Breiverweigerer?!

Was kommt nach dem Vollstillen?

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aeronautin
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Re: Breiverweigerer?!

Beitrag von aeronautin »

'Fütterwillig', wie schön.. :)

Naja, man könnte ja bei allem das Gefühl bekommen, wie mans macht, macht mans verkehrt, so als Erstmama. Vor allem, wenns dann ums Essen geht, und man mich eh schon komisch beäugt "Wie, dein Baby isst mit sechs Monaten immer noch keine drei kompletten Mahlzeiten am Tag?". Nun ja. Fütterwillig wäre ich mittlerweile, aber da Madame sich das offensichtlich anders vorstellt, wird es auch anders gehen. Aber dass sie meinen schön gedünsteten und pürierten Biogemüse so verschmäht - päh!

Hab halt ein bisschen Angst, dass sie irgendwas zu wenig bekommt, wenn ich es nu mit 'Fingerfood' versuche. Aber da wird ja vielleicht der Buchtipp Licht ins Dunkel bringen!!
muema
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Re: Breiverweigerer?!

Beitrag von muema »

Ich hab nicht nachgelesen... :oops: aber:

Ich hab mir extrem Mühe gegeben, Brei gekocht, in Gläschen gefüllt, in Würfeln gefroren, hmmm...anderes Gemüse probiert.... immer noch hmmmm.... und dann alles in kleinen Stücken (zuerst sehr weich und denn weniger weich gekocht)... dann wars mmmhhh und nicht mehr hmmmm :)
Ich selbst sei auch keine Breiliebhaberin gewesen... 8) Beide (also der Kleine und ich) sind nicht verhungert ;)
Ju (7/78) mit Sonnenschein J.L. (*2.8.2010)
Fleurette
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Re: Breiverweigerer?!

Beitrag von Fleurette »

Meine Tochter hat nie Brei gegessen und sich sowieso nie füttern lassen. Wir waren zugegebenermaßen etwas verzweifelt, weil sie einfach nichts essen wollte. Hier und da mal ein paar Stückchen gedünstetes Gemüse (4 Bohnen waren viel) oder in Knoblauch eingelegte Oliven, mehr nicht... So habe ich sie mehr oder weniger ein gutes Jahr voll gestillt, und dann ging's ganz von selbst los.
Im Nachhinein war es praktisch: Wir mussten nie nacheinander essen, weil jemand noch füttern musste, blieben vorm Breikochen bzw. der Gläschenparade verschont usw. Mal schauen, wie wir es bei Nr. 2 machen. :)
Liebe Grüße von Fleurette
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Amber
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Re: Breiverweigerer?!

Beitrag von Amber »

aeronautin hat geschrieben: Aber wie macht ihrs, dass sich eure Kinder dabei nicht verschlucken?
Das Verschlucken lässt sich einfach nicht vermeiden (auch bei Breikindern nicht). Das Kind nie (!) alleine essen lassen (das sollte aber selbstverständlich sein). Solange die Kleinen husten, ist alles bestens, denn dieser natürliche Reflex befördert zuverlässig die verschluckten Stückchen wieder hoch. Ansonsten mit der flachen Hand mal auf den Rücken klopfen. Und nicht vergessen: Übung macht den Meister. Das Verschlucken wird immer seltener (meine hat neulich einen ganzen gedünsteten Apfelschnitz runtergewürgt, der kam dann mit einem Schwups wieder hoch und ist noch 2 Meter weiter geflogen - vor den Augen der entsetzten Schwiegermama :shock: )

Anfangs gehen Sachen besser, die sich im Speichel auflösen (Reiswaffel, Brot, Dinkelstangen). Heute (mit knapp 9 Monaten) hat meine Kleine ganz begeistert unseren italienischen Resteauflauf verschlungen - Nudeln, Hackfleisch, Zucchini, Parmesan. Von Mamas Teller schmeckts am besten. Ach ja, danach wäre ein Hund und eine Katze sicherlich super zu gebrauchen :wink:
"On ne connaît son chemin que quand on arrive au bout." (Le Destin - Bénabar) 🎶
Amber mit dem Elftklässler (Mai 2009) und der Neuntklässlerin (Januar 2011)
aeronautin
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Re: Breiverweigerer?!

Beitrag von aeronautin »

*g* unser Hund frisst ja mittlerweile Kürbis. Und sogar gern. Hätt ich auch nicht gedacht.

Ähm, mit 'nie alleine essen lassen' meinst du aber schon nicht unbeaufsichtigt lassen und nicht 'gib ihm bloß nix zu essen in die Finger', oder? War grad kurz verwirrt..

Ja, Übung macht den Meister, mich machts aber zugegebenermaßen ganz schön nervös, wenn die Madame so hustet - ich hab immer Angst, dass was quer stecken bleibt. Aber ja, da muss man wohl durch, auch wenn es mich Nerven kostet. ;)
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Re: Breiverweigerer?!

Beitrag von aeronautin »

Fleurette hat geschrieben: Hier und da mal ein paar Stückchen gedünstetes Gemüse (4 Bohnen waren viel) oder in Knoblauch eingelegte Oliven, mehr nicht... So habe ich sie mehr oder weniger ein gutes Jahr voll gestillt, und dann ging's ganz von selbst los.
Im Nachhinein war es praktisch: Wir mussten nie nacheinander essen, weil jemand noch füttern musste, blieben vorm Breikochen bzw. der Gläschenparade verschont usw. Mal schauen, wie wir es bei Nr. 2 machen. :)
In Knoblauch eingelegte Oliven finde ich aber schon interessant.. :) Aber ja, genau so geht es hier, und ich sehe mich auch schon ein Jahr lang stillen. Na, egal, das wird sich dann nicht ändern lassen - und ich nehme an, dann wird sie gleich bei euch mitgegessen haben?
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Sakura
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Re: Breiverweigerer?!

Beitrag von Sakura »

meine püppi mag auch keinen brei. wobei ich bei ihr eher das gefühl habe, sie kommt mit dem löffel im mund nicht zurecht. sie liebt schnitze von obst und gemüse (roh), sowie brotrinde. das wird mittlerweile alles mit den kauleisten zermatscht und geschreddert, und dann runtergespeichelt :-). wobei das nur mini-mengen sind. gekaufte gläschen werden direkt verweigert, was sie ganz gut findet, ist wenn ich ihr von meinem essen ein stück kartoffel zerdrücke, oder ein stück kürbis. wobei sie das dann auch lieber von meinem finger mag als vom löffel. gut. logisch, wenn ich drüber nachdenke. ist glaube ich ein gutes stück gedankenakrobatik, dass das kind was in den mund gesteckt kriegt, was sie nicht kauen darf (der löffel eben).

am anfang hatte ich auch angst, aber mittlerweile... sie ist ziemlich geschickt darin, gurke zu essen. mit zwei mini-zähnchen. wir schneiden ein fingerdicke scheibe gurke ab, die wird geschält, in die mitte ein kleines loch, das stecken wir ihr auf den daumen, so kann sie das gut halten, und dann lassen wir sie in ruhe. und nach 10 minuten hat sie das meiste davon verspeist. und freut sich ein loch in den bauch :-)

bei apfel passe ich auf, dass sie mehr dran lutscht und keine größeren stücke abbeist, da halte ich den schnitz. stücke von weichen birnen lasse ich ihr, da habe ich keine angst. brotrinde sowieso.
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13

Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
vor keinem Popanz, keinem Weltgericht,
vor keinem als sich selber gerade zu stehen. (Reinhard Mey)

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