicht so eine Platte mit fertigen kleinen schnitten? Also schon belegte Brote.
Bärchen (09/08) & Mäuserich (04/11)
jali
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Re: Wie weit Essen reglementieren?

Beitrag von jali »

zierfisch hat geschrieben: Ich denke da muss man wirklich gucken, WAS man dem Kind anbietet. Zum Beispiel ginge vielleicht so eine Platte mit fertigen kleinen schnitten? Also schon belegte Brote.
Das machen wir schon oft. Nur leider wird dann eben der Belag runtergefuttert und es liegen noch unbelegte Schnittchen da...

Gestern gab es ein Treffen mit anderen Kindern. Ich hatte Erdbeeren gekauft, jemand andere Studentenfutter mitgebracht. Meine Tochter sitzt dann da mit der Schale Studentenfutter - ißt wirklich riesige Mengen und fragt danach, ob wir auch Pinienkerne haben. Außerdem fängt sie an auf dem Spielplatz Essen bei fremden Eltern zu schnorren... Müssen wir ihr dringend abgewöhnen. Sie hat halt einen unglaublichen Radar für Leckereien. Wenn es irgendwo knistert, ist sie zur Stelle.

Und ich halte Nüsse und Rosienen nicht für ungesund, aber denke in Massen ist es jetzt auch nicht der der total geeignete Snack für ein Kind mit Neigung zum Übergewicht. Ich habe da einfach zur Zeit wirklich ein bisschen ein Problem ihrer Auswahl zu vertrauen.

Natürlich kann ich auch selbstgemachte Brotaufstriche aus Quark anbieten. Aber eigentlich möchte ich zum Abendbrot nicht nur Quark und Rohkost auf dem Tisch stehen haben. Mag ich zwar auch, aber ich liebe auch Brie der fast zerfliesst und andere nicht ganz magere Käse. Wenn ich nicht gerade schwanger bin, esse ich auch gerne Parmaschinken. Finde ich auch kein Problem - ICH würde nie auf die Idee kommen mich daran satt zu essen - Meine Tochter würde aber Käse und Schinken im Zweifel dem Quark vorziehen. Bei uns hat Essen insgesamt einen hohen Stellenwert und ich würde nicht sagen, dass wir uns ungesund ernähren, aber wir haben eben auch immer Lebensmittel auf dem Tisch, die Genussmittel sind und nicht dafür bestimmt sich daran satt zu essen. Taugen solche Lebensmittel einfach nicht für das unreglementierte Familienessen? Muss man entweder die eigene Ernährung umstellen oder reglementieren?
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jusl
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Re: Wie weit Essen reglementieren?

Beitrag von jusl »

Taugen solche Lebensmittel einfach nicht für das unreglementierte Familienessen?
Meiner Meinung nach: Ja, in der Tat, diese Lebensmittel sind dafür einfach nicht gedacht. Das Nahrungsmittelangebot muss schon zur individuellen Lebenswirklichkeit passen, und sich jeden Tag mit teurem Bio-Schinken vollstopfen geht eben in den meisten Familien nicht. ;-)

Generell gilt unter Fachleuten als größtes Problem des BLW-Konzepts, dass viele Eltern leider NICHT die dazu geeigneten Lebensmittel zur Auswahl stellen, bzw. das Kind zu viel Zugang zu weniger geeigneten Lebensmittel hat, wo auch immer. Das trifft auf Euch persönlich nicht zu - dass Ihr großen Wert auf gesundes Essen legt, glaube ich Dir aufs Wort! - aber Euer Kind hat eben nicht nur Kontakt zu EUCH. Es fragt bereits täglich nach Süßem.
Du schriebst im Ausgangsposting über "FREIEN Zugang" und sprachst das Problem mit den Wiener Würstchen beim Picknick an - das ist ein super Beispiel. Freier Zugang bzw. Entscheidung zwischen Putensteak und Hähnchenspieß: Ja. Zwischen Möhren und Erbsen: Ja. Aber nicht zwischen Möhren und Wiener Würstchen - letztere sind im natürlichen Speiseplan des Menschen einfach nicht vorgesehen, sondern die sind viel zu fett und viel zu salzig (darum, dass die saulecker sind, geht's ja gerade nicht ;-)).
Von daher ganz klar meine Ansicht: Reglementieren.

Meine Kinder (und die Erwachsenen ;-)) sind übrigens ebenfalls ausgesprochene Leckermäulchen/Gourmets - die teuren Sachen/Fettbomben/limitierten Sachen werden bei uns zu Mahlzeitbeginn auf die Teller verteilt, für jeden einzeln, fertig. Mehr gibt's davon eben nicht.
Klappt prima. Vielleicht auch bei Euch?

LG
Julia
jali
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Re: Wie weit Essen reglementieren?

Beitrag von jali »

jusl hat geschrieben:
Taugen solche Lebensmittel einfach nicht für das unreglementierte Familienessen?
Meiner Meinung nach: Ja, in der Tat, diese Lebensmittel sind dafür einfach nicht gedacht. Das Nahrungsmittelangebot muss schon zur individuellen Lebenswirklichkeit passen, und sich jeden Tag mit teurem Bio-Schinken vollstopfen geht eben in den meisten Familien nicht. ;-)

Generell gilt unter Fachleuten als größtes Problem des BLW-Konzepts, dass viele Eltern leider NICHT die dazu geeigneten Lebensmittel zur Auswahl stellen, bzw. das Kind zu viel Zugang zu weniger geeigneten Lebensmittel hat, wo auch immer. Das trifft auf Euch persönlich nicht zu - dass Ihr großen Wert auf gesundes Essen legt, glaube ich Dir aufs Wort!
Doch, das trifft bei uns eben schon zu. Wir legen nicht vor allem viel Wert auf gesundes Essen. Wir legen viel Wert auf gutes Essen - sind da wahrscheinlich eher die mediterranen Typen als die Rohkostfraktion - achten aber darauf, dass wir in der Mischung nicht ungesund essen, bieten eben auch Rohkost an, kochen immer frisch, essen gern Gemüse. Bei sind das Problem weniger Wiener Würstchen oder Fertigprodukte, aber der Brie und der Parmerschinken sind als Nahrungsmittel zum satt essen wahrscheinlich sogar weniger geeignet als Wiener Würstchen...

Es klappt ja mit dem Reglementieren auch - Es gibt mal ein bisschen was extra auf den Teller, wenn mehr Käse/Schninken, dann mit Brot und wenn das Brot nicht gegessen ist, gibt es auch keinen weitern Schinken/Käse. Aber es ist eben Thema - man muss über Essen/Nicht-Essen diskutieren und steigert dadurch natürlich einfach auch die Begehrlichkeiten. Wahrscheinlich muss ich entweder damit leben, oder wir müssen selbst unsere Essgewohnheiten umstellen (was ich persönlich sehr schade fände). Und außerhalb von zu Hause, müssen wir mit den Diskussionen ja ohnehin leben...

Schön wäre es, könnte man voll auf die Selbstregulation des Kindes vertrauen, selbst bei ungesunden Leckereien...
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jusl
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Re: Wie weit Essen reglementieren?

Beitrag von jusl »

Es klappt ja mit dem Reglementieren auch - Es gibt mal ein bisschen was extra auf den Teller, wenn mehr Käse/Schninken, dann mit Brot und wenn das Brot nicht gegessen ist, gibt es auch keinen weitern Schinken/Käse. Aber es ist eben Thema - man muss über Essen/Nicht-Essen diskutieren und steigert dadurch natürlich einfach auch die Begehrlichkeiten.
Aber ist das so schlimm, dass es "Thema" ist? Gesunde Ernährung, Ernährung zum Wohlfühlen, Wert und Nutzen von Lebensmitteln, die kulturellen Aspekte Lebensmitteln und Ess-Traditionen... das SIND doch total interessante Themen! (finde ich jedenfalls) Wir sprechen zuhause ganz viel darüber. :lol: Beim gemeinsamen Kochen, beim Kauf teuren italienischen Schinkens, bei der Auswahl sündhafter Desserts für Familienfeiern, beim Aushandeln, wer das letzte übrige XY am Tisch kriegt usw... für mich spielt das Thema Essen nun mal eine Rolle, und keine kleine. ;-) Also rede ich auch (gerne) drüber.
Schön wäre es, könnte man voll auf die Selbstregulation des Kindes vertrauen, selbst bei ungesunden Leckereien...
öhm, also da kenne ich unzählige Erwachsene, bei denen das ganz und gar nicht gut funktioniert... :lol: Ist von einem kleinen Kind vielleicht etwas viel verlangt. ;-)

LG
Julia

oT-PS: Bitte pack doch bei Gelegenheit mal gemäß Forenregeln die Geburtsjahre/-daten Deines/r Kindes/r in Deine Signatur. Danke. ;-)
jali
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Re: Wie weit Essen reglementieren?

Beitrag von jali »

jusl hat geschrieben: oT-PS: Bitte pack doch bei Gelegenheit mal gemäß Forenregeln die Geburtsjahre/-daten Deines/r Kindes/r in Deine Signatur. Danke. ;-)
Oh, Entschuldigung, das mit den Forenregeln war mit nicht bewusst.
jusl hat geschrieben: Aber ist das so schlimm, dass es "Thema" ist? Gesunde Ernährung, Ernährung zum Wohlfühlen, Wert und Nutzen von Lebensmitteln, die kulturellen Aspekte Lebensmitteln und Ess-Traditionen... das SIND doch total interessante Themen! (finde ich jedenfalls) Wir sprechen zuhause ganz viel darüber. :lol: Beim gemeinsamen Kochen, beim Kauf teuren italienischen Schinkens, bei der Auswahl sündhafter Desserts für Familienfeiern, beim Aushandeln, wer das letzte übrige XY am Tisch kriegt usw... für mich spielt das Thema Essen nun mal eine Rolle, und keine kleine. ;-) Also rede ich auch (gerne) drüber.
Ja, Essen als Thema ist wunderbar, da stimme ich dir zu. Dem Kind ein Stück vom ganz besonders guten Käse zu Essen zu gebe um danach mit einem verzweifelten Kind darüber diskutieren zu müssen, warum es nicht mehr gibt, macht mir keinen Spass.

Kann ich dir, um ein bisschen mehr Klarheit für mein weiteres Vorgehen zu erlangen, noch ein paar weitere Fragen stellen?

Wo siehst du eigentlich die Grenze zwischen den zu reglementierenden und den unregelmentierten Lebensmitteln. Wie sieht es z.B. mit Bananen, Rosinen, Nüssen aus? Würdest du diese reglementieren, oder das Kind bei Verlangen auch die vierte Banane essen lassen?

Und ist es in Ordnung einem zweijährigen Kind täglich zum Frühstück einen Becher Milch mit einem halben Teelöffel Honig zum trinken zu geben, oder ist da die Grenze zur Süßigkeit letztlich auch schon überschritten? Wie sieht es morgens mit Marmelade und Honig als Brotaufstrich auf (da werden dann die Brote tatsächlich meistens gegessen...)

Vielen Dank und viele Grüße
Jali
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AnnaKatharina
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Re: Wie weit Essen reglementieren?

Beitrag von AnnaKatharina »

Ich bin nicht jusl, aber bei mir gilt Honig und Marmelade tatsächlich als Süßkram.
Mal ok, aber gibt es nicht täglich.
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jusl
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Re: Wie weit Essen reglementieren?

Beitrag von jusl »

Ja, Essen als Thema ist wunderbar, da stimme ich dir zu. Dem Kind ein Stück vom ganz besonders guten Käse zu Essen zu gebe um danach mit einem verzweifelten Kind darüber diskutieren zu müssen, warum es nicht mehr gibt, macht mir keinen Spass.
Hm, verstehe. Offenbar spielt da auch der Charakter Deines Kindes eine Rolle. Ich kenne das von meinen Kindern z.T. auch: Manchmal weiß ich schon vorher, dass "ein bisschen" von irgendeiner schönen Sache zu MEHR Stress und Generve führt als eben einfach "gar nix" von dieser schönen Sache. Typische Situation: Keiner fragt nach Schokolade, alle sind happy - aber dann bringt der Opa plötzlich was mit, und um das bisschen wird sich am besten noch gestritten, und alle haben Jieper auf noch mehr und sind genervt. VORHER waren aber alle zufrieden!.. :roll:
Ich persönlich (Pragmatin!..) tendiere dann eindeutig dazu, auf das "bisschen" zu verzichten, wenn meine Kinder mit "gar nix" deutlich glücklicher und zufriedener sind.
Wo siehst du eigentlich die Grenze zwischen den zu reglementierenden und den unregelmentierten Lebensmitteln. Wie sieht es z.B. mit Bananen, Rosinen, Nüssen aus? Würdest du diese reglementieren, oder das Kind bei Verlangen auch die vierte Banane essen lassen?
Also ich kann daraus wirklich keine allgemeingültigen Regeln ableiten oder sowas, aber ich kann gerne sagen, wie ich's mach:
Wenn mein Kind zufällig heute Lust auf 4 Bananen (= ein halbes Kilo ungefähr) hat, dann bitte sehr, kein Problem. Wenn es morgen wieder 4 sind, und die ganze nächste Woche auch jeden Tag 4 usw., dann würde ich mich sicherlich wundern, aber reglementieren würde ich erst, wenn ich Anlass zur Sorge hätte, dass irgendwas nicht stimmt hinsichtlich Gesundheit, Ausgewogenheit, Gewohnheit oder so.
Bananen sind sehr gesund - wenn das nun zufällig das Liebslingsobst meines Kindes ist und auch die sonstige Ernährung stimmt, dann wüsste ich nicht, was dagegen spricht.

Rosinen seh ich persönlich anders, halt weil hoch zuckerhaltige Trockenfrucht. Jeden Tag ein halbes Kilo Rosinen würde ich persönlich wohl nicht erlauben. Ein halbes Kilo Nüsse liefert bereits viel mehr Fett und Kalorien, als ein Kind überhaupt pro Tag braucht. Kann mir kaum vorstellen ehrlich gesagt, dass sich ein gesundes Kind damit derartig zuhaut (und falls es das doch tut bzw. tun würde, also dauerhaft, würde ich einschreiten. Und vielleicht ne andere Art der Beschäftigung vorschlagen.).
Und ist es in Ordnung einem zweijährigen Kind täglich zum Frühstück einen Becher Milch mit einem halben Teelöffel Honig zum trinken zu geben, oder ist da die Grenze zur Süßigkeit letztlich auch schon überschritten?
Also ich persönlich gebe meinen Kindern im Alltag keine extra gesüßten Getränke. Wirklich gar keine. Es gibt ja genug Getränke, in denen von Natur aus Zucker drin ist, Apfelschorle usw.
Auf die Idee, Zucker in den Tee, Zucker in Milch o.ä. zu tun, ist bei uns noch keiner gekommen - mir schmeckt das überhaupt nicht, vielleicht deshalb.
Wie sieht es morgens mit Marmelade und Honig als Brotaufstrich auf (da werden dann die Brote tatsächlich meistens gegessen...)
Ich persönlich (ich muss leider immer so anfangen :lol: ) finde Marmelade und Honig auf Brot ab ca. Schulalter total OK - allerdings nur zum Frühstück. Meine Kinder essen sehr gerne Marmelade (ich auch! Es gibt sooo tolle Marmeladen!..), und wir hatten schon mal irgendwann die Debatte, ob's nicht auch zwischendrin OK ist, als schneller Snack sozusagen, wenn das Mittagessen mal aufällt oder nachmittags, wenn's noch zu lang hin ist bis zum Abendessen... ich weiß noch, das uferte dann irgendwie aus und wurde deshalb schnell wieder abgeschafft. Morgens finde ich wie gesagt OK, aber sie essen von sich aus inzwischen oft sowieso was anderes, Frischkäse und Aufschnitt, oder Müsli usw., von daher ist Marmelade/Honig bei uns kein besonderes Thema. Standard-Nachmittagssnack ist hier Obst. Im Sommer auch oft Eis.
Im Kleinkindalter haben meine Kinder keinen süßen Brotaufstrich bekommen.

Bis irgendwann in 2013 übrigens war das Standard-Frühstück bei uns Nu*ella-Brot (bestand mein Mann drauf :lol: ) - bis das tatsächlich auch ausuferte (sah mein Mann auch komplett ein!..). Folge war 100 % eiskalter Entzug, gibt's bei uns nicht mehr. Ich konnte dieses braune Industrieschmierzeugs einfach nicht mehr sehen, und mich hat soooo genervt, dass wir da alle praktisch süchtig nach waren. So ne Einheitsgeschmack-Mischung aus billigem gehärteten Pflanzenfett und Zucker ist für mich persönlich so attraktiv die Kartoffelbrei aus der Tüte (igitt!) - das ist einfach nix, was ich essen WILL! Auch wenn meine Gehirnchemie selbstverständlich (klaro!) sagt: "Los, lecker Vanillin-Zuckerfett, rein damit!"
Entsprechend ist Nu*ella und co für mich persönlich auch was völlig alles als z.B. die superleckeren Marmeladen, die es bei uns für gewöhnlich gibt, von Mutter im Urlaub eigenhändig gekocht usw., da schmeckt man die Sonne noch förmlich... sowas hat für mich eine komplett andere Qualität, mit einem ganz anderen Respekt vor natürlichen Lebensmitteln.

Sorry, ich glaube nicht, dass ich Dir da gerade eine Hilfe bin. :oops: :lol: Jede Familie muss unterm Strich selbst herausfinden, mit welcher Art Ernährung sich alle am wohlsten fühlen. Ich sehe es aber als meine Aufgabe als Eltern an, meine Kinder bei der Entwicklung eines gesunden Umgangs mit unserem heutigen, geradezu grotesken Überfluss an Lebensmitteln aktiv zu unterstützen.

LG
Julia
jali
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Re: Wie weit Essen reglementieren?

Beitrag von jali »

jusl hat geschrieben:
Sorry, ich glaube nicht, dass ich Dir da gerade eine Hilfe bin. :oops: :lol: Jede Familie muss unterm Strich selbst herausfinden, mit welcher Art Ernährung sich alle am wohlsten fühlen. Ich sehe es aber als meine Aufgabe als Eltern an, meine Kinder bei der Entwicklung eines gesunden Umgangs mit unserem heutigen, geradezu grotesken Überfluss an Lebensmitteln aktiv zu unterstützen.

LG
Julia
Doch, Vielen Dank für die Antwort - hilft mir schon. Muss einfach noch ein bisschen nachdenken, wie wir das in Zukunft hier am besten handhaben.
Viele Grüße
jali
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Salo81
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Re: Wie weit Essen reglementieren?

Beitrag von Salo81 »

ICH würde 4 Bananen eher nicht erlauben, ehrlich gesagt :oops:
In dem Punkt bin ich wohl unSuTig.

Ich finde das einfach zu maßlos/unnötig bzw. auch ungerecht, den anderen Familienmitgliedern, die evtl. auch gern eine Banane möchten.

Lg
Salo
Salo mit Henry (06/05) und Flora (09/07) und Luise (06/11)
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