Meine Tochter fährt in einem Reboarder seit sie 1 Jahr alt ist. Sie ist jetzt 2 Jahre und 5 Monate.
Sie hatte nie Probleme gehabt. Aber vor ca. 4 Monaten hat sie sich das erste Mal übergeben. Damals hatte sie sich während der Fahrt nach ca. 1 Stunde (die Fahrt hat insgesamt ca. 1 1/2h gedauert) mit einer Brezel vollgestopft und wir dachten, dass es vielleicht daran liegt.
Bei der nächsten längeren Fahrt hat sie sich wieder übergeben, diesmal haben wir darauf geachtet, dass sie vorher nicht so viel isst und auch nichts während der Fahrt isst.
Sie hat sich vor ein paar Wochen wieder während der Fahrt übergeben. Diesmal hatte sie während der Fahrt viel getrunken, weil sie so durstig war.
Wir sind auch ein wenig ratlos weshalb sie sich übergibt. Kurze Strecken sind überhaupt kein Problem, aber mir scheint, dass es vielleicht an der Strecke liegt. Wir fahren meist nie länger als max. 20 Min. Die lange Strecke ist die Strecke zu Oma und Opa (zu meinen Eltern). Aber seltsamerweise hat sie immer auf der Rückfahrt erbrochen, nicht auf der Hinfahrt...
Und ich hab das letzte Mal festgestellt, dass sie, kurz bevor sie sich übergibt, ziemlich blaß wird und ganz schlapp ist.
Mir war als Kind auch immer übel im Auto, wenn ich hinten saß. Vorne ging es einigermaßen. Im Zug kann ich aber in Gegenfahrtrichtung sitzen und auch lesen, ohne dass mir schlecht wird.
Wir fahren demnächst wieder zu meinen Eltern. Mal sehen, ob ihr da wieder übel wird und sie sich übergeben muss.
Übelkeit beim Autofahren
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karina2702
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- Sakura
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Re: Übelkeit beim Autofahren
Ich habe als Kind bei JEDER längeren Autofahrt gespuckt, länger als 45 min ging nie ohne spucken, elende übel war mir meist nach 10 Minuten. Das einzige, was das Spucken vermieden hat war, wenn ich mich auf der Rückbank mit dem Oberkörper flach gelegt habe, heutzutage also keine Option mehr. Schlafen war die andere Option.
Noch heute bin ich anfällig für Spucken: im Auto hinten sitzen, Busfahren, ICE mit Neigetechnik... Und ja, rückwärtsfahren macht das Problem tausendmal schlimmer. Ich kann im Bus noch nicht mal im Stadtverkehr rückwärts fahren, und im Zug auch nicht.
Was hilft mir:
- vorwärtsfahren, und zwar möglichst mit Sicht auf die Straße (also im Auto vorn sitzen, im Bus in der ersten Reihe sitzen). Vorn rausschauen, nicht seitlich.
- Essen. Kann ich nicht erklären, ist aber so. Nicht vorher, sondern während der Fahrt.
- Schlafen oder mindestens
- die Augen zumachen. Soweit ich weiß, kommt die Übelkeit unter anderem daher, dass unsere Augen unserem Gehirn etwas anderes melden (nämlich Bewegung) als unser Gleichgewichtsorgan (welches Stillstand meldet). Daher ist es schon hilfreich, wenn ich nur die Augen schließe. Hilft nicht immer, vor allem auf kurvenreicher Strecke ist das dann auch tückisch: in einer Kurve meldet das Gleichgewichtsorgan die Kurve, aber meldet nicht, wenn man aus der Kurve raus ist. Wenn man da die Augen geschlossen hat, hat man das Gefühl, man fährt immer weiter in der Kurve.
Wenn eine längere Fahrt unvermeidbar ist, könntest du mal Vomex-Zäpfchen ausprobieren. Die gibt es auch in Kinderstärke, und Zäpfchen haben im Gegensatz zu Tabletten den Vorteil, dass sie rasend schnell wirken, und bei Erbrechen der Wirkstoff nicht ausgeschieden werden kann.
Noch heute bin ich anfällig für Spucken: im Auto hinten sitzen, Busfahren, ICE mit Neigetechnik... Und ja, rückwärtsfahren macht das Problem tausendmal schlimmer. Ich kann im Bus noch nicht mal im Stadtverkehr rückwärts fahren, und im Zug auch nicht.
Was hilft mir:
- vorwärtsfahren, und zwar möglichst mit Sicht auf die Straße (also im Auto vorn sitzen, im Bus in der ersten Reihe sitzen). Vorn rausschauen, nicht seitlich.
- Essen. Kann ich nicht erklären, ist aber so. Nicht vorher, sondern während der Fahrt.
- Schlafen oder mindestens
- die Augen zumachen. Soweit ich weiß, kommt die Übelkeit unter anderem daher, dass unsere Augen unserem Gehirn etwas anderes melden (nämlich Bewegung) als unser Gleichgewichtsorgan (welches Stillstand meldet). Daher ist es schon hilfreich, wenn ich nur die Augen schließe. Hilft nicht immer, vor allem auf kurvenreicher Strecke ist das dann auch tückisch: in einer Kurve meldet das Gleichgewichtsorgan die Kurve, aber meldet nicht, wenn man aus der Kurve raus ist. Wenn man da die Augen geschlossen hat, hat man das Gefühl, man fährt immer weiter in der Kurve.
Wenn eine längere Fahrt unvermeidbar ist, könntest du mal Vomex-Zäpfchen ausprobieren. Die gibt es auch in Kinderstärke, und Zäpfchen haben im Gegensatz zu Tabletten den Vorteil, dass sie rasend schnell wirken, und bei Erbrechen der Wirkstoff nicht ausgeschieden werden kann.
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13
Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
vor keinem Popanz, keinem Weltgericht,
vor keinem als sich selber gerade zu stehen. (Reinhard Mey)
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- Sakura
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Re: Übelkeit beim Autofahren
Jetzt erst die anderen Antworten gelesen: diese Kaugummis haben bei mir nie gewirkt, jedenfalls nicht dass ich was gespürt hätte.
Und ja, frische Luft. Wenn mir übel wird, mache ich das Fenster im Auto auf, und lasse mir den Wind um die Nase wehen.
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Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13
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- Monza
- hat viel zu erzählen
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Re: Übelkeit beim Autofahren
Einen guten Tipp kann ich dir leider nicht geben, aber ich kenne das auch noch aus meiner Kindheit. Ich habe bei jeder längeren Autofahrt gespuckt. Meist mehrmals. Geholfen hat mir nichts, allerdings haben meine Eltern auch nichts versucht außer mir gleich ausreichend Plastiktüten zu geben...
Mittlerweile hat sich das von selbst erledigt und ich kann ohne Übelkeit Autofahren.
Ich würd's vielleicht mal mit Bachblüten versuchen, kenne mich da allerdings auch nicht ausreichend aus...
Mittlerweile hat sich das von selbst erledigt und ich kann ohne Übelkeit Autofahren.
Ich würd's vielleicht mal mit Bachblüten versuchen, kenne mich da allerdings auch nicht ausreichend aus...
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Maia
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1586
- Registriert: 14.03.2007, 10:53
Re: Übelkeit beim Autofahren
Oh das muss ich bei Gelegenheit mal näher durchlesen. Unsere Kleine sitzt im Reboarder und bricht auch ab und zu, am ehesten morgens (morgendliche Übelkeit...
).
Kastanie in der Hand klingt gut und einen Versuch wert.
Kastanie in der Hand klingt gut und einen Versuch wert.
Maia + grosser Sohn (12/05) + kleiner Sohn (06/08 ) + kleine Tochter (05/11)
- Karinke
- ist nicht mehr wegzudenken
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- Registriert: 27.01.2011, 14:20
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Re: Übelkeit beim Autofahren
Wenn unsre grosse erbrochen hat im auto war es immer Krankheit oder ungeeignetes Essen vor der Abfahrt. Gerade, wenn man das Kind noch "auffüllen" will, um danach zügig vorwärts zu kommen....
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mimi84
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2112
- Registriert: 06.08.2010, 09:13
Re: Übelkeit beim Autofahren
Hier muss ich mich mal dranhängen.
Unsere Große fährt mittlerweile vorwärts im Reboarder (einer, mit dem das geht), weil wir das auf einer längeren Fahrt 3x hatten mit dem Übergeben.
Die werde ich auch nicht mehr umdrehen, dass ist mir zu heikel, aber beim Kleinen traue ich mich irgendwie auch nocht so richtig, einen Reboarder zu benutzen.
Mir wird nämlich davon schlecht, wenn es jemandem schlecht war...
Unsere Große fährt mittlerweile vorwärts im Reboarder (einer, mit dem das geht), weil wir das auf einer längeren Fahrt 3x hatten mit dem Übergeben.
Die werde ich auch nicht mehr umdrehen, dass ist mir zu heikel, aber beim Kleinen traue ich mich irgendwie auch nocht so richtig, einen Reboarder zu benutzen.
Mir wird nämlich davon schlecht, wenn es jemandem schlecht war...


