Kita-Eingewöhnung, Stillkind 13 Monate, Berliner Modell
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EmiliasGini
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Re: Kita-Eingewöhnung, Stillkind 13 Monate, Berliner Modell
Das klingt doch gut. So ging es bei uns auch. Meine kannten Fremdbetreuung vorher durch eine Tagesmutter, vielleicht war das dann einfacher aber bei uns lief es auch nach dem Modell ab.
Erstmal gucken, dann die Erzieher kennen lernen. Dann bin ich ganz kurz raus und dann stückweise länger.
Hast du denn ein gutes Gefühl dort? Ich glaube das ist das wichtigste. In unserer ersten Kita fühlte ich mich unwohl, da hab ich nach 3 Tagen abgebrochen. In der neuen dachte ich gleich "oh ja, ich werd Kind und bleib hier". Das merken die Kleinen auch sofort.
Erstmal gucken, dann die Erzieher kennen lernen. Dann bin ich ganz kurz raus und dann stückweise länger.
Hast du denn ein gutes Gefühl dort? Ich glaube das ist das wichtigste. In unserer ersten Kita fühlte ich mich unwohl, da hab ich nach 3 Tagen abgebrochen. In der neuen dachte ich gleich "oh ja, ich werd Kind und bleib hier". Das merken die Kleinen auch sofort.
G. mit Sohnemann P. (03/2006), Töchterchen E. (07/2007) und Minimaus L. (05/2009)
- sommernachtstraum5
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Re: Kita-Eingewöhnung, Stillkind 13 Monate, Berliner Modell
Das ist so ein Knackpunkt.
Es ist die Kita unserer Großen. Dort nehmen sie eigentlich erst Kinder ab 18 Monaten auf. Bei Geschwisterkindern wird eine Ausnahme mit Sondergenehmigung gemacht.
Meine Große ist in einer Gruppe, in welcher noch zwei "Babys" sind, die das Alter meiner Kleinen haben (15 Monate sind diese alt).
In der Gruppe, in welche meine Kleine eingewöhnt wird, ist das jüngste Kind 2 Jahre.
In der Kita ist es üblich, dass Geschwisterkinder getrennt werden, damit sich keins gegenüber dem anderen verpflichtet fühlt.
Aber uns wäre irgendwie wohler, wenn die Kleine in der Gruppe der Großen mit den zwei anderen kleinen Kindern wäre.
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Es ist die Kita unserer Großen. Dort nehmen sie eigentlich erst Kinder ab 18 Monaten auf. Bei Geschwisterkindern wird eine Ausnahme mit Sondergenehmigung gemacht.
Meine Große ist in einer Gruppe, in welcher noch zwei "Babys" sind, die das Alter meiner Kleinen haben (15 Monate sind diese alt).
In der Gruppe, in welche meine Kleine eingewöhnt wird, ist das jüngste Kind 2 Jahre.
In der Kita ist es üblich, dass Geschwisterkinder getrennt werden, damit sich keins gegenüber dem anderen verpflichtet fühlt.
Aber uns wäre irgendwie wohler, wenn die Kleine in der Gruppe der Großen mit den zwei anderen kleinen Kindern wäre.
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Hasepup
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Re: Kita-Eingewöhnung, Stillkind 13 Monate, Berliner Modell
hast du deinen wunsch bei der leitung mal angesprochen?
ich bin selber erzieherin, und habe beide fälle erlebt. geschwister die ihr eigenes ding macheten, und welche die sehr zusammen gluckten. man kanns aber schwer vorhersehen. bei dir wollen die erzieher halt die eigene persönlichkeit der kinder fördern, was ich auch verstehen kann...
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ich bin selber erzieherin, und habe beide fälle erlebt. geschwister die ihr eigenes ding macheten, und welche die sehr zusammen gluckten. man kanns aber schwer vorhersehen. bei dir wollen die erzieher halt die eigene persönlichkeit der kinder fördern, was ich auch verstehen kann...
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- sommernachtstraum5
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Re: Kita-Eingewöhnung, Stillkind 13 Monate, Berliner Modell
Wir hatten es heute vorgetragen. Und die Leiterin erläuterte es noch genauer. Primär ging es ihr auch darum, meine Kleine bewusst nicht in die Gruppe der Großen zu "stecken" weil in der Gruppe "genug" kleine Kinder sind, welche die Aufmerksamkeit fordern.
Daher soll sich unsere Kleine besser in ihrer Gruppe ausleben und ihre Aufmerksamkeit dort fordern.
Bezüglich des Schlafens wurde uns schon vermittelt, dass wir verstehen müssen, dass die Kleine es lernen sollte alleine einzuschlafen und sie nicht jeden Tag herum getragen oder in den Schlaf gewiegt werden kann.
Mal schauen, wie sie es vorhaben zu lösen bzw sie es lösen wollen.
Ebenso wurde uns auch noch einmal deutlich vermittelt, dass es doch eine Kita sei, die eigentlich Kinder ab 18/24 Monaten nimmt und wir uns durch die Sondergenehmigung glücklich schätzen können, schon so früh einen Platz für die Kleine bekommen zu haben.
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Daher soll sich unsere Kleine besser in ihrer Gruppe ausleben und ihre Aufmerksamkeit dort fordern.
Bezüglich des Schlafens wurde uns schon vermittelt, dass wir verstehen müssen, dass die Kleine es lernen sollte alleine einzuschlafen und sie nicht jeden Tag herum getragen oder in den Schlaf gewiegt werden kann.
Mal schauen, wie sie es vorhaben zu lösen bzw sie es lösen wollen.
Ebenso wurde uns auch noch einmal deutlich vermittelt, dass es doch eine Kita sei, die eigentlich Kinder ab 18/24 Monaten nimmt und wir uns durch die Sondergenehmigung glücklich schätzen können, schon so früh einen Platz für die Kleine bekommen zu haben.
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Hasepup
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Re: AW: Kita-Eingewöhnung, Stillkind 13 Monate, Berliner Mod
na das hört sich ja super an 
ganz ehrlich, bei meinem kleinen hab ich zu hause nix umgestellt zwecks einschlafstillen oder rumtragen etc.
die ersten male schlafen in der krippe weinte er wohl, wurde aber dann begleitet und schlief ein. die kinder merken schon "anderer ort, andere menschen, andere spielregeln"
und zwecks der gruppenkonstellation... irgendwo hat die leitung schon recht. aber wenn es euer ausdrücklicher wunsch ist?! ich weiss nicht... aber in der kita wird halt zum wohle des kindes gedacht, und wenn die leitung so argumentiert kann ich es nachvollziehen. hat dein kleinkind denn die möglichkeit das großkind im tagesablauf zu sehen oder zu besuchen?
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ganz ehrlich, bei meinem kleinen hab ich zu hause nix umgestellt zwecks einschlafstillen oder rumtragen etc.
die ersten male schlafen in der krippe weinte er wohl, wurde aber dann begleitet und schlief ein. die kinder merken schon "anderer ort, andere menschen, andere spielregeln"
und zwecks der gruppenkonstellation... irgendwo hat die leitung schon recht. aber wenn es euer ausdrücklicher wunsch ist?! ich weiss nicht... aber in der kita wird halt zum wohle des kindes gedacht, und wenn die leitung so argumentiert kann ich es nachvollziehen. hat dein kleinkind denn die möglichkeit das großkind im tagesablauf zu sehen oder zu besuchen?
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- julia1982
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Re: Kita-Eingewöhnung, Stillkind 13 Monate, Berliner Modell
Hm also das mit dem Schlafen würde mir auch ein bisschen Bauchschmerzen machen, denn "lernen" muss ein Kind das schlafen meiner Meinung nach nicht und auch das alleine einschlafen nicht! Wie genau wollen sie Dein Kind denn in den Schlaf begleiten? Schreien lassen tun sie es doch nicht, oder? Und mit den Geschwistern finde ich, die sollten sich nach Eurem Wunsch richten, ganz ehrlich! zumindestens mal ausprobieren. Am Ende des Tages erbringen die schliesslich eine Dienstleistung. da kann man so etwas zumindest mal austesten. Schwierige Situation. (())
Julia mit kleiner Raupe (03/13) und Herzenskind (03/16)
- sommernachtstraum5
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Re: Kita-Eingewöhnung, Stillkind 13 Monate, Berliner Modell
Wir werden zu Hause auch nichts umstellen. Es ist gut so wie es ist und dies ändern wir auch nicht. Sie soll nach wie vor alles zu Hause haben, was sie braucht.
Dass es in der Kita anders ist, bekommt sie mit.
Wir lassen das Ganze mal auf uns zukommen und wirken. Wenn ich jedoch mitbekommen sollte, dass ihre Bedürfnisse nicht gestillt werden und sie schreien gelassen werden sollte, bin ich weiß Gott so gar nicht mehr nett und freundlich.
Auch wenn sie dort überwiegend nur Erfahrungen mit älteren Kindern (ab 2 Jahre) haben, sollten sie sehr wohl in der Lage sein, die Bedürfnisse eines Kleinlindes zu beachten. Und das Kind entsprechend begleiten, ohne dieses schreien zu lasssen ist nun wesentlich einfacher als dass das Kind die halbe Kita zusammen schreit.
Wir haben die Kleine auch in der Gruppe belassen. In der Gruppe der Großen scheinen sie auch nicht die Kapazität für ein weiteres kleines Kind zu haben.
Ab Mitte der Woche soll geschaut werden, wie weit sie ist und ob ein Trennungsversuch gewagt wird.
Die Erzieherin und wir sind uns einig, dass wir es langsam angehen. Besonders weil sie so klein ist.
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Dass es in der Kita anders ist, bekommt sie mit.
Wir lassen das Ganze mal auf uns zukommen und wirken. Wenn ich jedoch mitbekommen sollte, dass ihre Bedürfnisse nicht gestillt werden und sie schreien gelassen werden sollte, bin ich weiß Gott so gar nicht mehr nett und freundlich.
Auch wenn sie dort überwiegend nur Erfahrungen mit älteren Kindern (ab 2 Jahre) haben, sollten sie sehr wohl in der Lage sein, die Bedürfnisse eines Kleinlindes zu beachten. Und das Kind entsprechend begleiten, ohne dieses schreien zu lasssen ist nun wesentlich einfacher als dass das Kind die halbe Kita zusammen schreit.
Wir haben die Kleine auch in der Gruppe belassen. In der Gruppe der Großen scheinen sie auch nicht die Kapazität für ein weiteres kleines Kind zu haben.
Ab Mitte der Woche soll geschaut werden, wie weit sie ist und ob ein Trennungsversuch gewagt wird.
Die Erzieherin und wir sind uns einig, dass wir es langsam angehen. Besonders weil sie so klein ist.
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Wichtelmama2012
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Re: AW: Kita-Eingewöhnung, Stillkind 13 Monate, Berliner Mod
Unser Wichtel kannte bis zur KiTa (da war er gerade 16 Monate) auch nur Stillen zum Einschlafen. Während der Eingewöhnung ging er dann während der “Draußen“-Zeit im KiWa regelmäßig ko: in den KiWa wurde er gepackt, weil er vor Müdigkeit schon torkelte, aber drinnen nicht schlafen konnte/wollte. Im KiWa war er dann mit an der frischen Luft, hat den Kindern kurz zu geguckt und ist weggeratzt. Vorher hatte er vielleicht 2-3 mal in unserem KiWa gesessen (wir mochten das beide nicht so).
Seitdem er ganztags dort ist geht er dort nach dem Mittagessen in sein Bett und schläft. In der KiTa gibt's allerdings auch den Köpfchenkraulservice und wer will bekommt auch ein Schlaflied gesungen.
Daheim wird übrigens immer noch zum Einschlafen gestillt, das Zimmer komplett verdunkelt und sich an die Mama gekuschelt...
Seitdem er ganztags dort ist geht er dort nach dem Mittagessen in sein Bett und schläft. In der KiTa gibt's allerdings auch den Köpfchenkraulservice und wer will bekommt auch ein Schlaflied gesungen.
Daheim wird übrigens immer noch zum Einschlafen gestillt, das Zimmer komplett verdunkelt und sich an die Mama gekuschelt...
Der denkende Mensch ändert seine Meinung - Friedrich Nietzsche
Wichtel 5/2012
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Hasepup
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Re: AW: Kita-Eingewöhnung, Stillkind 13 Monate, Berliner Mod
die dienstleistung ist aber fürs KIND, nicht für die eltern! und das wohl des kindes, zb dessen persönlichkeitsentwicklung und bedürfnisbefriedigung, steht dort hoffentlich im mittelpunkt, weswegen die gruppeneinteilung so vorgenommen wurde.julia1982 hat geschrieben: Am Ende des Tages erbringen die schliesslich eine Dienstleistung. da kann man so etwas zumindest mal austesten. Schwierige Situation. (())
bist du denn zufrieden mit der erzieherin? bzw vertraust du ihr, dass sie gut mit deinem kind umgeht? denn das ist schon sehr wichtig (wie ich selber merken musste).
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- julia1982
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Re: Kita-Eingewöhnung, Stillkind 13 Monate, Berliner Modell
@hasepup: da hast du recht, Dienstleistung für das Kind, aber ich bin schon der Meinung, dass die Eltern ihr Kind am besten einschätzen können und die Eltern vertreten ja auch die Interessen des Kindes.
Wäre ich in dieser Situation gewesen, hätte ich MIR für MICH etwas mehr Offenheit der Kita für die Elternwünsche erwartet, obwohl mir auch die Gründe einleuchten, die für getrennte Gruppen sprechen.
Wäre ich in dieser Situation gewesen, hätte ich MIR für MICH etwas mehr Offenheit der Kita für die Elternwünsche erwartet, obwohl mir auch die Gründe einleuchten, die für getrennte Gruppen sprechen.
Julia mit kleiner Raupe (03/13) und Herzenskind (03/16)
