Klavier üben - wieviel Druck ist notwendig?

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Feleni
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Re: Klavier üben - wieviel Druck ist notwendig?

Beitrag von Feleni »

Aber der Klavierlehrer hat doch ein Klavier.
Den Vergleich meine ich.
LG U. mit M. und unseren Kindern J. (*07/06), M.(*11/08) und F. (*10/10)
Mein Blog Mien lütte Stuuv - aber eher privat jetzt
Elena
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Re: Klavier üben - wieviel Druck ist notwendig?

Beitrag von Elena »

20 Minuten finde ich in dem Alter schon viel. 10 aber dafür täglich wären nach meinem Gefühl besser.
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Gartenprinzessin
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Re: Klavier üben - wieviel Druck ist notwendig?

Beitrag von Gartenprinzessin »

Hmm, hier ist es ähnlich. L wollte unbedingt Klavier lernen, jetzt bekommt sie seit ca ,Oktober Unterricht und da hat sie auch großen Spaß dran, aber üben....naja.....
Jeden Tag macht sies definitiv nicht, eher jeden zweitem und ich oder der Papa müssen daneben sitzen. Also, wenn ich sie "nett " ermutige, macht sie es. Von selbst eher nicht so oft. Druck finde ich aber unangebracht.
Ich muss ja zugeben, dass ich selbst seit über 20 Jahren ein Instrument spiele und nie geübt habe und trotzdem recht gut bin. Daher kann ich sie auch verstehen.
Liebe Grüße
Gartenprinzessin mit großer Tochter (2007) und zwei Pubertieren (2011/2013)
Lösche Benutzer 1828

Re: Klavier üben - wieviel Druck ist notwendig?

Beitrag von Lösche Benutzer 1828 »

tomine hat geschrieben:
Feleni hat geschrieben:Klavierunterricht auf nem Keyboard wird sicher irgendwann schwierig, da die Tasten bei einem Keyboard nicht gewichtet sind und der Anschlag sehr unterschiedlich ist. Ist das vielleicht auch ein Grund? Ist das Spielgefühl so viel anders?

Das denke ich nicht. Hier hat ja keiner einen Vergleich.
Unse Lehrerin hat def. gesagt, ein Keyboard waere kontraproduktiv. Das Spielgefuehl ist so viel anders.
Da haben wir lieber ein guenstigeres EPiano gekauft.


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NikaLove
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Re: Klavier üben - wieviel Druck ist notwendig?

Beitrag von NikaLove »

also ich hab auch jahrelang klavier auf nem keyboard gespielt. hatte sich einfach so ergeben, weil ich mit keyboard angefangen hatte. wenn man jetzt keine turnierambitionen hat - finde ICH - geht es. man spielt halt ohne anschlagsdynamik und kann die lautstärke, bzw. den verklang nicht regulieren. pedalspiel lernt man so auch nicht - wen das nicht stört.
und auch ich hatte natürlich phasen wo üben doof und langweilg war, aber meistens hab ich mich doch überzeugen lassen. ich hatte immer so ein kleines hausaufgabenheft, wo drinstand, was ich zur nächsten stunde können sollte. hat eigentlich immer geklappt, auch mit nicht täglichem üben. wenn ich meinte, ich kann die sachen, dann war es auch meine verantwortung. wenn ich wusste, ich kann sie nicht, hab ich eigentlich auch von selbst geübt, wollte mich ja nicht blamieren.
Liebe Grüße von Nika mit der Weihnachtselfe 12/10
Lösche Benutzer 1828

Re: Klavier üben - wieviel Druck ist notwendig?

Beitrag von Lösche Benutzer 1828 »

Ja, Tochter bekommt auch immer WOchenaufgaben in ihr Heftchen geschrieben.
Das ist ganz hilfreich für sie.
tomine
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Re: Klavier üben - wieviel Druck ist notwendig?

Beitrag von tomine »

Nein, Turnierambitionen haben wir nicht :-).
Ich kenne mich da nicht so aus, aber laut und leise kann man die Tasten schon anschlagen. Und ein Pedal könnte man auch noch dran montieren. Klar ist es kein Flügel, aber für den Hausgebrauch erstmal okay denke ich. Die Klavierlehrerin kommt zu uns, deshalb auch kein Klavier.
Was ist überhaupt ein e-Piano? Ich google mal.

Tja und was das Üben angeht, ist es wohl überall dasselbe.
Ich werde versuchen, es vielleicht jeden 2. Tag einzubauen und mich daneben zu setzen.
Lernen Eure Kinder auch die Noten dabei?

Hausaufgaben bekommt sie auch aufgeschrieben. Immer etwas Üben und eben Noten schreiben.
Lösche Benutzer 1828

Re: Klavier üben - wieviel Druck ist notwendig?

Beitrag von Lösche Benutzer 1828 »

Ein E-Piana ähnelt im SPielgefühlt halt sehr dem echten Klavier - bei uns war Vorgabe: 88 Tasten, Fußpedal (was ja beim Keyboard nun andere FUnktionen hat) und gewichtete Tastatur.
Ich selber kenne mich absolut nicht aus, kann nicht mal Noten lesen. Aber ich habe mit drei Klavierlehrern gesprochen.
FrauPampelmuse
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Re: Klavier üben - wieviel Druck ist notwendig?

Beitrag von FrauPampelmuse »

Zum Thema Druck und üben: mehr oder weniger täglich in meinem Dabeisein und mit meiner Unterstützung bzw. Motivation war Pflicht. Angefangen hat meine Tochter mit 7. Jetzt mit 10 erinnere ich immer mal ans tägliche üben, meist klappt's selbstständig und ich sitz auch nicht mehr dabei. Üben selbst ist anstrengend und unbeliebt, sobald sie eine Schwierigkeit gemeistert hat, läuft's aber wieder. Ganz ohne die Pflicht zu üben wäre sie nie soweit gekommen, neben einem sanften Druck sollte man aber auch begleiten und motivieren.

Thema Keyboard: ich habe 10 Jahre lang Unterricht auf Flügel und Klavier gehabt, zu hause übte ich auch am Klavier. Dann verstarb meine Lehrerin und der neue Lehrer hat mich auf nem Keyboard lernen lassen.... Katastrophe! Das Spielgefühl, der Klang.... ich hab nach nem Jahr aufgegeben. Heute spiele ich auf einem guten E piano mit Hammeranschlag und es macht mir wieder Spaß.
Ich würde also auch eher zum E piano raten oder Keyboardunterricht nehmen, das sind ja ganz andere Klangmöglichkeiten.
glückskind
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Re: Klavier üben - wieviel Druck ist notwendig?

Beitrag von glückskind »

Also als Instrumentallehrer ist es immer sehr frustrierend, wenn man mit einem Schüler nie wirklich weiter kommt, weil nicht geübt wird. In eurem Fall ist das etwas anderes, du hast ja einen recht klaren Blick auf das Lernverhalten deines Kindes und darauf, dass zu Hause auch geübt werden sollte, wir haben aber auch einige Schüler, die nie üben und deren Eltern einfach nicht verstehen, dass man mit 45min/Woche nicht viel erreicht, wenn man nebst aufwärmen immer erst noch mal 15-20Minuten die Sachen aus der letzten Woche wiederholen muss. Und als Lehrer im eigenen Musikgeschäft ist das ziemlich blöd, man wünscht sich ja schließlich positive Propaganda und kein Elterngequatsche untereinander á la "bei Musikschule sowieso lernen die Kinder nix. Die sind echt nicht gut. Geh lieber mit deinem zum Konservatorium..."
Üben ist wirklich wichtig, auch, damit die Kinder den Spaß im Unterricht selbst nicht verlieren. Denn immer nur das gleiche machen ist ja auch öde. Die Kleinen wollen ja auch neues lernen, toll spielen können...

Und ja, Keyboard und Klavier oder auch E-Piano sind immense Unterschiede. Möchte jemand wirklich Klavier lernen würde ich von einem Keyboard eher abraten. Viele Lehrer bieten auch Kaufberatungen an oder haben Schüler, die aufgeben und ihr altes Epiano verscherbeln... einfach mal nachfragen, über kurz oder lang ergibt sich da sicher eine tolle, günstige Möglichkeit.

Aus Elternsicht... tja. Meine ist ja noch ganz klein, aber ich kann mir auch nicht vorstellen, sie zum Üben zu zwingen oder eben dogmatisch zu sein in puncto 10minuten üben täglich. ;)
..mit 3 Kindern 2012 und 2015 und 2018
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