Ich kann deinen Wunsch nach einer seriösen Quelle verstehen, habe aber leider auch keine parat.
Falls du eine Hebamme kennst, könntest du sie bitten, im Hebrech-Forum nach dem Stichwort "Kartoffelwickel" zu suchen, da wird sie viele positive Erfahrungsberichte finden. Leider ist das Forum Passwort-geschützt, weshalb ich die Threads hier nicht verlinken kann.
Hier bei euch im Forum wurde das Thema auch schonmal angerissen, wie meine Google-Suche ergeben hat.
Vorher zu wärmen und nachher zu kühlen, habe ich zu Beginn meiner Ausbildung auch noch gelernt. Wie so oft, brauchen neue Ansätze im medizinischen Bereich extrem lange, bis sie sich durchsetzen.
Alle Hebammen, die ich kenne, die Kartoffelwickel ausprobiert haben, schwärmen davon. Die Mehrheit der Hebammen, die ich kenne, hat allerdings noch nie etwas davon gehört.
Ich selber habe einen 15 Monate alten Sohn. Bei meinem ersten Milchstau habe ich noch die alte Methode angewandt und war zunächst begeistert davon, wie schnell der Quark die Rötung genommen hat. Eine Verhärtung hatte ich aber noch eine ganze Woche lang.
Seitdem ich Kartoffelwickel anwende, dauern Milchstaus nicht länger als einen Tag und sind danach spurlos verschwunden.
Und wenn man überlegt, was Wärme und Kälte bewirken, macht es ja auch durchaus Sinn.
Einzige Ausnahme: bakterielle Infektionen, die sollte man nicht bebrüten.
Warum es ausgerechnet Kartoffeln sein müssen, ist natürlich auch nicht erforscht. Ich hatte auch schon mit einem warmen Traubenkernkissen Erfolg, als ich am Feiertag keine Kartoffeln da hatte.
LG, Hebammenschülerin