auf den VW-Bus ist mein Mann ja schon seit Jahren scharf.
Da werden wir uns wohl mal umsehen, ob es da ein bezahlbares Modell gibt.
VW-Caddy und Sharan schauen wir uns dann auch einfach mal an. Aber ich denke ich weiß, wie mein Mann sich entscheiden würde.
Diese Federwiegen - kann ich da beide Kinder reinlegen oder brauche ich pro Kind eine eigene?
Oder gibt es die auch extra groß?
Wegen eines Kindergartenplatzes hatte ich am Freitag schonmal gefragt, einfach wegen der Verfügbarkeit. Als Geschwisterkind könnten wir direkt den ersten Platz bekommen, wenn einer frei wird. Vielleicht auch schon zum Herbst. Ich denke ich werde dann am Montag sagen, dass wir das so machen. Wenn es nicht klappt, können wir ja Nr.2 ja immer noch wieder rausnehmen.
wir haben seit 4 Wochen gerade auch unsere Nummer 4 - allerdings keine Zwillinge und der Altersabstand ist auch etwas anders.
Zu 1.) Wir haben gar kein Auto!
Zu 2.) Ich würde auf jeden Fall nach einem Kindergartenplatz Ausschau halten, dabei aber schauen, daß die Rahmenbedingungen stimmen:
- Deine Nr.1 geht ja sicher in den Kindergarten. Nimmt dieser auch 2-jährige auf? Ich würde davon abraten Nr.2 in eine andere Einrichtung zu geben als Nr.1 - das bringt sonst deutlich mehr Aufwand bei geringerem Nutzen.
Unser Kindergarten integriert 2-jährige ganz normal in die Gruppen, womit ich sehr zufrieden bin.
- Der Kindergartenstart für deine Nr.2 sollte mindestens 3 Monate Abstand zur Geburt der Zwillinge haben (egal ob davor oder danach).
Ich stand vor vier Jahren als unsere Nummer 3 kam vor einem ähnlichen Problem - meine Nummer 2 war bei der Geburt ziemlich exakt 2 1/2 Jahre alt. Geplant war ein Kindergartenstart 3 Monate vor der Geburt, doch leider verschob sich der Einstieg, so daß beide Ereignisse exakt zusammen fielen. Für mich war es trotzdem eine Erleichterung, doch muß ich im Nachhinein sagen, daß einige der Probleme die unsere Nummer 2 in den kommenden Jahren machte recht eindeutig auf diese Zeit zurückzuführen sind. Es hat damals keiner einen Fehler gemacht - sie hat sowohl im Kindergarten als auch zu Hause genug positive Aufmerksamkeit bekommen, doch trotzdem scheint sie rückblickend eindeutig überfordert gewesen zu sein.
- Das es nur um Teilzeitbetreuung geht ist für mich selbstverständlich. Welche Uhrzeiten in Frage kommen und geeignet sind müßt ihr sehen und entscheiden.
Ich hatte damals die Möglichkeit der Kindergartenbetreuung von 10.00 bis 14.00 Uhr, was für uns als Familie sehr geeignet war: Morgens war kein Streß nötig und trotzdem war die Betreuung lang genug, um mir ein gewisses Maß an Erleichterung zu bringen. Aktuell wird diese Zeit bei uns jedoch nicht mehr angeboten, sondern nur 8.00 bis 12.00 Uhr (oder für einen höheren Beitrag auch 7.30 bis 14.00 Uhr). Aber die Zeiten variiere sowieso von Ort zu Ort gewaltig!
Aktuell gehen meine 2 Kindergartenkinder von 8.00 bis 12.00 Uhr und nochmals von 14.00 bis 16.30 Uhr. Der Bus holt und bringt sie bis fast vor die Haustüre. Während früher die Zeit zwischen 12.00 und 14.00 Uhr Ruhe- und Entspannungszeit für mich war (soweit das Baby dies zuließ), ist es aktuell die hektischste und stressigste Zeit des Tages. Dafür wird es dann ab 14.00 Uhr wieder ruhig, wenn Nummer 1 an den Hausaufgaben sitzt und die anderen beiden wieder weg sind. Nach dem Sommer wird es auch für uns wieder spannend, denn dann kommt Nummer 2 in die Schule und das wird den Familienrhytmus auch wieder verändern, obwohl sich an den Stoßzeiten wohl nichts ändern wird.
Was ich damit sagen will: Jede Familie hat und braucht ihren eigenen Rhytmus, der zum Teil vorgegeben wird. Das Meisterstück besteht nun darin, um die vorgegebenen Zeiten alle Schlafens- und Essenszeiten sowie Ruhe- und Aktivphasen so zu legen, daß es für alle einigermaßen passt. Es braucht eine Weile der Gewöhnung, aber dann profitieren alle von einem geregelten Ablauf (der natürlich offen bleibt für Spontanität).
- Zusätzlich zur Betreuung deiner Nr.2 will ich noch die Frage aufwerfen wie es mit Hilfe aus dem Familien- und Freundeskreis aussieht?
Wir haben leider keine Verwandschaft um uns herum, auf die wir regelmäßig "zurückgreifen" können. Dafür sind wir gerade umso erstaunter und erfreuter über diverse kleine Hilfeleisungen von Freunden. (Z.B. eine montägliche Einkaufsgemeinschaft oder die Möglichkeit die Kinder kurz mal abgeben zu können, wenn es terminliche Überschneidungen oder Notsituationen gibt.)
Langer Rede kurzer Sinn: Findet eine Lösung, die für euch als Familie stimmig ist!
Zu 3.) Kann ich nicht viel sagen, denn wir haben ja keine Zwillinge. Dennoch einen Zwillingswagen halte ich für unerläßlich - in Kombination mit einem Tragetuch. Dann können sich die drei Jüngsten durchwechseln mit "Kutsche fahren" und "Trage Kuscheln".
Ich wünsche euch eine gute Zeit!
Fröhliche Grüße von Daniela
mit Janosch (02/2003), Judith (11/2004), Jacob (05/2007) und Jette (06/2011)
ich habe zu spät gesehen, daß du selbst nochmal geschrieben hast, daher möchte ich nun folgenden Nachtrag machen:
Toll, wenn es im Kindergarten ab Herbst klappt!
Aber Vorsicht: Es gibt kein "wenn es nicht klappt kann man Nr.2 wieder rausnehmen"! Es mag sein, daß sich euer Kind schwer tut - oder auch ihr es wirklich loszulassen. Aber egal wie schwer es fällt, müßt ihr dabei bleiben, wenn ihr damit begonnen habt! Es gibt kein Zurück zum "alles wieder wie es war"! Denn es bleiben die Erfahrungen des Versagens für euch und euer Kind. Die Probleme lassen sich mit Sicherheit leichter aufarbeiten, wenn an der Situation gearbeitet wird, als wenn ihr ein halbes oder ganzes Jahr später wieder vor der Situation steht und dann (vor allem für euer Kind) alte Erfahrungen und Erinnerungen aufkommen, ängstigen und blockieren.
Wenn es wirklich nicht zu klappen scheint, dann laßt euch Zeit und macht die Eingewöhnungsphase ganz lansam - stundenweise und vielleicht auch nicht an allen Wochentagen. Aber bleibt dabei!
Viel Erfolg!
Fröhliche Grüße von Daniela
mit Janosch (02/2003), Judith (11/2004), Jacob (05/2007) und Jette (06/2011)
verwandtschaft haben wir, aber sie helfen nur selten bei der Kinderbetreuung.
ich denke ich werde mit den Erzieherinnen nochmal reden und dann finden wir schon eine Lösung.
Mit dem Wiederrausnehmen hast du wahrscheinlich recht. Das hatte ich gar nicht bedacht. Dann wäre es aber schon wichtig, dass wir zum Herbst einen Platz bekommen, einfach, dass wir dann genug Zeit zur Eingewöhnung haben.
fedajaju hat geschrieben:Aber Vorsicht: Es gibt kein "wenn es nicht klappt kann man Nr.2 wieder rausnehmen"! Es mag sein, daß sich euer Kind schwer tut - oder auch ihr es wirklich loszulassen. Aber egal wie schwer es fällt, müßt ihr dabei bleiben, wenn ihr damit begonnen habt! Es gibt kein Zurück zum "alles wieder wie es war"! Denn es bleiben die Erfahrungen des Versagens für euch und euer Kind. Die Probleme lassen sich mit Sicherheit leichter aufarbeiten, wenn an der Situation gearbeitet wird, als wenn ihr ein halbes oder ganzes Jahr später wieder vor der Situation steht und dann (vor allem für euer Kind) alte Erfahrungen und Erinnerungen aufkommen, ängstigen und blockieren.
Wenn es wirklich nicht zu klappen scheint, dann laßt euch Zeit und macht die Eingewöhnungsphase ganz lansam - stundenweise und vielleicht auch nicht an allen Wochentagen. Aber bleibt dabei!
Ich kenne eine Familie beider es nicht gekklappt hat und ein Jahr später problemlos ging. Ganz ohne Ängste und Blockaden. Es mag sein, dass es Menschen gibt, die das als Versagen empfinden, andere aber eben nicht....
Liebe Grüße
Becka und ein - Dich trag ich bei mir, bis der Vorhang fällt...
hallo miralu,
das hat jetzt mit dem thema gar nix zu tun
aber kann es sein das ihr vor kurzem auf korsika wart?
das kommt mir gerade so bekannt vor, kann natürlich auch zufall sein
2. Ich hab den Kiga schon als große Erleichterung empfunden. Meine Kinder sind alle zwischen 2 und 2 1/2 in den Kiga gekommen, ich fand diesen Zeitpunkt sehr gut. Und unser Kiga ist einfach super, was die da alles machen (Ponyreiten, Schwimmengehen, Ausflüge, Projekte, ...) das könnte ich zuhause gar nicht leisten, zumal ich gleich nach der Geburt (mit Babys dabei) wieder berufstätig und viel unterwegs war.
3. kein Zwillingswagen, keine Federwiege, keine sonstige Spezialausrüstung (außer viele Tragetücher). Ich hab meine Babys getragen, später (selten) mal im Geschwister-Buggy gehabt (viiiiiiiel günstiger als ein richtiger Kiwa!), und ansonsten fahren wir eh viel Auto, weil wir ländlich wohnen.