Wieviel Frust kann ich meinem Baby zumuten?

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Sakura
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Re: Wieviel Frust kann ich meinem Baby zumuten?

Beitrag von Sakura »

agata hat geschrieben:Ich will sie aber nicht aus jeder frustrierenden Situation sofort raus holen. Das tut weder mir gut noch ihr. Wenn sie es also z.B. nicht schafft, sich ein Spielzeug so in den Mund zu stecken, wie sie das haben will. Oder wenn sie es nicht schafft, sich auf den Bauch zu drehen. Oder wenn sie alles Mögliche erreichen will, aber sich selber noch nicht fortbewegen kann.
Sehe ich wie Du. Aber meistens motzt ein Baby (mein Baby), weil Mama einen Meter zu weit weg ist, weil es lieber zu Mama ins TT möchte, weil es Hunger hat, müde ist, nicht schlafen kann, überreizt ist, erkältet ist, nicht allein im KiWa liegen möchte....


Ich bezog mich vor allem auf diesen Satz hier:
Zum einen wird es mir irgendwie zu viel, ständig damit beschäftigt zu sein, wie ich die Dinge so optimal machen kann, dass mein Baby nicht frustriert ist.
Wenn es sich dabei im "unkooperatives" Spielzeug oder Frust bei vergeblichen Fortbewegungsversuchen handelt, bin ich Deiner Meinung. (Natürlich auch wenn es sich um unerreichbare Messer, heiße Töpfe, o.ä. Gefährliches handelt). Aber in allen anderen Fällen finde ich nicht, dass ein Baby das aushalten muss.
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13

Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
vor keinem Popanz, keinem Weltgericht,
vor keinem als sich selber gerade zu stehen. (Reinhard Mey)

agata
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Re: Wieviel Frust kann ich meinem Baby zumuten?

Beitrag von agata »

Mein obiger Satz war irgendwie missverständlich.
Ich meinte damit, dass ich mir antizipierend Stress mache, weil ich Angst habe, dass sie quengelig werden könnte. Und diesen Stress im Voraus, obwohl aktuell vielleicht nichts ist, den will ich nicht haben.
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