Gedanken
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- greenie bird
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Re: Gedanken
Meine Schwägerin hatte so eine Freundin (kannte sie noch aus Schulzeiten) die es eklig fand ihre Tochter an der Brust zu haben.
Und eine kannte ich aus einem Krabbelkurs, die sich auch ähnlich fühlte und ihre Tochter 7 Monate stillte- ihre Mutter hatte 7 Kinder und alle gestillt und die beiden wohnten auch nebeneinander. Warum es solche Gefühle gibt, kann ich mir nicht erklären, aber wäre ihre Mutter nicht so nah gewesen, hätte sie viel früher abgestillt.
Ich frage mich aber auch wirklich warum es so gekommen ist, leider habe ich auch genügend von den negativen Beispielen in meinem Verwandtenkreis und da trifft es auch zu, dass es gut genutzt wird, dass man ja nicht wirklich beim Kind sein muss. Ich unterstelle da mal nicht allen Absicht, aber wie schon meine Stillberaterin sagte: keine Bindung ist auch eine Bindung.
Genau wegen so etwas kam ich aber nun mit meinem zweiten Krümel ins Grübeln. Macht das wirklich so viel aus? Ich sehe diese nicht gestillten Kinder, die trotzdem an ihrer Mami hängen (obwohl ich die Familiensituation oft gerade Bindungstechnisch nicht als ideal bezeichnen würde)
Kann sich mein Kind später erinnern, dass wir zwei Jahre unzertrennlich waren? Ist das wirklich so viel wert oder sage ich mir das, weil es sonst leichter wäre die Flasche zu geben?
Gut, dass der Thread 'Gedanken' heißt, denn dann kann ich das mal einfach so hier lassen.
Und eine kannte ich aus einem Krabbelkurs, die sich auch ähnlich fühlte und ihre Tochter 7 Monate stillte- ihre Mutter hatte 7 Kinder und alle gestillt und die beiden wohnten auch nebeneinander. Warum es solche Gefühle gibt, kann ich mir nicht erklären, aber wäre ihre Mutter nicht so nah gewesen, hätte sie viel früher abgestillt.
Ich frage mich aber auch wirklich warum es so gekommen ist, leider habe ich auch genügend von den negativen Beispielen in meinem Verwandtenkreis und da trifft es auch zu, dass es gut genutzt wird, dass man ja nicht wirklich beim Kind sein muss. Ich unterstelle da mal nicht allen Absicht, aber wie schon meine Stillberaterin sagte: keine Bindung ist auch eine Bindung.
Genau wegen so etwas kam ich aber nun mit meinem zweiten Krümel ins Grübeln. Macht das wirklich so viel aus? Ich sehe diese nicht gestillten Kinder, die trotzdem an ihrer Mami hängen (obwohl ich die Familiensituation oft gerade Bindungstechnisch nicht als ideal bezeichnen würde)
Kann sich mein Kind später erinnern, dass wir zwei Jahre unzertrennlich waren? Ist das wirklich so viel wert oder sage ich mir das, weil es sonst leichter wäre die Flasche zu geben?
Gut, dass der Thread 'Gedanken' heißt, denn dann kann ich das mal einfach so hier lassen.
Sprache ist ein mangelhaftes Instrument zum Ausdrücken von Gefühlen bzw. scheine ich schlecht darin zu sein, bitte fragt bei zweifelhaften Äußerungen von mir nach...
Gazelle (08/07)+Katerchen (07/10)
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inmediasres
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Re: Gedanken
greenie bird hat geschrieben:. Macht das wirklich so viel aus? Ich sehe diese nicht gestillten Kinder, die trotzdem an ihrer Mami hängen (obwohl ich die Familiensituation oft gerade Bindungstechnisch nicht als ideal bezeichnen würde)
Hallo,
ja, es macht verdammt viel aus.
Kinder binden sich IMMER an ihre Eltern, umgekehrt nicht unbedingt. Kinder zweifeln eher an sich selber als an ihren Eltern. Das hat auch Jesper Juul sehr einleuchtend beschrieben.
Hier gibt's ne Menge Info zur Bindungstheorie: Klick mich. Unter Grundlagen -> Bindungsqualität findest du die Info, die du suchst.
LG
Karin
- Cerry
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Re: Gedanken
ich finde alle krankenhaeuser sollten stillfreundlich sein! und rooming-in normal. und wenn die mama flaeschchen geben oder das kind abgeben will, sollte die initiative von ihr ausgehen und sie nicht dazu angeregt werden. ausserdem sollten mamas bei ihren kindern bleiben koennen, auch bei fruehchen (und wenn sie auf ner isomatte pennen muessen).
mit Kletterkind (12/2010) und Mausezahn (4/2013)
- awa
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Re: Gedanken
also ich war nach dem ks sehr dankbar dieses coole verstellbare kh-bett zu haben statt ner isomatte. da wäre ich niemals runter gekommen geschweige denn wieder von hoch. ich war nur froh, dass ich im selben kh lag wie mein frühchen, nur durch eine tür von ihm getrennt. so konnt ich jederzeit rüber. richtig schlimm finde ich, dass die mütter nicht mitverlegt werden (können), wenn das baby zur behandlung in ein anderes kh muss.
AFS-Stillberaterin
Ich hab keine Erfahrung im Muttersein. Keine Anleitung, keine Einarbeitungszeit, kein Failsafe. Ich weiß also *die ganze Zeit über nicht* ob ich es "richtig" mache.
Und: ich habe nur den einen Versuch.
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- Cerry
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Re: Gedanken
ja klarawa hat geschrieben:also ich war nach dem ks sehr dankbar dieses coole verstellbare kh-bett zu haben statt ner isomatte.
und das auch.richtig schlimm finde ich, dass die mütter nicht mitverlegt werden (können), wenn das baby zur behandlung in ein anderes kh muss.
mit Kletterkind (12/2010) und Mausezahn (4/2013)
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mattis11
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Re: Gedanken
Für mich sind Flaschen auch ein Greuel. Ich kann mich mit Pulver und Fläschchen nicht identifizieren und kann damit auch nichts anfangen. Mich regen auch immer wieder andere Muttis auf, die ihr Kind nicht stillen, weil angeblich keine Milch da ist. irgendwann kommt dann sowieso der Spruch: Mit Flasche schläft sie/er ja jetzt durch...Manchmal frage ich mich, was bei denen Durchschlafen heißt: Von 24:00 bis 5:00 Uhr wird bei uns nämlich auch durchgeschlafen
Ich kann auch keine Muttis verstehen, die ihre 7 Monate alten Babys schon über NAcht bei Oma und Opa abgeben. Mit Flasche ist das ja möglich...Fürmch und auch meinen Mann wäre das das Schrecklichste, unseren zwerg nicht neben uns liegen zu sehen...
Zu stullfreundlichen Kh kann ich nur sagen, dass das auch nicht immer so rosig ist, wies angepriesen wird.
Das KH in dem ich meine Zwergin zur Welt brachte, war spitze. Die haben sogar die Babys in Tragetüchern getragen, wenn sie ohne Ende geschrien haben und man selbst nicht aufstehen konnte.
Mein KH, wo ich den Zwerg geboren hab, war das komplette Gegenteil. Obwohl stillfreundlich, wurde vieen Frauen geraten, die Flasche zu geben, wenn es nicht mit dem Stillen geklappt hat, besonders nachts kamen die Schwestern auf die Idee mit der Pulvermilch. Aus Beqeumlichkeit. Meine Bettnachbarin hatte Glück, dass ich neben ihr lag und ihr Tipps geben konnte.
Ich kann auch keine Muttis verstehen, die ihre 7 Monate alten Babys schon über NAcht bei Oma und Opa abgeben. Mit Flasche ist das ja möglich...Fürmch und auch meinen Mann wäre das das Schrecklichste, unseren zwerg nicht neben uns liegen zu sehen...
Zu stullfreundlichen Kh kann ich nur sagen, dass das auch nicht immer so rosig ist, wies angepriesen wird.
Das KH in dem ich meine Zwergin zur Welt brachte, war spitze. Die haben sogar die Babys in Tragetüchern getragen, wenn sie ohne Ende geschrien haben und man selbst nicht aufstehen konnte.
Mein KH, wo ich den Zwerg geboren hab, war das komplette Gegenteil. Obwohl stillfreundlich, wurde vieen Frauen geraten, die Flasche zu geben, wenn es nicht mit dem Stillen geklappt hat, besonders nachts kamen die Schwestern auf die Idee mit der Pulvermilch. Aus Beqeumlichkeit. Meine Bettnachbarin hatte Glück, dass ich neben ihr lag und ihr Tipps geben konnte.
Widdermama mit Zwergin (2007), Zwerg (2011) und Minizwergin (2016)
- Nachtfrau
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Re: Gedanken
Das versteh ich jetzt nicht, Flasche geben mit allem Drum und Dran ist doch wesentlich aufwändiger als Stillen.Luzia hat geschrieben:Gleichzeitig ist es wieder eines der vielen künstlich hergestellten Hilfsmittel, die den Alltag von Menschen bequemer machen können. Als wichtigen Trend in unserer Gesellschaft sehe ich bei vielen eine immer geringer werdende Anstrengungsbereitschaft und fehlendes Durchhaltevermögen. Dies, unter der Voraussetzung, dass man sich informiert, sind mit Sicherheit Faktoren, die viele Frauen vom Stillen abhalten oder rasch abbringen. Ich find's schade, aber es muss jeder selbst wissen, was er tut.
Ansonsten: Es war wirklich richtig, von den Raben hierher zu fliehen...
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annanna
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Re: Gedanken
Ich finde schon, dass es wichtig ist, dass jede FRau selbst entscheiden kann ob und wie lange sie stillen will.
Was mich allerdings wütend macht, ist die große Anzahl der Frauen, die denken, sie könnten nicht stillen/hätten zu wenig Milch, etc., nur, weil die richtigen Informationen fehlen und die meisten Ärzte und Krankenschwestern ihnen eher Angst machen, als sie tatkräftig zu unterstützen. Da könnte ich echt heulen. DIese GEschichte habe ich schon so oft gehört und ganz oft hatten die FRauen dabei Tränen in den AUgen, weil sie selbst um das Stillen noch getrauert haben.
Was mich allerdings wütend macht, ist die große Anzahl der Frauen, die denken, sie könnten nicht stillen/hätten zu wenig Milch, etc., nur, weil die richtigen Informationen fehlen und die meisten Ärzte und Krankenschwestern ihnen eher Angst machen, als sie tatkräftig zu unterstützen. Da könnte ich echt heulen. DIese GEschichte habe ich schon so oft gehört und ganz oft hatten die FRauen dabei Tränen in den AUgen, weil sie selbst um das Stillen noch getrauert haben.
mit Küken 02/2010
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Re: Gedanken
du sprichst mir aus der Seele und ja, auch mit 16 Monaten schläft er noch bei uns im Zimmer, sogar im Bettmattis11 hat geschrieben:Ich kann auch keine Muttis verstehen, die ihre 7 Monate alten Babys schon über NAcht bei Oma und Opa abgeben. Mit Flasche ist das ja möglich...Fürmch und auch meinen Mann wäre das das Schrecklichste, unseren zwerg nicht neben uns liegen zu sehen...![]()
großes Wunder 2/2010 und kleines Wunder 8/2012 von Herzen geliebt, familiengebettet, getragen, gestillt, ungeimpft
Nichts was aus Dir wird, kann mich enttäuschen; ich habe keine vorgefasste Meinung was Du sein oder tun sollst. Ich habe keinerlei Wunsch, Dich vorherzusehen, nur den, Dich zu entdecken, Du kannst mich nicht enttäuschn -Mary Haskell-
Nichts was aus Dir wird, kann mich enttäuschen; ich habe keine vorgefasste Meinung was Du sein oder tun sollst. Ich habe keinerlei Wunsch, Dich vorherzusehen, nur den, Dich zu entdecken, Du kannst mich nicht enttäuschn -Mary Haskell-
- greenie bird
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Re: Gedanken
also mit meiner tochter bin ich in ein anderes KH gefahren, weil sie 5 tage nach der Geburt Fieber bekam- ich hätte schon entlassen werden können. Aber was ich eigentlich sagen will: ich wurde auf der Kinderstation ganz normal aufgenommen, als Begleitperson, bekam mein Essen und ein richtiges Bettrichtig schlimm finde ich, dass die mütter nicht mitverlegt werden (können), wenn das baby zur behandlung in ein anderes kh muss.
Hier geht das also schon, klar kann man nicht auf der Neo schlafen. Dafür gibt es aber Zimmer in einem Nebengebäude, wenn die Kleinen wochenlang dort liegen.
Sprache ist ein mangelhaftes Instrument zum Ausdrücken von Gefühlen bzw. scheine ich schlecht darin zu sein, bitte fragt bei zweifelhaften Äußerungen von mir nach...
Gazelle (08/07)+Katerchen (07/10)
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