Fahrradhelm für 5-jährigen

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Feleni
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Re: Fahrradhelm für 5-jährigen

Beitrag von Feleni »

Jep, auf jeden Fall anprobieren lassen.
Ein Helm sollte eigentlich ohne den Kinnriemen fast über kopf noch auf dem Kopf fest sitzen. Der Kinnriemen ist dann noch eine zusätzliche Sicherung, daß er auch im Falle eines Sturzes/Fluges wirklich hält.
Und: dem Kind im Spiegel zeigen, wie es aussehen muß. Wieviele Kinder könnten den Helm auch ausziehen und ohne fahren, weil die gesamte Stirnpartie frei liegt und der Helm im Nacken baumelt...

Bei J. passt Alpina am Besten. Leider, denn grad die Nacken-Stellschraube von Alpina finde ich doof. Die ist uns schon oft überdreht...
M. braucht auch bald nen neuen, er hat aktuell nen Tabaluga-Helm von Alpina, geerbt von J. Aber optimal sitzt der nicht.
Ich hab auch nen Alpina und mein Mann nen Giro.
LG U. mit M. und unseren Kindern J. (*07/06), M.(*11/08) und F. (*10/10)
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Maja
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Re: Fahrradhelm für 5-jährigen

Beitrag von Maja »

Minikäfer hat geschrieben:
Maja hat geschrieben:Wir hatten als erste und jetzt auch als zweite Helme die KED-Meggy, einfach bei ebay vom Händler gekauft und sind sehr zufrieden.
Aber wenn sie nicht gepasst hätten, hätten wir sie ja auch einfach zurückschicken können :-)
(Die Fahrradläden hier haben so bescheuerte Öffnungszeiten, genauso wie andere Fachgeschäfte, daher kaufe ich das meiste nur noch online und riskier halt zur Not das Rückporto.)
Der Punkt ist, dass ich das Nichtpassen nicht gemerkt hätte, ohne Vergleich. Meine Kinder haben eher hohe, schmale Köpfe mit ausgeprägtem Hinterkopf. Beim Anprobieren bei Freunden, deren Kinder eher runde Köpfe mit nicht sehr ausgeprägtem Hinterkopf haben (was für eine dusselige Beschreibung :oops: ), dachte ich, Ked wäre super für meine, aber im Laden stellte sich dann raus, dass der Helm oben irgendwie schlackerte und nicht bombenfest saß. Bei Abus war alles so, wie es sein sollte. Aber ob das beim Sturz überhaupt einen Unterschied machen würde, weiß ich natürlich nicht.
Naja gut, einen Vergleich hatte ich jetzt auch nicht (außer mit geliehenen Helmen von Freunden, mehr zufällig) aber durch die vielen Verstellmöglichkeiten beim Umfang und mit den Gurten und Schnallen habe ich schon das Gefühl, dass die bei uns gut sitzen. Fest, aber ohne zu sehr zu drücken (denn ein unbequemer Helm wird nicht getragen!), und diese Testgriffe wo man den Helm nach vorn und hinten zieht haben auch gut geklappt, da schlackert nix. Ich muss halt immer mal wieder anpassen, wenn die Kinder zB ein Stirnband drunter haben im Winter, aber das ist wohl normal.
Allerdings ist klar: bei allen Verstellmöglichkeiten kann jeder Helm nur eine bestimmte Bandbreite an Kopfformen abdecken. Deswegen sage ich ja, wenn man keine Chance hat im Laden anzuprobieren, dann muss man beim Bestellen eben riskieren, auch mal einen zurückzuschicken. Und mir war es auch wichtig, dass die Kinder den selbst "bedienen" können, also jetzt bei der Folgegröße zumindest, bei Kleinkindern setzt man den Helm ja doch eher selbst dem Kind auf.
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Minikäfer
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Re: Fahrradhelm für 5-jährigen

Beitrag von Minikäfer »

Maja, du scheinst doch viel besser informiert zu sein als ich ,denn von Testgriffen und sowas hab ich noch nie gehört. Hört sich ja wirklich so an, als würde euer gut passen. Hier ist es übrigens auch gerade so wie bei Felini, der Kleine hat den Helm vom Großen geerbt und 100% zufrieden bin ich nicht. Ich werde wohl noch mal mit Helm im Geschäft vorbeigehen und fragen, was die davon halten. Da der Kleine aber hinten in meinem 3rädrigen Transportrad sitzt, ist er auch weniger gefährdet als der Große, der allein radelt.
Maja
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Re: Fahrradhelm für 5-jährigen

Beitrag von Maja »

http://www.kvw-mhm.de/images/stories/fa ... poster.jpg
Hier kann man zum Beispiel sehen, wie die dreieckigen Riemen verlaufen müssen und wo genau der Kinnriemen sein muss und wie fest (ein Kinderfinger sollte noch passen). Und ordentlich festdrehen am Kopf. Nach links und rechts sollte schon nix mehr wackeln.
Beim Anprobieren kann man dann einmal den Helm von hinten im unteren Bereich anfassen und versuchen den Helm über den Kopf nach vorn zu schieben, z.B. wie wenn das Kind mit dem Hinterkopf aufkommt und der Helm dabei hochgeschoben wird - das sollte natürlich nicht einfach wegflutschen, und auch nicht sofort den Kinnriemen soweit in den Hals drücken dass Strangulationsgefahr besteht (klar, ein bißchen bewegt sich das immer, wenn der Helm wie ein Schraubstock wäre täte das den Kindern auch weh). Dann noch mal so ähnlich von vorne - bei einem frontalen Unfall sollte der Helm nicht einfach über die Stirn nach hinten wandern oder der Kinnriemen nach vorne übers Kinn wegrutschen (an dieser Stelle kommt auch die korrekte Einstellung der Seitenriemen ins Spiel).
Bei kleineren Kindern, grad im Kindersitz, sollte ein Helm noch mehr motorradhelmmäßig den ganzen Kopf umfassen und hinten flach genug sein, dass der Kopf nicht nach vorn gedrückt wird im Sitz oder Anhänger. Bei größeren Kindern und Erwachsenen ist eine etwas "spitzere", also vorne und hinten längere Form nicht nur cooler, sondern auch vom typischen Aufprallverhalten besser.
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